Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Welchen Widerstand für LED

20.01.2014, 19:44
Hallo ich möchte jeweils eine rote, gelbe, blaue und grüne LED mit zwei DURACELL LR1 1.5V Batterien, in Reihe geschaltet, betreiben.
Leider gibt es keine mA angaben auf den Batterien und somit tue ich mir gerade schwer den passenden Widerstand raus zu suchen. Kann ich einfach pauschal von ca. 800mA ausgehen?

Rot: ca. 2.1V Durchlassspannung
Gelb: ca. 2.2V Durchlassspannung
Blau: ca. 3.1V Durchlassspannung
Rot: ca. 3.7V Durchlassspannung (falls es hier überhaupt geht)
 
LEDs, Reihenschaltung, Widerstand LEDs, Reihenschaltung, Widerstand
Bewerten: Bewertung 0 Bewertungen
32 Antworten
Versuch es doch mal mit dem LED-Rechner.

 

Du brauchst nicht die mA Angabe der Batterie, der Strom wird ja "verbraucht" und wird deshalb "weniger"
Du brauchst die mA Angabe der LED und die liegt im allgemeinen bei allen zwischen 18 und 20 mA.

 

Du brauchst folgende Widerstände:

Rot-1: 82 Ohm
Gelb: 47 Ohm
Blau: 6 Ohm
Rot-2: 1 Ohm oder gar keinen

edit:
Dieser Rechner ist sehr einfach zu bedienen.

noch´n edit:
hab dazu in den Anfängen mal ein Projekt mit Erläuterung der Berechnung verfasst.

 

Geändert von bonsaijogi (20.01.2014 um 20:19 Uhr)
Ich habe diesen genutzt:
http://www.leds.de/Widerstandsrechner/

 

... auch nicht schlecht.

 

Ja da gibt es viele :-)

 

Eines zur Klarstellung: Also wenn ich dich richtig verstehe, willst du die LEDs parallel und die Batterien in Serie schalten - in Reihe sind die LEDs ansonsten möglicherweise zu dunkel, macht also keinen Sinn

Zitat von bonsaijogi
Du brauchst folgende Widerstände:

Rot-1: 82 Ohm
Gelb: 47 Ohm
Blau: 6 Ohm
Rot-2: 1 Ohm oder gar keinen
Wie kommst du auf die Werte? Ich denke, du hast dich da bei ein paar Zahlen vertippt!?

Ich komme auf:
Rot-1: 56 Ohm
Gelb: 47 Ohm
Blau und Rot-2: Hier benötigt man theoretisch keinen Widerstand. Jedoch würde ich zur Sicherheit trotzdem einen sehr kleinen Widerstand verwenden, als "Schutz für die LED" ...

 

Keine Ahnung, hab wohl irgendwie zu schnell, zu unkonzentriert ... was auch immer ...

Die zweite Rote ganz oben ist wohl ein Vertipper und soll ne Grüne sein.

Also nochmal:
Spannung am Vorwiderstand (UR) / Strom (I) = Vorwiderstand (R)

Ergibt für
Rot: (3V - 2,1V) / 20mA = 45Ohm
Gelb: (3V - 2,2V) / 20mA = 40Ohm
Für Blau und Grün geb ich Dir auch Recht mit nem ganz kleinen Widerstand.

 

Ich bin ehrlich gesagt doch beeindruckt, was es nicht alles gibt. LED-Rechner. Habe ich gleich mal ausprobiert. Einfach klasse. Ist hier zwar nicht Thema, aber trotzdem möchte ich es positiv erwähnen!

 

Zitat von bonsaijogi
Keine Ahnung, hab wohl irgendwie zu schnell, zu unkonzentriert ... was auch immer ...

Die zweite Rote ganz oben ist wohl ein Vertipper und soll ne Grüne sein.

Also nochmal:
Spannung am Vorwiderstand (UR) / Strom (I) = Vorwiderstand (R)

Ergibt für
Rot: (3V - 2,1V) / 20mA = 45Ohm
Gelb: (3V - 2,2V) / 20mA = 40Ohm
Für Blau und Grün geb ich Dir auch Recht mit nem ganz kleinen Widerstand.
ok, ich hatte mit 18mA gerechnet ;-)

 

Ich finds gut, dass einer mitdenkt und mitrechnet. Im Endeffekt
führt das ja dann schon fast zu einem zertifizierten Ergebnis

... und wie heißt es so schön?
Gemeinsam sind wir unausstehlich ... o.s.ä.

 

Frei nach dem Motto:
"Glaube nichts und hinterfrage alles was du nicht selbst gemacht hast!"

 

Grundsätzlich würde ich empfehlen, die Batteriespannung auf 4,5 V zu erhöhen !
gemäss den Widerstandswerten ( siehe oben ) nimmst nur "einen" Vorwiderstand,
aber einen 1 Watt Metallfilm z.B. mit ca.80 - 100 Ohm, nach dem Widerstand sind
die LED's parallel-geschaltet ! Wesentlich für die LED ist die Strombegrenzung, ca.20 mA ,
kannst Dieselben auch mit 24 Volt DC betreiben, bei entsprechend höheren
Widerstand !....ist die Strombegrenzung für nur 15 - 18 mA berechnet, wird dieses in der Helligkeit kaum wahrgenommen...aber nachmessen ist auch wichtig ...!
9 Volt-Block wäre noch eine kompakte Stromquelle !
Gruss.....

 

Geändert von Hazett (21.01.2014 um 15:44 Uhr)
Hi, alles ja soweit richtig, aber bitte nicht von pauschal 20mA ausgehen - das war einmal...
Es gibt so viele Variationen von LEDs heute (und 3,7V ist bestimmt keine standart Diode), daher bitte immer ins Datenblatt schaun.
Dort ist auch immer eine Kurve Helligkeit über Strom und da sucht man sich einen netten Betriebspunkt aus.
Die meisten LEDs gehen zwar von 20mA nicht kaputt, aber oft unterscheidet sich die Helligkeit zwischen 10mA und 20mA nur marginal (andere brauchen 50mA...) - aber gerade bei einer Batterie Anwendung ist es schon spannend Strom zu sparen...

 

Ach ja und immer allen LEDs einen Vorwiderstand geben, auch wenn es rechnerisch fast nicht nötig erscheint. Dann eben von einem kleinen Spannungsabfall ausgehen. Man muss ja so oder so auch von einer kleineren Batteriespannung für den Betrieb ausgehen - soll ja nicht nur die ersten 5 Minuten mit nagelneuen Batterien
funktionieren.
Um über die Batterielebensdauer ein gleichmäßige Helligkeit zu haben ist eine etwas höhere Batteriespannung als die LED Spannung sinnvoll. Ansonsten hat man ein Problem bei der Auslegung der Widerstände.
Widerstandswerte in einer Batterieanwendung die in sehr kleinen Bereichen liegen (~ < 20-40 Ohm) machen keinen Spaß, denn:
I = (Ubat - Uled)/R :
Angenommen:
Uled = 2V
Ubat = 2,1V
R = 6 Ohm
=> I = (2,1-2) / 6 = 16mA => alles gut !
sinkt nun die Batteriespannung um nur 50mV:
Ubat = 2,05V
=> I = (2,05-2) / 6 = 8mA => nix gut !

Dagegen z.B:
Uled = 2V
Ubat = 3V
R = 62 Ohm
=> I = (3-2) / 62 = 16,1mA => alles gut !
Ubat = 2,95V
=> I = (2,95-2) / 62 = 15,3mA => alles gut !

Grundsätzlich sollte aber die Batteriespannung auch nicht zu hoch sein, denn alles andere geht (wenn man mit Vorwiderständen und nicht mit einem Schaltregler gearbeitet wird) in den Widerständen verloren => verschenkte Batteriekapazität.

 

Geändert von Pettersson (22.01.2014 um 09:13 Uhr)
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht