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Windrad (Aprilscherz), Energiegewinnung in bewohnten Gebieten

04.04.2011, 22:45
Geändert von boerjes1932 (04.04.2011 um 22:50 Uhr)
Auf Anregung von Ricc gebe ich meine Stellungnahme als eigenes Thema bekannt:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

dieser Scherz sollte Anlaß zum Nachdenken sein. Ein herkömmliches Windrad scheitert natürlich schon am Widerstand der Nachbarn. Selbst in einem Freizeitgarten im relativ toleranten Franken mußte meine Anlage wieder abgebaut werden.
Bei einem guten Profil erreicht man bei Lastabwurf sehr schnell die Schallgeschwindigkeit an den Flügelenden. Es ist also eine sehr zuverlässige Bremseinrichtung notwendig. Eine Bauartprüfung durch den TÜV sollte man auch vornehmen lassen. Es gibt aber durchaus Möglichkeiten, Energie aus Windkraft auch in bebauten Gebieten zu gewinnen. Die Strömungsverhältnisse sind dort natürlich komplizierter und vor allem veränderlich. Der Wirkungsgrad ist jedoch belanglos, wenn die Anlage durch Eigenarbeit in der Freizeit hergestellt wird.
Wer Interesse hat, sich an der Entwicklung von Einrichtungen zur Energiegewinnung in bebauten Gebieten nach den Regeln der Liekegäwer zu beteiligen, sollte sich bei mir melden. Meine Standorte sind Fürth und Oldenburg. Neben Handwerklichem Geschick sind gute Kenntnisse in allen naturwissentschaftlichen Fächern von Vorteil. Mit vernetzten Gruppen von jeweils 5 Personen dürfte das maximale Arbeitsergebnis zu erreichen sein. Die räumlichen Entfernungen zwischen den einzelnen Gruppen sind bei den heutigen Möglichkeiten belanglos.

Mit freundlichem Gruß

Helmut Börjes

boerjes1932@yahoo.de"

Eine Form für 100 mm Flügelbreite und 2m Länge kann ich in Fürth zur Verfügung stellen. Schablonen für andere Breiten sind ebenfalls vorhanden. Für weitere Breiten kann ich eine Berechnungsformel angeben.
Ein Vorschlag für die Abrechnung der eingesetzten Arbeitszeit und der gewünschten Beteiligung findet sich am Schluß des "Liekegäwer"s (wird auf Anfrage übersandt). Die Gegenbuchung der geleisteten Arbeitszeit erfolgt zu Lasten des jeweiligen Projektes.
 
Windenergie, Windkraft, Windrad Windenergie, Windkraft, Windrad
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11 Antworten
Dann hoffe ich mal, dass das auch Anklang findet.

Gibt es auch Vorlagen von kleineren Windrädern? Also welche, mit denen man Dekorationen im Garten beleuchten kann. Nur so als Spielerei.

 

In meinem Kopf schwirren Gedanken von "Was ist das denn?" bis "Uff, ist ja toll !".

Hast du Fotos eines fertigen Windrades?

ich bin der Überzeugung, dass wir alle einen Beitrag dazu leisten können der Ausbeutung der Umwelt entgegenzuwirken. Und dabei muss man auf vieles noch nicht mal verzichten (wie z.B. Strom). Man muss nur viele kleine und viele verschiedene Projekte verolgen.

..nun bin ich schon mehr bei : "...ist ja toll!"

 

Hab das mal vor Jahren mit einer Lichtmaschine vom Auto probiert,war mehr so ein Versuchsaufbau,ist aber daran gescheitert das die Lichtmaschine sobald die Drehzahl stimmte einfach stehen blieb sobald der Regler Last auf die Erregerwicklung gab.
Der Kraftbedarf der Lichtmaschine war wohl doch zu hoch,oder das Windrad mit
80cm Durchmesser zu klein.
War gedacht zum einbau in eine Gartenwindmühle.

 

ist mir leider zu weit weg, hört sich aber interessant an... hab bei uns in der Region schonmal von privaten Windkraftanlagen gehört

 

Ich stehe Windkraftanlagen sehr skeptisch gegenüber. Sicherlich können diese Dinger eine gewisse Energieversorgung übernehmen, aber für eine Grundlastversorgung sind sie nicht geeignet. Zu dem bin ich davon überzeugt das solche Geräte nur da hingehören wo auch der Wirkungsgrad passt. 
Würde ein Nachbar für solch eine Kleinanlage eine Baugenehmigung beantragen würde ich alle zur Verfügung stehenden Mittel dagegensetzen. Auch wenn ich durch den §31 GO NRW nicht an einer entsprechenden Beschlußfassung mitwirken dürfte würde ich bereits vor der Antragsberatung entsprechend Weichen setzen. So ein Schattenwerfer im Nachbargarten geht gar nicht!

 

Wirklich Interessant werden Windkraftanlagen meiner Meinung nach erst,wenn sie mit einer Speichermöglichkeit für Überschussstrom gekoppelt werden,wie zB.Wasserstoffproduktion,dann könnte man in Zeiten mit wenig Wind den Wasserstoff in Strom umwandeln.
Gleiches gilt auch für Photovoltaikanlagen.

 

also die anlage die ich gesehen habe war nicht größer als eine Satschüssel...natürlich ist hier wie immer das problem, das speichern der überschussenergie und die bedarsdeckung bei winstille....aber ich denke mal die aktuelle situation in japan wird der forschung in diesen bereichen auf die sprünge helfen

 

Die von mir gebaute Anlage hatte einen Rotordurchmesser von 6 m. Ein Photo wurde nicht gemacht.
Das Profil kann nahezu beliebig klein werden. Es muß nur präzise gefertigt sein, damit man einen guten Wirkungsgrad erreichen kann.
Man kann auch Klein-Windräder kaufen. Damit die Umwelt nicht durch ein zusätzliches BSP geschädigt wird, müßten die Kosten bei 200 Euro/kW liegen (Umweltschaden durch Energiesparkosten auf Anforderung). Da das nicht möglich ist, bleibt nur die Eigenarbeit oder die Aufgabenteilung nach Art der Liekegäwer.
Die Speicherung mittels Wasserstoff wäre wohl die beste Lösung. Eine Bauartprüfung durch den TÜV ist dann unumgänglich.
Die Energiegewinnung durch Windkraft oder Photovoltaik sind aber längst nicht die einzigen Möglichkeiten.
Wenn jeder erwartet, daß andere etwas unternehmen, passiert gar nichts.

 

Geändert von boerjes1932 (05.04.2011 um 13:26 Uhr)
sonouno  
ich bin da mehr für sowas:

http://de.wikipedia.org/wiki/Savonius-Rotor

einfach und kompakt mit wenig Serviceaufwand

 

Ekaat  
Zitat von HOPPEL321
Wirklich Interessant werden Windkraftanlagen meiner Meinung nach erst,wenn sie mit einer Speichermöglichkeit für Überschussstrom gekoppelt werden,wie zB.Wasserstoffproduktion,dann könnte man in Zeiten mit wenig Wind den Wasserstoff in Strom umwandeln.
Gleiches gilt auch für Photovoltaikanlagen.
Ich weiß nicht, wie es technisch bei Windkraft bestellt ist; bei Solarstrom ist die Anschaltung an ein 230V-Netz erforderlich, um den Wechselrichter im richtigen Tak tzu halten. Überschüssiger Strom wird eingespeist. An der Speicherung von Überschußmengen ist die Wissenschaft dran, den Wirkungsgrad zu erhöhen. Den höchsten Wirkungsgrad erreichen Pumpspeicherkraftwerke, den niedrigsten die Wasserstofftechnologie. (Daneben gibt es noch Speicher mit Schwungrädern, mit Druckluft und verschiedene Akkuformen.)

 

Zitat von Ekaat
Ich weiß nicht, wie es technisch bei Windkraft bestellt ist; bei Solarstrom ist die Anschaltung an ein 230V-Netz erforderlich, um den Wechselrichter im richtigen Tak tzu halten. Überschüssiger Strom wird eingespeist. An der Speicherung von Überschußmengen ist die Wissenschaft dran, den Wirkungsgrad zu erhöhen. Den höchsten Wirkungsgrad erreichen Pumpspeicherkraftwerke, den niedrigsten die Wasserstofftechnologie. (Daneben gibt es noch Speicher mit Schwungrädern, mit Druckluft und verschiedene Akkuformen.)
Klar,das Wasserstoff einen lausigen Wirkungsgrad hat,noch.Aber ich sehe da ein grosses Potenzial für die Entwicklung,weil Wasserstoff ua.auch als Treibstoff verwendet werden kann.

 

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