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Zusägen von (Brenn)Holz

30.01.2010, 20:46
Geht nicht um mich,sondern um einen Bekannten.
Und zwar hat mein Bekannter einen Holzofen.

Hat immer das Brennholz mit ner Elektro-Tisch-Kreissäge zugeschnitten.
Bei der Stromabrechnung kam allerdings das böse erwachen
Welche Sägeart ist einmal vom Ergebnis her schnell,benötigt aber nicht so viel Strom?
Ne Elektrokettensäge wird a auch genauso viel verbrauchen,oder?
Lieber eine mit Benzin?
Oder gleich was ganz anderes?
 
Brennholz, Kettensäge, sägen, Stromverbrauch Brennholz, Kettensäge, sägen, Stromverbrauch
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22 Antworten
sandro  
Um was für Holz Handelt es sich denn? Reste von Brettern? Oder Baumholz?
Also wenn es um Holzreste geht, dann ist es meist am praktischten mit nehr Tischkreissäge. Ab einer gewissen Länge kann man natürlich auch mit einer Kettensäge arbeiten. Diese verbraucht dann aber Benzin sowie Öl und muss gewartet werden. Zudem sollte man Gehör-, Gesichts- und Schnittschutzkleidung haben.

Baumholz kann man besser mit der Kettensäge klein machen. Spalten dann mit einem Spalthammer, wenn man es Sportlich mag. Oder man leiht sich einen Holzspalter und Spaltet mal einen tag was das Zeug hält.

Ob eine Kettensäge jetzt im verbrauch günstiger ist als eine Tischkreissäge weiß ich nicht. Jedenfalls nicht wenn man sich die ganze Ausrüstung erst zulegen muss.

 

Handelt sich sowohl um Reststücke wie auch um (Wald)Holz.
Sind meist auch sehr große Stücke dabei,die er mit ner Kettensäge-vom Nachbarn- erstmal vorschneidet,damit aus den Baumstämmen,handliche Stücke werden.

Für Zuhause benötigt er aber dann noch ein passendes Säge-Werkzeug(Kettensäge kann er für Zuhause nicht leihen).Schnitthose+Ausrüstung hat er von der Arbeit her schon,nur kein Sägewerkzeug.

Ist evtl so ne Gehrungssäge was?
http://www.bosch-do-it.de/boptocs2-d...3905/index.htm

 

sandro  
So eine Säge ist bestimmt was. Aber um sie für Brennholz zu benutzen nicht die beste Wahl. Dann lieber für den Preis eine gute Kettensäge.

 

ok,aber lieber Benzin oder Elektro????

 

sandro  
Wenn es ums Stromsparen geht, dann Benzin.

 

Kommt das dann günstiger als Strom?

 

sandro  
Zitat von sandro
Ob eine Kettensäge jetzt im verbrauch günstiger ist als eine Tischkreissäge weiß ich nicht. Jedenfalls nicht wenn man sich die ganze Ausrüstung erst zulegen muss.
Ich zitiere mich mal selbst
Auf jeden Fall spart es Strom. Aber ob es günstiger ist weiß ich nicht. Gefühlt würde ich sagen: ja.

 

ok danke dir.evtl mal bei der anschaffung alle hersteller durchgehen,welche da am strom am wenigsten brauchen.

 

Hi Ihr,
also die Säge die angesprochen wurde ( PCM 7 Kapp und Gehrungssäge ) wäre meiner Meinung nach zum Brennholz schneiden gar nichts.
Sicher mal für zwischendurch ein Paar Teile aber sicher nicht um sich für den Winter zu versorgen.
Ich heize nur Holz und brauche meine Ölheizung einzig für die Erwärmung von Brauchwasser und der Fußbodenheizung.

Ich habe in den Jahren wo ich mit Holz Heize vieles Ausprobiert. Von Elo über Benzinkettensäge bis hin zur Tischkreissäge.

Wenn eine Säge, dann eine Wippsäge, vor allem wenn auch Waldholz mit geschnitten werden soll und muss.
Schon alleine wegen der Schnitttiefe die Erreicht wird und ach das bequeme arbeiten.
Wenn ich zurück denke was das immer für Aktionen waren das Brennholz am Schneidtisch und dann doch wieder nicht durch gekommen obwohl fünf mal gedreht...
Ich nutze z.B die Scheppach WS 500 und habe dieser noch ein Vidiablatt spendiert. Die geht wie die Seuche...

Natürlich kann man dann den Stromzähler zuschauen wie er erstmal die KWh hoch zählt. Aber in gut nen halben Tag habe ich auch 10 Ster geschnitten auf Ofenlänge. Natürlich bietet die Säge auch noch andere Vorteile, das ist klar.

Brennholz schneiden mit der Kettensäge, das ist keine Dauerhafte Lösung. Dabei ist es egal ob Benzin oder Elo.
Und schon die Letzte Lösung ist doch so eine tolle Kapp und Gehrungssäge.

Wüsste aber in diesem Zuge noch eine andere Alternative zum Holz wenn das in Betracht käme.
Habe ich selbst getestet und bin mehr als nur begeistert davon.
Bei Interesse Bescheid geben.

So long
Espyce

 

Geändert von Espyce (30.01.2010 um 22:15 Uhr)
ok danke euch,werde meinem bekannten eure tips weitergegeben.

 

Hi,

also die gängigste Methode (jedenfalls bei uns auf dem Land) ist: Holz in Meterstücke schneiden (Motorsäge), Spalten (Spalthammer), trocknen lassen und zum Winter wenn das Holz gebraucht wird mit der Wippsäge auf Ofenlänge schneiden. Das ist so ziemlich das Standardverfahren.
Hat man keine Motorsäge kauft man einfach die Meterstücke ein, hat man keine Wippsäge, sägt man die Rohlinge anstatt auf einen Meter direkt auf Ofenlänge und spaltet sie anschließend.
So oder so: Entweder hat man Benzin- und Ölverbrauch, oder Stromverbrauch, da kommt man nicht drumrum wenn man selbst Hand anlegen will. Natürlich könnte man ausrechnen was günstiger ist... aber wo bleibt denn da der Spaß ;-)

 

Mal was anderes: mein Bekannter hat eine anhängbare Kreissäge für seinen uralten Unimog. Der verbraucht die Stunde 2-3 Liter Diesel ? Vielleicht kennst du so jemanden ?

 

Sehe ich doch richtig das Du von einer Kreissäge mit Zapfwellenantrieb redest, oder?

Würde das Ding nicht in der Einfahrt stehen haben wollen.
Wenn ausreichend Platz ist z.B draußen im Wald, oder bei den Bauern auf Ihren Hof, dann ist das schon OK.
Aber so?
Mitten in der Wohnsiedlung so ein Gespann. Reicht schon der Lärm der Säge und dann noch das getucker vom Traktor oder Unimog?
Ne, glaube das ist als Privatmann keine gute alternative.
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Wenn Kettensäge, dann auf jeden Fall eine mit Benzinmotor.
Dann bist Du unabhängig von irgendwelchen Stromanschlüssen und kannst Dich zum Sägen an einen Ort zurückziehen, wo der Lärm nicht so störend ist.

 

So schön kann kein Feuer brennen, als dass ich mich mit der Motorsäge daran gebe und 25 cm Stücke schneide, dann investier ich lieber in eine ordentliche Wippsäge. Möglicherweise finden sich ein paar Nachbarn, die mitmachen, dann kann das Gerät effizient genutzt werden.

 

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