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Wie lagert Ihr eure Holzreste (Holzschätze)

20.10.2013, 14:35
Geändert von Kilara (20.10.2013 um 14:53 Uhr)
Mein Haus wurde mit Lärchenholz verkleidet.
Ich habe jeden Abschnitt akribisch aufgehoben; das Holz ist so schön und riecht so gut.
Und es soll Grundlage all meiner zukünftigen Holzprojekte sein.
Schichtet man es zu platzsparend, findet man das passende Brett nie wieder...

Nun mir fehlt DIE zündende Idee all diese Schätze zu lagern.

Habt Ihr eine Idee?

Bin ja mal gespannt...

Aber Achtung, die beste Idee wird nachbebaut....


*****
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31 Antworten
Woody  
Naja, so wie auf deinem Bild auf jeden Fall nicht.

Ich hab einen großen alten Kasten als Holzlagerstätte in meiner Werkstatt. Sortiert nach
- Größe/Länge
- Holzart (Sperrholz, Preßspan)
- Plattenware/Latten.
Ganz kurze Holzreste (unter 30cm) lagern in mehreren "Wühlkisten", extrem lange bzw große Hölzer liegen auf dem Kasten ganz oben bzw. stehen an der Wand. So stören sie mich nicht beim werkeln.

Leisten und Stäbe sind ebenfalls nach Art und Länge sortiert - also sollten sie halt sein. Momentan kugelt es ziemlich bunt herum.

Baschtler hat ein schönes Projekt für eine Halterung seiner Latten vorgestellt, von mir gibt es auch eines. Sicher wirst bei den anderen Mitgliedern auch noch fündig werden. Letztendlich richtet sich die Aufbewahrung nach Platzverhältnissen und persönlichen Vorstellungen von Ordnung

 

Eine platzsparende und zugleich sortierte Lagerung, um das entsprechende Holz zu finden und rauszunehmen, ist ein Wunsch der sich nicht so leicht realisieren lässt.

Gerade die Sortierung und gleichzeitig die Möglichkeit, ohne viel ab- und dann wieder aufzuschlichten, an das gewünschte Holz zu kommen benötigt wiederum entsprechend Platz

Ich würde das Holz nach Größe hintereinander aufstellen, große Sachen hinten, kleine Sachen vorne.

Lange und leichtere Bretter oder 4kant würde ich an der Decke mit einem Lagergitter aufbewahren.

 

Erst mal alles raus und messen. Länge, Breite und Dicke am Holz notieren so dass man es gut lesen kann - auch von der Seite - also vermutlich an mehr als eine Stelle. Ich würde auch die Holzsorte vermerken. Dann kannst du dich entscheiden ob du nach Holz oder Abmessung sortierst. Wenn du viel Platz hast sortier nach beidem. Dann findet man ein paasendes Brett auch bei Platzsparender Aufbewahrung.

Ob du dein Holz dann in einem Wandregal, unter der Decke oder stehend an der Wand (nicht die beste Option) lagerst hängt von deinen Platzverhältnissen ab.

 

Woody  
Zitat von Fernton
Erst mal alles raus und messen. Länge, Breite und Dicke am Holz notieren so dass man es gut lesen kann - auch von der Seite - also vermutlich an mehr als eine Stelle. Ich würde auch die Holzsorte vermerken. Dann kannst du dich entscheiden ob du nach Holz oder Abmessung sortierst. Wenn du viel Platz hast sortier nach beidem. Dann findet man ein paasendes Brett auch bei Platzsparender Aufbewahrung.
Das meinst aber jetzt nicht im Ernst?

 

Gefragt war eine Methode wie man bei platzsparender Lagerung schnell das passende Brett wieder findet. Die günstigste Lösung besteht darin mit eine Bleistift die wichtigen Daten so dran zu schreiben das man sie sieht.

Macht am Ende auch weniger Arbeit als bei den nächsten sieben Projekten das Stück in die Hand zu nehmen und jedesmal nachzumessen nur um festzustellen dass es nicht passt.

 

Woody  
Und dann sägt man ein Stück vom Brett ab und die draufgeschriebenen Maße stimmen wieder nicht

Ich pflege den Zollstock einfach am Bretterstapel anzuhalten und wenn die Maße in etwa passen, zieh ich das Brett raus. Da ich aber meine Bretter nur von der Seite her sehe (wie Bücher gereiht) kann es natürlich passieren, dass es zu schmal ist. Aber ich suche zumindestens schon im richtigen Höhenbereich. Will sagen, ein gewünschtes Brett mit 1m Länge kann unmöglich im Fach der Brettln mit höchstens 60cm Länge sein.

 

Zitat von Woody
Und dann sägt man ein Stück vom Brett ab und die draufgeschriebenen Maße stimmen wieder nicht
Du sägst einfach die Seite ab an der die Maße stehen für den Rest gibt es Radiergummis.

Es gibt einfach nicht das System das alle Probleme löst.

Mir ist besonders bei Plattenwerkstoffen aufgefallen, dass ich es so oft nicht schaffe eine 18er von 21er Multiplex auf Anhieb zu unterscheiden, so daß ich mir wenigstens die Stärke drauf geschrieben habe um nicht jedesmal nachmessen zu müssen. Mit fehlt einfach der Platz für jede Stärke ein eigenes Fach zu haben und so liegt alles in einem Fach. Dafür sehe ich nun ob es sich lohnt mich überhaupt bis zu der Stelle durchzukämpfen.

 

Woody  
Ja ich weiß Fernton, Männer und schätzen, ein ewiges Mysterium

aber du hast natürlich recht, die eierlegende Wollmichsau gibt es nicht

 

Nun ja... es hängt natürlich auch davon ab, was ich mit einem Holz fertigen will.

So wie ich, der mehr kleinere "Bastelarbeiten" z. Bsp. Fretworks oder kleinere Drechselarbeiten fertigen möchte, sucht sich das Holz nach Farbe und Holzart aus. Dann wird ein Stück vom Brett abgeschnitten und wieder an den richtigen Platz zurückgestellt.

Andere, die große Projekte, z. Bsp. Möbelbau, herstellen, brauchen schon ein besseres System um immer in der großen Menge das gleiche Holz mit den selben Eigenschaften zu lagern.

Die meisten von uns haben keine Fertigungshalle und den notwendigen Platz dazu. Deshalb wird jeder an seine Grenzen der Lagerung kommen und dann vor der Entscheidung stehen, entweder kleinere Projekte aus Restholz zu fertigen oder für größere Projekte das Holz dafür zu kaufen und (fast) restlos zu verarbeiten.

 

Munze1  
Warum muss es Lärche als Grundlage sein? Die harzt recht stark und ist oft auch sehr faserig. Für Projekte "draussen" Klasse, für innen gibts auch anderes.
Wichtig ist noch was du mit den Resten machen willst? Zu Platten verleimen, für Spalier, für was? Danach würde ich erstmal sortieren, astige aussortieren und zu kurze Stücke entfernen.

 

aber dein Lager ist doch schon klasse....
und meistens ist das Brett ganz unten das wat gebraucht wird.....
leider kann ich dir kein Tip geben weil es bei mir auch so aussieht
ich bin auch auf der Suche nach Ordnung aber leider noch nicht gefunden

 

Woody  
Zitat von Munze1
....... und zu kurze Stücke entfernen.
definier doch mal dieses "zu kurz" - an dem scheitere ich nämlich selbst mit schöner Regelmäßigkeit. Immer wenn ich mal ausgemustert hatte brauchte ich doch glatt ein kurzes Stückerl

 

Alles unter 1ccm ist definitiv kurz ;-)

Auch bei kurz gibt es keine absolute Grenze und es kommt sicher auch auf das jeweilige Material an. Einen 10 cm Streifen Spanplatte werfe ich eher weg als 10cm Ebenholz.

 

Bei mir ist es aktuell zweigeteilt: ich habe alle langen Bretter und Leisten liegend auf einem "Rack", das besteht einfach aus diesen Metallschienen und Regalbodenträgern, an die Wand geschraubt, Bodenträger reinstecken, fertig. Mein Problem ist all das, was kleiner ist und dort nicht passt - Brettabschnitte und kleinere Leistenteile.

Ich finde die Idee mit dem Beschriften in der Theorie super - leider bin ich da in der Praxis schlicht und einfach zu faul dafür. Das Problem mit dem Haufen Kleinzeugs kriege ich damit auch nicht in den Griff :-( Daher werde ich mir wohl demnächst auch eher eine Mischung aus der Wühlkiste und einem senkrechten Brettlager machen: diesen Lumber Storage Cart habe ich in Planung. Dann sollte vielleicht ein für alle mal eine Lösung gefunden sein (naja...)

 

Woody  
@lizzard: das hab ich auch schon bewundert, nur mir fehlt der Platz dafür und letztendlich ist es immer noch zu klein für meine Schätze

 

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