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Werkzeugpflege [Usertalk]

15.02.2016, 17:33


Werkzeugpflege [Usertalk]

Wer sich neues Werkzeug anschafft, freut sich natürlich auch über den Glanz. Doch wie schaut es aus, wenn die Maschine, das Handwerkzeug oder Hilfsmittel die ersten paar Mal im Gebrauch waren? Vorbei ist es mit dem Glanz.

Gerade bei Bohrmaschinen oder Bohrhämmern, die über Kopf eingesetzt wurden, sieht man es ganz deutlich. Der Bohrstaub setzt sich überall ab, wenn man keine direkte Absaugung verwendet. An Bohrern, Fräsern und Sägeblättern setzen sich gerade an den Schneiden Ablagerungen an, die unter Umständen für Ungenauigkeiten sorgen oder im schlimmsten Fall sogar zu Arbeitsunfällen führen.

Auch die Werkzeugkoffer benötigen Pflege, damit sie ihren Zweck, unser Werkzeug zu schützen, möglichst lange erfüllen.

Wie haltet ihr es mit euren Maschinen und dem Werkzeug?

  • Feuchter Lappen für’s Gehäuse?
  • Druckluft?
  • Ballistol oder Multifunktionsöl WD40?
  • Womit behandelt ihr eure Werkbänke?
 
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42 Antworten

Die besten Antworten

Dog
Ich würd mir jedenfalls anfangen Gedanken zu machen wenn ich am Ende mehr Zeit mit Werkzeugpflege verbringe als mit werkeln an sich.
Dog
Nach Bedarf bissel Druckluft und Schmiermittel reicht bei mir.Sollte iwo was drauf gekleckst sein wirds direkt abgewischt und gut is.... Mein Werkzeug kommt nich inne Vitrine.

 

Ich Hege und Pflege meine Werkzeuge. Natürlich zeigen sie Gebrauchsspuren und sie müssen auch richtig ran doch ich will möglichst lange etwas davon haben.

In der Kategorie "Motorbetrieben" werden sie in einem Schrank oder dazugehörige Koffer aufbewahrt. Ältere Geräte werden auch mal zerlegt, gereinigt und neu geschmiert.
Auch die Koffer werden nicht vernachlässigt und ab und and gereinigt. Metallkoffer erhalten etwas Schmierstoff an den beweglichen Teile.
Werkzeuge ohne Motor werden ebenfalls in Schränke und Schubläden aufbewahrt. Sauber und wo nötig scharf gehalten damit sie immer gleich Einsatzbereit sind.
Werkzeuge die nur gelegentlich bzw. wenig benutzt werden erhalten etwas Balistol zum Schutz der Metallischen Oberflächen.
Kunststoffgehäuse staube ich meist nur grob mit einem trockenen Tuch ab.

 

kjs
Zitat von Alpenjodel
Wie haltet ihr es mit euren Maschinen und dem Werkzeug?


  • Feuchter Lappen für’s Gehäuse?
  • Druckluft?
  • Ballistol oder Multifunktionsöl WD40?
  • Womit behandelt ihr eure Werkbänke?
Eine Mischung aus Allem, je nach Bedarf plus absaugen. Aber kein WD40 weil das ist kein richtiges Öl.
"Staubige" Maschinen wie Bandschleifer, TKS und Hammerbohrer werden auch mal zerlegt und innen gereinigt und neu geschmiert. Da wundert man sich oft wie viel sich da drinnen ansammelt.

 

Geändert von kjs (15.02.2016 um 17:57 Uhr)
Seit ich Balistol habe nurze ich es so univerell wie es draufsteht: Universalöl.
Die Werkbank sprühe ich von Zeit zu Zeit soarsam ein und verreibe das Öl. Am nächsten Tag sieht sie aus wie neu. Werkzeuge schütze ich vor Rost und fühlen sich auch bei Kunststoff besser an und glänzen wieder leicht. Auch Kreissägeblätter werden gesäubert und bekommen danach einen Spritzer Balistol. Aber auch selten gebrauchte Bohrer (30 cm lange) oder große Rohrzangen, Meisel etc. Der Kreissägetisch bekommt stattdessen etwas Silikonöl.

Bei Systainern genügt in der Regel ein feuchtes Tuch und hinterher mit dem Balistol-Lappen drüber. Allerdings sehr sparsam.

Ich hasse verdrecktes Werkzeug und so bringe ich schon einiges an Zeit in der Werkstatt mit Putzen zu.

Da ich immer wieder bei meinen Eltern, bei Schwiegermama oder in anderen Wohnungen im Einsatz bin, geht es nicht an, dass die Wohnung mehr durch mein Werkzeug als durch die zu verrichtende Tätigkeit verschmutzt wird. Und wenn man teures Werkzeug hat, sollte man es auch pfleglich behandeln und pflegen. Wenn einem schon mal ne Knipex-Rohrzange für 60 Euro anrostet, dann weiß man, warum man die so alle Jahre mal ölt. Außerdem kann man mit leichtgängigen Werkzeugen wie Seitenschneider ider Beißzange besser arbeiten. Und ein stumpfer Stechbeitel taugt nur noch zum Stemmen. Pflegen und Schleifen gehört für mich zur Vorbereitung des nächsten Einsatzes und steht immer am Ende meiner Arbeit.

 

Abwischen, absaugen ausblasen kein WD 40, kann Kunststoff matt und spröde machen

 

Woody  
Solange das Werkzeug in Benützung ist, mach ich gar nichts. Erst wenn es wieder aufgehoben wird, säubere ich es mit Besen, Pinsel und feuchtem Tuch.

Was ich gar nicht leiden kann, wenn jemand mein Werkzeug benützt und zBsp als Maler oder Maurer mit den dreckigen und farbverschmierten Händen alles einsaut und nicht sofort reinigt. Da ich vorwiegend Holzarbeiten mache, kann ich derart verschmutztes Werkzeug/Maschinen nicht brauchen.

 

In der Firma (Altbausanierung/Trockenbau), wo ich mal kurzzeitig ausgeholfen habe, wurde jeden Tag kurz vor Feierabend das ganze gebrauchte Werkzeug gereinigt und alles in Transportkisten verstaut. Der Chef hat da immer sehr drauf geachtet.

 

In meiner Werkstatt halte ich es eigentlich so wie George1959. Nach getaner Arbeit wird das Werkzeug grob gereinigt. Den Bohrhammer GBH 2-20 D z.B, den brauche ich ja nicht jeden Tag, wird komplett gereingt bevor er wieder im Koffer verschwindet. Also absaugen, ausblasen (aber nicht in die Öffnungen vom Motor) und mit einem feuchten Tuch abwischen.

Pinsel, Spachtel oder dergleichen werden auch sofort nach Gebrauch wieder gereinigt.

Den Tisch von der Dekupiersäge oder der PTS10 putze ich hin und wieder mit dem Silbergleit ab. Ansonnsten verwende ich auch nur das Balistol.

 

Brutus  
Werkzeugpflege ist das "A und O", schmutziges Werkzeug sieht nicht nur schäbig aus, es lässt sich auch in vielen Fällen nicht mehr so gut damit arbeiten. Wer einen Handwerksberuf erlernt hat, der wird wohl oder übel auch die Werkzeugpflege kennen gelernt haben. Mir ist sie auf jeden Fall wichtig.

 

Stimmt Brutus. Habe ja eine abgeschlossene Lehre zum Dreher absolviert und wenn man im 0,001 mm Bereich arbeitet ist funktionierendes und sauberes Werkzeug das oberste Gebot.

 

Pflege und Reinigung nach Bedarf (spreche hier nicht vom gewerblichen Bereich wo Werkzeuge in der Regel deutlich mehr "reissen" müssen). Es sind und bleiben für mich immer noch Gebrauchsgegenstände. Logisch wenn man sein mit irgendwelchen Klebern, Farben oder sonstigen aushärtenden Materialien versautes Werkzeug wegpackt, kann man es besser gleich entsorgen.
Mal ehrlich - wenn man mal eben ein paar Löcher gebohrt oder was abgesägt hat packt man das Werkzeug so in die Kiste zurück - vlt. max. vorher noch abklopfen/-pusten/-schütteln/-fegen und gut ist das.

 

Feucht abwischen-das reicht völlig. Auch ich stelle es nicht in die Vitrine

 

Besondere Pflege braucht und kriegt Werkzeug, wie zum Beispiel Multitool oder Leatherman wenn es unterwegs nass oder matschig wird (Radtour, Satteltasche). Dann kann mit Kriechöl oder Teflonspray nach dem Reinigen mit Seifenwasser alles wieder fit gemacht werden. Maschinen nur feucht Abwischen, Zerlegen wenn überhaupt erst nach Ablauf von Garantie.

 

Janinez  
Ab und zu gehe ich mal mit dem Öllappen drüber und sonst wird es feucht oder auch trocken abgewischt.......................

 

Vor kurzem habe ich gelesen, dass man zum reinigen verschmutzter Bohrer, Sägeblätter oder Fräser auch Backofenspray verwenden kann. Hat das von euch schon mal jemand versucht?

 

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