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Wie bekommt Ihr mit dem Schlagbohrer die richtige Bohrtiefe hin?

18.10.2013, 19:17
Susanne  
Sagt mal, liebe Community,

wie bekommt Ihr beim Schlagbohren eigentlich die richtige Bohrtiefe hin?
Und wie erreicht Ihr die gewünschte Präzision?
Ist das für euch problematisch oder mühelos?

Wir sind gespannt auf eure Antworten!
 
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84 Antworten

Die besten Antworten

Ich mach mir mit Kuli eine Markierung am Finger, so tief wie ich bohren will.
Wenn ich glaube tief genug zu sein mach ich eine Markierung am Bohrer.
Rausziehen und Finger daneben, dann sehe ich obs reicht.

Das funktioniert auch beim Nasenbohren. Wenn ich weiss ab wann es wehtut...
Finger markieren und bloß nicht tiefer reinstecken

Unglaublich was für lapidare Themen aufkommen, sorry meine Meinung.
Susanne, Präzision erwarte ich auf dem Bohrständer in der nächsten Stufe dann bei einer Säulenbohrmaschine, aber nicht beim Schlagbohren.

Wenn es halbwegs genau sein muss, kommt der Tiefenanschlag dran, manchmal auch nur das Kreppband. In vielen Fällen passt es aber Pi*Auge. Das war am Anfang meiner Bohrkarriere noch anders. Da habe ich fast nichts ohne Tiefenstopp gebohrt. Aber nach den ersten 1000 Löchern bekommt man so langsam ein Gefühl für die Sache.

Meist ist die Position auf der Wand wichtiger als die exakte Tiefe. Wenn es möglichst genau werden soll, wird mit einem Nagel angekörnt, erst mal ohne Schlag angebohrt und dann erst bei steigendem Widerstand das Schlagwerk zugeschaltet. Das hindert den Bohrer recht effektiv am umherwandern.
Kreppband um den Bohrer bei gewünschter Tiefe

 

Funny08  
Es war einmal eine Funktion welche fast jede Bohrmaschine besessen hatte - die nannte sich Tiefenanschlag - diese wurde damals dazu entwickelt um beim Bohren die maximale Tiefe, welche der Bohrer beim Bohren in die Wand erreichen durfte, einzustellen. Und nach den Geschichten die manch gestandener Heimwerker unter vorgehaltener Hand erzählt, funktioniert dies sogar hier und da.
Gut manch ein Heimwerker nimmt diesen komischen Anschlag auch gerne mal um Farbe herumzurühren oder um sich damit auf dem Rücken zu kratzen wenn es ihn da Juckt - aber ansonsten befindet der sich - oft lange ungenutzt - in so manchem Maschinenkoffer.

 

Ich habe die Bosch SDS-Bohrer. Wenn man die Standardlängen nimmt die in dem Bohrerkästchen drin sind, muss man einfach nur den kompletten Bohrer bis zum Schaft in der Wand versenken. Schon passt das ;-)

Gilt zumindest für Standarddübel und Schrauben für den allgemeinen Bedarf (ca. 60mm lang)

 

so kein tiefenanschlag vorhanden halte ich es auch mit dem krepp

 

Zitat von Funny08
Es war einmal eine Funktion welche fast jede Bohrmaschine besessen hatte - die nannte sich Tiefenanschlag - diese wurde damals dazu entwickelt um beim Bohren die maximale Tiefe, welche der Bohrer beim Bohren in die Wand erreichen durfte, einzustellen. Und nach den Geschichten die manch gestandener Heimwerker unter vorgehaltener Hand erzählt, funktioniert dies sogar hier und da.
Gut manch ein Heimwerker nimmt diesen komischen Anschlag auch gerne mal um Farbe herumzurühren oder um sich damit auf dem Rücken zu kratzen wenn es ihn da Juckt - aber ansonsten befindet der sich - oft lange ungenutzt - in so manchem Maschinenkoffer.
da weiß man wenigstens wo er ist

 

Tiefenanschlag, Kreppband oder eine alte Dichtung welche ich dafür im Bohrkoffer liegen habe.

 

Da ich sowieso nie irgendwo bohre, wo was sein könnte, ist die Tiefe nicht ganz so wichtig. Ich bohre immer nach Gefühl, klappt immer.

 

mache ich meistens auch :-)

 

Ich nehm auch Krepp,seit die Tiefenanschläge aus Kunstoff sind taugen die sowieso nicht mehr viel.

 

Also... ähm... ehrich gesagt, ich mache das nach Augenmaß. Nicht das ich ein gutes Augenmaß habe, aber beim Schlagbohren kommt es mir nicht auf den Millimeter oder sogar auf den Zentimeter an.

Letztendlich muss der Dübel halten und die Schraube dazu greifen

Anders ist es das Loch so zu bohren, dass es nicht um ein paar Millimeter abdriftet. Hier setze ich vorsichtig den Bohrer an, drücke leicht gegen die Wand bis das Loch soweit leicht vorgebohrt ist, dass der Bohrer nicht mehr driften kann. Dann bohre ich das Loch zügig durch.

 

Woody  
Bei mir ist weniger das Problem, dass das Loch zu tief sein könnte, als dass es zu breit wird

Ansonsten arbeite ich entweder mit Tiefenanschlag oder Kreppband. Letzteres löst sich allerdings bei mir immer und ist irgendwie am Schluß nicht mehr dort, wo es eigentlich sein sollte

 

Ja wenn mit ein Akkuhammer gearbeitet wird kann man die tiefe die man Bohren möchte von der Bohrer spitze an zur der stellen abmessen und mit Kreppband markieren. Oder mir einer Schlagbohrmaschine die meist ein Abstandshalter an der rechten seit hat bohren.

 

Munze1  
Früher hatte ich eine Phobie, in unserem Elternhaus zu bohren. 5er Bohrer rein und dann einen 8er Dübel gesteckt. Wenn ich noch Pech hatte musste noch gegipst werden.
Heute gehts meistens viel besser und ich nehme auch den Tiefenanschlag, der selbst bei den blauen Hammern aus Kunststoff ist.

 

Zitat von Woody
Bei mir ist weniger das Problem, dass das Loch zu tief sein könnte, als dass es zu breit wird
Du solltest beim Bohren nicht auch noch umrühren.

 

Susanne, Präzision erwarte ich auf dem Bohrständer in der nächsten Stufe dann bei einer Säulenbohrmaschine, aber nicht beim Schlagbohren.

Wenn es halbwegs genau sein muss, kommt der Tiefenanschlag dran, manchmal auch nur das Kreppband. In vielen Fällen passt es aber Pi*Auge. Das war am Anfang meiner Bohrkarriere noch anders. Da habe ich fast nichts ohne Tiefenstopp gebohrt. Aber nach den ersten 1000 Löchern bekommt man so langsam ein Gefühl für die Sache.

Meist ist die Position auf der Wand wichtiger als die exakte Tiefe. Wenn es möglichst genau werden soll, wird mit einem Nagel angekörnt, erst mal ohne Schlag angebohrt und dann erst bei steigendem Widerstand das Schlagwerk zugeschaltet. Das hindert den Bohrer recht effektiv am umherwandern.

 

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