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welches Schweißgerät für Heimwerker bzw. Schweißlaien

06.01.2013, 05:21
Pedder  
Ich möchte mir in naher Zukunft ein Schweißgerät zulegen und bin mir nicht im Klaren darüber, welches Gerät ich kaufen soll. Bin Laie und möchte nur ab und zu an meinem Traktor oder dem Traktoranhänger kleinere Reparaturen selbst durchführen können.
Habe dabei an ein E-Schweiß-Gerät gedacht.

Wer hat Erfahrungen und kann mir bei der Qual der Wahl hilfreich zur Seite stehen?

Vielen Dank bereits im Vorfeld

LG Pedder (Peter)
 
Schweißgerät für Laien Schweißgerät für Laien
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4 Antworten
Moin moin,
ich habe ein ganz normales Elektroden Schweißgerät,, welche ich glaube ich mal für 100 Euro im Baumarkt gekauft habe. Damit kann ich Elektroden von 1,5 - 3 mm verarbeiten. Ich schweiße damit wirklich nur gelegentlich, ist aber völlig ausreichend. (bin gelernter Bauschlosser)
Mit demGerät kann ich dann aber was das Haus und Garten betrifft wirklich alles schweißen.
Denke sowas sollte völlig für dich ausreichen.
Welches der Geräte und die Qualität muß du glaube ich bei Dir in der Nähe mal im Fachhandel oder Baumarkt checken, dafür gibt es da zu viele auf dem Markt.
Gruß
Andreas

 

Vor dieser Wahl stand ich noch vor kurzem.

Da Du scheinbar nur dickeres Material verarbeiten möchtest würde ich ein Elektroden Gerät
mit min. 160A besser bis 210A verwenden. Diese Geräte können dann auch noch am 220V~
verwendet werden.

Da ich selbst auch dünne Bleche verarbeiten möchte, habe ich mir ein einfaches WIG/TIG mit zusätzlichen Elektroden Anschluss (160A) gekauft.

Bei diesem Inverter Gerät habe ich es bis jetzt noch nie geschafft die 16A Sicherung auszulösen , was mit vergleichbaren geliehenem Trafo Gerät leider die Regel war.

Gleich zu Anfang stellte ich fest, das mit dem mitgelieferten Schweißschild eher nicht zu arbeiten sondern nur zum beobachten für Zuschauer geeignet ist.
Deshalb habe ich mir einen Automatik Schweißhelm gegönnt, was eine sehr gute Entscheidung war. Knapp unter 40.-€.

http://www.ebay.de/sch/i.html?_adv=1...dmd=1&_ipg=200

 

Geändert von Manfredh (06.01.2013 um 16:36 Uhr)
Der Tipp mit dem Automatik Schweißhelm ist sehr gut, so ein Teil ist wirklich nur zu empfehlen, erst Recht für einen Anfänger, weil man sich nicht auch noch ständig auf das halten des Schildes konzentrieren muß und man auch die zweite Hand frei hat.

Ich hab einen mit Solar, der braucht dann keine Batterien und wird sozusagen mit dem Licht beim schweißen mit Strom versorgt.

Der einzige Nachteil der Automatik Schweißhelme ist, wenn man im freien genau zur Sonne stehend schweißt, dann muß man die Verdunkelung nachregulieren damit man nicht dauernd im dunkeln steht ... das ist aber zu vernachläßigen, weil´s nicht sooo schlimm ist.

Wenn meine steinalte Baumarkt-Billiig Schweißgurcke mal abrauchen sollte, lege ich mir ein Inverter Schweißgerät zu ... kostet eventuell ein paar € mehr, da kleben aber die Elektroden nicht mehr fest, beim ansetzen.

 

Geändert von bonsaijogi (06.01.2013 um 10:29 Uhr)
Ein Elektrodenschweißgerät ist das gebräuchlichste Schweißgerät. Du kannst damit von 1mm Materialstärke bis - je nach Ausgangsleistung - 15mm verschweißen. Kommt auch auf die Schweißtechnik an. Es gibt Elektroden für Stahl, für Edelstahl und auch für Gußeisen.

Ein Schutzgasschweißgerät eignet sich in erster Linie zum Schweißen von 0,5mm bis 10mm. Es wird in der Regel auch stationär eingesetzt, da mit einer Schutzgasflasche ausgerüstet. Es gibt Schweißdraht für Stahl und für Edelstahl.
Und dann gibt es noch das Fülldrahtschweißgerät, das ohne Schutzgasflasche auskommt. Darum eignet sich ein Fülldrahtschweißgerät besonders für den mobilen Einsatz, allerdings ist seine Schweißleistung auf 5mm Materialstärke begrenzt.

Eine Sonderform bildet das Inverterschweißgerät. Ein Inverter ist ein Gleichstromschweißgerät. Seine Vorteile sind hohe Schweißleistung, geringes Gewicht und niedriger Stromverbrauch. In der Regel werden damit Elektroden verarbeitet. Es gibt allerdings auch Inverter, an die man ein Schlauchpaket anschließen kann, um es dann zu einem WIG-Schweißgerät zu machen. Die damit zuverarbeitenden Materialstärken bewegen sich zwischen 0,8 und 15mm.

Was bei allen Schweißgeräten zu beachten ist, ist die Einschaltdauer. Sie wird in % angegeben und zeigt an, wie lange man mit dem Schweißgerät ohne Pause arbeiten kann. Das Berechnungsmaß sind 10 Minuten. Also bei einer ED von 20% kann man 2 Minuten schweißen, und dann benötigt das Gerät eine Abkühlpause von 8 Minuten. Je leistungsstärker also das Gerät, desto länger die Einschaltdauer.

 

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