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Akkuladezeiten

Wie kommen unterschiedliche Ladezeiten von Akkus zustande?

Die Akkus vieler moderner Smartphones sind oft überraschend schnell geladen - bei anderen Geräten hingegen kann sich die Wartezeit hingegen auch in die Länge ziehen. Wenn man die unterschiedlichen Faktoren berücksichtigt, die die Ladezeit beeinflussen, kann man sie häufig verkürzen. Wichtig ist eine vorherige Berechnung der Ladedauer, um das Potenzial einschätzen zu können.
 

Hochwertiges Ladegerät, kurze Ladedauer

Gegenüber den klassischen Handys bringen moderne Smartphones eine Vielzahl an neuen Funktionen mit. In einem Punkt können sie mit den technisch recht einfachen Geräten allerdings nicht mithalten: Die Laufzeit des Akkus fällt erheblich kürzer aus. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass der Stromspeicher schnell wieder geladen werden kann. Maßgeblich abhängen tut die Ladezeit von der Qualität des Ladegeräts. Auf dem Ladegerät ist die Spannung in Volt und die Stromstärke in Ampere angegeben. Das Produkt beider Werte ist die Leistung. Ein typisches USB-Ladegerät wird mit einer Spannung von 5 V betrieben, im Idealfall beträgt die Stromstärke 2 A. Daraus resultieren am Ende 10 Watt Leistung. Um jetzt zu berechnen, wie schnell ein Smartphone Akku gefüllt werden kann, müssen dazu ebenfalls die Angaben bekannt sein. Bei Geräten mit herausnehmbarem Akku sind die Werte auf dem Stromspeicher vermerkt; ansonsten hilft die Recherche im Internet. Typische Werte für einen solchen Akku sind beispielsweise 2000 mAh und 3,8 V. Die erste Angabe kennzeichnet die Kapazität und sagt aus, dass der Akku über den Zeitraum von einer Stunde 2000 mA, also 2 A abgeben kann. Genauso könnten 0,5 A über 4 Stunden hinweg entnommen werden. Das Produkt von Stromstärke und Spannung ergibt hier 7,6 W, also nur etwa Dreiviertel dessen, was das eben beschriebene Ladegerät leisten kann. Folglich müsste auch der Akku in etwa 45 Minuten geladen werden. Dass das aber in der Praxis nicht funktioniert, hat unterschiedliche Gründe: Zum einen begrenzt der Akku den Ladestrom, weil bei einer zu schnellen Ladung die Lebensdauer erheblich leidet. Zum anderen kommt es zu Verlusten, die je nach Güte des Ladegeräts zwischen 10 und 25% liegen können.
 

Mit Online-Rechner ganz einfach Ladezeit berechnen

Trotzdem zeigt diese Rechnung anschaulich, weshalb das Laden am USB-Port eines PC's sehr lange dauert: USB nach dem Standard 2.0 verfügt nur über eine Stromstärke von 0,5 A; also ein Viertel unseres beispielhaft angenommenen Ladegerätes. In vielen Fällen lohnt aber auch die Anschaffung eines hochwertigen Ladegerätes oder neuen Akkus, um die Ladedauer zu verkürzen. Gerade preiswerte Endgeräte sind nämlich häufig mit schwachen Ladesteckern ausgerüstet. Darüber hinaus erhöhen sich die Verluste, wenn der Akku altert oder die Temperaturen besonders niedrig ausfallen. Wer die Ladedauer nicht selbst berechnen möchte kann, das mit den nötigen Angaben auch im Internet machen: Unter akkuline.de findet sich ein empfehlenswerter Rechner für die Ladedauer.

 

 


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