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Blockhaus

Ein Gartenhaus ist der Traum vieler Menschen, bietet es doch viele Vorteile. Ob als Rückzugsmöglichkeit oder Platz für nicht genutzte Gartengeräte, ein ästhetisches Highlight ist es in jedem Fall. Im Folgenden soll nun der Beweis erbracht werden, wie einfach der Aufbau eines solchen Hauses ist.

Den Platz vorbereiten

Achten Sie auf bauliche Genehmigungen. Am besten wird an der vorgesehenen Stelle ein Fundament ausgehoben, in das eine waagrechte Betonplatte eingegossen wird. Wer sich weniger Mühe machen will, kann auch auf das Verlegen von Gehwegplatten ausweichen. Dieser Sockel sollte den Erdboden um mindestens 5 cm überragen. Ist die Platte vollständig ausgehärtet, kann mit der Montage begonnen werden. Bis es soweit ist, versehen viele Kunden die einzelnen Teile noch mit einer Lasur, die das Holz vor Fäulnis schützt.

 

Die einzelnen Arbeitsschritte im Überblick

  1. Auslegen der Lagerbalken
  2. Aufbau der Wände
  3. Türrahmen zusammensetzen
  4. Fertigstellen des oberen Wandrahmens
  5. Dach montieren und aufnageln
  6. Schalung des Daches anbringen
  7. Schindeln befestigen
  8. Fußboden mit Abschlussleisten verlegen
  9. Abschließende Arbeiten

 

1. Auslegen der Lagerbalken

Anschließend werden die Teile sortiert und im Garten ausgelegt, sodass sie bei Bedarf gleich griffbereit sind. Wichtig ist noch eine Sperre gegen von unten eindringende Feuchtigkeit. Die Lagerhölzer werden nun auf das vorbereitete Beton-Fundament gelegt und miteinander verschraubt. Eine noch größere Standfestigkeit des Hauses erreicht man, wenn die Bohlen mittels Betonanker oder Stahlwinkel auch an das Fundament befestigt werden.

Blockhaus 1-2-do Wissen

 

2. Aufbau der Wände

Nun kann es an den Aufbau der Vorder- und Rückwände gehen. Hier ist zu beachten, dass man nie mit dem Hammer direkt auf die Feder schlagen sollte, um diese nicht zu beschädigen. Die halben Bohlen werden an die Lagerhölzer des Fundamentes geschraubt. Achten Sie auf einen kleinen Überhang zu den Lagerhölzern, um ein Eindringen von Nässe zu verhindern.

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2. Türrahmen zusammensetzen

Spätestens nach der 6. aufgebrachten Bohlenschicht muss der Platz für die Tür ausgespart werden. Für diese sind die Rahmenhölzer miteinander zu verschrauben. Wo ein tieferer Rahmen ausgefräst ist, ist die obere Seite der Tür. Nun wird der Türrahmen von oben in die ausgesparte Wandöffnung geschoben und mit der darunter liegenden Bohle verankert. Wenn die Türblätter eingehängt sind, kann die Drückergarnitur montiert werden, um die Tür gebrauchsfertig zu machen. Endgültig eingestellt werden kann sie allerdings erst nach ca. drei Wochen, denn bis dahin hat sich das Holz dem örtlichen Klima angepasst.

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4. Fertigstellen des oberen Wandrahmens

Man befestigt nun die Bohlen der Wände weiter, bis man zur Höhe der Fenster kommt. Diese werden ebenso wie die Tür eingesetzt. Die beiden Dreiecke für den vorder- und rückwärtigen Giebel werden nun zusammengeschraubt und auf den Bohlen der Wände befestigt. Bei der Anlage der Dachpfetten ist auf die Aussparungen in den Giebeln zu achten. Die Oberseite der Pfetten muss mit dem Giebel bündig abschließen, was durch eventuelles Abhobeln der aufgebauten Seitenwände zu erreichen ist.

 

5. Dach montieren und aufnageln

Für die Befestigung der Dachbretter benötigt man unbedingt eine Leiter, da das Dach eine Person nicht tragen kann. Auch muss vorher noch einmal mittels einer Wasserwaage geprüft werden, ob das Haus waagrecht steht. Man beginnt am besten an der Vorderfront und lässt ca. 1 mm Platz zwischen den einzelnen Brettern.

 

6. Schalung des Daches anbringen

Die umlaufenden Blenden werden nun bündig auf die Enden der Dachbalken geschraubt. Man beginnt von unten und schraubt oder nagelt die Schalungsbretter auf. Es empfiehlt sich das Holz vorher gegen Witterungseinflüsse zu imprägnieren. Dafür eignet sich Beize, Lack oder Hartöl.

 

7. Schindeln befestigen

Zum Schluss werden die Pappe und die Abschlussleisten angenagelt. Möchte man das Gartenhaus mit Schindeln decken, ist darauf zu achten, dass die Biberschwänze nach oben zeigen. Die erste Reihe muss bündig mit der Unterkante der Dachfläche abschließen. Die Schindeln sollten die Dachkante um 3 – 4 cm überragen. Verlegen Sie die nächsten Reihen immer seitlich etwas versetzt und überlappend. So verdecken Sie die Stellen, an denen die Nägel eingeschlagen sind. Wo eine Schräge gebraucht wird, schneiden Sie die Schindeln mit einem Teppichmesser auf die gewünschte Größe.

 

8. Fußboden mit Abschlussleisten verlegen

Nun kann es an die Verlegung des Fußbodens im Inneren des Gartenhauses gehen. Nur für die Schräge an der Tür müssen die Bretter noch entsprechend zugesägt werden. Die Reste werden für die Decke des Überstands am Dach benötigt. Verlegen Sie die Bretter „schwimmend“, also wie Laminat, damit das Holz noch arbeiten kann. Bedienen Sie sich dafür am besten kleinen Holzklötzchen als Abstandhalter zu den Wänden.

Als letzter Arbeitsschritt folgt die Montage der Sockelleisten, die einen bündigen Abschluss zu den Wänden gewährleisten. Sind darüber hinaus Sturmleisten gewünscht, müssen die Bohlen an den entsprechenden Stellen angebohrt werden.

 

9. Abschließende Arbeiten

Schließen Sie das Dreieck über der Tür mit den zurückbehaltenen Resten vom Fußboden. Nun wird innen und außen die Abschlussleiste über der Tür angeschraubt. Die Türbänder werden in ihre Bohrungen gedreht und die Tür letztendlich eingehängt. Drehen Sie die Bänder, wenn Sie die Tür noch etwas einstellen müssen.

Weitere Informationen zu Blockhäusern finden Sie hier : http://www.gartenhaus-gmbh.de/wochenend-und-blockhaeuser

 


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