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Welcher bohrer verwenden

04.07.2013, 10:46
Hallo habe eine frage welchen bohrer oder Maschine verwende ich anbesten bei einer harten wohnzimmer wand weil ich komme nur schlecht mit meiner BohrMaschine in der wann dauert immer ganz lange und ist mühselig
 
bohren, Bohrmaschine bohren, Bohrmaschine
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10 Antworten
Hallo Tiger2111,

ich gehe davon aus, dass Du eine Schlagbohrmaschine hast, welche im Beton an
ihre Grenzen kommt.
Hierfür empfiehlt es sich einen pneumatischen Bohrhammer (SDS-plus) zu verwenden, der
zieht sich fast von allein in die Wand ohne großen Kraftaufwand.

Die Bezeichnungen sind: PBH 2000, 2100, 2500, 2800, 3000
je nach Ausstattung und Leistung.

Thomas_H

 

Hallo
Natürlich ist ein guter Bohrer dabei sehr wichtig. Aber das entscheidende ist die Bohrmaschine. Mit einer normalen Schlagbohrmaschine kommst du da nicht sehr weit.
Es gibt Bohrhämmer, die in der Bauweise nicht viel größer als eine normale Schlagbohrmaschine sind, aber bei der richtigen Anwendung fast von alleine in den Beton laufen. Das Geheimnis liegt in der Schlagtechnik und der Schlagfrequenz. Bohrhämmer darf man nur führen, und keinen übermäßigen Druck ausüben, sonst wird der Schlag wirkungslos. Wenn man die Bohrhämmer ohne großen Druck laufen läst, treibt die optimale Schlagfrequenz gepaart mit der Schlagtechnik den Bohrer wie Butter in den Beton.
Gruß Volker

PS. mein Vorredner kam mir leider zuvor

 

Woraus besteht denn deine Wohnzimmerwand?

Zunächst mal muss der Bohrer zum Material passen.
Und dann kümmern wir uns noch um die Maschine dazu, ob sie Schlag braucht und wenn ja wieviel.

 

Halo Tiger 2111,


mich würde tatsächlich als erstes folgendes interessieren:

- welche Bohrmaschine nutzt du (Typ, Hersteller, reine Bohrmaschine oder Schlagbohrmaschine --- eventl. liegt ja bereits da der Hund begraben)?

- aus was ist deine Wohnzimmerwand (ich geh mal nicht unbedingt von Beton aus, daher wäre die Farbe vom Bohrmehl interessant --- weiss, rot, grau)?

- welchen Bohrertyp nutzt du und ist der älter und wurde dieser schon oft genutzt?

 

Wenn das Bohrmehl rot ist, ist der Schlag eh auszuschalten. Mit nem vernünftigen Bohrer kommst du auch mit ner normalne Bohrmaschine rein, außer in Betondecken.

Ich habe mal in einer Fertiggarage mit nem Bohrhammer versucht ein Loch zu bohren, hab es aufgegeben und erst dann gesehen dass der Bohrer hin war. Mit nem neuen ging es dann butterzart.

 

Ekaat  
Zitat von biker_c
Wenn das Bohrmehl rot ist, ist der Schlag eh auszuschalten...
Das ist so nicht ganz richtig. Ich hatte ein Haus von 1890. Damals gab es noch keine prozessgesteuerten Ziegeleiöfen. Mal war der Brand so la-la, mal wurden Beinahe-Klinker daraus. Kam man auf einen Klinker, war dann doch Schllagbohren angesagt.

 

ich war eher bei dem Poroton. Da sollte man den Schlag rausnehmen. Bei Porenbeton braucht man eh keinen.

 

In Hochlochziegel (was anderes sind Poroton-Steine auch nicht...außer das sie noch aufgefüllt sind) kann man eigentlich schon ohne probleme auch mit einer Schlagbohrmaschine arbeiten.

Die Schlagbohrmaschine hat ja gerade den Vorteil, das die Schlagkraft des Rastenschlagwerks vom Druck abhängig ist.

Also hats der Nutzer tatsächlich "in der Hand". Wenig Druck...feinfühliger, viel Druck....mehr Schlagkraft.

Den Schlag schalte ich leiglich beim Anbohren aus, bis ich durch den Putz bin.
Gasbeton benötigt aber tatsächlich keinen Schlag

Klar kommt man dann auch ohne Schlag rein, aber dafür hat man ja das Teil.
Allerdings ein Bohrhammer kann bei dem selben Werkstoff schon verherrend gr0ße Löcher bohren.

Aber wenn der Bohrhammer für graues Bohrmehl ist und man bei weißem Bohrmehl gar keinen Schlag benötigt...................für welche Bohrmehlfarbe ist dann die Schlagbohrmaschine zuständig.

Ratlose Grüße

 

Geändert von Hermen (04.07.2013 um 17:33 Uhr)
Wann nehme ich einen Bohrhammer, wann eine Schlagbohrmaschine?
Mit der Schlagbohrmaschine setze ich in weichen Baustoffe 6er, 8er und auch mal 10er Düebel; mit dem Bohrhammer gehe ich an alle Baustoffe ran. Wann welche Maschine entscheidet sich durch die Situation, wieviel Werkzeug ich vor Ort mitnehmen möchte und vor allem wieviel Bohrungen.
Da beide Maschinen Kombimaschinen sind (Bohrhammer mit Wechselbohrfutter - schlabbert nicht so oder mit Bohrfutteradapter - schlabbert gewaltig), stelle ich mir vorher die Frage, ob ich auch andere Bohrungen durch führen möchte.
Die Bezeichnung Kombi erklärt eigentlich schon viel, ein Kombigerät stellt immer Kompromisse zu Lasten oder Gunsten einer Verwendung dar. Trotzdem bin ich sehr froh, dass es diese Geräte gibt.
Um auf die Frage zu kommen - ich gebe Thomas_H recht. Entweder Beton oder Kalkssandstein, evtl. in Altbauten hartgebrannte Ziegel - hoffentlich keine verzinkte Wasserleitung. Hier hilft dir auf jeden Fall ein Bohrhammer, damit die Arbeiten deutlich einfacher gehen. Den PBH 2000 halte ich dafür ausreichend - ich selbst benutzte den schon seit Jahren. Da ich auch gewerblich damit arbeite, ist es jetzt schon der zweite. Kosten - Nutzen Faktor, für meine zweite Maschine habe ich 99 Euro bezahlt.
Die Maschine lässt sich auch mit einer Hand führen, das Kabel könnte etwas länger sein.
Und immer dran denken, die Maschine arbeiten lassen.

 

Wenn ich mal den Hersteller zitieren darf:

Besondere Beachtung ist dem Bohrverfahren zu schenken:
  • Schlagbohren ist bei Hintermauerziegel (HLz-Mauerwerk) nicht zulässig, da die hohe Schlagenergie die Steinstege zerstören kann
  • Drehbohren (ohne Schlag- und Hammerwirkung) ist das richtige Verfahren für Hochlochziegel

 

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