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Zentrale Abwasseranlage im Test

16.07.2013, 22:22
Hallo, seit 2011 sind wir mit der zentralen Abwasseranlage der Stadt LE zwangsverbunden.
Einleitung der häuslichen Abwasser, das Niederschlagswasser darf nicht eingeleitet werden.
Um dieses Versprechen zu kontrollieren beströmen die Wasserwerke die frischen Abwasseranlagen mit einer Nebelkanone!!!
Wenn es denn aus der Dachrinne nebelt, das wird teuer.
Gruß vom Daniel
 
Abwasseranlage Abwasseranlage
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-> Siphon einbauen

 

die haben auch sonst nix zu tun???

Ich weiß ich einer Nachbargemeinde wurde mal in einem heißen Sommer angewiesen Wasser zu sparen. Weiß nicht mehr was die alles unternommen haben...Ende vom Lied: Es wurde soviel Wasser gespart, dass der Kanal nicht mehr richtig funktionierte und die Gemeinde mit Frischwasser nachgespült hat...

 

Nicht schlecht. Es wird bis zum erbrechen das Geld aus den Taschen der Bürger gezogen.
bei uns in der Gegend haben die in älteren Gebieten die Häuser, Garagen und Carport fotografiert um dann festzustellen um Änderungen vorgenommen wurden welche nicht eingetragen waren. 80% Trefferrate. Kasse gefüllt.

 

Diese Vorgabe habe wir seit 2009 und ich muß "Sie" jetzt (Straßenbau) Umsetzen.
Siehe dazu meinen Beitrag: http://www.1-2-do.com/forum/regenwas...ema-11132.html

 

Bei uns muss auch das Regenwasser vom Hof innerhalb desselben in den (eigenen) Kanal geleitet werden, um 2m weiter in die städtische Kanalisation zu gelangen...

Selbst das entsprechende Fachpersonal ist der Meinung, dass diese Praxis - sagen wir mal - seltsam ist...

 

Eine Trennung von Regen- und Schmutzwasser verringert die notwendige Klärkapazität und senkt langfristig die Gebühren - Warum sollte man Regenwasser klären. Die Fehleinleitungskontrolle ist also durchaus sinnig, jedoch mit Nebelkanonen hab ich das noch nie gehört. Die Probleme die beim Wassersparen entstehen können wurde hier ja schon genannt aber hier gibt es durchaus auch schon Kommunen die ihre Pflichten kennen und das Abwasserkonzept (wie vorgeschrieben) fortschreiben und solche Probleme erkennen und lösen :P

 

In der Tat Regenwasser dem zu klärendem Abwasser beifügen ist echt sehr seltsam.

Einen weiteren unschätzbaren Vorteil hat unsere neue Anlage schon, weil einfach die Wassemengen vom häuslichen Abwasser nicht mehr im Grundstück anfallen.
Nur noch das Regenwasser, dieses wird akribisch gesammelt und nur bei Trockenheit
ausgebracht.
Eine Durchnässung der Grundstücke wird dadurch arg minimiert.

Gruß vom Daniel

 

Wenn ein Trennsystem mal schon von vornherein besteht. dann sind die Kanäle auch entsprechend dimensioniert. Das größte Problem entsteht erst wenn "umgestellt wird und der "alte" Kanaldurchmesser bleibt der für die Kapazität von Mischwasser ausgelegt ist da bleibt dann eher was liegen.
Früher dachte man daß das Regenwasser das anfallende Schmutzwasser verdünnen würde aber man lernt ja nicht aus und wenn weniger Wasser durch eine Kläranlage fließt so haben die Bakterien "weniger Stress" die unerwünschten Bestandteile (Nitrat, Ammonium, Phosphat...) abzubauen bzw umzuwandeln.
Also es liegt in eurem Interesse das Abwasser richtig zu trennen, weil es Betriebskosten spart sprich Energie.

 

Also bei uns wird der Kanal gemacht und im Gespräch waren ein Mischabwassersystem und ein getrenntes System.

Ich weis, mag sein das was jetzt kommt nicht jeder gern hört, aber ich bin verdammt froh, das ein Mischwassersystem beibehalten wurde.

Reine Kostenfrage meinerseits:

Mischwasser ca. 2.500 Euro
Trennsystem ca. 10.000 - 12.000 Euro pro Grundstück.

Eckgrundstücke müssen anteilig für beide Straßen zahlen müssen.

Technisch war das ganze anscheinend nicht umsetzbar, da das Trennsystem bis zur Kläranlage doch wieder ein Mischwassersystem geworden wäre, also vollkommener Unsinn das umzustellen.

Ich hoffe man bleibt bei der Entscheidung (Umbau wurde verschoben).

Vor allem (und jetzt kann ich alle Umweltfreunde beruhigen) sammle ich - und wohl auch die meisten Nachbarn so ziemlich alles an Regenwasser was es gibt.
Das wird zum giessen in Trockenperioden hergenommen.

Dadurch verschwende ich keinen Tropfen Frischwasser.

Allerdings wird ein Teil vom Regenwasser dennoch in den Kanal geleitet, ansonsten kommt es zur Unterversorgung beim Spülen und der Kanal verstopft.
Aber auch hier ist das Regenwasser noch immer umweltfreundlicher, als mehr mit Frischwasser zu spülen bzw. den Kanal irgendwann von der Stadt spülen zu lassen.

 

Geändert von Hermen (24.07.2013 um 07:16 Uhr)
Woody  
Mir ist so eine Regelung in Ö nicht bekannt, was nicht heißen mag, dass es sie nicht gibt.

Aber wie heißt es so schön? Österreich, die Insel der Seeligen

 

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