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Zentrale Abwasseranlage, endlich dürfen wir dran.

27.04.2011, 20:16
Geändert von danielduesentrieb (27.04.2011 um 20:33 Uhr)
Hallo,

in einem Thread vom Juli 2010 schrieb ich über das Thema und wollte Tipps für den Umbau der nicht mehr benötigten als Keller für die Räucherwurstlagerung.
Das ist ja vom Tisch, die 1. Kammer darf ich als Übergabeschacht benutzen.
Haut alles schwer hin.

Nun paar Bilder vom Umbau.

Auf dem Bild 1 ist mein Helferlein zu sehen ohne Zähne oben,
weil er so ein Sensibelchen ist musste erbrach er und seine Kauleiste landete in der Brühe.
Er war übrigens mit einer Körperlänge von 160 cm der kleinste Zimmermann der Warschauer Vertragsstaaten.
Also griff ich zur Tat und installierte eine Luftverbesserung aus dem Lüfter eines gestorbenen Wäschetrockner. Man beachte die "sorgfältige Elektroinstallation und die geniale Befestigungstechnik" Nur weil die Stromversorgung über einen FI erfolgt, haz mich so basteln lassen.

Bild 3 zeigt schon das Loch in der Grubenwand.

Fazit der Arbeit, der Anschluss ist fast pferdsch.

Schäden: Ein Gebiss OK-Kauleiste in der Jauche, 1 Meißel in der Jauche und 1 gebrochener Meißel.


Gruß vom Daniel
Am Montag können wir umschließen.
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Abwasser, Anschluss, Klärgrube Abwasser, Anschluss, Klärgrube
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38 Antworten
Also so eine Bastelei, wie Dein Lüfter, würde ich ja niemals nie nich machen

Bei Dir sieht aber wenigstens alles trocken aus. Als wir unseren Anschluss bekommen haben, konnte man an buddeln kaum denken. Nach einem halben Meter stand man schon im Wasser. Also ständig neben der Tauchpumpe gearbeitet und ständig läuft einem das dreckige Wasser samt Sand über die Dichtungen der KG-Rohre. Man habe ich geflucht. Soviel Spülmittel hat keiner zu hause, wie ich gebraucht habe, bis die Rohre halbwegs reinflutschten.

 

In der Tat eine interessante Elektroinstallation.

 

Ich kann Euch versichern, nur bei absoluter Trockenheit und auch ein FI mit 30 mA Fehlerstrom, ansonsten hätte ich das auch nicht gemacht.
Aber absolut wirkungsvoll der Lüfter, nach etwa 30 min war die Grube mit Frischluft gefüllt.

Gruß vom Daniel

 

Funny08  
Dir ist aber hoffentlich auch klar, dass der FI - für den Fall, dass du zwischen Phase und Neutralleiter Kontakt bekommst nicht auslöst. Im großen und ganzen würde ich mich nicht nur auf den RCD verlassen, denn auch trotz dieser Sicherheitseinrichtung kannst du im ungünstigsten Fall das Leben lassen.
Aber die Installation sah schon echt verwegen aus - mir standen die Haare zu berge

 

Naja, in Anbetracht das die blaue Ader lediglich zum Halten dient und keine stromführende Funktion hat würde ich behaupten als sehr kurzfristige Lösung bedingt geeignet. Aber etwas Isoband und nee geringe Abdeckung hätten nicht geschadet! 

 

Hallo Daniel

Das ist ja nun mal ein reichlich negatives Beispiel wie man so was machen sollte.

Es ist ja eine Sache es zu tun.
Aber eine ganz andere, selbiges in Bild und Text zu dokumentieren um es ohne
Not dann auch noch öffentlich breitzutreten.
Ich wünsche Dir, das da keiner vom Ordnungs/Tiefbau/Bau-amt und Polizei im Forum ist.

Und das ganze wofür?
So wie das bei einem Bekannten vor ein paar Jahren lief.

Der bekam auch Kanalanschluß an vorherige Bio Klärung.
Er hat ein paar Büsche und Wegeplatten entfernt. Dann auf den beauftragten
Bautrupp der Gemeindlichen Kanalbauer gewartet. Sich mit Ihnen bei erreichen des Grundstückes abgesprochen.
Die haben Ihm das Buddeln und Anschließen im Grundstück für Brotzeit + Getränkekasten mit erledigt.

Die Soße haben die auch gleich mit viel Wasser in die neue Röhre gejagt.

Seine Arbeit hat sich aus Kärchern der ersten Stufe + abdichten der Trennwand +
Garten herrichten beschränkt. Ob das nicht schlauer war?

 

Der FI ist sicher,aber keiner probiert ihn aus.
Bei mir wäre das so nicht machbar,nach 30cm hab ich schon Grundwasser,daher auch keinen Keller.

 

also die Instatllation ist wirklich absolut abenteuerlich!

Bitte nicht nachmachen...auch wenns jetzt hier geklappt hat ohne dass jemand Schaden davon getragen hat...das kann bös ins Auge gehen

 

Zitat von Bastelfuchs
Ich wünsche Dir, das da keiner vom Ordnungs/Tiefbau/Bau-amt und Polizei im Forum ist. 
Und dann????
Was hat die Polizei damit zutun? (Sollte tatsächlich etwas gegen Umweltgesetzliche  Grundlagen geschehen sein würde nicht ein Polizist sondern der zuständige Staatsanwalt handeln.
Das Ordnungsamt dürfte ebenfalls außen vor sein. Da dieses nicht für die Bauüberwachung zuständig ist.
Das Bauamt (falls getrennt die Abteilung Tiefbau) wird bei der Anschlussänderung eh selbst dabei sein bzw. nur von einem zugelassenen Unternehmen die Protokolle akzeptieren. Und mit der abenteuerlichen Elektroinstallation haben die genannten Behörden erst recht nichts zutun. Sollte es zu einem Unfall kommen würden sicherlich Ermittlungen durch Kripo bzw. Staatsanwaltschaft veranlasst, aber nicht aufgrund eines Foreneintrages!
Zitat von Bastelfuchs
 So wie das bei einem Bekannten vor ein paar Jahren lief.

Der bekam auch Kanalanschluß an vorherige Bio Klärung.
Er hat ein paar Büsche und Wegeplatten entfernt. Dann auf den beauftragten
Bautrupp der Gemeindlichen Kanalbauer gewartet. Sich mit Ihnen bei erreichen des Grundstückes abgesprochen.
Die haben Ihm das Buddeln und Anschließen im Grundstück für Brotzeit + Getränkekasten mit erledigt. 
Je nach Kommune ist es unterschiedlich geregelt, doch in den meisten (mir bekannten) Kommunen werden die Arbeiten entweder durch ein Kommunalbetrieb oder durch ein beauftragtes Unternehmen durchgeführt. Bei beiden Alternativen ist die "Bezahlung durch Naturalien" oder "nicht offiziellen Geldübergaben" nicht ganz unproblematisch da es für den Bautrupp erhebliche Konsequenzen haben kann. (öffentlicher Dienst - Entfernung aus dem Dienstverhältnis bzw. beauftragtes Unternehmen -Lizenzverlust). 
Zusätzlich stellt sich die Frage ab welchem Punkt der Anschlussnehmer für die Kosten aufkommen muss. (Kanalanschluss an den Hauptkanal; Grundstücksgrenze oder Übergang ins Hausnetz) Auch hier gibt es in den Satzungen meist den Passus das die Kosten bis zum Übergang zum Hauptkanal durch den Anschlussnehmer zutragen sind. Da der Anschlussnehmer jedoch keine Verfügungsgewalt im öffentlichen Straßenraum hat, ist es gängige Praxis das die gesamten Arbeiten durch ein gemeinsam gewähltes Unternehmen (Kommunalbetrieb oder beauftragtes Unternehmen) ausgeführt werden die Kommune abrechnet (Sammelabrechnung, weil meist mehrere Hausanschlüsse gleichzeitig entstehen und somit durch die Kommune Rabatte erzielt werden können) und diese im Anschluss mit den Grundstückseigentümern abrechnen. Wenn dann hier solche Deals unter der Hand erfolgen kann das auch böse Folgen für den Grundstückseigentümer mit sich bringen da ein Betrug angenommen wird. Deshalb....


Zitat von Bastelfuchs
 Ob das nicht schlauer war?
.. würde ich das nicht so sehen!

 

Geändert von DirkderBaumeister (28.04.2011 um 09:00 Uhr)
Funny08  
@ Bastelfuchs - das juckt im Nachhinein weder Ordnungsamt - Polizei noch sonst ne Behörde - aber sollte was Passieren - dann kann man davon ausgehen das die Versicherung ihm grob fahrlässiges Handeln vorwirft und keinen Cent rausrückt.
@ Hoppel - ein FI ist nur so sicher wie die gesammte Anlage es ist - da gilt es einiges zu beachten - als Beispiel, der FI sollte monatlich oder mindestens alle 6 Monate ( je nach Hersteller) von einem Sachkundigen Benutzer ausgelöst werden um ein "verkleben der Kontakte" zu verhindern (Dies ist übrigens nur ein Funktionstest - und gewährleistet nicht die Sicherheit der El. Anlage) , dann kommt es auf die Dimensionierung des FI´s an - oftmals hängen viel zu viele Stromkreise hinter dem FI, wodurch die Kontakte auch "verkleben" können. Darüberhinaus, kann auch ein FI nicht hellsehen, sondern nur Ströme erfassen, welche nicht durch den Summenstromwandler zurückfliesen, bei Kontakt innerhalb des Stromkreises ohne Abfluss über das Erdreich (zB wegen Gummistiefel)- wird der FI nicht auslösen.

Ein FI als Schutz ist klasse - ABER - er ist kein Wundermittel gegen Stromunfälle - und vor allem man sollte sich nicht blind auf diesen Schutz verlassen!!!

 

Dirk hat völlig recht,meine Frau arbeitet im Labor eines Klärwerks,Öffentlicher Dienst.
An einem Freitag zu Dienstschluss kam ein Fahrer eines Privaten Endsorgers,der mit der Automatischen Fäkalanahmestation nicht klarkam,meine Frau machte noch schnell eine
für solche Fälle vorgesehene Schnellanalyse und gab die Einleitung manuell frei.
Als Dank dafür das er seine Fracht doch noch los geworden ist,weil es ihm sonst den Zeitplan für Montag erledigt hätte hat er ihr eine Werbetasse geschenkt,was gesehen wurde.Folge war eine Abmahnung wegen Vorteilsnahme in Dienstausübung.

 

Au weia,

was habe ich da wohl verbrochen, nicht dass ich noch eingesperrt werde.

Muss wohl ein wenig Klarheit bringen. Ihr seit ja so besorgt.


  • Übergabepunkt der Abwasseranlage erfolgt 30 cm von der Grenze in unserem Grundstück, alles geregelt.
  • Den Anschluss im Grundstück darf machen wer lustig ist und es auch kann. Natürlich darf der Anschluss nur so erfolgen, wie es vom Tiefbauamt genehmigt wurde.
  • In meiner unnachahmlichen Art habe ich ein wenig übertrieben, ihr müsst nicht immer alles so bierernst nehmen. Der Lüfter wurde in Betrieb genommen, als das 1. Loch in der Grubenwand gebohrt war und die Arbeit im Graben dann durch Gestank schier unmöglich wurde!
  • Während der Lüfter seine Arbeit tat, taten wir nichts!!! Nach etwa 30 min war die Luft rein und der Lüfter aus.
Dennoch vielen Dank für die helfenden Hinweise.

Gruß vom Daniel

 

Mann dein Helfer ist ja Cool !!! nette arbeit die du machst

 

Zitat von Funny08
@ Bastelfuchs - das juckt im Nachhinein weder Ordnungsamt - Polizei noch sonst ne Behörde - aber sollte was Passieren - dann kann man davon ausgehen das die Versicherung ihm grob fahrlässiges Handeln vorwirft und keinen Cent rausrückt.
@ Hoppel - ein FI ist nur so sicher wie die gesammte Anlage es ist - da gilt es einiges zu beachten - als Beispiel, der FI sollte monatlich oder mindestens alle 6 Monate ( je nach Hersteller) von einem Sachkundigen Benutzer ausgelöst werden um ein "verkleben der Kontakte" zu verhindern (Dies ist übrigens nur ein Funktionstest - und gewährleistet nicht die Sicherheit der El. Anlage) , dann kommt es auf die Dimensionierung des FI´s an - oftmals hängen viel zu viele Stromkreise hinter dem FI, wodurch die Kontakte auch "verkleben" können. Darüberhinaus, kann auch ein FI nicht hellsehen, sondern nur Ströme erfassen, welche nicht durch den Summenstromwandler zurückfliesen, bei Kontakt innerhalb des Stromkreises ohne Abfluss über das Erdreich (zB wegen Gummistiefel)- wird der FI nicht auslösen.

Ein FI als Schutz ist klasse - ABER - er ist kein Wundermittel gegen Stromunfälle - und vor allem man sollte sich nicht blind auf diesen Schutz verlassen!!!
Das meinte ich doch
Als der Elektriker der mein Bad angeschlossen hat meinte,mit dem FI kann nichts mehr passieren meinte ich ER solle das mal ausprobieren,aber er sagte er wäre doch nicht lebensmüde.

 

Zitat von HOPPEL321
Als Dank dafür das er seine Fracht doch noch los geworden ist,weil es ihm sonst den Zeitplan für Montag erledigt hätte hat er ihr eine Werbetasse geschenkt,was gesehen wurde.Folge war eine Abmahnung wegen Vorteilsnahme in Dienstausübung.

Ok, das ist sehr kleinlich! Da diese Tasse sehr wahrscheinlich einen geringen Wert hatte und wohl auch fürs Büro gedacht war. Hier müsste der Dienstherr wohl einfach nur seine Dienstanweisung überarbeiten und eine niedrige Wertgrenze für Präsente einsetzen. Aber wenn diese nicht besteht war der Dienstherr leider im Recht und damit wohl leider auch in der pflicht zur Abmahnung

 

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