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Welche Kettensäge

22.09.2015, 19:37
Geändert von BjoernU (22.09.2015 um 19:56 Uhr)
Wir wollen uns eine neue Kettensäge zu legen, können uns aber nicht für eine entscheiden. da zwei Händler in unserer Nähe sind Husqvarna 435 2,2 PS oder Dolmar PS 420 SC mit 3 PS beide haben ein 38 cm Schwert. Vater ist für Dolmar und Sohn für Husqvarna. Vielleicht hat jemand eine von den Sägen und Erfahrung damit. Eine große Kettensäge ist schon vorhanden aber eben etwas unhandlich und schwer
 
Dolmar, Husqvarna, Kettensäge Dolmar, Husqvarna, Kettensäge
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33 Antworten
Dog
Gegenfrage: Was hast denn damit vor (fällen, asten, Allround)?Für welche Mengen brauchst die Säge?

 

Ich würde mal im Netz schauen, wie einfach Du passende Ketten bekommst und was diese kosten. Sodann hast Du einen Mechaniker in der Nähe, der die Säge dann einmal zur Wartung oder Reparatur bekommen könnte/wird. Auf was ist der spezialisiert? - macht der bei Husqvarna und Dolmar mit?
Ich hatte eine McCulloch und der Reparateur vor Ort sagte, er fasst die nicht an, er hat keine Ersatzteile.

Was hältst Du von Stihl? Da bekommst Du alles nachgekauft und egal wo, Du wirst immer einen Händler, eine Werkstatt ... finden. OK, der Preis ist bei 40 cm nahezu doppelt so hoch. 500 Euro sind schon eine Hausnummer. Ich gebe zu, ein stolzer Preis. Andererseits heißt es hier zu oft, wer billig kauf, kauft zweimal. Aber das ist dann auch die Champions League. Wenn man dann aber im Wald steht und die Säge nicht mehr startet, dann ärgert man sich auch ohne Ende. Nicht umsonst hat hierzulande jeder Waldarbeiter und jeder Landschaftsgärtner eine Stihl dabei. Von der Sicherheit gar nicht zu reden. Da gibt es auch noch paar Aspekte.

 

Dog
Was soll an Dolmar oder Husky bitteschön nicht Champions League sein?

Außer das Stihl bei weitem teurer ist und ein dichteres Händlernetz hat können die garnichts besser. Ketten für Hus und Dolmar gibts in jedem Baumarkt, 1,6 mm Stihlketten nur beim Händler.Ersatzteilbeschaffung bei den beiden Marken ist Top.

Übrigens: Mc Guckloch ist Husky Baumarktableger.

Mopsheim wenn du fundierte Infos brauchst meld dich beim Motorsägenportal an, dort wird dir geholfen.

 

Woody  
Kann Nublon nur vollumfänglich zustimmen. Stihl ist um Ecken teurer, vielleicht etwas robuster und langlebiger. Wenn man aber mit dem Gerät pfleglich umgeht, hält auch eine Dolmar sehr lange. Wir haben diese seit gut 3 Jahren im gewerblichen Einsatz und sie funktioniert immer noch *staun*

Eine Stihl haben wir auch (langes Schwert), die Ersatzteilbesorgung ist allerdings mühsam und teuer .

@Rainerle: Mopsheim braucht sicher keinen Mechaniker, der macht das selbst mit links.

 

Moin,

ich würde vom Gefühl grundsätzlich Husqvarna wählen, da die Qualität in der Regel sehr gut ist und man auch beim Fachhändler alle Teile nachbekommt, was bei Dolmar mit sicherheit auch der Fall sein wird. Ist halt so ne Geschmacksfrage.
Die Schwertlänge wäre mir egal, da man für fast alle Sägen alle gängigen langen bekommt.
Ich selbst habe Stihl und bestelle mein Zubehör bei KOX.
In der Regel ist es aber stark dafür abhängig, für was du die Säge brachst. Ich habe eine kleine für kleinere Bäume und zum Entasten (Stihl 170D mit 30 cm) und eine etwas stärkere für mittlere Bäume (Stihl 250 mit 35 bzw. 40er Schwert).
Sollte ich häufiger größere Bäume fällen müssen, würde ich über eine noch stärkere Säge nachdenken. Aber derzeit kommt es nur sehr selten vor, sodass es mir im Moment reicht.

 

Stihl und Husqvarna schenken sich bei der Qualität nicht viel. Die Husqvarna und die Ersatzteile wirst du aber nur über einen speziellen Fachhändler bekommen denn die Geräte werden nur über den Fachhandel und nicht über Baumärkte verkauft. Anders ist es bei Stihl, der drängt immer mehr in die Baumärkte was die Ersatzteilversorgung leichter macht. Die Husqvarna ist etwas teurer als die Stihl und man sagt unter Fachleuten wenn du mit dem Holz deinen Lebensunterhalt verdienst dann solltest du auf die Schweden vertrauen. Das Startverhalten vor allem bei Kälte soll wohl deutlich besser sein als bei Stihl. Zu Dolmar kann ich dir nicht viel sagen da ich selbst noch keine Erfahrungen mit dem Gerät gemacht habe, aber eigentlich nur Gutes gehört. Übrigens Stihl macht die Sägeketten selbst, Husqvarna kauft diese bei Oregon.

 

Bei Dolmar oder Husquarna kannst du eigendlich ne Münze werfen,wenn Preis oder Leistung
keine endscheidung bringen.

 

Dog
@ Woody:
Auch Stihl hält nich länger als die anderen beiden.Einziger Vorteil wenn man ne defekte Stihl hat: Bei Ebay gibts noch fast den Neupreis auch wenns nur noch Kernschrott is.

@ benjyhh:
Schienenlänge und Teilung sind eben nicht egal.Versuch mal auf deiner 170er (welche im übrigen sogar von den Stihl Fetischisten als Gurke bezeichnet wird) ein 45er (1,3 mm TG Stärke in Buche...

@ Cib:
Nur weil man inzwischen Stihl in Baumärkten (übrigens Shop in Shop Prinzip) bekommt garantiert das nicht automatisch gute Ersatzteilversorgung.Wobei Ersatzteilversorgung aber wieder relativ ist und der Hobbyholzer auch mal nen Tag auf Teile warten kann.Unter den "Fachleuten" wirst du vorallem ein klares Nord-Süd Gefälle finden, hier im Ländle
schört fast jeder auf Stihl, in HH sieht das anders aus.

@ Hoppel:
So ist es, Vor und Nachteile hat jede der großen Marken.

 

Bei uns ist es bei den Forstarbeitern so das sie mal Stihl mal Husqarna oder Dolmar nehmen.
Länger wie 2 J. halten alle nicht bei täglicher Akkordbeanspruchung.Da kommt es darauf an welche grad günstiger ist.Da die beschaffung über das Forstamt läuft und der Sachbearbeiter nur nach dem billigsten schaut.
Ist aber in vielen Firmen so,die die Geräte Anschaffen haben keine Ahnung und die die Ahnung haben,haben nix zu Endscheiden.

 

Dog
Ich weis Hoppel, hab ca. 10 Jahre den Werkzeugeinkauf in der alten Firma gemacht.

 

@nublon. Du musst schon richtig lesen was ich schreibe. Ich habe nichts von garantiert guter Ersatzteileversorgung geschrieben sondern dass es dadurch leichter ist wenn man die Teile im Baumarkt bekommt.

 

Woody  
Zitat von HOPPEL321
.......
Ist aber in vielen Firmen so,die die Geräte Anschaffen haben keine Ahnung und die die Ahnung haben,haben nix zu Endscheiden.
Ja ne ist klar . Solange jene, welche nichts zu entscheiden haben, sprich die Arbeiter, nicht für die Kosten aufkommen müssen, welche durch reine Schlamperei oder einfach lieblose Behandlung (ohne Kettenschutz auf den LKW werfen, drüber noch vielleicht den Rasenmäher parken, nicht nach Gebrauch säubern, etc) verursacht werden, gibt es halt nur Maschinen, welche in einem halbwegs vertretbaren Kosten-Leistungsverhältnis stehen.

Schau dir doch mal den Saustall und Zustand der Firmenfahrzeuge an und dann den geleckten Zustand der Privatfahrzeuge der Lenker. Kein Vergleich - klar, Firmenautos zahlt ja der Chef...........und genauso verhält es sich mit den gewerblich genutzten Maschinen.

 

Dog
Cib Ersatzteile bekommste in den Baumarkt Stihlbuden eben nicht.Anders siehts da bei den Raiffeisenmärkten und Co aus, das wiederum sind aber keine Baumärkte im eigentlichen Sinne.

Hier findest interessante Lektüre: Stihl bei Hornbach

@Woody:
Es gehören immer 2 dazu, Chef und Arbeiter.Ich hab auch schon ne Hitachi Stichsäge vom Gerüst fallen lassen weil der Alte sich den Krempel von unserem Werkzeugfutzi aufschwatzen ließ ohne das Ding auch nur in der Hand gehabt zu haben.Man sollte immer nen Mittelweg finden von dem was Chef zu bezahlen bereit ist und was der Arbeiter gerne hätte.Was nützt mir billig kaufen wenns die Leut nicht wollen und versauen?

 

Geändert von Nublon (23.09.2015 um 12:19 Uhr)
Wir danken allen für ihren Beitrag

 

Nur mal nebenbei. Stihl produziert keine 5 Kilometer von mir entfernt. Ein schwäbisches Mittelstandsunternehmen mit Weltruf. Ähnlich wie Festo, nur rund 20 Kilometer entfernt. Bosch produziert in Leinfelden - 25 Kilometer - und in Waiblingen - 4 Kilometer. Kärcher hat seinen Sitz in Winnenden - da fahre ich maximal 15 Minuten von mir aus hin.

Wenn ich Stihl, Kärcher, Festo oder Bosch empfehle, hängt das auch daran, dass ich die heimische Industrie fördern will. Wenn ich bei einer dieser Firmen kaufe, tue ich das auch, weil ich meine Nachbarn, Schulfreunde und viele tausende Menschen in der Region in ihrem Arbeitsplatz mit erhalten will. Und ich tue es, weil ich die unternehmerische Verantwortung dieser Familienbetriebe schätze und letztlich unterstützen will. Jedes dieser Unternehmen ist nicht börsennotiert, zahlt Steuern in Deutschland und nicht auf den Bermudas, expandiert und hilft mir jeden Tag in unserem Land besser zu leben. Eine Maschine namens Hitachi kommt mir nicht ins Haus. Natürlich kaufe ich auch "billig" und schaue nach dem Preis (siehe auch meine Frage zu ALDI-Schleifpapier-Set). Aber bei echten Anschaffungen ist das für mich dann doch Thema - weil ich es mir inzwischen zum Glück auch mal leisten kann, paar euros mehr auszugeben. Die obige McCulloch habe ich vom Vater "vererbt bekommen", der sich kürzlich dann eine Stihl gekauft hat. Ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion anzetteln, aber ich wollte mal das Thema Verantwortung des Käufers mit angesprochen haben.

Und in diesem Zusammenhang auch mal Verantwortung des Herstellers: Ich finde es klasse, dass Bosch sehr viele soziale Projekte fördert und ganz nebenbei auch uns diese Plattform bietet. Das ist nicht selbstverständlich!

 

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