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Welche Spaltaxt ist für mich optimal?

10.07.2014, 10:01
Hallo,

ich bin bezüglich meiner Aufbereitung meines Brennholzes auf der Suche nach einer passenden Axt.
Größtenteils werde ich Eichen, sowie Buchenholz verwenden wollen.

Ich habe mich ein wenig in die Spaltaxt X27 von Fiskars "verguckt"
http://www.fiskars.de/Garten/Produkt...0-Spaltaxt-X27

Diesbezüglich habe ich allerdings eine Frage:

Ist so eine große, "schwere" Axt für mich überhaupt notwendig, oder genügt für meine Ansprüche bereits eine kleinere Varinate?

Bin gespannt auf eure Erfahrungswerte!

BG

Peter
 
Brennholz, Spaltaxt Brennholz, Spaltaxt
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28 Antworten
Janinez  
also ich habe eine Spaltaxt - aber die ist für mich einfach zuuu schwer, ich kann sie nicht handeln, also auf das Gewicht achten, das man noch schwingen kann

 

Funny08  
Ich würde das von verschiedenen Faktoren abhängig machen.
Deine Konstitution - Körpergröße - Kraft usw
und der Länge des Holzes was zu Spalten willst - Willst du 25-30 cm Scheite hauen, brauchst du weniger Gewicht als wenn du 50-100 cm Scheite zerkleinern willst.
Ich hab für den Hausgebrauch ne x25 - tolles Teil - haue aber auch meist kleinere Scheite für Grill oder Smoker

 

Naja, ich würde sagen, sportlich bin ich durchaus noch ziemlich fit und mit 1,90 auch nicht gerade der kleinste

Sollte ich zur Unterstützung über die Anschaffung eines Holzspalters nachdenken? Teilweise werden die Stücke schon relativ groß sein.

 

Janinez  
kommt halt drauf an, wieviel Holz und wie oft Du welches zu spalten hast, ob es sich rentiert

 

Ich denke, bei der von dir ausgesuchten Fiskars machst du nicht viel verkehrt.

Das Gewicht liegt bei 2,6 kg. Das ist für meine Erfahrungen mit Spaltäxten noch im unteren Bereich und ich komme trotz recht schmaler Statur auch mit denen klar.

Durch den 92cm Hebel bekommst du auch gut Power drauf - ich dednke für die genannten Holzsorten bist du mit dem Markenprodukt gut beraten. Und wenn du ja mal kleiner Stücke hackst hast du sicher auch ein kleines Beil da...

Hast du eventuell einen Baumarkt in der Nähe, die das Teil da haben? Da kann man ja einen groben Eindruck bekommen, ob Gewicht und Ergonomie passen oder ob es vll gar nicht geht.

 

Zitat von PeterMu
Naja, ich würde sagen, sportlich bin ich durchaus noch ziemlich fit und mit 1,90 auch nicht gerade der kleinste

Sollte ich zur Unterstützung über die Anschaffung eines Holzspalters nachdenken? Teilweise werden die Stücke schon relativ groß sein.
Dann greif zur großen

Einen Holzspalter habe ich bisher erst einmal nutzen müssen - das war bei einer unglaublich verknoteten Wurzel. Da hat sogar der sich schwer getan.

Wenn du aber größtenteils normales Stammholz hackst - dann reicht die Körperkraft mit etwas Technik dicke aus...

 

Servus Peter,

da ich selbst Besitzer einer Fiskars bin und keine Nachteile entdecken konnte, kann ich sie Dir uneingeschränkt empfehlen.

Denke auch daran, dass bei richtiger Anwendung das Gewicht der Axt für Dich arbeitet.

Habe auch viel Eiche + Buche und selbst bei starken Verästelungen wenig bis keine Schwierigkeiten diese zu durchschlagen.

Wichtig ist natürlich auch der richtige Stamm als Hauklotz - hier kommt es auf das Material und die Höhe sowie den Durchmesser an.

Als Material ist natürlich härter besser.
Der Durchmesser sollte nicht unter 30cm liegen - ist ein Erfahrungswert.
Die Höhe ergibt sich aus Deiner Statur - der Klotz sollte in etwa hüfthoch sein.
Manch einer mag es gerne höher, der andere tiefer - sind hier halt meine Erfahrungswerte.

Und unbedingt auf einen sicheren Stand des Klotzes achten - das fängt mit einem geraden Schnitt an...

Soviel fürs erste.

Gruß Dieter

 

Funny08  
Also für richtig lange Stücke würde ich per. eher einen Spalthammer und entsprechende Spaltkeile nehmen- zB den X46 und die Spaltkeile. wir haben früher Baumstämme auf etwa 2 Meter geschnitten und dann vor dem Sägen mit der Kreissäge die Stämme gespalten.

 

Woody  
Aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir ebenfalls Fiskars ohne Einschränkungen empfehlen.

Ich würde dir aber raten, zuerst in einem Baumarkt die verschiedenen Äxte in die Hand zu nehmen. Du merkst sehr schnell, welche dir liegt und welche nicht.

Als Spaltaxt halte ich allerdings das von dir priorisierte Modell etwas für überdimensioniert. Je länger der Stiel umso ungenauer die Treffgenauigkeit. Manchmal hält man das Holz ja auch fest (hab ich zumindestens gesehen ), das wird bei der Stiellänge wohl ohne Verrenkungen nicht möglich sein.

 

Funny08  
@ Woody - das sieht dann in etwa so aus: https://www.youtube.com/watch?v=eNnC3HL4dpI - der Anfang ist nix für schwache Gemüter

 

Im Falle, dass man kleinere Stücke festhält würde man ja zu einem kleineren zweitmodell greifen (Beil o.ä.). Oder du fasst die Fiskars weiter vorn mit der anderen Hand an.

Wenn man aber einen abgesägten Holzstamm als Hackstock verwendet, kann man auch 2, 3 Nägel oben zur Hälfte einschlagen und die Köpfe kappen, sodass man solche "umfallwilligen Stücke", wie Woody hier sie sicher beschreibt, auch ganz gut fixieren kann...

 

Ich würde die X25 als Spaltaxt nehmen und einen richtigen Spalthammer als Ergänzung. Für astiges Holz ist ein Holzspalter Pflicht, wenn du dir viel Arbeit mit der Axt sparen willst. Da kostet ein brauchbarer Holzspalter natürlich auch einiges.

 

Moin,

ich kann jetzt leider gerade nicht sagen, welche Spaltaxt wir von Fiskars genau haben aber was ich jetzt ohne nachgucken sagen kann ist folgendes:
Wir haben im letzten Jahr eine Eiche gelegt und hatte dann beim Hacken eine Fiskars im vergleich zu einer herkömmlichen (schätze Baumarkt, schon älter) Axt. Beide Äxte sind in Stiellänge und Keilgröße vergleichbar.
Durch den leichten Stiel ist die Fiskars deutlich ermüdungsärmer für die Arme und kann daruch über deutlich längere Zeit benutzt werden. Gleichzeitig kann sie aber auch von schmächtigeren Personen eingesetzt werden. Es waren beim hacken alle Körperstaturen anwesend und haben getestet und sind einstimmig zu dem Ergebniss gekommen. Außer dem Teilnehmer mit der Statur "Schrank", dem war egal welche Axt er genommen hat. Der hätte das aber auch mit einem Spaten erledigen können.
Gleichzeitig ist der Energieverlust, also die verfügbare Energie zum Eindringen in den Holzklotz, gegenüber der schwereren Standartaxt marginal und steht in keinem Verhältnis zu den deutlich geringeren Ermüdungserscheinungen. Es kam vereinzelt mal vor, dass man mit der Fiskars zweimal ansettzten musste bis eine Baumscheibe halbiert war. Einzig der schlampig gesetzte Schlag hat bei der Fiskars im vergleich zu der Standart-Axt sehr wenig Trefferenergie abe sowas macht man ja auch nicht
Bei Bedarf kann ich aber auch nochmal nachgucken welches Modell wir genau haben.
Also vor mir jedenfalls die klare Empfehlung zur Fiskars.
Grüße
sucher233

 

Mit einer Fiskars X25 habe ich (eher schmächtig, bei 1,80) erst kürzlich das komplette Stammholz einer Ficht klein gemacht. Das Stammholz war in ca. 30 - 40 cm dicke Scheiben gesägt. Meist haben mir bereits zwei Schläge ausgereicht um diese Stamstücke in zwei Teile zu zerteilen. Selten haben ich noch einen Drehspaltkeil zur Hilfe genommen (bei besonders astigen Stücken)
Alternativ sieh dir mal da Leborgne an, ist auch eine Fiskarsmarke, bis auf die Farben und den Preis baugleich.

Den "Kleinkram" mache ich dann meist mit einer X10 - Anmachholz, ...

 

Ekaat  
Zitat von Funny08
@ Woody - das sieht dann in etwa so aus: https://www.youtube.com/watch?v=eNnC3HL4dpI - der Anfang ist nix für schwache Gemüter
Ihh - wie iebel!!!

 

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