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Wie seid ihr denn zum Heimwerken gekommen?

19.05.2016, 15:01
Kathrin  
Liebe Community

Heimwerken ist eine feine Sache. Man schafft Werte, kann zur Werterhaltung beitragen, bringt neue Ideen mit altem Wissen zusammen und kann sich und anderen mit dem eigenen Geschick helfen.
Wer ein Haus oder einen Garten hat, kommt um das Heimwerken nicht mehr herum, aber auch die Wohnung hat viele Ansätze, wo man einfach mal selber anpacken muss. Auch das Basteln ist ein nicht zu verachtender Faktor, wenn man sich in der heutigen Zeit von 0815 abheben will.
Also früher oder später packt es wohl jeden … das große Thema Heimwerken

Unsere Community ist da ein wichtiger Anlaufpunkt und deshalb fragen wir euch heute: Wie seid ihr denn zum Heimwerken gekommen?

Wir sind gespannt auf eure Antworten und freuen uns auf eine rege Diskussion, denn wir denken, da gibt es viele unterschiedliche Antworten oder kann man das doch verallgemeinern?

Freu mich auf Feedback und liebe Grüße
Kathrin
 
heimwerken heimwerken
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52 Antworten
Ich bin da so "reingewachsen" früher hatten wir Landwirschaft,Vater war Kupferschmied
und Geld war immer knapp.

 

Ich habe schon als Kind mit dem Werkzeug meines Vaters gespielt, das Ketcar repariert, Fahrräder vom Sperrmüll zusammen geschraubt, Tuning am Mofa / Moped. Eine Handwerksausbildung gemacht, beim Vater in der Schlosserrei ausgeholfen, Haus gebaut.....
Da hat sich mit den Jahren so einiges an Werkzeug angesammelt und so geht es auch weiter

 

Ich sag mal so: Wir kauften ein Haus, ich bekam ein Hobby!

 

Janinez  
ich habe als kleines Kind schon aus allem Möglichen etwas gebastelt und gehandarbeitet. Mein Großvater hatte eine Werkstatt und da durfte ich in den Ferien immer mithelfen und so lernte ich einiges. Dann kamen meine Hobbys und auch da mußte man vieles selbst machen, dann der 1. Hausbau. Ich hab überall immer zugesehen und auch dabei viel gelernt und mach es heute noch so.....................

 

Woody  
Gute Frage. Wenn ich so genau überlege, war es eigentlich der Ehemann meiner Freundin, der Innenarchitekt war und sehr viel selbst geschreinert hatte. Damals (80er-Jahre) nur mit Stichsäge, Schleifpapier und Bohrmaschine. Doch er stattete eine komplette Wohnung mit selbstgebauten Möbeln und Regalen aus. Meine Freundin und ich waren für die Wände zuständig: tapezieren und ausmalen. Ich glaube, da begann es bei mir, auch wenn ich eigentlich erst Jahrzehnte später so wirklich mit dem Heimwerken begonnen habe.

Fast so wie bei Mopsente: ich erbte ein Haus und hatte ein erfüllendes und kostspieliges Hobby

 

froschn  
Wir haben vor Jahren ein altes Zechenhaus gekauft. Als dann mein Exfreund, von Erstberuf Zimmermeister, vor 7 Jahren auszog, durfte (und MUSSTE) ich alles selber machen.

Im Laufe der Zeit habe ich mich dann von kleineren Sachen zu grösseren gewagt und festgestellt, wie toll es ist, etwas selbst bauen zu können.

 

Als Kind hatte ich keine Gelegenheit. Wir wohnten in einer Wohnung und Reparaturen machten Handwerker. Erst als ich ein eigenes Zuhause hatte, kam ich zum Handwerken.

 

Ich durfte schon als Kind immer das Werkzeug reichen,
als die Körpergröße stimmte,wurden auch schon die ersten Löcher selbst gebohrt.
Nach und nach kam dann immer etwas neues dazu
wie jetzt eigentlich auch

 

Kind vom Land!!! Damit fings an...
Dann hat mein Bruder ein Haus gebaut in Holz-Rahmen-Bauweise. Da haben wir beiden, was die Holzarbeiten betrifft bis auf das "Rahmen" alles selber gemacht. Ein sehr lehrreiches Jahr für mich...
Dann wurde ich mit 30 Student und das Geld war knapp-da hat´s dann richtig angefangen und ich wurde reell angefixt. Als nach dem Studium das Geld wieder mehr wurde habe ich angefangen meine Werkstatt einzurichten.Das ist jetzt ca. 18 Monate her und ihr seht ja an meinen Projekten... es wird

 

Naja, gebastelt habe ich schon immer irgendwas. In jungen Jahren wollte ich Schreiner werden und habe dort auch ein Praktikum gemacht. Danach wollte ich nicht mehr Schreiner werden... Bei meinem Vater habe ich mir viel abgeguckt, der hat hobbymässig Kirchenorgeln gebaut. Was alltagsmässig anlag, habe ich immer selbst gemacht (tapezieren, Böden legen usw...). Aber nie mit Spass, sondern immer nur, weil es sein musste.
Dass es zu meinem Hobby geworden ist, daran ist dieses Forum schuld! Es trug sich nämlich zu, dass ich mal wieder was machen musste und zwar Blumenkübel für meine Gattin. Auf der Suche nach Ideen bin ich hier gelandet. Das Schicksal nahm seinen Lauf und jetzt habe ich eine kleine Werkstatt in der Garage...

 

Janinez  
und ich denke Spaß hast Du auch, sonst wärst du nicht hier................................

 

Maggy  
Mein Opa war ein großer Heimwerker und Bastler. Dazu kam, daß er von Berufs wegen Spielzeug entwarf. Die Entwürfe baute er zuhause aus Holz in seiner Werkstatt und ich durfte als Kind dabei sein. Da ich viel Zeit bei meinen Großeltern war, auch viel in den Ferien, habe ich zB an einem Schleifgerät das Fußpedal treten dürfen. Mich hat das immer fasziniert. außerdem liebe ich den Geruch von Holz. Dann hatte ich jahrelang nichts mehr gemacht und erst, als unsere tochter auf die Welt kam, habe ich mich an all die Spielsachen erinnert, die mein Opa gebaut hat. Da habe ich dann ganz klein angefangen. Erst viel später (damals gab es bei uns noch keine Dekus) habe ich dann die Dekupiersäge für mich entdeckt. Und mittlerweile traue ich mir deutlich mehr zu.

 

Janinez  
ziemlich deutlich viel mehr - wie man an deinen tollen Projekten sieht.........................

 

Bei mir war es ein schleichender Prozess. Aber spätestens nach dem Hauskauf ging es so richtig los und habe massiv meine Elektrogeräteflotte aufgerüstet.

 

War immer beim Papa in der Werkstatt, und da bekommt man einiges mit... Dann tlw Strom verlegt bei Bekannten, Wohnung hergerichtet und den Bauernhof passend hergerichtet, und durch diverse Werbevideos aus YouTube, da sieht immer alles so einfach aus...

 

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