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Wie rechtfertigt Ihr (Werkzeug-)Anschaffungen “partnertauglich”? ;-)

22.09.2012, 15:43
Susanne  
Liebe Community,

Ich habe soeben etwas gefunden, das mir gerade richtig viel Spaß macht: Die Wikipedia-Beschreibung des sogenannten “Woman acceptance factors” (WAF), also des Weiblichen Zustimmungsfaktors zu Anschaffungen, die aus dem Haushaltsbudget bezahlt werden müssen.

Die Rede ist von Dingen, die vor allen Dingen Männer gern kaufen (wollen), also am liebsten ektronische und elektrische Geräte, die zunächst einmal nicht unbedingt lebenswichtig erscheinen, wie zum Beispiel Spielkonsolen (zu viele Kabel im Wohnzimmer – geringer WAF) oder Flachbildschirme (hübsch und platzsparend – hoher WAF) und natürlich Elektrowerkzeug.

Den - sehr unterhaltsamen - Artikel könnt Ihr unten nachlesen. Und ich würde sagen, das gilt übrigens nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer.

Gleich drängte sich mir die Frage auf, wie Ihr wohl Anschaffungen – und vor allen Dingen Werkzeuganschaffungen – zu Hause rechtfertigt?

Ich bin mal sehr gespannt….
Ein schönes Wochenende wünscht Euch

Susanne


http://de.wikipedia.org/wiki/Woman_acceptance_factor
Woman acceptance factor
Der Woman Acceptance Factor, oder Woman Approval Factor (WAF) (zu Deutsch etwa Weiblicher Akzeptanz- bzw. Zustimmungsfaktor), ist eine Einschätzung der Zustimmung oder Ablehnung der Ehefrau oder Partnerin bezüglich einer Neuanschaffung durch den Ehemann oder Partner. Es liegt im Klischee begründet, dass Männer Einkaufsentscheidungen bezüglich Hi-Fi-Lautsprechern, Heimkino-Systemen und Personal Computer hauptsächlich anhand deren Leistung fällen, wohingegen Frauen eher die visuelle Ästhetik der Geräte beschäftigt.
WAF wird bei verheirateten Paaren auch als Wife Approval Factor oder Wife Acceptance Factor bezeichnet. Das Konzept wurde 2000 dahingehend verallgemeinert, dass der Spouse Acceptance Factor (SAF) (also „Partner-Akzeptanz-Faktor“) auch schwule und lesbische Paare einschließt.
Geschichte
Larry Greenhill benutzte den Ausdruck „Wife Acceptance Factor“ im September 1983, als er Redakteur für das Magazin Stereophile war, schrieb aber seinem Kollegen und Musikprofessor Lewis Lipnick die Erfindung des Ausdrucks zu. Lipnick selber führt den Ursprung auf die 1950er zurück, als Hi-Fi-Lautsprecher so groß waren, dass sie in Wohnzimmern den meisten Platz einnahmen. Lipnicks Frau, die Schauspielerin Lynn-Jane Foreman, kam auf einen anderen Begriff: MIF, Marriage Interference Factor, oder zu Deutsch Ehe-Stör-Faktor. Foreman schlug vor, dass audiophile Ehemänner ihre großen und hässlichen Anschaffungen mit Geschenken an die Ehefrau ausbalancieren, die ähnlich teuer ausfallen sollten. Sie empfiehlt dabei unter anderem Eintrittskarten für die Oper, Schmuck und Urlaubsreisen.
Definition
Der Woman Acceptance Factor ist umgekehrt proportional zum möglichen Konflikt, der aus den unterschiedlichen Ansichtsweisen der Ehepartner resultiert. Je niedriger der WAF, desto mehr Überredungsarbeit muss aufgebracht werden, oder desto mehr Konflikt resultiert aus der Anschaffung oder dem Projekt.
Potential für diesen Konflikt liegt in:


  • Fraglicher praktischer Nutzen oder Notwendigkeit
  • Hohe Anschaffungskosten oder hohe laufende Kosten
  • Die Zeit, die der Ehemann mit der neuen Anschaffung verbringt (im Vergleich zur Zeit, die mit der Partnerin verbracht wird)
  • Ästhetische Nachteile wie große, hässliche Gehäuse oder Stränge von oberflächlich verlegten Kabeln
  • Notwendige Bauarbeiten wie das Klopfen von Schlitzen in die Wand
  • Dauerhafter Lärm von Lüftern, Festplatten etc.
  • Platzverbrauch
  • Anzahl der notwendigen Fernbedienungen
  • Schwierigkeiten durch Beta-Software, Benutzerschnittstelle etc.
Ein Beispiel für ein Gerät mit niedrigem WAF könnte ein Video-Projektor sein, mit einer provisorischen Deckenhalterung und dickem Kabelstrang, der 3 Minuten lang aufwärmen muss, bevor man mit surrendem Lüfter fernsehen kann, und dabei mindestens drei verschiedene Fernbedienungen für Projektor, Raumklang-Anlage und Satelliten-Receiver benötigt.
Gegenstände mit hohem WAF hingegen sind normalerweise ästhetisch gestaltete, einfach zu bedienende Geräte wie beispielsweise der iPod, oder Computermöbel, die Kabel hinter Verblendungen verstecken.
Seit kurzem wird der Woman Acceptance Factor auch auf nicht-technische, stereotyp männliche Aktivitäten ausgeweitet, wie das Besuchen von Sportereignissen oder „mit Kumpeln ein Bier trinken gehen“.
Quellen


  1. WAF (Wife Acceptance Factor), The Boston Globe June 28, 2004
  2. Stereophile, Volume 6 Number 4, September 1983. Larry Greenhill, "Quad ESL-63 loudspeaker, part 3".
  3. Top 10 products with high 'wife-acceptance factor' News.com vom 28. Oktober 2006
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26 Antworten
Ja... was soll ich nun schreiben... da meine Frau hier auch mit liest

 

Brutus  
Da habe ich zum Glück überhaupt keine Probleme mit, wenn ich ein Werkzeug brauche, dann wird gekauft, vorausgesetzt, das Budget erlaubt es. Ist bei meiner Frau genauso, was sie braucht wird gekauft, streiten gibt es da nicht, weil jeder dem anderen sein Hobby und seinen Spaß gönnt, ich finde, besser kann es einen doch nicht treffen oder ? ;O)

 

Kann ich garnicht verstehen!!!

Diese Diskusionen oder Rechtfertigungen gabs eigentlich nie...

Angeschaut, ok, ich möchts haben gekauft...
Genauso wusste ich wenn ich meiner Frau in die Augen geschaut habe, dass Sie was wollte isses gekauft worden.. Waren uns immer einig..

Genauso für Möbel Kauf, das hat mich auch gewundert, so eine erfahrung macht man ja immer nur einmal.. Wenn anderre ewig rum Diskutieren, ne so, der andere will es so..

Ab ins geschäft, gefällt dir das Ja, so ging das rats fatz, noch Küche beraten lassen.. also Diskusionen, ich will das so, so is aber besser... Gabs nie!

Also, so spirenzien, muss das wirklich sein, hast du nicht schon genug, was gibts da noch??

Kann ich nicht nachvollziehen.. Wirklich nicht! Kann das nicht wirklich verstehen, wieso sich die Paare da immer lange rum zanken!

Denke mir da eher immer, Drache und Löwe... Aber der Löwe kuscht

 

Was es alles gibt Ich denke mal das das keiner von dem Männer berücksichtig bei dem Kauf von Werkzeugen

 

Bei uns gibt da ne klare Ordnung. Es wird angeschafft nach Wichtigkeit der Dinge.
Wir besprechen alle Anschaffungen im Vorfeld.
Ausser, Ich spare mir das Geld für mein Hobby zusamen dann kaufe Ich was Ich brauche ohne die Haushaltskasse zu belasten.
Ist im umgekehrten Fall dann aber auch so Hatten damit bis jetzt noch nie Probleme

 

Bei unbedingter Notwendigkeit wird ein passendes Gerät angeschafft. ... weil ohne geht´s halt nicht immer.

 

Wir bauen ein Haus – da lässt sich recht leicht die Wirtschaftlichkeit vorrechnen...

 

Funny08  
Rofl - ich hab mir gerade einen Weggelacht - wobei das meiste ja doch Stimmt - aber doch irgendwie kann man das SO nicht durchgehen lassen daher Hier der Gegenpart : http://www.1-2-do.com/forum/wie-rech...hema-7719.html

 

Ich schaffe meistens an - also Werkzeug an Manchmal unter dem etwas gequälten Blick meines GöGa, weil dann ja der "Arbeitsdruck" erhöht wird - wenn Mann sich vorher mit dem Nichtvorhandensein von Werkzeug XY zur Realisierung von Projekt AB ein wenig in Rausreden üben konnte

 

Zitat von Brutus
Da habe ich zum Glück überhaupt keine Probleme mit, wenn ich ein Werkzeug brauche, dann wird gekauft, vorausgesetzt, das Budget erlaubt es. Ist bei meiner Frau genauso, was sie braucht wird gekauft, streiten gibt es da nicht, weil jeder dem anderen sein Hobby und seinen Spaß gönnt, ich finde, besser kann es einen doch nicht treffen oder ? ;O)
Ist bei uns eigentlich genau so. Wenn etwas kaputt geht, oder benötigt wird, dann wird eben Ersatz beschafft. Klar muss man da mal auf das Budget schauen, aber große Diskussionen gibt´s da kaum. Man spricht darüber, und erledigt das Notwendige.

Bei größeren Anschaffungen wird schon mal gemeinsam darüber nachgedacht, ob es Alternativen gibt, und wann man das am Besten in´s Budget gedrückt bekommt. Wenn´s wirklich wichtig ist - und sei es auch nur für einen von beiden - dann klappt das schon irgendwann.

 

froschn  
Lach...bin ich froh, dass mir hier keiner rein redet

 

MicGro  
Zitat von Brutus
Da habe ich zum Glück überhaupt keine Probleme mit, wenn ich ein Werkzeug brauche, dann wird gekauft, vorausgesetzt, das Budget erlaubt es. Ist bei meiner Frau genauso, was sie braucht wird gekauft, streiten gibt es da nicht, weil jeder dem anderen sein Hobby und seinen Spaß gönnt, ich finde, besser kann es einen doch nicht treffen oder ? ;O)
Genau so in der Art machen wir das auch. Nur ist meine Frau auch sehr offen wenn es um Techniksachen, da müssen wir uns gegenseitig Bremsen.

 

Bei mir gibt's da zum Glück keine Probleme. Wenn ich meine Werkzeugsucht befriedige, bezahle ich das nicht aus der Haushaltskasse, sondern von meinem Geld. Meine Freundin freut sich sogar darüber, weil sie merkt, wieviel Freude ich dabei habe. Meine Augen blitzen angeblich immer dabei und ich freue mich wie ein Kind.

Ein ganz kleines schlechtes Gewissen habe ich aber auch immer dabei. Neulich habe ich mir einen Bohrmaschinenständer gegönnt. Nachdem ich das Paket von der Packstation abheholt habe, habe ich es in einem günstigen Moment aus dem Auto geholt und versucht, es heimlich in den Keller zu bringen. Dummerweise hat sie eine Art Röntgenblick und hat aus dem oberen Stockwerk kommend (ich war bereits fast im Keller) gesehen, wie ich versucht habe, das Paket an ihr vorbeizuschmuggeln. Was habe ich mir denn da wieder gekauft? Meine Antwort war dann, dass es eine Überraschung sein sollte und ich mir einen Bohrmaschinenständer geholt habe. Tolle Überraschung, da musst sie schon alleine deswegen loslachen.

Auch deswegen liebe ich sie so sehr. Sie hat immer soviel Geduld und Verständnis mit mir. :-)

 

Zitat von Brutus
Da habe ich zum Glück überhaupt keine Probleme mit, wenn ich ein Werkzeug brauche, dann wird gekauft, vorausgesetzt, das Budget erlaubt es. Ist bei meiner Frau genauso, was sie braucht wird gekauft, streiten gibt es da nicht, weil jeder dem anderen sein Hobby und seinen Spaß gönnt, ich finde, besser kann es einen doch nicht treffen oder ? ;O)
So sollte es sein.
Ich hab grad eine unsumme für Werkzeug ausgegeben.
Weil das nicht über mein Geschäftskonto laufen soll leg ich meiner Frau einen Überweisungsträger hin und sag.... mach mal
Klar bei so hohen Beträgen geb ich ihr auch die Kohle.

 

Da gibt es eigentlich noch etwas das beachtung finden sollte.

Sind kleine oder grosse Kinder da. Das hat Vorrang.
Wenn das nicht mehr der Fall ist, wie bei mir.....
Dann sollte sich Frau gut überlegen welche Auflagen sie stellt.
Ich sehe nicht ein auf irgendetwas zu verzichten nur weil Frau ihr 150. paar Schuhe benötigt.
Da bin ich etwas eigen.

Und glücklicherweise sieht das meine Frau auch so..

 

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