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Wo werden denn die 10,8 V Schrauber von Bosch gebaut?

02.09.2013, 23:48
Hab mich grad so ein bisschen in den Powermaxx 12 von Metabo verguckt, liebäugle ja schon länger mit nem zusaätzlichen Kompaktschrauber und das abnehmbare Bohrfutter ist ein starkes Argument. Mich stört aber, dass der in China gebaut wird. Wie sieht das denn bei den PSR / GSR 10,8 Li 2 Modellen von Bosch aus? Gitb ja hier einige, die die nutzen, ihr könnt mir das sicher sagen.

lg
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30 Antworten
Spielt es denn eine Rolle wo etwas gebaut wird? Mir ist wichtiger wie es gebaut wird und ob die Qualität stimmt.

 

auf meinem PSR 10,8 LI 2 steht drauf, made in Hungary 2012.

 

die meisten Firma lassen in Fernost herstellen......nur die Qualität ist doch wichtig......
sch...egal wo das Gerät zusammengschraubt wurde...

 

Janinez  
genau TroppY777 egal wo Bosch was auch je immer bauen lässt - es muß den Qualitätsstandard von Bosch erfüllen

 

Wobei "gebaut" ja auch so eine Sache ist, gefertigt werden die Module in Fernost, in Deutschland zusammengesteckt nur damit der Aufkleber "Made in Germany" drauf darf. Auf den Aufkleber schau ich schon lange nicht mehr. Wenn ein Hersteller eine vernünftige Qualitätssicherung hat kann der zusammenbauen wo er möchte.

 

Zitat von Gismo
Wobei "gebaut" ja auch so eine Sache ist, gefertigt werden die Module in Fernost, in Deutschland zusammengesteckt nur damit der Aufkleber "Made in Germany" drauf darf. Auf den Aufkleber schau ich schon lange nicht mehr. Wenn ein Hersteller eine vernünftige Qualitätssicherung hat kann der zusammenbauen wo er möchte.
Da wüsst ich mal gern, ob das gesicherte Info ist. Das macht das Made in Germany ja schon zur Farce. Mir ist es aber prinzipiell nicht egal, wo etwas hergestellt wurde.

 

Wenn ich Werkzeug kaufe will ich eine bestimmte Funktionalität (in Verbindung mit anderen Faktoren) und das Herstellungsland spielt in meinen Überlegungen eine doch sehr untergeordnete Rolle.

Eines meiner teuersten Werkzeuge, ist (soweit ich weiß) in Amerika entwickelt und in China gebaut worden, na und ?

 

Zitat von Zotteltier
Da wüsst ich mal gern, ob das gesicherte Info ist. Das macht das Made in Germany ja schon zur Farce. Mir ist es aber prinzipiell nicht egal, wo etwas hergestellt wurde.
Kann frei ausgelegt werden
  • Am 10. November 1995 entschied das Oberlandesgericht Stuttgart[7][8], dass …
    „die Angabe von Germany im Sinne von Made in Germany irreführend ist, wenn zahlreiche wesentliche Teile eines Geräts aus dem Ausland stammen. Auch wenn einzelne Teile oder ganze Baugruppen eines industriellen Erzeugnisses im Ausland zugekauft wurden, darf das Erzeugnis die Bezeichnung Made in Germany tragen, sofern die Leistungen in Deutschland erbracht worden sind, die für jene Eigenschaft der Ware ausschlaggebend sind, die für die Wertschätzung des Verkehrs im Vordergrund stehen.“ Anhaltspunkte sind:
  1. maßgebliche Herstellung der Ware in Deutschland
  2. entscheidender Wertschöpfungsanteil durch Zusammenbau in Deutschland
  3. maßgebliche Veredelung des Produkts in Deutschland
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Made_in_Germany

 

Zitat von Zotteltier
Da wüsst ich mal gern, ob das gesicherte Info ist. Das macht das Made in Germany ja schon zur Farce. Mir ist es aber prinzipiell nicht egal, wo etwas hergestellt wurde.
Ist auch ne Farce, die deutsche Industrie wehrt sich momentan heftig gegen eine EU Richtlinie, nach der mindestens 45% des Wertanteils eines Produkts aus Deutschland stammen muß, um sich "Made in Germany" nennen zu dürfen ... warum wehren sich die da wohl so?

Aktuell gilt :
Produkte können mit dem Label "Made in Germany“ gekennzeichnet werden, wenn sie zu mehr als 90 Prozent im Ausland gefertigt, aber zuletzt in Deutschland bearbeitet wurden.

Bsp. Bosch-Hausgeräte:
Bosch-Hausgeräte werden weltweit in 41 Fabriken (davon sieben in Deutschland erzeugt). „Je nach Typ ist ein Kühlschrank, Herd oder Geschirrspüler in Spanien oder Deutschland oder anderswo produziert worden. Der Kunde kann gar nicht erkennen, wo ein Gerät erzeugt wurde“, sagt Bosch-Großgeräte-Sprecherin Astrid Zasko. Für „made in Germany“ wird deshalb nur allgemein, aber nicht mit einzelnen Geräten geworben.
(Quelle: tz-online)

 

es wurde ja schon mehrfach gesagt, dass das Qualitätsmanagement und nicht der Herstellungsort relevant ist. von daher ist es mir völlig egal, wo ein Gerät hergestellt wird.

Es ist mir aus anderen Gründen nicht egal, aber ich kämpfe nicht (mehr) gegen Windmühlen.

Ich glaube, es war so um 1974/75, da kaufte sich unsere süsse Geschichtslehrerin einen heissen Toyota Celica: Lufteinlässe auf der Haube, Doppelscheinwerfer, schwarze Haube, schwarzes Dach, Leder, Drehzahlmesser (wow!). Was für eine heisse Kiste.
Viele Schüler und eigentlich alle Lehrer hatten dafür nur Spott und Verachtung übrig.
:-)

 

Zitat von Heinz vom Haff
... hättest Du das nicht verlinkt hätte ich wirklich geglaubt Du meinst die Lehrerin ...

 

Auch der Deutsche Hersteller VW kauft im Ausland.Die ersten KIA Sportage wurden z.B. aus Korea in Teilen geliefert,und in Osnabrück zusammengebaut.Heute läuft das häufig über Ungarn oder die Tschechen.Die Weltweiten Lieferketten sind für Aussenstehende nicht mehr nachvollziehbar.Das gilt mitlerweile für alle Bereiche.

 

Also der Toyota Celica ist tatsächlich ein schönes Auto (aber wohl auch Ansichtssache).

Den Hohn und Spott hatte am Anfang auch die Autoindustrie für die Japaner.....Koreaner...und jetzt den Chinesen.

Bei en zwei erstgenannten ist ihnen derweil er Hohn und Spott im Hals stecken geblieben, hoffen wir mal das dies nicht bei en Chinesen auch passiert.

Wie em auch sei,

"Made in Germany" ist ein Gütesiegel ohne eine tatsächliche festgeschriebene Rechtsgrundlage.
Das bedeutet, die Vergabe dieses Siegels unterliegt er Selbstkontrolle er Industrie bzw. der gegenseitigen Kontrolle.

Das Einzelteile oder Komponeneten zugekauft werden ist nicht die Seltenheit, sondern die Regel und zwar zu wohl 99 %.
Wir sollten uns da keinen Illusionen hingeben und glauben, das auch nur ein (etwas größerer) deutscher Hersteller eine 100%ige Fertigungstiefe hat.
Das kann man sich nur in ganz speziellen Bereichen leisten und auch andere Länder schlafen nicht und sind uns in einigen (vielen?) Bereichen inzwischen meilenweit voraus.
Bestimmte Bauteile und Baugruppen müssen fast zwangsweise im Ausland bezogen werden, weil es eben in Deutschland dafür gar keine Fertigung gibt (bzw dieses höchstens eine ausgelagerte Fertigung ist.....solls ja auch geben).

 

Zitat von Zotteltier
Da wüsst ich mal gern, ob das gesicherte Info ist. Das macht das Made in Germany ja schon zur Farce. Mir ist es aber prinzipiell nicht egal, wo etwas hergestellt wurde.
"Made in" bedeutet Endfertigung in! Außerdem war Made in Germany nicht als Qualitätsmerkmal sondern als Warung gedacht - ursprünglich!!! :P

 

Moin,
also ich sehe bei Werkzeug immer wieder Unterschiede zwischen "Made in Germany" und Chinaprodukten, auch wenn diese vom gleichen Hersteller sind!
Ich hab mir auf der letzten Ligna Kappsägen angeschaut und hatte unter anderem das Bosch Topmodell GCM 12 GDL(Made in China) ins Auge gefasst. Ich bat den Boschmann mich das Spiel des Sägeblattes testen zulassen und das Ergebniss war ernüchternd, deutliches seitliches Spiel(trotz angeblich gleicher Qualitätstandards)! Das kann ja uach jeder selbst mal bei seinem Werkzeughändler testen, falls die Maschinen vorhanden sind.
Gegentest bei der bei zwei in Deutschland produzierenden Herstellern ergab kein fühlbares Seitenspiel der Sägeblattwelle. Für Zimmereianwendungen vielleicht egal aber für feine Arbeiten kan das einen Unterschied ausmachen!
Andere Bosch Produkte "Made in Germany" wie manche Winkelschleifer und Bohrhämmer gehören zu den Spitzenprodukten auf dem Markt.
Auch Urgesteine wie Fein Bohrmaschinen oder Mafell Kreissägen sind qualitativ besser als irgendwelche Chinaböller und sicher nicht nur zum kleinen Teil aus Deutschland, ok Akkuzellen und kleine Elektronikbausteine gibts nur aus Asien aber die machen nur einen Bruchteil der Qualität aus.

Gruß Heiko

 

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