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Wieviel Absenkung (cm) herstellen, beim Flachdach?

09.06.2014, 23:15
Hallo
ich wollte solch ein Holzunterstand ja bauen! (nachbauen)
Holz ist bestellt! KVH 10x10.

Die Höhe ist 2 Meter Innenmaß (Boden ->Unterkante Oberste Strebe)

Doch wieviel cm mache ich die Absenkung vom Dach? Also wieviel cm hinten tiefer?
Reichen 5 cm?

Die hinteren 2 Diagonalstreben (komme im Moment nicht auf den Namen wie man diese nennt)...Normalerweise läßt man diese ja auch mit Schlitz und Zapfen ein...aber es ja ziemlich aufwendig, und für mich als amateur nicht so leicht. Alles andere werde ich ja zapfen aber dort....manche Schrauben diese Streben ja auch nur...
Schlimm? oder wie könnte ich diese noch einlassen? (wenig Aufwand)
Eigenkontruktion? -> mehrere kleine Runddübel? Lamellos?

Habt Ihr sonst noch ein paar Verbesserungsvorschläge oder Tipps....

Anregungen?

Gruß
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Name:	Unterstand.jpg
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ID:	26835  
 
Dachneigung, Unterstand Dachneigung, Unterstand
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34 Antworten
Hi Holzamateur12,
Falls Du sowas wie das angehängte Bild zeigt nachbauen willst, warum kopierst Du es nicht einfach mit den Original-Maßen? Falls das Teil keiner Baugenehmigung bedarf, hast Du damit keine Probleme oder schlimmstenfalls die gleichen, wie die Käufer des Original-Bausatzes, was die baurechtliche Seite anbelangt.
Zum rein technischen Problem: die Steben kannst Du ohne weiteres auch mit Winkelblechen oder Blechlaschen verschrauben. Falls Du Windlast quer zum Unterstand erwarten musst, würd ich die 'Diagonalstreben' so lang wie möglich ausführen (also am Besten durchs ganze Feld) und zwecks einfacher Montage mit Flachblechen an die Ständer schrauben.
Verwende Edelstahl-Schrauben, die Dir nicht wegrosten und die lang und dick genug sind, einigermaßen Last aufzunehmen rspt. zu übertragen.
Vewende Schrauben, die auf dem Blech plan anziehen, also nicht übliche Spax mit konischem Kopf.
Verwende - je nach Anzahl - Schrauben von 6-8 mm Durchmesser und in Länge mindestens rund 2/3, maximal 3/4 der Materialstärke des Holzes, in die Du die schraubst. Falls Du vorbohrst: maximal zwei mm unter Kerndurchmesser der Schraube.
Gruß Baldwin

 

Janinez  
Ich würde ein wenig größeres Gefälle machen, damit auch alles schön abläuft und nicht jeder Dreck oben liegen bleibt

 

Also dann 10 cm?
Ich habe nur das Bild und keine Maße dazu!
Er wird aber 6x2m groß! Damit ist es unter 30m2 und bedarf keiner Genehmigung.

Die Streben mit Schrauben machen ist zu plump. Es muss dann schon was Dübel ähnliches sein....och mal sehen, vielleicht verzapfe ich es auch....
Es sollen so wenig Schrauben und Winkel wie Möglich verwendet werden! ( Es soll Klassisch werden)

Danke für Eure Hilfe!

Gruß

 

Geändert von Holzamateur12 (10.06.2014 um 08:36 Uhr)
Zitat von Holzamateur12
Also dann 10 cm?
...
Bei einem Flachdach sind 1-3% Neigung angemessen ...
... Du kannst Dir den Höhenunterschied dann selbst ausrechnen.

 

Flachdach mit 1%, da fliest das Wasser aber auch nur mit guten Willen ab. :-) DA darf es keine Stöße oder Wellen im Dach geben die das Wasser abhalten könnten.
Ich würde eher 3-5% empfehlen.

 

sonouno  
ich würde auch 5 % Gefälle als minimum ansetzten...(5 cm / mtr in Gefällerichtung)
bin Flachdachgeschädigt !
grüssle, sonouno

 

5% Minimum kann ich nur bestätigen. Hab mein Flachdach jetzt zum 3. mal neu eingedeckt. Natürlich kommt es drauf an, welche Eindeckung du verwendest und wo die Wetterseite (Windseite) ist. Bei Trapezplatten würde ich schon fast mehr als 5% machen, wenn du keine durchgängigen hast. Wenn möglich würde ich die kurze Seite neigen.
Da ich zu wenig Neigung hatte (15cm auf 6 Metern) hat der Wind das Wasser unter die Überlappung der Trapezplatten gedrückt.
Noch ein Tipp... wenn du klare (durchsichtige) Platten verwendest, unbedingt Silberband (spiegelndes Klebeband) zwischen Latten und Eindeckung kleben. Sonst schmilzt die Eindeckung. Kein Witz!
Ich konnte die Neigung nachträglich nicht mehr ändern und habe nun eine Art Teichfolie für Flachdächer verwendet. Da brauchste kaum Gefälle und da es keine Anstöße oder Überlappungen gibt ist es 100% dicht.

 

Moin.

Die Dachneigung sollte ca 5% betragen, also 5cm auf einem Meter länge.
Je mehr, desto besser.

Die Diagonalen nennen sich Kopfbänder, diese kannst du einfach verschrauben und anschließend verproppen.
Alternativ kannst du auch Schwalbenschwanzblätter nehmen; diese sind einfach in der Herstellung, schön anzusehen und statisch auch sinnvoll.

Die Pfosten kannst du auch mit großen Tellerkopfschrauben durch das Rähm verschrauben.

Und zu guter Letzt:
Lass die Finger von Lochblechen, Winkeln und co im sichtbaren bereich, das sieht aus wie gewollt und nicht gekonnt.

 

Hallo Tackleberry,
Also 5% auf einen Meter, dann sind es bei 2 Meter also 10%= 10 cm Unterschied!
Vorne 10 cm höher.ok!

Sehe ich auch so, Winkel und co und zuviel Spax kommen mir da nicht ran.
Ich habe meine Werkbank verzapft, aber halt noch keine Kopfbänder...
Danke für den Tipp mit Schwalbenschwänzen, sieht aber auch nicht leicht aus...;( oder viel leichter als normale Zapfen. Könnte aber eine gute alternative sein.
Die Pfosten lasse ich alle ein! Das ist beschlossene Sache.
Das werde ich wohl hinbekommen. Habe meine Werkbank komplett gezapt...das ist ja quasi das Gleiche. Nur habe ich da Kieferholz genommen, und kein KVH.

Dank Dir für die Hilfe!
Gruß
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ID:	26851  

 

Zitat von Holzamateur12

Nur habe ich da Kieferholz genommen, und kein KVH.
KVH sagt auch nichts über die Holzart aus.
Vermutlich bekommst du Konstruktionsvollholz aus Fichte/Tanne oder aus Lärche.

 

"Noch ein Tipp... wenn du klare (durchsichtige) Platten verwendest, unbedingt Silberband (spiegelndes Klebeband) zwischen Latten und Eindeckung kleben. Sonst schmilzt die Eindeckung. Kein Witz!"
Alternativ kannst du auch die Oberseite der Sparren weiß lackieren.

 

Ich hab bei meinen Flachdach bei 5m Länge einen Höhenunterschied von 25 cm und da hab ich (Denke mal) ein Fehler gemacht,ich hätte 35cm machen sollt,das Wasser hat nicht die Richtige Fließgeschwindikeit und wenn noch Schnee drauf liegt muß ich Fegen-Schieben

 

Ekaat  
Zitat von Tackleberry
...Die Diagonalen nennen sich Kopfbänder,...
Ich kenne die als »Knaggen«. Dies ist allerdings die allgemeine Bezeichnung, die Kopfbänder auch einschließt.

 

Zitat von Ekaat
Ich kenne die als »Knaggen«. Dies ist allerdings die allgemeine Bezeichnung, die Kopfbänder auch einschließt.
Nein, ist es nicht...
Wiki hat einen recht umfangreichen Artikel zum Thema.

Hier noch ein paar Beispiele aus dem modernen Holzbau:
-Fußpunkt eines Sparrendaches mit Knaggen in versch. Ausführungen.
-eine Knagge als Blechformteil, zum Beispiel beim Einbau von Koppelpfetten genutzt

 

Ekaat  
Zitat von Tackleberry
Nein, ist es nicht...
Wiki hat einen recht umfangreichen Artikel zum Thema.

Hier noch ein paar Beispiele aus dem modernen Holzbau:
-Fußpunkt eines Sparrendaches mit Knaggen in versch. Ausführungen.
-eine Knagge als Blechformteil, zum Beispiel beim Einbau von Koppelpfetten genutzt
Wicki ist nicht unbedingt das Maß aller Dinge, genausowenig wie mein Schwager, Bauingeieur. Ich habe diesen Begriff aus meinem Beruf (Stahlhändler) auch aus dem Stahlbau kennengelernt. Wenn das dann Dreiecke zur Verstärkung in rechtwinkligen Verbindungen waren, nannte man die Knotenbleche. Wie das in Holz heißt, weiß ich nicht.

 

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