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Wer hat Erfahrungen mit elektronischen Heizungsthermostaten??

08.02.2012, 21:34
habe mal ne frage an euch. zur zeit scheinen diese elektronischen und programmierbaren heizungsthermostate ja total den hype zu erfahren. von der grundidee ist das ja alles nicht verkehrt, und gerade bei häusern mit einer schlechteren isolierung kann es bestimmt sinn machen, diese dinger einzusetzen, um nicht die ganze zeit die räume voll zu temperieren bzw. ständig alle thermostate im blick haben zu müssen. aber wie sieht das in neueren häusern aus?

ich habe eine dopelhaushälfte, die 12 jahre alt ist und überlege, auch diese dinger zu installieren, zumindest in den räumen, die ich auch mehr beheize: badezimmer und wohnzimmer. habt ihr schon erfahrungswerte? und gibt es irgendwelche großen unterschiede zwischen den verschiedenen varianten? so bietet zb aldi nord gerade die teile an.

würde mich über resonanz bzw. nen tip freuen.

lg dirk
 
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33 Antworten
Wir haben zwei im Einsatz, einen im Schlaf- und einen im Ankleidezimmer. Dort brauchen wir einfach niedrigere Temperaturen bzw. nur wenige Stunden am Tag die Kuschelwärme. Der Rest der Räume wird über "normale" Thermostatköpfe und die Haupträume über Heizungsanlage geregelt.

Ich bin nicht so ein Fan von übermässigem rauf- und runterregeln. 2, max. 3 Grad, auch tagsüber, wenn niemand im Haus ist. Was man runterregelt (und dabei spart), muss man nachher wieder hochheizen (und dabei mehr verbrauchen).

Würde mir die Thermostatköpfe nicht beim Aldi holen. Zum einen hätte ich Angst, dass die Teile schnell ausfallen, zum anderen, dass sie recht laut sind. Denn man hört sie schon, wenn sie regeln - passiert ja über einen kleinen Motor. Wir haben HR40 von Honeywell (Fachhandelsware, ist im Internet im Set nicht wirklich teurer als die Baumarktware HR20 vor Ort) und sind bisher (2. Winter) damit zufrieden.

 

danke für die schnelle antwort. hast du eventuell auch erfahrungswerte, ob man damit wirklich was wesentlich einspart, sprich vorher nachher werte? denn da man pro thermostat ja 15-20 euro ausgeben muss, sollte sich das ja auch rentieren.

 

Ich hab seit 10 Jahren insgesamt 6 Honeywell Funk-Thermostate im Einsatz, allerdings über eine Hometronic Haussteuerung gesteuert. Möchte ich nicht mehr missen. An welchen Vorteil man selten denkt ist:

Die elektronischen Thermostate regeln das Ventil einmal die Woche ganz auf und ganz zu. Auch im Sommer. Auf diese Weise verklemmt sich der kleine Ventilstift nie und der Heizkörper ist auch nach dem Sommer, wenn man den Heizkörper braucht, sofort funktionstüchtig ohne dass man erst mal den abbauen muß und das Ventil gängig machen muß.

 

Also ich habe in der ganzen Wohnung die alten Thermostate gegen die elektronischen getauscht. Es gab sie bei Aldi Süd. Bisher laufen sie seit drei Jahren ohne Probleme. Bisher musste ich an zweien die Batterien tauschen - aber das zählt ja wohl nicht.

Negatives kann ich nicht berichtet. Im Gegenteil ich möchte die Dinger nicht mehr missen. Man muss sicherlich einmal den Aufwand betreiben und jedes Thermostat an seinen "Tagesrhythmus" anpassen. Aber wenn das einmal geschehen ist, ist das 'ne feine Sache. Morgens sind Schlafzimmer, Bad und Küche warm. Tagsüber wird die Wohnung "runter geregelt". Und bevor man nach Hause kommt, ist's schon wieder warm geworden.

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass man nicht mehr vergessen kann, die Heizung abends runterzuregeln.

 

Mit dem wöchentlichen "Auf-Zu-Prozedere" hat Bonsaijogi recht - das machen die Aldi-Dinger auch. Ich hab jetzt für's Haus welche im Bauhaus gekauft, aber noch nicht installiert. Musste aber bei dem Angebot zuschlagen...

 

Ich hab auch Honeywell HR40 seit 4 Jahren. Eigentlich eine gute Sache; eine signifikante Einsparung konnte ich nicht messen. Lag aber vielleicht auch daran dass ich parallel die oberste Geschossdecke gedämmt sowie Solarthermie installiert habe.

Allerdings kann ich die nicht empfehlen: Von 6 Stück funktioniert bei 5 das Stellrad zum Einstellen von Uhrzeit, Temperatur etc. nicht mehr. Ich muss das immer mit nem Nagel direkt an dem Zahnrad einstellen.

 

das klingt doch schon mal gut, dass auch die aldi ware scheinbar was taugt. um wieviel grad senkt ihr die temp denn ab, denn zu weit macht ja keinen sinn, da das ja auch wieder erst aufgeheizt werden will. also gilt es den schmalen grad zu finden, in dem man energie spart durch temp absenkung und nicht wieder draufzahlt durch übermässige aufheizprozesse.

meine heizung bietet auch die möglichkeit per zeitschaltuhr ne absenkung zu fahren, allerdings kann ich das nur auf 24 stunden regulieren und nicht wochentags bezogen. zumal man dann immer noch energie verlieren kann, wenn man vergisst, einzelne thermostate runterzudrehen.

 

Na ja, das mit den Vorher-/Nachher-Werten ist halt immer so eine Sache. Klappt nur dann, wenn diese Veränderung die einzige energiewirksame war und auch die Rahmenbedingungen (Temperatur draussen, Strenge des Winters) die gleichen bleiben würden. Ist halt selten der Fall.

Eine gut geregelte Heizung spart sicher ein, da sind die Thermostatköpfe ein Element.

Ich würde da auch den Komfortgewinn mit auf die Positiv-Liste nehmen. Wobei wir jetzt mit unserer Lösung, wo wir nur zwei von diesem Teilen einsetzen, auch ganz zufrieden sind und kaum regeln.

Du solltest Dir aber auch die Wohnsituation überlegen. Wenn ganztags jemand zuhause ist, dann bringts das mit runterregeln unter Umständen nicht. Wenn es keinen regelmässigen Rhythmus gibt (ist bei uns so), dann auch nicht. Und ob man die Dinger wirklich jeden Tag entsprechend programmiert? Ich sicher nicht ;-)

Wir senken um 2 Grad ab.

 

Nachts und tagsüber auf 18°C. Morgens vor dem aufstehen wird dann das Bad und die Küche angeheizt, der Rest bleibt abgesenkt. Bis ich heim komme ist dann alles schön warm und auf Knopfdruck auf der Haussteuerung kann meine Frau dann das Nähzimmer im DG aufheizen und / oder ich die Kellerwerkstatt

Fürs Wochenende und unsere Badetage sind entsprechend andere Zeiten bzw. andere Temperaturen programmiert. Wobei man immer noch jeden HK einstellen kann.
Das zurückstellen kann man beruhigt vergessen, weil sich die Thermostate beim nächsten programmierten Schaltpunkt wieder auf die normale Routine zurück stellen.

Die Heizung muß natürlich auf diese Zyklen auch eingestellt sein, damit auch Heizungswasser umgewälzt wird.

 

Es gab 2008 mal einen Test von der Stiftung Warentest: https://www.test.de/themen/umwelt-en...72635-1676361/

 

die wohnsituation würde es schon hergeben, da ich derzeit alleine lebe und meine wochentage recht genau planen kann. badezimmer und wohnzimmer wären meine erste wahl. das schlafzimmer ist eher uninteressant da ich immer mit offenen fenster schlafe und morgens nach dem aufstehen nur etwas die heizung laufen lasse, damit der raum und das mauerwerk bzw das dach ausreichend wärme erhalten in bezug auf taupunkt etc.

von daher würden also nur einige thermostate ausgewechselt werden.

 

danke für den link

 

Hallo... bei uns sind 2 seit über zwei Jahren im Einsatz. Einmal im Bad und im Wohnzimmer... Der absolute Vorteil liegt bei Ihnen das man die Heizzeit einstellen bzw. bestimmen kann, sodas man das Bad vor dem Aufstehen heizt. Absoluter Nachteil die Stellantriebe brauchen viel Kraft um die Ventile zu bewegen, das heißt hier werden gute Batterien benötigt... ein bis zweimal im Jahr sollte da gewechselt werden... lg

 

Wir haben auch im gesamten Haus an jeder Heizung so ein Thermostat. Tagsüber, wenn alle beim Arbeiten und in der Schule sind und Nachts, senken wir die Temparatur auf 18 Grad.

Ansonsten sind die Thermostate auf 21 Grad eingestellt, außer das Gäste-WC. Da sind nur 19 Grad eingestellt.

Insbesondere unsere Kinder vergessen nach Verlassen des Hauses die Türen zu schließen. Wenn es dann in ihren Zimmer kälter wird, würde ein normales Thermostat ständig aufheizen.

Was mir auch sehr gut gefällt sind die Fühler an den Thermostaten wenn ein Fenster zum Lüften geöffnet. wird. Da schalten die Thermostate komplett runter und erst nach dem die Fenster wieder geschlossen werden regeln sie hoch.

Ob wir dadurch eine Ersparnis haben kann ich nicht sagen, aber ich denke schon.

 

Was mir dazu noch eingefallen ist - die angepriesene "Fenster-offen-Erkennung" ist meist  Schrott! Die Temperaturfühler reagieren nur auf krasse Temperaturschwankungen, also wenn es wenn man Stoßlüftet und es draußen knackig kalt ist. Ansonsten stört es die Regler nicht und sie heizen munter weiter. Zumindest ist das bei meinen Thermostaten so. Ein wirklicher Nachteil ist das für mich aber jetzt nicht.

 

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