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Wurzel behindert Gartenwegausgrabungen

15.04.2013, 20:57
Der Weg vom Haus zur Grillstelle soll geplastert werden. Und plötzlich ist da eine armdicke Wurzel von unserem 4m hohen Kirschbaum, in dem die Kinder ihr Baumhaus haben.
Was mache ich mit der Wurzel? Kann ich sie einfach absägen???? Bitte um Eure Hilfe.
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20 Antworten
Die Wurzel habt ihr ja schon ganz schön demoliert. Könnte es sein, dass die dem Baum rechts auf Bild 1 gehört? In welche Richtung würde er denn kippen bei Starkwind?

 

Ja past , weg damit so weit wie nötig-mehr nicht !

 

Ein Freund von Gartenwegen bin ich ja sowieso nicht - braucht kein Mensch.
;-)
Eigene Wege entstehen beim Gehen (Kunze, Heinz-Rudolf).

Das dicke Ding, dass Dir da im Wege ist, ist nicht die Wurzel, sondern ein Kanal zu Millionen von Wurzeln. Die Kirsche ist zwar eigentlich kein typischer Flachwurzler, aber ich denke, Du hast eine wesentliche Lebensader zerstört.

Jetzt musst Du da durch.
;-)
Wurzelstumpf sauber durchsägen, weiterarbeiten und hoffen, dass der Kirschbaum das überlebt.
Der Beginn der Vegetationsperiode ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt.
Aber das lässt sich ja nicht mehr ändern.
Ich würde den Kirschbaum zurückschneiden.
Ein Versuch, das Gleichgewicht zwischen ober- und unterirdischem Wachstum anzugleichen.

Good luck!

 

Denke mal das ein Wurzelarm nicht so tragisch ist, habe das schon mal bei
einem Nussbaum gehabt. Dem hat es nicht geschadet.
Wenn du dir nicht sicher bist frage mal in einer Baumschule nach,
die können dir mit sicherheit weiterhelfen.
Die setzen auch größere Bäume um und kennen sich da mit den Wurzeln
aus, da machst du nichts verkehrt, aber das muss eine Baumschule sein,
keine Gärtnerrei. Im zweifel Gelbe Seiten nachschlagen.

viel Glück mfg

 

Woody  
Kann nur Heinz's Aussagen unterschreiben. Nachdem die Wurzel ohnehin schon sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, so viel wie nötig entfernen.

Die Krone jetzt in der Austriebsphase zurückschneiden halte ich für mehr als riskant. Hat die Kirsche bereits Blätter angesetzt, steht sie schon im Saft und die Gefahr des Ausblutens ist enorm, auch wenn du Wundverschluss mit Baumwachs machst. Außerdem hast du dann kaum bis gar keinen Fruchtertrag. Wenn Kronenrückschnitt dann frühestens nach der Ernte, noch besser ab Laubabfallbeginn.

Die Gefahr des Umkippens durch Fehlen der Seitenwurzel ist eher nicht gegeben, 4m Baumgesamthöhe ist gar nichts, die Kirsche wird durch ihre ziemlich lange Pfahlwurzel und den anderen bestehenden Seitenwurzeln noch gut gehalten.

Überleben wird der Baum sicher, da hab ich schon ganz andere Kandidaten gesehen


@snoopy: warum sprichst du Gärtnereien die Kompetenz ab? Die haben genauso eine umfassende Ausbildung und Baumschulen beschäftigen auch "nur" Gärtner.

 

Woodworkerin hat es nochmal auf den Punkt gebracht. Dem kann man nichts hinzufügen.

 

Auch wenn die Wurzel schon gelitten hat, hab ich vielleicht einen ALternativvorschlag. Es gibt so kleine Brücken für Bachläufe (kosten so um die 120,-€). Die sehen für meinen Geschmack ganz gut aus. Wenn du die Wurzel wieder mit Erde und Rasen bedeckts und sowas drüberstellst, hast du die Wurzel geschont, der Baum bleibt stabil und es ist ein Blickfang...ist halt Geschmackssache

 

Vielen, vielen Dank für eure Vorschläge. Ich werde mich wahrscheinlich für die rabiate Tour entscheiden, das heißßt, die Wurzel entfernen. Den Baumschnitt hat der Gatte schon vor einigen Wochen erledigt. Und wenn der erstmal eine Säge in der Hand hat, ist er nicht mehr zu stoppen.
Sicherheitshalber war ich noch in einer Gärtnerei (!) und habe mir bestätigen lassen, dass der Baum davon nicht stirbt.
Also schnapp ich mir den Spaten und werde die Wurzel mal freilegen....

 

Zitat von Woodworkerin
Kann nur Heinz's Aussagen unterschreiben. Nachdem die Wurzel ohnehin schon sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, so viel wie nötig entfernen.

Die Krone jetzt in der Austriebsphase zurückschneiden halte ich für mehr als riskant. Hat die Kirsche bereits Blätter angesetzt, steht sie schon im Saft und die Gefahr des Ausblutens ist enorm, auch wenn du Wundverschluss mit Baumwachs machst. Außerdem hast du dann kaum bis gar keinen Fruchtertrag. Wenn Kronenrückschnitt dann frühestens nach der Ernte, noch besser ab Laubabfallbeginn.

Die Gefahr des Umkippens durch Fehlen der Seitenwurzel ist eher nicht gegeben, 4m Baumgesamthöhe ist gar nichts, die Kirsche wird durch ihre ziemlich lange Pfahlwurzel und den anderen bestehenden Seitenwurzeln noch gut gehalten.

Überleben wird der Baum sicher, da hab ich schon ganz andere Kandidaten gesehen


@snoopy: warum sprichst du Gärtnereien die Kompetenz ab? Die haben genauso eine umfassende Ausbildung und Baumschulen beschäftigen auch "nur" Gärtner.
Letztenendes kann es in beide Richtungen gehen. Bleibt das Motto "Versuch macht kluch", oder einen Spezialiisten zu Rate ziehen.

Im Garten meiner Mutter haben wir bislang immer Glück gehabt bei solchen Aktionen - aber eine Garantie dafür gibt´s nicht.

 

Ich möchte mal eine andere Überlegung einwerfen.

Die Wurzel absägen, schön und gut, dann den Weg hinbauen.......

Aber du baust damit den Weg genau in die Wurzelwachstumszone vom Baum.
Die eine Wurzel magst du beseitigt haben und damit ist eventuell für ein paar Jahre Ruhe, aber der Baum wird weiter Wurzeln bilden (die Baumkrone ist da der Anhaltspunkt) und diese werden auch wieder größer.
Es ist also vermutlich nur eine Frage der Zeit bis die Wurzeln sich unter deinen Weg graben und diesen verwerfen.
Auch helfen seitliche Begrenzungen nur bedingt.

 

@Hermen,
was ist denn da jetzt der praktische Nutzen der Aussage?
Baue keinen Weg wenn ein Baum in der Nähe ist?

Da dürfte es eigentlich ziemlich wenig Wege in besiedelten Regionen geben...
selbst in Großstädten wie z.B. Berlin stehen Bäume und rundherum sind Wege, Straßen, noch mehr Wege, noch mehr Straßen...

 

@BirkenBastler

Irgendwie eine komische Antwort / Frage von dir .....findest du nicht?


Den "praktischen Nutzen" kann die Fragestellerin (meinliebesfrollein) gerne selbst beurteilen und daraus machen was sie will.
Von mir war das lediglich ein Hinweis, den man in seine Planung einfliessen lassen kann....oder halt nicht.


Ach ja, was ist eigentlich der "praktische Nutzen" deiner Aussage?????

 

Wenn ich sehe wie oft bei Kommunalen Wegen durch Baumwurzeln die Wege hochgedrückt werden und in welchen Ausmaßen dann find ich Hermens Einwand garnicht so Abwegig.

 

Woody  
Der Einwand ist durchaus berechtigt, wenn man in Jahrzehnten rechnet. Bis sich der Weg durch eine neue Wurzel hebt, werden sich eher schon die Enkerln damit rumägern als die Erbauer

 

Dacht ich auch...unser Nussbaum (Gotthabihnselig) hat sich innerhalb von 6 Jahren von "hast du nicht gesehen" zu "man werfen sich aber die Pflaster" ausgewachsen.

Und der Stand schon lange......letztendlich musste er weichen, weil die Wurzeln bereits bis an die Kellerwand herangereicht haben (o.k., anderer Baum).

Aber genau deswegen hab ich darauf hingewiesen, man kann baulich auch etwas vorsorgen bzw. man kann das nicht als Grundsätzlich nehmen, da jeder Baum anders vom Wurzelwerk und der Wachstumsgeschwindigkeit ist.

Daher sollte man m.M.n. schon einen kurzen Gedanken daran verschwenden.

Ist nichts notwendig kosts noch immer weniger Zeit als hinterher nachzubessern.

Aber jetzt weiß ich ja, das meine "Aussagen" kaum "praktischen Nutzen" haben, daher werd ich mich einfach zurückhalten.

 

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