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welches Programm nutzt ihr???

23.06.2013, 23:44
Hallo Heimwerker...

durch Matthias Wandel inspieriert wollte ich euch fragen welches Computerprogramm ich am besten für neue Holzprojekte benutzen kann???

Ich möchte gern ein Programm auf 2d wo ich Bauteile konstruieren und 1:1 über meinen Drucker ausdrucken kann...
damit ich sofort mit dem aussägen beginnen kann ohne groß an zu zeichnen.

Ein Freeware Programm wär sehr wünschenswert da unsere Haushaltskasse etwas klein ist...

Danke
 
Software Software
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26 Antworten

Die besten Antworten

Mit Software schaffst Du ein Projekt pro Monat.
Ohne schaffst Du mindestens eins pro Tag.
Die ideale Kombination:

Herlitz Studienblock DIN A4, kariert
Faber Castell HB
Ratzefummel
Geodreieck
Zirkel
;-)
Mit Software schaffst Du ein Projekt pro Monat.
Ohne schaffst Du mindestens eins pro Tag.
Die ideale Kombination:

Herlitz Studienblock DIN A4, kariert
Faber Castell HB
Ratzefummel
Geodreieck
Zirkel
;-)

 

Geändert von Heinz vom Haff (24.06.2013 um 00:47 Uhr)
Also ich verwende meistens auch nur einen Block. Für mein aktuelles Projekt habe ich Word verwendet um einfache Schnittmuster anzulegen.

 

Ich nutze SketchUp. Das ist zwei theoretisch 3D, aber du kannst eine parallele Projekt aktivieren und dann 1:1 ausdrucken. Heinz hat aber insofern recht als deine Produktivität beim Einsatz einer Planungssoftware erst mal abnimmt bis du das Programm beherrschst. Für 2,5 Zeichnungen pro Jahr lohnt der Aufwand also garantiert nicht.

 

@fernton
da behaupte ich mal ganz frech, dass die Verwendung von CAD im Hobbybereich in den meisten Fällen ein Selbstläufer, also ein Hobby neben dem Hobby ist. Die wenigsten bauen doppelt gewendelte Massivholztreppen mit gedrechselten Säulen.
Meistens machen wir doch nur Kisten - manchmal mit Beinen, manchmal offen, manchmal geschlossen, manchmal gerade, manchmal nicht.
Die nennen wir dann Stuhl, Tisch, Kommode, Waschtischunterschrank, Bett oder Kiste.
;-)
Software macht in Details Sinn, z.Bsp. bei der Konstruktion von hölzernen Zahnrädern, bei der Planung von Jagdbögen oder der Tragfähigkeitsberechnung.

Ich kann verstehen, wenn man auf eine tolle Konstruktionszeichnung mächtig stolz ist (wäre ich nicht zu **** dafür, wäre ich ja auch stolz).
Aber das Erlernen grundlegender Techniken ist wichtiger.
Kein Autofahrer braucht Rückwärtsfahrwarnsensoren, kein Heimwerker braucht CAD.
;-)

 

Ich bin halt ein unglaublich schlechter Zeichner

 

Zitat von Heinz vom Haff
Kein Autofahrer braucht Rückwärtsfahrwarnsensoren, kein Heimwerker braucht CAD.
;-)
Hmm, ich sehe tagtäglich eine Menge Leute, die bräuchten Vorwärtsfahrwarnsensoren.
Aber lassen wir das
Beim CAD hast du wohl recht. Ein paar Arbeitsschritte wären einfacher, aber sich deshalb damit Auseinandersetzen ist nicht unbedingt nötig.
Deshalb mache ich mir nur Notitzen, Bilder sind im Kopf.
Hat den Vorteil das ich auch unter der Dusche meinen Bauplan ändern kann

 

Vielen Hilft schon Paint oder Word damit man mit Strichen und linien und Notizen sichen eine art Skizze zurecht macht nach der man dann arbeitet.
Jemand der es genauer braucht kann es mit sketchUp von Google versuchen. Es geht auch 3D damit. Hier kann man mit den mm genauen Angaben dann auch sehen was man genau an zuschnitt braucht.
Aber die Zeichenprogramme unterstützen immer nur. Der Anwender muss schon wissen was er will und wie er das umsetzen möchte.

Ich selber bin als Konstrukteur den ganzen Tag am zeichnen aber für das Heimwerken daheim kommen meist nur skizzen zum einsatz.

 

Woody  
Manche planen mit Excel.

Ich hab nie einen konkreten Plan, nur eine ca.-Vorstellung im Hirn, wie es aussehen sollte. Meistens erfolgen eh zig-Änderungen während der Bauphase, da wäre Planzeichnen nur vergeudete Zeit. Ich schließe mich inhaltlich völlig Heinz's Ausführungen an.

Aber such mal im Forum, es gab da schon mal einen Thread zu diesem Thema.
Habs gefunden: schau mal hier rein

 

Zitat von Heinz vom Haff
Mit Software schaffst Du ein Projekt pro Monat.
Ohne schaffst Du mindestens eins pro Tag.
Die ideale Kombination:

Herlitz Studienblock DIN A4, kariert
Faber Castell HB
Ratzefummel
Geodreieck
Zirkel
;-)
Hallo, in der Tat, ich habe auch so ein E-Cad, wenn die Schaltung schon lange spielt, brauche ich 3 Tage für die Zeichnung.

 

Zitat von Woodworkerin
Ich hab nie einen konkreten Plan, nur eine ca.-Vorstellung im Hirn, wie es aussehen sollte. Meistens erfolgen eh zig-Änderungen während der Bauphase, da wäre Planzeichnen nur vergeudete Zeit. Ich schließe mich inhaltlich völlig Heinz's Ausführungen an.
Es kommt sicherlich auf das jeweilige Projekt an. Beim Bau der Betten hatte die vorherige Planung am Computer für mich ein paar Vorteile:


  • Da ich einige Bauteile mit vorgegebener Größe hatte (Lattenroste, Matratzen), konnte ich mit dem Computer sauber drum herum konstruieren und durch die virtuelle Montage regelmäßig prüfen ob alles noch passt
  • Die Zeichnung ist maßstabsgerecht. Ich erkenne also nicht nur die Idee, sondern auch die Proportionen
  • Varianten in Höhe, Ausstattung, Farbe lassen sich relativ schnell erzeugen ohne alles neu Zeichnen zu müssen
  • Ich kann mir das Resultat aus verschiedenen Perspektiven anschauen
  • Ich kann das Konstrukt "zur Genehmigung" vorlegen ohne von einem Dritten verlangen zu müssen mit meinem Gekritzel klar zu kommen
  • Ich erhalte als "Abfallprodukt" Schnittpläne und -listen mit denen ich die Ausnutzung der Rohstoffe beurteilen kann und ich kann den Plan so lange anpassen bis der Materialeinsatz passt
  • Für alles was ich mir extern zuschneiden lassen muss, muss ich nur noch die Liste ausdrucken und hab keine Fehler durch unaufmerksames Abschreiben
  • Formen die ich schleifen oder fräsen muss, kann ich 1:1 ausdrucken und aufkleben

Ob sich der Aufwand lohnt, hängt aber wirklich vom Projekt und den eigenen Fähigkeiten ab. Wer noch nie mit Konstruktionsprogrammen gearbeitet hat, verbringt am Anfang wirklich deutlich mehr Zeit mit zeichnen als mit bauen. Und der rechte Winkel entsteht schlussendlich nicht dadurch das man ihn zeichnet, sondern dadurch das man ihn baut.

Das tolle an der Projektplanung ist und bleibt aber, dass es jeder so machen kann wie es zum individuellen Arbeitsstil passt. Man muss nichts machen, bloss weil es ein anderer so macht.

 

Geändert von Fernton (24.06.2013 um 09:37 Uhr)
Funny08  
Lineal - muss ich immer suchen, Bleistift - suchen, Radiergummi - suchen, Zeichenblock - kaufen - PC ist immer da und in der Menge und Anzahl gleichmäßig im Haus verteilt ( bis auf´s Schlafzimmer das ist die Ausnahme) - Planen in 3D - im Kopf Klasse- auf Papier ne Zumutung - auf PC- leidlich gut - von daher bevorzuge ich zum Planen Sketchup und Autosketch - und verschiedene Zeichentools auf dem Pad

 

Zitat von Heinz vom Haff
[...] kein Heimwerker braucht CAD.
;-)
Brauchen nicht, aber es macht (mir) einen unglaublichen Spaß ein Projekt mit einem professionellen CAD-Programm in 3d zu konstruieren. Die 2d-Zeichnungen gibt es dann fast als "Abfall". Anbei mal eine Konstruktion aus Autodesk Inventor - derzeit ist die Bauanleitung für das Projekt Tomatenhaus in Vorbereitung
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Tomatenhaus.png
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Größe:	208,1 KB
ID:	20312   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Seitenteil.png
Hits:	0
Größe:	49,5 KB
ID:	20313  

 

Achja, Tanmte Edith teilt mir gerade noch mit: Jan, denk an die Stückliste, das geradezu wichitgste "Abfallprodukt" aus der 3d-Konstruktion.

 

...Danke für eure schnellen und zahlreichen Antworten...

mein Projekt zZ. Bau eines Kinderbettchen und danach möchte unsere Küche umbauen....(deswegen meine Frage)

Das Bettchen is schon fast fertig nur noch einpaar Veränderungen - schleifen und streichen...

hab leider keine Bilder gemacht weil ich erst gestern die super Seite gefunden habe...

lg Troppy

 

Habe auch schon ein wenig mit SketchUp experimentiert. Ich finde es aber für die meisten Projekte zu aufwändig. Ich baue mich für und nicht für andere. Exakte Konstruktionszeichnungen braucht es da nicht. Wobei es natürlich schon ganz nett aussieht.

Womit ich, gerade in der ersten "Konstruktionsphase" beim Möbelbau gute Erfahrungen gesammelt habe, ist Doodle Buddy - ein ganz simples Finger-Malprogramm. Damit kann man Ideen schnell & einfach skizzieren, verwerfen und neu gestalten. Ist aber im Grunde auch nichts anderes, als eine digitale Version von Block und Stift ;-)

 

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