Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Welche Kompressoren sind besser ?

08.12.2011, 15:41
HI

Will mir die Tage einen Druckluftkompressor zu legen ,also für den normalen Hausgebrauch schrauben ,abblasen,Reifendruck etc..
jetzt stellt sich mir die frage welchen ich da nehme einen mit Direktantrieb oder einen mit Riemenantrieb
bräuchte da paar gute tips
 
Antrieb, Kompressor, Tipps Antrieb, Kompressor, Tipps
Bewerten: Bewertung 2 Bewertungen
45 Antworten
Der Antrieb wird egal sein (preisabhängig) aber auspassen wegen der Luftmenge, speziell beim schrauben.

 

Geändert von Gismo (08.12.2011 um 20:47 Uhr)
Jup, wie Gismo schon gesagt hat, die Luftmenge machts und hierbei ist die Abgabemenge ausschlaggebend. Genauso sollte zum Schrauben der Kessel min. 50 Liter haben, sonst machts keinen Spass...

Sieh Dich mal in den Baumärkten in Deiner Nähe um, dort gibt es oft Angebote mit Zubehör zum vernünftigen Preis.

Meinen habe ich damals auch bei einer Aktion gekauft und bis Heute nicht bereut...
Ist ein Güde 300/10/50 (ca. Ansaugleistung, max.Druck, Liter Vorrat).

Der hat sogar zum Dachnageln gereicht.

mfg Dieter

 

Also ich habe eine Kompressor mit zwei Kolben und direkt angeflanschtem Motor, also auch kpl. ohne Keilriemen.
Mir erschien eine solche Konstruktion als deutlich Wartungs extensiver.

Der meinige hat 400l Ansaugleistung, 10 Bar max Kesseldruck, 50 Liter Kesselinhalt.

Zwei getrenne Luftanschlüsse.

Und das zum damaligen Angebotspreis von 185.-€. (Globus Forcheim)
Habe ich bis dato noch nicht wieder gesehen.
Bin bis jetzt anstandslos zufrieden.

Bisschen nachdenklich hatte mich folgender Bericht gestimmt.
http://www.1-2-do.com/forum/showthre...ght=kompressor
Aber spricht für sich, das er wieder geht. Habe ein paar kritische Punkte angesprochen. Jeder Kompressor braucht auch mal bisschen Wartung.

Die Hohen Luftleistungen sind eigentlich nur zum lackieren notwendig.
Beim Schrauber eher der Druck (8->10Bar max. Kesseldruck)

Eigentlich wird nur zum lackieren eine ständige hohe Luftleistung notwendig sein,
alles andere sind kurze Atacken auf den Kesselinhalt.
Somit würde für den Hausgebrauch ohne Auto lackieren auch ein Komressor mit
200 l Ansaugleistung, 10Bar max Kesseldruck, 25 Kessel Inhalt reichen.

Kannst ja die Luftmengen & Drücke der angestrebten Werkzeuge in die Kaufentscheidung mit einfließen lassen.

 

Ich weiß die Daten meines Kompressors nicht auswendig, 10Bar, 25 Liter Kessel - aber Ansaugleistung?? Ist auf jeden Fall zum schrauben zu wenig, habe mir mal einen Druckluftschrauber (wenig Luftbedarf) geholt zum testen. Hat immer nur ganz kurz gedreht dann hat der Kompressor wieder aufgepumpt. 25 Liter ist definitiv zu wenig .
War bei meiner ersten Antwort etwas im Streß

 

Ich würde auch zu einem Kesseldruck von 50+ Litern raten, sonst "rödelt" der Kompressor die ganze Zeit, auch wenn man nur mal ordentlich was auspustet.

Meiner ist von ROWI und ich bin sehr zufrieden damit. Der wird zwar in Fernost hergestellt, aber die Entwicklerfirma ist ein Deutsches Unternehmen. Hab meinen günstig bei B1 ergattert^^

 

Ekaat  
Ich habe einen mit 25l-Kessel. Zum Farbspritzen habe ich einen zusätzlichen Druckminderer, den ich zusätzlich zwischen Schlauch und Spritzpistole setze. Der ist eingestellt auf 2,5-3 bar. Da ich in der Garage Farbspritzarbeiten durchführe und der Kompressor in meiner Werstatt steht, habe ich einen Druckluftanschluß außen am Haus, an den 15m Schlauch angeschlossen werden: In dr Garage - und auch bei den Nachbarn! - hört man dann den Kompressor nicht. Die luftmenge ist ausreichend.
Wichtig ist bie der Kaufentscheidung, einen ölgeschmierten Kompressor zu nwählen, weil Ölfreie schnell heiß werden und auch nicht lange halten.
Kaufte eine Ölfreien, hielt 35 Minuten.
Umgetauscht; der zweite hielt 6 Monate.
Umgetauscht, etwas draufgezahlt und Ölgeschnierten genommen. Hält seit 12 Jahren (Toi-toi-toi! - auf Holz fassen!)

 

Ekaat  
Zitat von Gismo368
Ich weiß die Daten meines Kompressors nicht auswendig, 10Bar, 25 Liter Kessel - aber Ansaugleistung?? Ist auf jeden Fall zum schrauben zu wenig...
Danke für den Hinweis! Ich trug mich mit dem Gedanken, mir einen Druckluftschrauber zuzulegen. Wunsch von Liste gestrichen, da auch nur 25 Liter.

 

Zitat von Ekaat
Ich habe einen mit 25l-Kessel. Zum Farbspritzen habe ich einen zusätzlichen Druckminderer, den ich zusätzlich zwischen Schlauch und Spritzpistole setze. Der ist eingestellt auf 2,5-3 bar. Da ich in der Garage Farbspritzarbeiten durchführe und der Kompressor in meiner Werstatt steht, habe ich einen Druckluftanschluß außen am Haus, an den 15m Schlauch angeschlossen werden: In dr Garage - und auch bei den Nachbarn! - hört man dann den Kompressor nicht. Die luftmenge ist ausreichend.
Wichtig ist bie der Kaufentscheidung, einen ölgeschmierten Kompressor zu nwählen, weil Ölfreie schnell heiß werden und auch nicht lange halten.
Kaufte eine Ölfreien, hielt 35 Minuten.
Umgetauscht; der zweite hielt 6 Monate.
Umgetauscht, etwas draufgezahlt und Ölgeschnierten genommen. Hält seit 12 Jahren (Toi-toi-toi! - auf Holz fassen!)

Dem kann ich zustimmen Ekaat.

Nur ein Ölgeschmierter hält so lange durch. Wobei ich mir demnächst einen zulegen möchte mit 50 Liter Behälter. Kommt in die Garage und hilft beim Luft aufpumpen, Lackieren, nageln usw.

Ich arbeite gerne mit Luft.

Man sollte da wie bei vielen Dingen nicht "billig" kaufen, das zahlt sich auf lange Sicht nicht aus.

 

sonouno  
Zitat von Bastelfuchs

Eigentlich wird nur zum lackieren eine ständige hohe Luftleistung notwendig sein,
alles andere sind kurze Atacken auf den Kesselinhalt.
Richtig !! und so nebenbei erwähnt: für ne gute SATA - Lackierpistole sollte man dann schon nen Kesselinhalt von 250 Liter zur Verfügung haben !!

und nebenbei nebenbei: ohne abgenommene Lackierkabine dürft/solltet ihr sowieso nicht Autos lackieren ! (bzw darf ich euch keinen Autolack mehr verkaufen)
sonouno

 

Zitat von sonouno
Richtig !! und so nebenbei erwähnt: für ne gute SATA - Lackierpistole sollte man dann schon nen Kesselinhalt von 250 Liter zur Verfügung haben !!

und nebenbei nebenbei: ohne abgenommene Lackierkabine dürft/solltet ihr sowieso nicht Autos lackieren ! (bzw darf ich euch keinen Autolack mehr verkaufen)
sonouno
Na ja, obs unbedingt ein Kessel mit 250l sein muss ? Ich habe eine kleine SATA Pistole, deren Luftverbrauch niedriger ist als die Ansaugleistung.
Somit eine stimmige Konstellation.

"... nebenbei...":
Was soll mit Wasserbasierenden Acryl Auto Lacken mit Atemschutz schon groß passieren ?
Wer sagt Dir eigentlich, das keine Lackierkabine mit Abscheidung vorhanden ist ?

Brauchste ja nur mal bei den Projekten suchen. Dort haste Dich vergessen zu Äußern.
http://www.1-2-do.com/de/projekt/Bau...nleitung/4552/
Schon klar, sind ja Boote und keine Autos.

 

sonouno  
für ne Mini-Jet reichts schon....logo
bei ner grossen merkst das aber schon ....geht beim lackieren der Druck immer rauf und runter wenn die Pumpe an und abschaltet.
prinzipiell wollt ich nich anklagen hier..... finds auch bissl komisch was unser Staat da alles so vorschreibt in letzter Zeit. (Lackierkabine muss abgenommen sein vom Gewerbeaufsichtsamt/dem Verkäufer des Autolacks muss vom Kunden eine bestätigung vorliegen usw usw)
auch wenn der Auto-Basis-Lack auf Wasserbasis ist... der Klarlack ist immer noch auf Lösungsmittelbasis.
und zu der Boots-Lackier-Halle.... toll gemacht , gute Funktion, ...
für Boote aber bissl sehr aufwändig....ich würds mit Pinsel und Rolle machen ;-))

 

Morning -

Ja - so habe ich früher meine ersten Boote auch lackiert. Mit Pinsel und Rolle.

Damals als ich das gemacht hatte, hatten wir auch noch keine Spaxschrauben, sondern Holzschrauben mit Schlitz.

Da hatten wir auch noch keine Akkuschrauber, die mußten noch von Hand eingeschraubt werden.

 

Zitat von sonouno
für ne Mini-Jet reichts schon....logo
bei ner grossen merkst das aber schon ....geht beim lackieren der Druck immer rauf und runter wenn die Pumpe an und abschaltet.
Sehe ich als nicht so kritisch mit den Druck-unterschieden/schwankungen .
Kann man mit bisschen Erfahrung auch mit Baumarkt Kompressoren locker lösen.

Kompressor Druckschalter auf sagen wir mal 10Bar einstellen.
Je nach Hysterese des Druckschalters pendelt der Druck sagen wir mal zwischen
9,5 und 10Bar. Je nach Ein-/Aus- Schaltpunkt des Schalters.

Dann klemme ich einen Druckminderer in die Ausgangsleitung nähe Pistole ein, den ich auf sagen wir mal 4 Bar einstelle.
Voila, die besagten Druckschwankungen durch Druckschalter/lange Leitung verursacht haben keine Auswirkungen bei der Pistole mehr, denn diese arbeitet ja mit deutlich geringerem Druck.

PS:
Ich habe keine Lackierkabine.
Ist ein Projekt von Pronto.
Habe es nur mal als Beispiel mit angeführt.

Und es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen gewerblichem und privatem Handeln.
Bei ersterem ist Gewerbaufsicht und bei letzterem die Berufsgenossenschaft zuständig. Aus diesen Zuständigkeiten bestehen auch gravierende Unterschiede in den
geforderten Maßnahmen. (Lackierkabine ect.)

 

Also, nochmals, die Abgabeleistung ist Ausschlaggebend, da die Ansaugleistung darüber liegt...

Und ein Schlagschrauber hat einen Luftverbrauch von +/- 300 Litern - eher mehr, das gilt für die Kleinen...

Was sonouno mit den Druckschwankungen meint, kann ich nachvollziehen. Für eine Lackierung eines Zaunes mag das reichen bzw. nicht auffallen. Bei einer Autolackierung, am besten noch DunkelMetallic kann so etwas schon ins Gewicht fallen.

mfg Dieter

 

Aldi Süd bietet in KW50 2011 einen direkt angeflanschten doppel Kolben Kompressor
412l / 8Bar /50l Tankfür 179.- € an.

genaueres unter:
http://www.aldi-sued.de/de/html/offers/58_30439.htm

Aber eventuell hat ja auch Bosch einen im Angebot ?
Druckluft Endgeräte haben Sie ja auch bei Bosch Blau.

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht