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Wie lange soll man auf ein Angebot warten?

18.01.2011, 10:01
Heimwerker neigen zwar dazu alles selbst zu erledigen, aber manche Sachen kann und darf man nun einmal nicht selbst machen. 

Was meint Ihr wie lange man bei einer Angebotsanfrage auf das Angebot des Handwerkers warten muss bzw. sollte.


Ich habe eine Ausschreibungsunterlage (in Form eines Lastenheftes) erstellt und diese einem SHK-Unternehmen zukommen lassen (1KW/2011). Zwei weitere Unternehmen haben sich Vorort ein Bild der Situation gemacht (52KW/2010 bzw. 1KW/2011) ein weiteres Unternehmen hat beim Anruf einen (eher unrealistischen) Betrag genannt.


Bisher liegt mir nur von dem Unternehmen welches ich als letztes(!) um einen Kostenvoranschlag geben habe ein schriftliches Angebot vor.
 
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5 Antworten
Funny08  
Ich würde sagen - das obliegt deiner Geduld und dem Ruf den die Unternehmen haben, von denen du ein Angebot haben wolltest. Ist es eine Firma mit gutem Ruf und vollen Auftragsbüchern, dann kann sich etwas Geduld lohnen, andererseits wenn es dir zu lange dauert, informier die Firmen, dass du ihnen noch eine Frist von 2-3 Tagen gibst und sie dann aus dem Rennen sind. Wollen die dann ein Geschäft mit dir machen, werden sie schon schauen, dass sie in die Pötte kommen. - Du bist immerhin derjenige dessen Geld die wollen, und so solltest du denengegenüber auch auftreten = Freundlich aber bestimmt!!

 

Auf der einen Seite ist es verständlich wenn Ein- oder Zwei-Mann Betriebe etwas länger brauchen, bei größeren Unternehmen mit einem Meister der sich nur um die Angebote kümmern sollte sieht es anders aus. Aber wenn ein Unternehmen 2 Wochen ohne Rückmeldung bleibt finde ich es schon sehr seltsam. Werde wohl langsam mal eine höfliche Anfrage formulieren müssen  

 

Susanne  
Hallo Dirk,

gerade beim Erstellen ausführlicher Ausschreibungsunterlagen sollte möglichst auch ein Zeitrahmen definiert sein.
Das gibt den Unternehmen dann fast automatisch auch Angebotsfristen vor, oder Du kannst die Angebotsfrist selbst definieren: "Angebot erbeten bis zum ..."

Ich an Deiner Stelle würde einfach mal nachfragen, wann Du mit dem Angebot rechnen kannst.

Viele Grüße
Susanne

 

Ich habe die Ausschreibungsunterlage im Stil eines Lastenheftes angelegt. 
Entsprechend ist der Projekt-Zeitraum klar definiert. Das Zeitziel für die Angebotsabgabe habe ich nicht mit einem festen Termin verbunden sondern um eine zeitnahe Angebotsabgabe gebeten. Aus dem öffentlich-rechtlichen Raum weiß ich das bei &nbsp;Ausschreibungen nach&nbsp;VOB&nbsp;der Submissionstermin meist &nbsp;2-3 Wochen nach dem Ausschreibungstermin liegt - jedenfalls bei der von mir angepeilten Investitionssumme - aber im Gegensatz zu öffentlich-rechtlichen Ausschreibungen bin ich ja auch nicht an Ausschreibungsergebnisse gebunden &nbsp;<div>Aber Unternehmen verlieren ja auch immer mehr das Interesse überhaupt konkrete Angebote auszuarbeiten, da die Mühe sich halt nicht immer lohnt und die Angebote nur genutzt werden um den Preispoker beim Mitbewerber im Gang zu halten.&nbsp;</div>

 

Geändert von DirkderBaumeister (18.01.2011 um 14:23 Uhr)
So habe mal schriftlich nachgefragt und auch eine prompte Antwort erhalten Mit dem Hinweis auf eine konkrete&nbsp;Bearbeitungsdauer. Bin mal gespannt.

 

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