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Werkstattbeleuchtung - Bitte um Tipps

06.06.2016, 09:43
Hallo, meine Werkstatt (17qm) nimmt weiter Formen an und nun geht es ans Licht. Ich habe einen Schalter für zwei Lichtquellen. Ich bin mir aber ziemlich unsicher, was ich nehmen soll. Es gibt hier zwar ein paar Threads dazu, aber die sind schon älter. Wie sieht es im Jahre 2016 aus? Ich würde zwei 2x Fechtraumleuchten Typ LUF-2120-905 einsetzten und dann? Je zwei 36 Watt LED Röhren in Kaltweiß oder Tageslicht?
Der Raum hat kein nennenswertes Fenster (nur Kellerschacht) und es ist auch Waschmaschine und Kondenstrockner drinnen. Habt Ihr einen Rat für mich?
 
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11 Antworten
Hi

also ich verwende Leuchtstoffröhren! Tageslicht, das Kaltweiß mag ich persönlich nicht.

Bei Leuchtstoffröhren solltest du nur darauf achten das die Leuchten an verschiedenen Phasen hängen. Das ist wichtig wenn du in deiner Werkstatt ein Drehmaschinen oder andere rotierende Werkzeuge betreibst.

 

Es ist auch eine Frage des Alters (bzw. der Augen)

Meine Werkstatt hat eine ähnliche Größe (16m²). Mein Ziel war es absolut Hell und Schattenfrei arbeiten zu können.

Ein Lichtberechnungsprogramm ergab, dass ich ca. 1.000 Lux in Arbeitshöhe (ca. 90cm) benötige (bin mir aber bis heute nicht sicher ob ich die Software richtig bedient habe ).

Das ergab insgesamt 8 Doppelröhren mit jeweils 58 Watt, die ich so an der Decke anordnete, dass ich an jeder Stelle meiner Werkstatt Licht und keinen (nennenswerten) Schatten habe. Geschaltet werden die 16 Röhren auch mit 2 Kreisen.

Die Originalröhren habe ich gegen OSRAM LUMILUX T8 Röhren, mit 58 Watt und der Lichtfarbe 865 (Tageslichtweiss) ersetzt. (Die 16 alten Röhren will ich schon seit 2 Jahren in eBay verkaufen ... )

Bei voller Beleuchtung (und offener Werkstatttür), habe ich zwar Abends Angst das irgendwann einmal ein Flugzeug in meinem Hof landet, aber ich würde es immer wieder so machen.

 

Geändert von Linus1962 (06.06.2016 um 10:56 Uhr)
Maggy  
Ich habe Tageslichtlampen, da ich viel mit Holz arbeite und die feinen Unterschiede der Maserung damit besser sehen kann. (bilde ich mir ein )

 

Denk auch an eine indirekte Beleuchtung an der Wand der Werkbank. Neonröhre, davor ne Holzblende, damit Du dort schattenfrei arbeiten kannst. Vielleicht mit nem Zwischenschalter. Ich habe zwar ein Kellerfenster dort, aber die Röhre darunter ist es absolut wert.

Bei einer Tante im Heizungskeller steht auch eine Werkbank, die ich nutze, wenn ich bei ihr was reparieren soll. Da kommt das Licht nur von oben hinter mir. Ein Graus, ich sehe fast nichts ...

 

Wow, das ging schnell. Bei "Kaltweiß" ist das Wort schon schrecklich. Ich denke, Tageslicht sollte perfekt sein. Linus: Danke, jetzt habe ich meinen Bildschirm mitt Kaffe vollgespuckt. Ein Flugzeug landen? Herrlich. Wobei 16 x 58 Watt schon sehr .....ambitioniert klingt. Welchen Lichtschutzfaktor benutzt Du denn in der Werkstatt?
Rainerle: Eine Röhre an der Werkbank habe ich schon montiert. Die Holzblende fehlt noch - ein eigener Schalter hat die auch.
Was denkt Ihr: 4 x 58 Watt plus 120cm Neonröhre über der Werkbank? Das ganze mit Tageslichtröhren? Würdet Ihr das auch so machen?

 

Woody  
Das wichtigste wurde schon gesagt, vor allem unbedingt 2 Stromkreise: einen nur für Lichtstrom und den anderen für deine Maschinen. Nicht dass du bei Kurzschluss im Dunkeln stehst.

Und was Linus erwähnte hat absolut seine Richtigkeit: je älter ich werde umso mehr Licht brauch ich, um Details erkennen zu können .

Bedenke auch Licht von oben für die Beleuchtung in deine Schränke hinein. Bei mir ist das so dämlich gelöst, dass ich in meinen Kästen meistens im Halbdunkeln rumtappe.

 

Maggy  
Zitat von Woody
Bedenke auch Licht von oben für die Beleuchtung in deine Schränke hinein. Bei mir ist das so dämlich gelöst, dass ich in meinen Kästen meistens im Halbdunkeln rumtappe.
Hierfür habe ich eine Werkstattleuchte. Meine erste war am Kabel und die mußte dann eingehängt oder abgelegt werden, dort, wo sie in einen Schrank oder ein dunkles Eck leuchten sollte. Seit Weihnachten habe ich eine neue mit Akku. An die habe ich mir einen Magnetstreifen gemacht und das Gegenstück auf Klettband. Jetzt kann ich den Klettmagneten überall befestigen und dann daran die Lampe. Bin mal neugierig, wie lange das halten wird.

 

Woody: meine neue Werkstatt hat 19(!) Steckdosen an zwei getrennten Stromkreisen (immer abwechselnd Dose 1 - Kreis 1, dann Dose 2 - Kreis 2). Licht und Waschmaschine hat auch jeweils einen eigenen Kreis.
Eine Akkuwerkstattleuchte steht auch noch auf meiner Wunschliste. Aktuell hilft mir in dunklen Ecken das iPhone, aber mit dreckigen Händen ist das nix. So eine PML Li wäre schon hilfreich....

 

und natürlich: DANKE für die Ratschläge.

 

Zu den Leuchten in der Decke finde ich es gut, wenn die so angeordnet sind,
dass man sich selbst möglichst wenig Schatten macht.
z.B. an den Punkten wo Du stehst, ohne geblendet zu werden

Bei mir haben die Tische eine L-Form.
Deshalb habe ich die Leuchten so ähnlich wie auf dem Bild angeordnet.
(Und manchmal trotzdem noch eine ausrangierte Büro-Tischleuchte zusätzlich)
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	leuchten.png
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Größe:	16,7 KB
ID:	41063  

 

ich arbeite auch bei Kaltlicht, ist nur Gewöhnungssache
sonst hab ich 2 LED-Leuchtstoffröhren die reichen für meinen kleinen Keller

 

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