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Wie habt Ihr eure Werkstatt geplant?

10.03.2013, 22:02
Geändert von woodworker83 (10.03.2013 um 22:11 Uhr)
Hallo,

und noch immer befinde ich mich in der Planung meiner kleinen Hobbywerkstatt in der Garage .

Ich weiß nicht ob es am zur Verfügung stehenden Platz liegt oder ob ich einfach kein Plan habe wie ich sie einrichten soll!

Nach welchen Kriterien habt ihr eure Werkstatt eingerichtet?
Zum einen ist ja da dass Werkzeug bzw. Maschinen die man schon hat und zum anderen können ja evtl. noch welche dazukommen!
Natürlich muss man sich bei weniger Platz dann auch im Werkzeugkauf einschränken oder man baut sich wirklich Werkbänke oder Schränke (Unter,-Hängeschränke) die viel Werkzeug
aufnehmen!

Habt ihr euch auch so schwer damit getan oder bin ich der Einzige mit diesem Problem?
Geh ich evtl. zu kompliziert an die Sache heran?

Zusatz: Ich hab mir ja schon ne Auflistung gemacht was ich an Maschinen und Werkzeug jetzt habe und welche Maschine demnächst oder erst in ein paar Monaten dazukommen wird! Aber dann steh ich vor dem Problem " Unterschrank für Tischbohrmaschine, welches Material für welches Gewicht der Maschine".

Es ist einfach ein "Teufelskreis" und hängt wahrscheinlich auch damit zusammen dass ich noch ganz am Anfang meines Holzwerkenhobbies bin
Vielleicht sind meine Erwartungen an mich selbst auch etwas zu hoch gesteckt!
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48 Antworten
MicGro  
Ich habe ca 20qm dadurch habe ich nur geplant wo die Werkbank und mein Schrank hin kommt, alles weitere plane und mache ich nach und nach.
Zum Beispiel ist eine zweite Werkbank hinzu gekommen wo die Ständerbohrmaschine PBD 40 drauf steht und künftig wohl der Bandschleifer aus dem Test stationär seinen Platz bekommt.
Die Mitte ist frei um Böcke zu stellen oder Platz zum arbeiten mit größeren Projekten zu haben. Bis auf die feste Werkbank und den Schrank, der Rest ist so gemacht das ich es umplanen kann wenn Bedarf besteht.

 

Meine Hobelbank die ich jetzt schon nen Monat habe, nimmt glaub ich (180 cm) Tischfläche schon gut Platz weg!

Vielleicht sollte ich anstatt auf Teufel komm raus meine Güde GTB Tischbohrmaschine zuerst mal auf ne Arbeitsplatte die auf Holzböcken liegt drauf stellen und befestigen!

Ich weiß es hört sich sau **** an, aber wenn ich mir so manches Mal die Hobbywerstätten in den US Magazinen so anschau könnt man schon neidisch werden!
Aber dass ist ja widerrum ne ganz andere Welt und wahrscheinlich eh nur in Szene gesetzt worden!?!

Meine Garage ist ja schon nich klein B 3,20 m x L 8-9 m.
So als Platz für alles habe ich mir so 3,50x3,50 m gesteckt.

Holz hab ich ja auch schon bissl was hier aber leider noch kein Regal dafür zur Aufbewahrung.
Wie groß das Regal werden soll weis ich halt auch nicht.

 

Lass dich von den Werkstätten in den Magazinen nicht blenden. Dort werden (gelungene?) Ergebnisse gezeigt und nicht der Weg dahin. Rom wuerde auch nicht an einem Tag erbaut

Hast du schon eine Tischbohrmaschine? Vermutlich nicht, sonst würdest du ihr Gewicht schon kennen. Also musst du dir jetzt auch keinen Kopf drum machen. Plan grob den Platz dafür ein und ersetz die Maschine bei der Stellprobe durch einen Pappkarton.

Vielleicht merkst du dann auch, dass du zwar eine Tischbohrmaschine willst, aber keinen Platz dafür hast. Dann besteht dein einziger Verlust in einem Pappkarton.

 

Meine Güde GTB hat ein Gewicht von ca. 30 Kg laut Hersteller!

 

Ich muss dann auch mal zusehen dass mir ein befreundeter Elektriker noch Kabel für 2 Deckenleuchten und Steckdosen verlegt!

Hab nur eine Steckdose mit Lichtschalter, und dass läuft anscheinend irgendwie zusammen, denn wenn ich die Kapp-u Gehrungssäge anschmeisse fängt das Licht an zu flackern

 

wenn deine Garage 3,20 breit ist, frage ich mich zwar, wie du das mit den 3,5*3,5 hinkriegen willst. Aber gut, vielleicht meinst du ja die Höhe.
:-)

Dein größtes Problem dürfte deine Ulmia sein - die macht nur Sinn, wenn sie frei im Raum steht. Meiner Meinung nach stören traditionelle Hobelbänke in einer Hobbywerkstatt eher.

Fang einfach an.
Kariertes Papier, Grundriss zeichnen und loslegen. 1 Meter entspricht 5 Kästchen. Werkbänke sind 60cm tief = 3 Kästchen.
Zeichne Türe(n) und Fenster, Steckdosen, Waschbecken usw. ein.

Zeichne eine lange Werkbank, sorge dafür, dass alle Werkbänke, Tische usw. die gleiche Höhe haben.
Verzichte auf die komischen Plastikkoffer (wenn du deine Werkzeuge nicht auf Baustellen mitschleppen musst) und lagere alle Maschinen in Schränken (z.Bsp. alten Küchenoberschränken). Dort sind sie sicher und stuabgeschützt und die Kramerei beim Aus- und einpacken entfällt.
Die Position der Ulmia zeichnest du mit Kreide auf den Boden (oder mit Krepppapier) ...
und dann wird das schon.
Wenn du nur wenigstens einen Grundriss mit Türen und Fenstern geliefert hättest.
So machen Ratschläge nicht wirklich Spasssss - ist wie Stochern im Nebel, ohne Stange.
;-)

 

Geändert von Heinz vom Haff (10.03.2013 um 23:18 Uhr)
Zitat von Heinz vom Haff
wenn deine Garage 3,20 breit ist, frage ich mich zwar, wie du das mit den 3,5*3,5 hinkriegen willst. Aber gut, vielleicht meinst du ja die Höhe.
:-)

Dein größtes Problem dürfte deine Ulmia sein - die macht nur Sinn, wenn sie frei im Raum steht. Meiner Meinung nach stören traditionelle Hobelbänke in einer Hobbywerkstatt eher.

Fang einfach an.
Kariertes Papier, Grundriss zeichnen und loslegen. 1 Meter entspricht 5 Kästchen. Werkbänke sind 60cm tief = 3 Kästchen.
Zeichne Türe(n) und Fenster, Steckdosen, Waschbecken usw. ein.

Zeichne eine lange Werkbank, sorge dafür, dass alle Werkbänke, Tische usw. die gleiche Höhe haben.
Verzichte auf die komischen Plastikkoffer (wenn du deine Werkzeuge nicht auf Beustellen mitschleppen musst) und lagere alle Maschinen in Schränken (z.Bsp. alten Küchenoberschränken). Dort sind sie sicher und stuabgeschützt und die Kramerei beim Aus- und einpacken entfällt.
Die Position der Ulmia zeichnest du mit Kreide auf den Boden (oder mit Krepppapier) ...
und dann wird das schon.
Wenn du nur wenigstens einen Grundriss mit Türen und Fenstern geliefert hättest.
So machen Ratschläge nicht wirklich Spasssss - ist wie Stochern im Nebel, ohne Stange.
;-)
Danke schonmal für den guten Tipp. Ja ich weis ich werd gleich mal damit anfangen alles auf zu zeichnen! Hab leider keinen Scanner, aber ich werds dann mal ab fotografieren wenn ich mit der Zeichnung soweit fertig bin!

 

Also ich wage jetzt zu behaupten, dass ich die kleinste Werkstätte hier im Forum habe. Meine Werkstatt hat Original 2x2m. Ich habe die Werkstatt mittlerweile dreimal umgeplant. Ich habe jetzt momentan alles in Schränken bzw. in der Werkbank verbaut. Alle Teile in meiner Werkstatt sind auf Räder montiert, so kann ich alles auf den Gang stellen. Die größeren Sachen muss ich natürlich am Gang zuschneiden. Ich bin gerade dabei mir eine ähnliche Werkbank zu bauen, wie sie im Holzwerken Heft 37 + 38 steht, die von Guido Henn. Nur halt ein paar Nummern kleiner. Platz ist in der kleinsten Stube, wenn man will. Mach dir einfach keinen Kopf, fang an einem Ende an und plane Schritt für Schritt.

 

Ich habe offene Regale und auch Schränke...
Im Nachhinein, würde ich nur noch Schranke nehmen, da du bei Schleifarbeiten alles einstaubst....
Ich würde gleich vernünftig anfangen und mit einheitlichen Stapelboxen anfangen und diese in Schränke verbauen, die genauso tief sind... so verschwendest du keinen Platz und hast nicht das Staubproblem....
Manchmal hilft es auch, schwere Arbeitsgeräte auf extra stabile Tische zu stellen, die beweglich mit Rollen oder so sind... sie sollten dann aber fest auf dem Boden stehen... Kannst dann die Rollen daneben anschrauben, so dass sie er beim Kippen den Boden berühren...
Werkzeug des täglichen Gebrauchs, wie Schraubendreher, Hammer, Ring-Maulschlüssel etc. würde ich an die Wand hängen.... einfach mit OSB und Schrauben....

Die Frage ist ja auch immer, wieviel Kohle du ausgeben willst.....

 

Zitat von benjyhh
Ich habe offene Regale und auch Schränke...
Im Nachhinein, würde ich nur noch Schranke nehmen, da du bei Schleifarbeiten alles einstaubst....
Ich würde gleich vernünftig anfangen und mit einheitlichen Stapelboxen anfangen und diese in Schränke verbauen, die genauso tief sind... so verschwendest du keinen Platz und hast nicht das Staubproblem....
Manchmal hilft es auch, schwere Arbeitsgeräte auf extra stabile Tische zu stellen, die beweglich mit Rollen oder so sind... sie sollten dann aber fest auf dem Boden stehen... Kannst dann die Rollen daneben anschrauben, so dass sie er beim Kippen den Boden berühren...
Werkzeug des täglichen Gebrauchs, wie Schraubendreher, Hammer, Ring-Maulschlüssel etc. würde ich an die Wand hängen.... einfach mit OSB und Schrauben....

Die Frage ist ja auch immer, wieviel Kohle du ausgeben willst.....
Die Sache was das Kohle ausgeben angeht ist wie bei den meisten eher beschränkt

 

So, meine Grundrisszeichnung wäre dann mal fertig
Sind ein paar Bilder, aber ich wollte es eben ganz genau machen!
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Woody  
Ich habe auch versucht, möglichst viel hinter Türen verschwinden zu lassen, die Verstaubung infolge Schleif- und Sägearbeiten ist nicht zu unterschätzen.

Als "Werkbank" dient eine ausgediente Küchenzeile (Unterschränke+Platte glaublich 3m) in einer für mich angenehmen Höhe. Die Wände habe ich mit OSB verkleidet, Vorteil man kann alles mittels einfacher Holzschrauben befestigen und auch schnell wieder versetzen, sollte der zugedachte Platz doch nicht so optimal sein. Häufig genutztes Werkzeug hängt griffbereit an der Wand.

Längere Rundleisten und Leisten stehen in einer Kiste an der Schrankwand, kurze liegen in Fächern. Restholzplatten kugeln zur Zeit noch wild verstreut herum, plane aber diese in einem großen Schrank (der eh schon da steht und aufgrund seiner Größe, Gewichts und guten Zustands aber bleibt) unterzubringen.

Grundsätzlich sind alle Wände mit Kasterln/Sideboards verbaut, die Mitte des Raumes nimmt die TKS ein, welche bei Nichtgebrauch einfach zur Seite geschoben wird (oder einfach als Ablagefläche mißbraucht wird ).

Grundsätzlich ist und war es bei mir aber so, dass ich erst im Zuge der Arbeiten, Einrichtung und Zukauf von Werkzeugen (v.a. aufgrund Inspiration durch dieses Forum) sukzessive die Einrichtung und Planung meiner Werkstatt durchziehe.

Wesentlich ist m.E. die Elektrifizierung im Vorfeld gründlichst zu überlegen. Lieber eine Steckdose oder Beleuchtung mehr als ständige Umsteckerei und Stolperfallen durch Verlängerungskabel.

Da ich nicht so der Sofort-Wegräumtyp bin, habe ich auch eine Fläche, wo ich mal alles hinfetze und erst in einem Anfall wegräume. Platz für Schaufel, Besen, Mistkübel und Resteholzwegwerfkiste wird auch oft vergessen

 

Vielen Dank für die Zeichnung...
Vorab: die Hobelbank macht nur Sinn, wenn du sie mitten im Raum aufstellst.
Zum Rest mach ich mir noch ein paar Gedanken, muss aber jetzt noch ein wenig Statistik machen...
;-)

 

Woody  
Zitat von Heinz vom Haff
..... muss aber jetzt noch ein wenig Statistik machen...
;-)
ach, wennst schon dabei bist, meine Jahresstatistik 2012 wäre auch noch zu bewerkstelligen

 

Irgendwann bau ich die alten Stallungen in meinem Haus auch zur Werkstatt um,nur das wird eine grössere Aktion,angefangen mit dem Fussboden(da liegen jetzt noch Klinker einfach im Erdreich) bis zur Dämmung.Mal schaun wann ich da mal anfange,wäre etwa 75 qm gross,bis dahin bastel ich in meiner Garage.

 

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