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Zwischendecke mit LED-Spots im Bad

21.05.2013, 12:43
Hallo zusammen,

ich habe letzte Woche unser altes Bad komplett demontiert und alles herausgerissen.
Nun möchte ich gerne eine Zwischendecke mit LED- oder Halogen-Spots einziehen und dazu hätte ich noch ein paar Fragen:

- Wie viele Spots brauche ich ungefähr für ein 8m² kleines, dunkles Bad mit nur einem kleinen Fenster zur Nordseite?
- Welche Schutzart muss der Spot in/über der Dusche haben?
- Sollte ich in der Zwischendecke gleich nochmal isolieren?
- Muss die Zwischendecke vor oder nach dem Fliesenlegen rein?
 
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13 Antworten
  • Vier oder fünf für eine gleichmäßig Ausleuchtung (wobei es natürlich auch auf die Leistung der Spots ankommt)
  • Niedervolt, fast egal (hier wird mir mit Sicherheit jemand widersprechen). Wasserdampfschwaden können alle ab und du wirst vermutlich die Dusche nicht direkt drauf halten
  • Nein
  • Vorher

 

Generell gilt die Vorgehensweise von oben nach unten zu arbeiten -damit liegt man fast immer richtig -allerding, wenn Du nicht deckenhoch fliesen willst, kannst Du auch zuerst fliesen.

In welcher Höhe soll die Decke denn sein? (Wichtig für die sogenannten Schutzzonen im Bad).

Rein aus dem Bauchgefühl heraus würde ich bei 100W Glühbirnen für den RAum hinkommen. LED, Halogen oder andere entsprechend umgerechnet. ZUsätzlich noch am Spiegel eine Lampe zum Schminken, rasieren oder anderen diffizielen Sachen.

 

Die Betondecke hat eine höhe von 2,50m zum Fussboden, die Zwischendecke werde ich 8-10cm tiefer setzen.

Ich hätte jetzt eher mit 6 Stück 35W Halogenspots gerechnet.

 

Zitat von MichaelGroeber
Die Betondecke hat eine höhe von 2,50m zum Fussboden, die Zwischendecke werde ich 8-10cm tiefer setzen.

Ich hätte jetzt eher mit 6 Stück 35W Halogenspots gerechnet.

Das ganze hängt natürlich vom persönlichen Lichtempfinden ab.

Wie Du in meinem Link sehen konntest müssen Die Spots über der Dusche einen Schutzgrad (Dichtigkeit) erfüllen und mit Kleinspannung betrieben werden, d.h. irgendwo muss auch noch der Trafo hin.

 

http://s-img.lampenwelt.de/media/lexikon/28.jpg

Dort findest du nochmal eine Bildliche Darstellung der nötigen Schutzklassen für deine Lampen.
Und es ist auch völlig unerhelblich ob Niedervolt oder Hochvolt. Niedervolt kann dich vielleicht nicht umbringen, aber wenn dort eine Undichtigkeit ist, fliegt dir entweder die Sicherung im Trafo, oder der FI. Und im dunkeln zum Sicherungskasten laufen, am besten nur mit Handtuch um die Hüften und dann mit nassen Händen im Sicherungskasten, das ist ungesund. ;-)

 

Ich habe in unserem Bad (knapp 16m²) vier LED-Spots für die "schnelle" Beleuchtung und zusätzlich mittig ein Energiesparspot, der extra zugeschaltet werden kann. Unser Bad ist zwar etwas größer, dafür aber durch ein großes Fenster auch hell.

Ich denke, wenn Du fünf LED-Spots hast, dürfte das reichen.

Bleib einfach bei 230V und GU10-Fassungen. So kannst Du notfalls auch hellere Halogen-Spots einsetzen.

 

Zitat von Ricc
Bleib einfach bei 230V und GU10-Fassungen. So kannst Du notfalls auch hellere Halogen-Spots einsetzen.
230V in der Dusche wär mir dann doch zu heiss.

 

Hi Michael, der Tipp von Ricc mit Hochvolt ist gut. Wir haben ein 6qm Kellerbad mit kleinem Fenster, dunklen Wänden aber hellem Boden. Zur Beleuchtung sind 6 x 35W Niedervolt-Halogenstrahler verbaut. Das mag vielleicht viel erscheinen, aber ich hasse funzelig ausgeleuchtete Räume und so ist es für mich ideal. Aber umrüsten auf was energiesparenderes geht eben mit Niedervolt schlechter als mit Hochvolt (Kabel, Lampensockel). Die Trafos liegen übrigens einfach in der Zwischendecke.


@Ferton: ich würde sagen, das kommt auf die Schutzklasse an. Oder wie man es verbaut. Aber Sicherer ist klar NV.

 

Sorry, dass sie in die Dusche sollen habe ich wohl überlesen. Ich hatte was von Bad-Beleuchtung gesehen.

 

Einer der wichtigsten Entscheidungsfaktoren, speziell bei LED-Licht, ist die Beurteilung von Helligkeit und der beleuchteten Fläche.

Durch die Vielfältigkeit an Lichtstärken und der unterschiedlichen Abstrahlwinkel hast du mit LED-Leuchtmitteln mehr als je zuvor die Möglichkeit die Beleuchtung genau an deine Vorstellungen anzupassen. In den technischen Details des gewünschten Leuchtmittels finden Du in der Regel den Lichtstrom (Lumen), welcher die maximale Gesamtabstrahlung angibt. Dieses Licht wird nun im definierten Winkelausgesendet, wodurch du unter Angabe der Entfernungin Meter die Beleuchtungsstärke (Lux) am Boden oder am Tisch errechnen kanst.

Je nach Art des Leuchtmittels, kann das Licht im Kegel von der Mitte nach Außen stärker abfallen. Im Falle von mehreren Lichtquellen achte auf eine entsprechende Überschneidung der beleuchteten Flächen um eine gleichmäßige Ausleuchtung zu gewährleisten.

Hier findest du einen Online Lumenrechner:

http://www.lumenrechner.de/

 

Zitat von Ricc
Ich habe in unserem Bad (knapp 16m²) vier LED-Spots für die "schnelle" Beleuchtung und zusätzlich mittig ein Energiesparspot, der extra zugeschaltet werden kann. Unser Bad ist zwar etwas größer, dafür aber durch ein großes Fenster auch hell.

Ich denke, wenn Du fünf LED-Spots hast, dürfte das reichen.

Bleib einfach bei 230V und GU10-Fassungen. So kannst Du notfalls auch hellere Halogen-Spots einsetzen.
Nicht denken! Sondern ausrechnen! Siehe ein Beitrag zuvor von mir! Wenn alle so bauen würden wie se denken, dann wären das enorme Kosten für die Beseitigung von Fusch am Bau!

 

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Meine Empfehlung

- 4-6 Leuchten
- Schutzart IP44 Spritzwasser geschützt
- keine Isolierung
- vorher die Decke einziehen

 

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