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Wieso "schwitzen" die Fenster?

29.10.2012, 09:57
Hallo zusammen,

ich habe hier in der gesamten Bude zweifachverglaste Kunststofffenster.

Bei den jetzigen Temperaturen bildet sich über Nacht in allen Räumen an den äußeren Rändern der Scheiben Wasser. Auch an den Fensterrahmen, besonders am unteren Fensterrahmen, aber auch zwischen den Fenstern bildet sich Wasser.

Wenn ich morgens dann komplett querlüfte, also alle Fenster und alle Türen komplett aufmache und dabei die Heizregler runterdrehe, wische ich dann immer fleißig das Wasser weg.

Das kanns doch nicht sein, oder!?

In meiner alten Bude, hatte ich dieses "Phänomen" nicht.

Woher kommt dieses Wasser bzw. wie kann ich das Neubilden verhindern?

Bitte um eure Antworten.

Vielen Dank im Voraus.

Schöne Grüße

DU
 
Feuchtigkeit an Fenstern, Isolierverglasung, Kondenswasser, Luftfeuchtigkeit Feuchtigkeit an Fenstern, Isolierverglasung, Kondenswasser, Luftfeuchtigkeit
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16 Antworten
Die Fenster scheinen nicht so gut isoliert zu sein wie in der alten Wohnung. Die Fensterinnenseite ist kalt, bzw. die kälteste Stelle im Raum. Daher setzt sich das Kondensat an genau der Stelle ab.

 

zu viel feuchtigkeit in der raumluft, zu schlecht isolierende fenster. viel lüften, mehr heizen oder irgendwann die tapete rasieren ...

 

Das Schwitzen der Fenster entsteht durch den Aussen- und Innen Temperaturunterschied. Ist es innen warm und die Scheibe sehr kalt dann läuft sie an, da die Luftfeuchtigkeit des Innenraums an der kalten Scheibe kondensiert.

 

"Tapete rasieren"?

 

Zitat von DerUnbeugsame
"Tapete rasieren"?
Wegen fiesem haarigem Schimmel und so

 

Funny08  
Das Thema kenn ich - liegt aber meiner Meinung nach zur Zeit daran, dass duch den schnellen Tempertaturwechsel von etwa 20-25 Grad innerhalb einer Woche - sehr viel Feuchtigkeit in der Raumluft,Wänden usw ist. Nun wo es stark abgekühlt hat, kann die kühlere Raumluft natürlich nicht mehr soviel Wasser halten, also schlägt sich dieses an den kältesten Stellen der Wohnung nieder. Im günstigsten Fall sind das noch die Fensterecken, denn da kann man es problemlos abwischen. Im übelsten Fall ist dies an Kältebrücken wie schlechtisoliertes Mauerwerk oder Raumecken, wo es dann häufig auch zu Schimmelbildung kommt.
Solltest du bei den kalten Temperaturen über längere Zeit immer wieder Wasser in den Fensterecken stehen haben aber die Luftfeutigkeit ist im Gegensatz recht niedrig dann sind wohl auch die Fenster nicht wirklich gut isoliert und sollten ausgetaushct werden.

Ansonsten hilft auch ein Luftentfeuchter um das Kondenswasser an den Scheiben usw zu reduzieren und um Schimmelbildung zu vermeiden.

 

achte mal auf die Luftfeuchtigkeit im Raum. wir haben Fenster von 2009 und manchmal tritt das Phänomen dort auch auf. z.b. Morgens im Schlafzimmer. die Luftfeuchtigkeit im Raum kondensiert an der kühlsten Stelle.
Schuld daran sind aber nicht immer nur "schlecht" isolierte Fenster. Z.b. kann in der alten Wohnung der Raumaufbau so gewesen sein, dass sich die Luft schneller umschlägt. Ich habe in einem Haus mit einfach verglasten Fenstern gelebt. Dort hattest du damit auch keine Probleme, da alles so zugig war, das automatisch ein Luftaustausch erfolgt ist.

Versuch mal regelmäßig zu lüften. (stoßlüften für 2-3 Minunten)

 

Susanne  
Hallo DU,

oohhh, da haben wir etwas für Dich. Nämlich einen der beliebtesten Saison-Threads auf 1-2-do.com überhaupt.

http://www.1-2-do.com/forum/feuchte-...thema-242.html

Und einen schönen Wissensartikel über Schimmel: http://www.1-2-do.com/wissen/index.p...,_Schimmelpilz

Um es einmal kurz zusammenzufassen: Je neuer und dichter die Fenster, desto eher sammelt sich die Feuchtigkeit am kältesten Punkt im Raum. Also an den Fenstern.

Und besser, sie sammelt sich hier, als an den Wänden, aber feuchte Fenster sind immer ein Zeichen dafür, dass Lüften von Vorteil wäre.
Morgens und abends 5 Minuten kräftig durchlüften gilt als Minimum, um die Räume von Feuchtigkeit frei(er) zu halten.

Viele Grüße
Susanne

 

Wie alt sind den die Fenster. Die dürften nicht anlaufen, schlecht isoliert und Wärmebrücken in den solchen.

 

Auf Susannes beiträge hätte ich nun auch hingewiesen!

 

Die Fenster sind allesamt aus 2000.

 

du darfst deine fenster jeden tag abwischen

 

Das Problem mit dem Kondenswasser an den Scheiben kenne ich auch.

 

Hier einmal etwas ausführlicher, warum an kalten Fenstern überhaupt Kondenswasser entstehen kann:
Je höher die Temperatur der Luft, desto mehr Feuchtigkeit kann die Luft aufnehmen. Das Aufnahmevermögen steigt exponentielll zur Temperatur.
Wenn jetzt die warme Luft abkühlt, steigt die relative Feuchtigkeit der Luft.
Wird so weit abgekühlt, dass sie 100% beträgt, spricht man vom "Taupunkt" und die Feuchtigkeit setzt sich an der kalten Oberfläche als Kondenswasser ab.

Weil die Fenster (wie oben schon oft erwähnt) kälter sind, als die Wände, geschieht das eben hier.
Abhilfe schafft hier:
- regelmäßiges Stoßlüften (kalte Luft strömt ein, aber das Gebäude bleibt warm). Durch das anschließende rasche Erwärmen der Luft sinkt die relative Feuchtigkeit wieder.
- ein Luftentfeuchter

Der Einbau neuer Fenster könnte unter Umständen den Ort des Kondensierens verschieben, weil die Fenster dann ggf. wärmer sind als eine andere mögliche Kältebrücke. Muss nicht, kann aber.

 

Geändert von DanielP (29.10.2012 um 19:23 Uhr)
pittyom  
hast du vielleicht auch Aquarium o.ä. ??? das verdunstet noch zusätzlich Feuchtigkeit in die Luft, ebenso viele Grünpflanzen.... alles andere wurde auch gesagt...

 

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