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Wie muss der Boden vor dem bau eines gewächshauses vorbereitet werden?

10.01.2013, 13:42
Geändert von DirkderBaumeister (10.01.2013 um 13:45 Uhr)
Meine Oberkammandierende möchte gerne ein Gewächshaus bauen. Der Bau ist nicht das Thema, sondern der Bopden!!!
Wie muss der Boden hierfür vorbereitet werden?

  • Bodenaustausch?
  • Vliesunterlagen?
  • Mutterbodenankauf oder bestehenden Boden sieben und düngen?
  • ...

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10 Antworten
Ich würde gar nicht auf dem Boden pflanzen, sondern in angenehmer Arbeitshöhe.
Aber ich hab selbst gar kein Gewächshaus, daher bin ich kein Fachmann.

 

Zitat von BirkenBastler
Ich würde gar nicht auf dem Boden pflanzen, sondern in angenehmer Arbeitshöhe.
Aber ich hab selbst gar kein Gewächshaus, daher bin ich kein Fachmann.
Dann verschenkt man aber Platz und Tomatensträucher die auf den Boden gepflant werden kann man in angenehmer Höhe abernten, wobei ich werde für das Errichten noch den betrieb des hauses zuständig sein werde. ich muss nur den Boden vorbereiten!

 

Zitat von DirkderBaumeister
...und Tomatensträucher die auf den Boden gepflant werden kann man in angenehmer Höhe abernten,...
Tomaten würde ich nicht direkt in den Boden Pflanzen.

Nimm hierzu dunkle Töpfe, diese werden durch die Sonne zusätzlich aufgeheizt, die Pflanze wird es Dir danken.

...und Du kannst den Boden bedarfsgerecht auf die Pflanze abstimmen...

Ansonsten, bei der Einrichtung der Bodenfläche: Nagerschutz nicht vergessen!

mfg Dieter

 

Mit der verschenkten Höhe haste natürlich recht.

Dann würde ich das so machen:
Ausbuddeln (spatentief), Vlies gegen Unkraut von unten rein, Aushub sieben und 50% davon gegen Kompost austauschen, ggf. PH-Wert prüfen lassen (bieten z.B. Gartencenter an, entsprechend gegensteuern, fertig.

Wie gesagt, da selbst ohne Gewächshaus ist das die Variante aus meinen Freilanderfahrungen. Keine Ahnung obs für gewächshäuser was anderes gibt/besser wäre.

 

Meine Antwort Dirk.

In meiner Nachbarschaft habe ich öfter beim heimischen Gewächshausbau mitgeholfen.

Bei einer Neuanlage, gut 40 cm den Boden ausheben, wenn er nährstofreich ist sieben.
Jetzt eine Schicht Pferdemist, nicht die frischen Pferdeäpfel sondern etwas abgelagerten einbauen.
Darauf die gesiebte Erde oder wenn sie nicht genügend Nährstoffe enthält neue kaufen.
Der Pferdemist ist isolierend und die Pflanzen habe es wärmer.
Wenn nicht die ganze Fläche urbar werden soll, dann Kies einbringen oder noch besser Gewegplatten.
Meine Nachbargärtner tausche die Erde alle 3 - 4 Jahre aus um die größten Gurken und Tomaten zu ernten.
Viel Spaß vom Daniel

 

Geändert von danielduesentrieb (10.01.2013 um 14:39 Uhr)
Zitat von Kneippianer

Ansonsten, bei der Einrichtung der Bodenfläche: Nagerschutz nicht vergessen!
Ja, wenn ich meinen Garten zur verfügung stelle möchte ich auch etwas davon haben und nicht mit nagern teilen. Da kommt der Egoist durch !

 

Du solltest dir eine Kombination aus Ragalen und freier Fläche bauen. Die Regale brauchst du zur Anzucht der Sämlinge, die Freifläche um höhere Gewächse und Kräuter direkt in den Boden zu pflanzen. Ich würde kein Vlies einlegen, sondern einen Hasendraht. Das Vlies lässt das Wasser zu langsam ablaufen.
Die Erde sollte ein Gemisch aus Kompost und einfacher Gartenerde, oder Mutterboden, wie man bei uns sagt, sein. Pferdemist sollte mindestens 3 Jahre gelagert sein. Ich würde ihn für den Nutzgarten aber nur bedingt empfehlen, da er sehr viele Tetanus-Viren enthält. Der ph-Wert sollte neutral bis leicht sauer sein. Düngung nur mit organischem Dünger, also kein Blaukorn oder sowas und zur Bodenverbesserung eventuell noch Gesteinsmehl oder Oscorna Bodenaktivator einbringen. Insgesamt kann ich die Produkte von Oscorna nur empfehlen, arbeite aus berufsgründen fast täglich damit.
Später dann Gelbtafeln anbringen um Schädlinge einzufangen. Bei Fragen kannst du mir gerne eine PN schicken

 

Wenn zu viele steine dabei sind auf jeden fall durchsieben und bei mir hat die Einarbeitung von Mist und torf den gewünschten erfolg gebracht

 

noch ein kleier Tipp am besten den vorhandenen Boden nehmen, bei neuem geht oft mehr unkraut auf al was man jäten kann!!!

 

Wir haben vor ein paar Jahren auch ein kleines Gewächshaus erbaut.

Die Erde wurde etwa 30-40 cm abgetragen und dann mit Humus-Sand-Gemisch vom Kieswerk aufgefüllt. Vorteil des Gemisches ist, das bei Überwässerung das Wasser besser ablaufen kann und die Pflanzen nicht an der Wurzel abfaulen können.

Achtung bei Einsatz mit Pferdemist: Ein Nachteil ist, das sich dort Larven der Kohlfliege einnisten können und diese sind nur schwer wieder loszukriegen...

Damit wir im Frühjahr auch bei Frosttemperaturen schon Setzlinge ziehen können, stellen wir in die Mitte des Hauses eine Kerze die wir Abends anzünden und mit einem Tontopf (mit Loch) abdecken, ist eine günstige Variante einer Gewächshausheizung ;-) So gewinnt man eine Grade.

 

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