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Welche Kopierhüllse 14er Fräser

11.02.2015, 12:30
Hallo
Ich hab nen 14mm Nutfräser, welche Kopierhüllse brauche ich? Die 17er macht Funken
Gibt's wo ne Tabelle oder ne Beschreibung welche Kopierhüllse zu welchem Fräser?
Ich hab ne 1400er Bosch
DANKE
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16 Antworten
Also, wenn Du einen 14mm Fräser hast, sollte der in einer 17er-Kopierhülse keine Funken schlagen. Ich glaube ehr, das Du die Oberfräse so weit abgesenkt hast, das die Spannmutter an die Kopierhülse gekommen ist und funken Schlägt.

 

Ich muss noch anmerken das es ein langer Fräser mit GL 90mm ist, der gibt selbst beim Fräsen in Fichtenholz bei 5-10mm Frästiefe etwas nach!! Oder?

 

Zitat von sugrobi
Also, wenn Du einen 14mm Fräser hast, sollte der in einer 17er-Kopierhülse keine Funken schlagen. Ich glaube ehr, das Du die Oberfräse so weit abgesenkt hast, das die Spannmutter an die Kopierhülse gekommen ist und funken Schlägt.
... oder die Bodenplatte der POF 1400 relativ stark "dezentriert" ist ...

 

Zitat von Jett
Ich muss noch anmerken das es ein langer Fräser mit GL 90mm ist, der gibt selbst beim Fräsen in Fichtenholz bei 5-10mm Frästiefe etwas nach!! Oder?

Ähm, wenn er das wirklich tut, schmeiß ihn weg!

Linus hat recht, natürlich kann die Kopierhülse auch nicht auf einer Achse mit der Antriebsspindel sitzen. Spann doch den Fräser mal ein und dreh die Spindel von Hand. (Stecker draußen lassen!) Dann solltest Du sehen/hören/fühlen, ob der Fräser irgendwo anneckt oder nicht.

 

Zitat von Jett
Ich muss noch anmerken das es ein langer Fräser mit GL 90mm ist, der gibt selbst beim Fräsen in Fichtenholz bei 5-10mm Frästiefe etwas nach!! Oder?

Wenn er das tatsächlich tut, bist Du Dir sicher, das Du den Fräser weit genug in der Spannzange sitzen hast?

 

Ich werd's heut abend nochmal testen! Ist ein Fräser von ENT und war sicher bis zur markierung eingespannt und festgezogen mit einnem Ordentlichen Gabelschlüssel, kein "Bosch blech".
Danke für die Hinweise.

 

Es gibt einen einfachen Trick um die Kopierhülse zu testen, der stammt glaube ich aus einem Holzwerken. Nimm Dir ein Brett und einen geraden Anschlag an dem Du die Kopierhülse führst, fräse einige cm in das Brett, drehe die OF 1/4 Umdrehung und fräse vom Ende der ersten Fräsung wieder einige cm, wiederhole das ganze bis Du die OF einmal ganz gedreht hast, jetzt mit einem Lineal die gefräste Kanten überprüfen hier sollte kein Versatz zu erkennen sein, wenn Doch ist die Kopierhülse nicht zentrisch eingespannt oder die Hülse selbst ist unrund.

 

Zitat von Jett
Hallo
Ich hab nen 14mm Nutfräser, welche Kopierhüllse brauche ich? Die 17er macht Funken
Gibt's wo ne Tabelle oder ne Beschreibung welche Kopierhüllse zu welchem Fräser?
Ich hab ne 1400er Bosch
DANKE
Der Fräser sollte in der Kopierhülse frei laufen, eine Tabelle wlercher Fräser zu welcher Kopierhülse passt kenne ich nicht, es ist ja auch von der Anwendung/Schablone abhängig welche Kopierhülse Du nimmst. Der Durchmesser der Kopierhülse in Verbindung mit dem Durchmesser Deinse Fräsers ergibt den Versatz. Der Versatzt wiederum wird von der Schablone vorgegeben.

 

Zitat von Jett
Hallo
Ich hab nen 14mm Nutfräser, welche Kopierhüllse brauche ich? Die 17er macht Funken
Gibt's wo ne Tabelle oder ne Beschreibung welche Kopierhüllse zu welchem Fräser?
Ich hab ne 1400er Bosch
DANKE
Also ein 14mm- Fräser in einer 17mm Kopierhülse scheint mir sehr grenzwertig zu sein. Der Flansch der Hülse dürfte ca. 1mm stark sein, d.h. das Loch in der Hülse ist circa 15mm. Somit hat der Fräser lediglich 0,5mm Luft rundherum. Voraussetzung ist natürlich das alles genau eingestellt ist. Ansonsten siehe Ergebnis bei Dir.
LG Holzpaul - Der mit dem Holz tanzt

 

Zitat von sugrobi
Also, wenn Du einen 14mm Fräser hast, sollte der in einer 17er-Kopierhülse keine Funken schlagen. Ich glaube ehr, das Du die Oberfräse so weit abgesenkt hast, das die Spannmutter an die Kopierhülse gekommen ist und funken Schlägt.
u.U kann ein 14mm Fräser zu dick für eine 17er Kopierhülse sein, die 17mm beziehen sich auf den Aussendurchmesser der Hülse, bei einer Kopierhülse mit einer Wandstärke von 1,5mm wirds da schon eng. Bei meiner Triton OF haben die Kopierringe eine Wandstärke von 1,3mm, da würde ich schon keinen 14mm Fräser in eine 17mm Hülse einspannen.
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Mit Wandstärke gebe ich euch recht, aber cih würde vermuten, das das auch erst bei einer schlecht zentrierten Kopierhülse zum Problem wird. Herausfinden kann man das jedenfalls, indem man den Fräser einfach mal manuell dreht.....

 

Hab mal nachgemessen. An der engsten Stelle sind es 14,8 mm bei einer Originalen-Bosch-Kopierhülse

 

Die Ursprungsfrage ist ansich ob es eine Tabelle für Fräser und dazu geeignete Kopierringe gibt. Meiner Ansicht nach sollte ein Kopierring mindestens 4-5mm größer sein als der Fräser. Nach obenhin gibt es keine Grenzen.
Man kann z.B. auch mit einem 30mm Kopierring und einem 8mm Fräser fräsen. Ausschlaggebend ist die Schablone und der Versatz. Der Versatz errechnet sich folgendermaßen: Kopierringdurchmesser minus Fräserstärke geteilt durch zwei. Also im Beispiel: (30-8) :2=11mm (Fräserversatz von Anlegkante Schablone bzw. Aussenkante Kopierring)
LG Holzpaul - Der mit dem Holz tanzt

 

Zitat von Geronimo
Hab mal nachgemessen. An der engsten Stelle sind es 14,8 mm bei einer Originalen-Bosch-Kopierhülse
Hallo Gero,
da lag ich mit meiner Vermutung nur um 0,2mm daneben.

 

Danke für die vielen Beiträge und Tipps, ich hab mir jetzt ne 24er Kopierhülse bestellt!!
Ich werde vorsichtshalber nochmal den 14er Fräser in die 17er hülse montieren und von Hand prüfen wo und warum der am Metall angelaufen ist.

 

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