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Wie findet Ihr gestohlenes Werkzeug wieder ?

01.10.2011, 09:53
Geändert von Bastelfuchs (01.10.2011 um 10:18 Uhr) , Grund: ;-)
Leider hat ein Mitglied vor kurzem einen Schaden durch Einbruch und Diebstahl
im Werkzeugbereich erlitten.
Da einem Freund vor ein paar Jahren ähnliches geschah, wollte ich mal einen Vorschlag ins Forum einbringen.

Die Bosch Werkzeuge sind ja mit unikaten Serien Nummern versehen.
Die Web Seite www.1-2-do.com als auch die Seite www.bosch.de sind über
viele Suchmaschinen sehr gut findbar.

Nun müssten die Serien Nummern mit Gerätetype und Bezeichnung nur noch
mit dem Mitgliedsaccount verknüpft werden.
Natürlich erst dann sichtbar, sobald Schadensfall da ist.

Sobald ein Gerät gestohlen wurde, würde der Eigentümer/in dieses Gerät als gestohlen markieren/melden, was zu der Aufnahme in die zu veröffentlichen Diebstahls liste führen würde.
Diese ist natürlich von den Suchmaschinen (google/yahoo/ect.) erreichbar.

Nun sucht Polizei bei Verdacht eventuell in einer solchen und kann bei Treffer über
Bosch Kontakt zum Eigentümer/in Mitglied Kontakt aufnehmen.

Was haltet Ihr von dem noch nicht vollständigem Vorschlag und was müsste noch ergänzt werden.
 
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23 Antworten
Dieses System hat Festool schon seit Jahren und funktioniert soweit ich weiss. Als ich letztens Nachtdienst hatte hab ich mit einen Handwerker über Festool gesprochen und auch über den Diebstahlschutz und der meinte das das Sinn hat und auch sehr gut funktioniert. Also ein Tipp von mir an Bosch, einfach mal das System von Festool sich anschauen.

Da ich grad in der Planung bin mir eine Stichsäge von Festool zuzulegen werde ich mir natürlich auch die Diebstahlsicherung von Festool zulegen da mir einfach mehr Sicherheit bietet.

Hab mich natürlich auch beim Gewinnspiel von Festool angemeldet und hoffe das ich den Hauptgewinn bekomme aber das dauert noch bis ich weiss ob ich gewonnen haben (und das nervt)

 

Ein System zum Aufspüren von gestohlenem Werkzeug ist sicherlich eine schöne Idee, kann aber auch für einige nach hinten los gehen. Viel Werkzeug wird mittlerweile in der Bucht geschossen und wie groß dort der Anteil an Diebesgut ist wage ich nicht zu schätzen. In einem solchen Fall gibt es zwei bestohlene, den eigentlichen und den Käufer, denn die Kohle wird man nie wieder zu Gesicht bekommen.

 

Kleine GPS Empfänger einbauen die mann aktivieren kann im falle des falles währen eine möglichkeit

 

Ich mache dann mal die erste kurze Zusammenfassung:

Vorschlag von @Imker22:
Das Verfahren bei Festool begutachten und eventuell für Bosch Blau/Grün/Hausgeräte
ähnlich einführen. Nachdem ich kein Festo Gerät habe, könntest Du deren Verfahren im kurzen beschreben?

Feststellung von @regengott:
Auch ich fände es sehr gut, wenn bei Bosch ein solches System eingefüht würde.
Deshalb auch der Thread, um so etwas anzuregen.
Das mit "dem nach hinten los gehen" wäre ein gewünschter Effekt.
Es wäre doch Sinnvoll das Dieb bestraft und Hehler das Gerät entzogen wird.
Dieb würde Statsanwaltlich versorgt werden.
Hehler wäre durch Geräte Entzug und evtl. Geldstrafe bei wissentlich durch Richter/in belehrt.
Es geht meines Erachtens nicht um die Kohle/Geld, sondern um den Rückerhalt des Gerätes.
Und das wäre neben der Genugtung der Bestrafung und dem Geräte Rückführung ja auch schon was Wert.

Vorschlag von @habealles:
Gut gemeinter Vorschlag mit dem GPS Empfänger. Aber es müsste schon eher
ein Tracking System sein. GPS+Handy Rückmeldekanal (SMS) um das nutzen zu können.Kosten ab ca.160.-€
Da ist das einzelne Werkzeug oft günstiger und daher eher nicht rentabel.
Bleibt trotzdem der Nachweis des Besitzanspruches (Rechnung/Serien Nr.), was
durch GPS-Tracking auch nicht gelöst ist.

 

Wie wär's mit einer Datenbank, in der die Seriennummern der einzelnen Geräte gespeichert werden (ähnlich wie beim Handy). Sollte die Diebesware doch einmal gefunden werden, könnte die Polizei sie zumindest zurückgeben.

 

Zitat von batscherla
Wie wär's mit einer Datenbank, in der die Seriennummern der einzelnen Geräte gespeichert werden (ähnlich wie beim Handy). Sollte die Diebesware doch einmal gefunden werden, könnte die Polizei sie zumindest zurückgeben.
Genau darauf hin ziehlt mein Anliegen.
Es kommt bestimmt oft vor, das Diebesgut aufgefunden wird, kann dann aber dem Besitzer und auch dem Diebstahls Vorgang nicht zugewiesen werden.
Und dann gilt die Unschulds Annahme und der Dieb kommt so davon.

Habe vor kurzem im TV gesehen, wie Polizei bei Verkehrskontrolle Verdächtige aufgegriffen hat. Rasenmäher, Werkzeuge ect. wilde Mischung an Waren.
Zu keiner einzigen einen Eigentumsnachweis vorhanden.
Fahrer hatte alles gefunden.

Da konnte die Polizei dann auch nichts machen, obwohl der Fall klar ist.

 

Geändert von Bastelfuchs (03.10.2011 um 15:17 Uhr)
Bei Metabo gibt's noch das Code!-System. Da kann man sein Elektrowerkzeug mittels einer Fernbedienung (für alle seine Geräte) sperren. Leider verhindert das natürlich nicht den Diebstahl.

 

Mich würde mal Interessieren wie hoch die Erfolgsrate, z. B. bei Festool ist ein gestohlenes Werkzeug wieder zu bekommen.
ich vermute mal das so ein Werkzeug entweder in einem Keller verschwindet, und solang kein Schaden auftritt auch dort bleibt. Die zweite Variante ist ein Verkauf der mit Sicherheit nicht über die Seriennummer erfolgt.
Falls also ein gestohlenes Werkzeug im Internet angeboten wird müsste sich jemand darum kümmern zuerst die Seriennummer in Erfahrung zu bringen und dann Offizielle Stellen informieren. Die Polizei hat dazu keine Zeit.
Klar, anders sieht es aus wenn bei Razzien oder Kontrollen etwas gefunden wird..
Aber da kommt mir die Wahrscheinlichkeit zu gering vor.

 

Bosch könnte doch schon bei Kauf (Baumärkte/andere Märkte) die Daten des Käufers sowie alle Daten des Werkzeuges erfassen und in einer Datenbank gespeichert der Justiz zu Verfügung stellen. Besitzer von Boschwerkzeugen könnten dann Ihr Werkzeug für diese Datenbank nachmelden mittels Erfassungsbogen (aus Baumartk/andere Märkte oder über Internet) und der Schutz wäre vorhanden. 

 

Ich denke das macht bei Heimwerker geräten nicht wirklich sinn da der Schaden nicht so hoch ist. Bei Handwerkermaschinen siet das anders aus. Es wird sicherlich eine riesen DAtenmenge die man da sammeln müssten.

 

Elektowerkzeug, da ist es schon ein wenig aufwändig, ansonsten habe ich Werkzeug entweder farbig markiert oder Initialen drauf. Ansonsten finde ich eure Ideen aber gut.

 

<p>Was hier relevant ist: Gerätenamen, Typ, Seriennummer, wann gekauft, Name /Vorname des Kunden, Anschrift. --- Mehr bedarf es nicht. Die Datensätze wären also klein. Bei den heutigen Speichermedien auch bei ner Million Sätze ein Klacks.

Bosch könnte aber damit werben, gegen Diebstahl etwas zu unternehmen, was für das Image des Unternehmens sicherlich sehr gut wäre. Hier kommt ein nicht

quantifizierbarer Nutzen zum tragen.

Und vielleicht lassen Diebe ob dieser Kenntniss Boschwerkzeuge liegen?

Wäre auch noch ein guter Werbspot. </p><p>Wie: "neee... lasse mal liegen" "die ist von Bosch" "da haben sie Dich gleich am Ar..."</p><p><br></p><p></p>

 

Geändert von reikla (03.10.2011 um 20:23 Uhr)
ich sehe es ähnlich wie bueffel. Natürlich ist sowas ärgerlich! Aber die meisten Heimwerker Werkzeuge werden sich im Bereich unter 200€ befinden (natürlich gibts auch Ausnahmen). Und das ist der Neupreis. lass die Geräte mal 1-2 Jahre alt sein und benutzt, dann sind sie weniger Wert. Ich meine hier den tatsächlichen Marktwert und ich den emotional gebundenen Wert oder den Nutzwert des Besitzers.
Ich habe eine PST 1000 Stichsäge mit der ich alles Säge. Daneben steht eine 20 Jahre alte Stichsäge (Bezeichnung weiß ich nicht) von Bosch im grauen Koffer. Die hab ich von meinem Vater geerbt. Leider starb er zu früh um mir damals den richtigen Umgang damit zu zeigen, aber ich inzwischen hab ichs raus und hege und pflege das Teil und der Verlust wäre schlimmer für mich als den der neuen! Die kauf ich mir einfach neu.

Ich glaube nicht, dass ein System mit registrierter Seriennumemr etc. einen so großen Benefit bringt, als das es Kosten verursacht.
Hab da übrigens mal was interessantes bei Hilti gesehen. Dort gibts für die großen Bohrhämmer Schlüssel in Form von Chips. Die Maschine läuft nur wenn sie vorher mittels Chip freigeschaltet wurde.

 

Alles nette Vorschläge, ob sie Sinn machen weiß ich nicht und glaube ich auch nicht.

GPS = zu teuer
Seriennummer und Käufer speichern = Datenschutz
Ein Großteil der geklauten Geräte wandert eh in die Werkstatt des neuen Besitzers und würde bei bekanntmachung der Datenspeicherung im Schadensfall verschrottet werden.
Kauf von Gebrauchtgeräten auf dem Flohmarkt oder in der Bucht (Ebay) schaut es ähnlich aus denn die wenigsten Käufer würden das Risiko im Schadensfall eingehen und das Gerät dann verschrotten.

Dieser Trööt spielt wohl auf meinen Diebstahl hin.
Ich habe seit dem meine Maschinen nicht mehr in der Werkstatt gelagert.
Das Zeugs ist in der Wohnung, da greift die Hausratversicherung.
Der Nachteil ist das ich für jeder Schraubertag erst einmal das Zeugs ins Auto packen muss.

Dafür habe ich mit jetzt fünf leere Systainer, die Größten, besorgt.
Da passt fast alles, natürlich ohne Zubehör, hinein und ich brauch nur die fünf Kisten schleppen. Sonst wären es unzählige Maschinenkoffer.

Für das Zubehör und die Kleinwerkzeuge bekomme ich die Tage einen alten Stahl Aktenschrank aus einer Bank. Das Teil ist fast schon ein Tresor.

UND: Der positive Nebeneffekt ist das die Werkstatt aufgeräumter ist, wenn ich Feierabend mache bleibt kein Elektrowerkzeug auf der Werkbank liegen.

 

eine einfache Methode: Mit einem elektrischen Graviergerät (Dremel) in das Gehäuse

eine eigene Kennnummer eingravieren, die dann im Falle eines Falles neben

dem Typ als Kennung der Polizei mitgeteilt werden kann. Sollte das Teil im Internet oder auf dem Flohmarkt angeboten werden, kann man es leichter erkennen.

 

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