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Welcher Rohrdurchmesser/-querschnitt für Erdgasheizung

15.10.2015, 10:22
Hallo allerseits!

Ich plane die Umstellung unserer Heizung von Flüssiggas auf Erdgas.

Aktuell hängen wir an einem Gemeinschaftstank. Die Zuführung ins Haus erfolgt im Keller auf der Gebäudevorderseite. Vom Gaszähler zur Gastherme im Badezimmer (1. OG) liegt ein Kupferrohr (15x1) mit einer Länge von ca. 5 Metern. Die Gastherme (Junkers ZWN 24-6) versorgt die Fußbodenheizung und 2 Entnahmestellen im Bad.

Der Erdgasanschluss erfolgt über die Gebäuderückseite. Dort wird im Keller der neue Hausanschluss (Zähler, Druckminderer, ...) gesetzt. Von dort bis zum Flüssiggasanschluss sind es dann nochmal rund 14 m. Das Verlegen neuer Rohre im Keller ist unproblematisch; hier kommt man überall gut ran.

Sorgen mache ich mir beim Querschnitt des vorhandenen Kupferrohres. Ist das 15x1-Rohr für Erdgas ausreichend dimensioniert oder muss ich am Schluss doch noch die Wände aufstemmen um ein dickeres Rohr zu verlegen? Wäre ****, da besagte Wände die von Gäste-WC und Badezimmer sind.
 
Erdgas, Heizungsanlage Erdgas, Heizungsanlage
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5 Antworten
Ekaat  
Installateur fragen! Ich hatte eine Erdgas-Heizung, die ein Ø22mm Rohr hatte. Bei meiner Schwester, die ein Wandgerät hat (kombiniert Heizung und Warmwasser), waren es Ø15mm.
Beim Löten Achtung! Es ist nur Hartlöten mit Silfoss o. ä. zulässig. Rohre dürfen nicht gebogen werden. Wandschellen müssen speziell für Gas sein.

 

Der Installateur sagt natürlich, dass das Rohr nicht reicht. Schließlich verdient er ja beim Neuverlegen. Ich will aber ungern eine Baustelle aufmachen, wenn's nicht unbedingt notwendig ist.

 

Kommt auch darauf an wie hoch der erwartete Verbrauch der Heizung ist und ob du noch andere Verbraucher (z.B. Herd) über Erdgas speist.

 

Hängt immer davon ab wo der Gas Zähler ist wo ich noch Gas Leitung verlegt habe was das so HauptAnschluss 1 Meter verzinkt dann der Zähler kurz Stück wieder 1 Zoll verzinkt und dann auf 22 oder 28 Kupfer Rohr. 15 Kupfer habe ich noch nie gesehen

 

Aktuell schwankt der Verbrauch zwischen 10.000 und 12.000 KWh/a. Im bislang kältesten Monat 2015 waren es z.B. 2400 KWh, also 77 KWh pro Tag. Natürlich ist der Verbrauch im Tagesverlauf nicht linear. trotzdem wage ich die Behauptung, dass wir die 24 KW der Therme nicht ausreizen.

Weitere Gasverbraucher sind ebenfalls nicht geplant. Zumindest nicht an der dünnen Leitung. Einen Anschluss für einen Gasherd in der Küche könnte man vorher schon abzweigen. Wird aber eher nicht in Frage kommen.

Andererseits könnte man, wenn die Neuverlegung wirklich notwendig wird, die Baustelle noch vergrößern, und an die Gastherme noch Gäste-WC und Küche hängen, denn dort wird das Warmwasser aktuell noch geboilert.

 

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