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Betten - Selber bauen

Mit hilfreichen Tipps ein eigenes Bett bauen

Ein selbst gebautes Möbelstück ist immer ein Unikat und eine besondere Herausforderung für den Heimwerker. Für Anfänger eignet sich ein einfaches Bett aus Holz, weil es aus wenigen Bauteilen besteht und leicht zu montieren ist.

Materialauswahl und Vorbereitung

Für den Bettrahmen kommt Buchenholz als Leimholzplatte zum Einsatz. Es hat eine hohe Stabilität und ist nur dezent gemasert. Bei den Kanthölzern zur Lattenrostauflage ist Nadelholz ausreichend. Insgesamt werden folgende Materialien benötigt:

- Leimholzplatte, Buche, 27 mm
- Vierkantholz, Fichte, 5 x 5 cm
- Bett-Verbinder
- Senkkopfschrauben, Rundkopfschrauben
- Beize, Lack


Die Maße für die einzelnen Bauteile richten sich nach den Abmessungen des Lattenrostes. Die Seitenteile sollten 2 m lang und 20 cm hoch sein. Kopf- und Fußteil werden später auf dem Boden stehen. Sie sollten daher 40 cm hoch sein und bei einer Lattenrostbreite von beispielsweise 90 cm ca. 96 cm breit sein. Pro Seite werden je 3 cm für die Befestigung der Seitenteile benötigt. Die Vierkantleisten müssen ca. 10 cm kürzer sein als die Seitenteile, um Platz für die Bett-Verbinder zu lassen. Für die Herstellung des hier beschriebenen Bettes werden ein Exzenterschleifer, ein Akkubohrschrauber und ein Feinsprühsystem benötigt.

Zuschnitt vom Holz

Das Holz kann im Baumarkt fertig zugeschnitten werden. Oft stapeln sich allerdings beim Heimwerker im Keller noch ungenutzte Holzvorräte. Je nach handwerklichem Geschick, kann man sie mit einer Stichsäge selbst anpassen. Besser ist es, man lässt sich das Holz vom Schreiner vor Ort mit einer Profi-Kreissäge zuschneiden. Im Branchenbuch sind entsprechende Schreinereibetriebe für München und andere Städte leicht zu finden. Manchmal haben diese auch interessante Reststücke, die sich gut als Dekoration eignen. Nachfragen kostet nichts!

Schleifen und wässern

Als Vorbereitung für die spätere Lackierung werden die einzelnen Teile vor dem Zusammenbauen mit dem Schleifgerät bearbeitet. Ein feines Schleifbild ergibt sich beim Gebrauch eines Exzenterschleifers. Die Kanten werden mit 180er Schleifpapier im 45°-Winkel abgeschliffen, so entsteht eine kleine Fase. Die Sichtflächen der Seitenteile werden erst mit grobem 120er, dann mit feinerem 240er Schleifpapier behandelt. Auch diesen Arbeitsschritt kann man von einer Schreinerei erledigen lassen. Mit einer stationären Breitbandschleifmaschine wird dort ein einheitlicheres Ergebnis erzielt.

Bettrahmen bauen und Kanthölzer montieren

Die einzelnen Bettrahmenteile werden mittels spezieller Bett-Verbinder zusammengefügt. Sie bestehen aus zwei Teilen, die beim Zusammenbau ineinander gehakt werden. Das Bett kann später bei Bedarf ohne Werkzeug wieder auseinander gebaut werden. Die Verbinder werden mit dem Akkubohrschrauber befestigt. Im nächsten Schritt werden die Vierkantleisten als Auflager für den Lattenrost an den Unterkanten der Seitenteile montiert. Die Löcher sollten sowohl im Seitenteil als auch im Kantholz vorgebohrt werden. Zum Verschrauben wird das Kantholz mit Schraubzwingen am Seitenteil befestigt und so in Position gehalten.

Beizen und Lackieren

Vor dem Farbauftrag sollten die zu lackierenden Flächen mit einem Schwamm gewässert werden, damit sich die Holzfasern aufstellen. Mit einer Holzbeize erhält das Bett eine dunklere Färbung und die natürliche Maserung bleibt erhalten. Durch das Auftragen von Klarlack wird die Oberfläche geschützt. Beize und Lack werden mit einem Feinsprühsystem aufgetragen. Der Farbbehälter muss zwischen den einzelnen Arbeitsschritten gewechselt werden. Der Auftrag erfolgt in gleichmäßigen, parallel verlaufenden Bahnen. Schreinereien erreichen durch den Einsatz von professionellen Lackiermaschinen, die das Holzbrett selbstständig vorantreiben, ein optimales Ergebnis.

 


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