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WLAN im Fachwerkhaus (Lehm) Fritzbox ja oder nein?

26.01.2013, 19:45
So, Herausforderung:

Seit 5 Monaten wohnen wir in einem 135 Jahre alten Lehmfachwerkhaus und haben Probleme mit dem WLAN-Empfang im Haus. Nicht nur die normalen Geräte (Rechner und Handys) haben nicht vernünftigen Empfang, zusätzlich kommt auch noch hinzu, dass meine Lebensgefährtin nun von zuhause aus arbeitet und kaum richtigen Empfang hat.

Zur Zeit haben wir eine Easybox von Vodafone. Da diese alleine aber auch nicht unser ganzes Haus schafft, musste ich bereits nachrüsten und in der Küche einen Fritz Repeater einstecken um wenigstens annährend das ganze Haus mit WLAN versorgen zu können.

Büro, Wohnzimmer und Schlafzimmer sind bereits mit kabelgebundnen Netzwerkanschlüssen ausgestattet und die Kinderzimmer haben die entsprechenden Leerrohre vorbereitet. Trotzdem ist es sehr ärgerlich, dass unsere Smartsphones (Iphone und Blackberry) sowie die Tablet-PCs keinen vernünftigen Empfang haben. Schließlich haben wir ja die Smartphones um damit mobil zu sein.

Nun stellt sich mir die Frage, ob sich die Anschaffung einer Fritzbox lohnt?!?

Hat jemand Erfahrung mit alten Lehmhäusers und neuer Technik?

Noch als kleine Anmerkung: nach hinten zum Garten haben wir mit den Handys super Empfang von unserem WLAN, denn auch unser Heizungsraum in dem die Easybox hängt, geht nach hinten raus und somit sind nur wenige Wände im Weg. Und nein, ich möchte den Standort eigentlich nicht ändern, denn wir haben hier im vergangenen Jahr alles umgebaut und erneuert und den Standort bewusst im Heizungsraum gewählt.
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68 Antworten
Moin moin. Also zur Fritzbox kann ich dir leider nix sagen. Wir nutzen einen Router von Asus. Im Vergleich zu unserem alten Speedport ist der um Längen besser. Sprich, es gibt wirklich riesige Unterschiede bei WLAN-Routern. Aber ein Funknetz ist nunmal sehr stark von den örtlichen Gegebenheiten abhängig. Wenn ich dich richtig verstehe, steht dein bisheriger Router wohl im Keller und auch noch am Rand des Hauses. Was natürlich beides sehr ungünstig ist. Du hast also eigentlich nur die Wahl den Standort des Routers zu ändern, eine Kette von Repeatern aufzubauen oder, da du ja schon teilweise eine Netzwerkverkabelung installiert hast, an einem zentralem Platz einen WLAN-Access-Point einzurichten.

 

Wie sind die Fachwerkwände aufgebaut? Ich kenn welche, da wurde zum verputzen vorher so eine Art Hasenzaun an die Wand bzw. die Balken genaugelt, damti der Putz hält.

Auch der Lehm könnte ggf. Bestandtteil haben, die den Empfang dämpft.

 

hi. also mit meiner fritzbox komme ich vom dachgeschoss (4.etage) bis in den keller in einem altbau. im keller wird es dann zwar etwas kritisch aber es passt, weil man im keller eigendlich kein netz braucht.
bei uns sind die decken mit einem metalständerwerk abgehongen.
meiner meinung nach hat die fritzbox eine gute durchsetzungskraft in sachen wlan.
in einem fachwerkhaus ist es natürlich immer schwer zu sagen, was auch meine mitstreiter über mir schon gesagt haben.
wenn es wirklich knapp wird, kannst du immer mit repeder arbeiten.

 

zum heizungsraum, der befindet sich um erdgeschoß, parallel zum büro.
heizungsraum ist gleichzeitig auch technikraum, wo alle anschlüße zusammen laufen.

die wände sind aus holzgefachen, ausgemauert mit lehmsteinen und und dann mit schilfmatten verkleidet und mit 2 schichten Lehm verputzt.

 

Normalerweise sollte da eigentlich keine grosse Dämpfung in den Wänden sein?????

Ich bin mit meiner Fritzbox gut unterwegs, selbst im Keller ca 10m vom Router weg, durch 4 Wände (eine davon eine alte Aussenwand) und druch die Kellerdecke, habe ich mit meinen Schmachtfon noch Wlan

 

Das klingt wirklich nicht so, als könnte da viel stören. Welche Easybox ist es denn genau?

Klingt b.löd, aber wird der Empfang besser, wenn du die Box einfach mal umdrehst? Zumindest, falls die Box keine Antenne außen am Gehäuse hat. Dann mal mit der Antenne spielen.

 

Frühere Nachbarn von mir hatten auch ne Easy-Box von Vodafon....und die gleichen Probleme...allerdings in einem 70er-Jahre-Haus.
Ich könnte mir vorstellen, das es an der Easy-Box liegt...rein vom Bauchgefühl her.

 

ich habe die easybox 803 derzeit in benutzung.
Antennen hat die keine, zumindest nicht aussen.
An umdrehen hatte ich auch schon gedacht, müßte dafür nur eine kleine rahmenkonstruktion zum befestigen basten.

Nachtrag: ich hatte eine eine fritzbox 7390 als alternative zur easybos gedacht.

 

Geändert von pionec (26.01.2013 um 22:31 Uhr)
Vielleicht hat ein Bekannter von dir eine FrtizBox, dort könntest du fragen ob ihr die mal Testweise bei dir aufbauen könntet.
So hast du die Sciherheit ob es an der EasyBox liegt oder am Haus.

Btw, wir haben auch eine EasyBox. Der letzte Tinneff.

 

Ich hatte das gleich Problem in unserem alten Haus und habe mir mit einem Powerline-Netzwerk Abhilfe verschafft, das hat super funktioniert. Es gibt soger Geräte, die einen Wlan-Access-Point zur Verfügung stellen, so könntest Du z.B. auf jeder Etage ein Wlan aufbauen.

 

Mist, ich wollte Dir noch den Link zu einem solchen Teil reinstellen

 

mal eine frage aus meinem job.

also gundsätzlich sind die fritzboxen sehr gute geräte!!!

aaaaaber das problem bei WLAN versteckt sich in den wänden!!!
je nach dem wieviel metall sich in deinen wänden versteckt ( hasendraht in den wänden wäre tödlich) kann es sein, dass man selbst bei sichtkontakt der geräte keine vernünftige verbindung hin bekommt!! dies liegt daran, dass das hauptproblem weniger die sendeleistung eines routers ist denn die reflektionen des nutzsignals. je mehr metall in den wänden um so stärker die reflektionen! die größeren fritzboxen rechnen das ganz gut raus, aber auch die können nicht hexen!!!!!!

an deiner stelle würde ich da ja verkabelung vorhanden ist mit accesspoits auf den etagen arbeiten und das arbeiten sieht da so aus, dass du viel probieren ( zb mit notebook messen mußt). für den anfang schau dich bei TP-Link um, die sind gut und günstig, kaufe einen und dann geht es mit der messerei los!

 

Thundersock hat da schon einen ganz guten Punkt geliefert. Beim Lehmhaus ist es aber wohl nicht das Metall in den Wänden, dass dir Probleme bereitet, sondern der Lehm selbst. Er hat einfach Schallabsorbierende Eigenschaften , die die Funksignale blocken.

die Fritzbox ist ganz gut. Wir haben bei uns auch eine, aber auch in unserem Haus (Bj. 1936) gibt es z. T. schwarze Löcher. Ich würde einfach einen zweiten Router über die Netzwerkkabel ans Netz bringen. Der hat dann einen eigenen IP-Bereich und nutzt den Router im Heizungsraum als Gateway. Das funktioniert meist besser und performanter als ein WLan-Repeater.

 

hmm, schwierig. also hasendraht ist nicht in den wänden, dafür ist das haus zu alt und was ich gesehen habe, war alles ohne draht.

komisch ist, dass ich mit dem notebook im ganzen haus empfang habe, aber smartphones nach wenigen metern aussteigen.

einen bekannten, der noch eine fritzbox über hat habe ich leider nicht.

 

Geändert von pionec (27.01.2013 um 11:12 Uhr)
Zum Messen der Signale kann ich die Inssider empfehlen.
Das ist auf Englisch, damit müssstest du dich abfinden.

Das gibt es auch als Andorid App, jedoch habe ich damit keine Erfahrungen.

 

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