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Welche Hand-Tauchkreissäge?

24.08.2013, 23:05
Hallo,
ich will mir mal so ein Teil zulegen. Hat jemand ein aktuelles Modell egal welcher Hersteller? Welche Erfahrungen wurden gemacht und was muß ich beim Kauf beachten? Ich brauch auf jeden Fall eine Schiene dazu. Preis sollte 400 Euro nicht groß überschreiten.
 
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39 Antworten
Hallo Mark
Ich würde dir die Festool Ts 55 rebq empfehlen was brauchst du den für eine Schnittiefe
oder die Bosch GKT 55

und dann gibts noch

Makita
Dewalt

Gruß Markus

 

Ich bin seit kurzem stolzer Besitzer einer TS55 REBQ von Festool und von der Diva hellauf begeistert. Letztes Wochenende habe ich 35mm dicke Buchenbohlen aufgetrennt. Es ist unglaublich, wie die Maschine da durchsurrt. Man spürt oder hört nicht, wann man im Holz ist. (mit dem Panthersägeblatt)

Ich habe lange überlegt, ob es die TS wird oder doch "nur" ne Makita oder Bosch, immerhin sind es mit Zubehör dann mal schnell 200 Taler mehr.
Nachdem ich alle drei Maschinen mal ausprobieren konnte, war sofort klar, dass Festool das Rennen machen wird. Ja, sie ist teuer, aber jeden Euro wert. Gerade für mich als Hobbyist ist wichtig, dass nicht das Werkzeug das limitierende Element beim Arbeiten ist.
Daher meine klare Empfehlung: Spar noch auf die Festool oder kaufe sie gebraucht!

 

Mark die Festool wie auch MoritzLange hat ist die bezeichnung REBQ wichtig NICHT die
die Ts 55 RQ Hat kein MMC und keine schnell Bremse

Meine Meinung ist wie auch schon Moritz angesprochen die Ts55 REBQ ist die beste Tauchsäge
(von einer "normalen Handkreissäge" mit Schiene rate ich dir ab da man meines wissens nach den Schutz zurück ziehen muss bevor man mit der Schiene schneiden kann)


Gruß Markus

 

ich hab seit 20 Jahren ne Festo TS 55 in zeitweise rauem Betrieb - läuft sauber wie am erste Tag. Letztes Jahr hab ich Kunststoff-Führungen für die Gehrungseinstellung erneuert: 3,50 Ersatzteilkosten.

 

Nachtrag:

Wenn die Grün-Graue zu teuer ist, würde ich die Bosch kaufen. Hat auf mich einen solideren Eindruck als die Makita gemacht, vor allem die Schiene inkl. Zubehör fand ich deutlich besser.

Die Dewalt gab es leider in meinem Umkreis nicht zu befingern, daher kann ich dazu nix sagen.

Ganz wichtig in meinen Augen aber ist: Ab zum Fachhändler und die Teile mal in die Hand nehmen, dann entscheiden und bitte auch dann in dem Laden kaufen.

 

Danke schon mal für die Antworten. Ich hatte auch die Metabo im Visier. Hat die jemand zufällig? Wo kann man denn so eine Festool mal in die Hand nehmen? Im Baumarkt wird es so was wohl ja nicht geben? ;-)

 

Munze1  
Festool gibts nur im Fachhandel, einfach nachschauen wo der nächste Händler sitzt.
habe ebenfalls eine TS 55 und muss sagen - super.

 

Die Bosch GKT 55 GCE stammt übrigens vom renommierten Hersteller Mafell und ist im wesentlichen Baugleich mit der Mafell MT 55 CC.

Die Bosch GKT kann man ruhig eine Stufe (von der Ausstattung) drunter ansetzen,
Im Gegensatz zur Mafell fehlen der Bosch ein paar nette Ausstattungsdetails, dafür ist sie aber um einiges günstiger.

Was aber der Vorteil ist, die wesentlichen Merkmale sind Baugleich.
Damit arbeit die Bosch genauso präzise und kraftvoll wie die Mafell und es passen auch alle Zubehörkomponenten (außer dem Schnitttiefenanzeiger).

Die Führungsschienen dürften wohl zu den Besten auf dem Markt gehören (außer den Klemmen, da kommen aber demnächst andere).

Auf die Bosch / Mafell passen auch die Festool-Schienen.

Die Bosch gibt es i.d.R. auch nur über den Fachhande, was sowieso wichtig ist.l

 

Moin,
ich kann auch die TS55 empfehlen! Hab inzwischen zwar eine Mafell MT55 aber die Festool hat mich mehrere Jahre treu begleitet und ich seh bis auf den besseren Sägeblattwechsel keine Vorteile bei der teureren Mafell (nutze diese übrigens meist auf den Festoolschienen da es für diese das bessere Zubehör gibt und sie stabiler sind


Gruß Heiko

 

Es gibt einige Tauchkreissägen mit Schienen am Markt die auch alle irgendwie genau das machen wofür diese Art Sägen entwickelt worden ist.

Ich bin mir sicher, dass mit allen Modellen hervorragende und exakte Ergebnisse erzielt werden können denen man im Nachhinein nicht ansehen kann ob sie mit einer Woodster/Scheppach, Makita, Dewalt, Bosch/Mafell oder einer Festool erreicht wurden denn mit allen Modellen kann man Millimetergenau zuschneiden/arbeiten ...
... nur der Weg dorthin ist teilweise sehr unterschiedlich (Aufwand/Zeit).

Die wesentlichen Unterschiede der Modelle sind sicherlich in der Verarbeitung und Haptik, der Handhabung, den Rüstzeiten und dem Zubehör zu suchen.

Ich habe mich vor einem Jahr für eine Bosch GKT 55 GCE entschieden.
Mittlerweile habe ich damit etliche Meter Plattenware klein gemacht, Hinterschnitte und Ausschnitte für Einbauten (Herd/Spülen) angefertigt sowie vor-Ort Schnitte erledigt die ich in meiner Werkstatt eher mit der TKS machen würde ...

... sie ist mir schon vom GAS gefallen und wenige Tropfen Regen mußte sie auch schon ertragen ...

Erstaunlicherweise sind die eingeschnittenen Gummilippen der Führungsschienen auch exakt passgenau für meine GKS 85G und haben damit einen doppelten Nutzen für mich.

Das Zubehör ist (mit Ausnahme der fummeligen Schienenzwingen) gut und für mich ausreichend.
Ich habe insgesamt 4,30m Führungsschiene mit Verbinder, Zwingen, Rückschlagstop(s), Ersatzblatt und L-Boxx zu einem Top-Preis bekommen der Deine Preisvorstellung NICHT übersteigt, allerdings war das auch wirklich ein Superschnäppchen.

Würde ich sie wieder kaufen? Ja, ganz sicher.

Vermutlich würde ich aber auch eine TS55 kaufen wenn ich bereits im Festool-System unterwegs wäre ...
... da bei mir aber alles Blau ist, stand diese Frage (aus o.g. Gründen) nicht zur Diskussion ...

 

Geändert von Linus1962 (25.08.2013 um 11:12 Uhr)
Zitat von Hermen
Was aber der Vorteil ist, die wesentlichen Merkmale sind Baugleich.
.l
Wirklich hat die Bosch auch keinen Spaltkeil
Ich persönlich würde mir NIE eine Handkreissäge ohne Spaltkeil oder ähnlichem kaufen
Ein Mitarbeiter von Festool hat mir auf der Bau Messe erzählt das sie einen Test mit einem Roborter gemacht haben sie haben den "Rückschlag" simoliert die Messung hat ergeben das die Kräfte einem den Arm brechen

Gruß Markus

 

Ja, das Thema Spaltkeil.
Verschiedene Hersteller sind der Meinung er ist nicht nötig.
Vorgeschrieben ist er ja auch nicht mehr. Ich wollte dennoch nicht darauf verzichten.
Der zweite Grund das ich mich Ausnahmsweise gegen Bosch entschieden habe ist das Zubehör. Bei Bosch muss ich alles einzeln kaufen. Unter dem Strich ist es dann wesentlich teurer wie bei der Konkurenz. Das relativiert den Mehrpreis der Säge, der Unterschied ist deutlich kleiner.
Auch beim Parallelanschlag, der bei beiden zusätzlich bezahlt werden muss, ist Bosch um 20.- € teurer. Ja, und ich hab jetzt sämtliches Zubehör in einem handlichen Koffer der im Lieferumfang enthalten war.

 

Zitat von ThieleToys
Wirklich hat die Bosch auch keinen Spaltkeil
Ich persönlich würde mir NIE eine Handkreissäge ohne Spaltkeil oder ähnlichem kaufen
Ein Mitarbeiter von Festool hat mir auf der Bau Messe erzählt das sie einen Test mit einem Roborter gemacht haben sie haben den "Rückschlag" simoliert die Messung hat ergeben das die Kräfte einem den Arm brechen

Gruß Markus

Richtig, die GKT hat keinen Spaltkeil ...
... ich habe ihn aber auch noch nie vermisst (oder überhaupt jemals einen Rückschlag mit der GKT erlebt). Im Küchen- oder Möbelbau ist eine Rückschlaggefahr beim Einsatz einer Tauchsäge mit Schiene doch eher selten.

Wenn ich Ausschnitte aus einer Arbeitsplatte mache setze ich zwar immer zwei Rückschlagstopps auf die Schiene, aber nicht weil ich befürchte mir den Arm zu brechen sondern einfach nur weil ich Angst habe durch einen grobmotorischen Anfall die Arbeitsplatte zu ruinieren ...

Allerdings habe mit meiner GKS 85G trotz Spaltkeil und Schiene schon Probleme beim Auftrennen vom 4m langen 80/160 Kanthölzern gehabt ...
... und seitdem liegen immer ein paar kleine Holzkeile in der L-Boxx

 

Geändert von Linus1962 (25.08.2013 um 12:19 Uhr)
a) gibt es für die Schiene einen Rückschlagstopp

b) hab ich zwischenzeitlich sehr viel mit der GKT geschnitten und noch nie einen Rückschlag gehabt (ich schneide aber auch grundsätzlich mit Schiene...sonst würde die Tauchkreissäge m.M.n. keinen Sinn machen).
Ich hatte übrigens auch schon Klemmer, die aber nie zum Rückschlag geführt haben, da man das bei der Führungsschiene sofort merkt, da die Säge wo ander hin will wie es die FSN vorgibt.

c) ehrlich gesagt merkt man das egal bei welcher Kreissäge auch deutlich vorher ob sie Austeilen möchte.
Man muss dann schon entweder sehr Gefühllos ans Werk gehen oder einfach trotzdem weiterarbeiten.

d) wenn man mit ein bischen Sachverstand an die Sache ran geht benötigt man den Spaltkeil eigentlich auch nicht.
Für mich stellt der Spaltkeil ein Sicherheitsfeature dar, was eigentlich (ungefähr wie das ESP /ASR) beim Auto so gut wie nie zum Einsatz kommen sollte, weil es eigentlich meist nur Fehler des Anwenders ausbügeln soll.

Nicht das du meinst, ich befürworte nicht einen Spaltkeil, aber ich kann bei einer Tauchkreissäge darauf verzichten (hab mir das vorher auch sehr lange überlegt), da diese bei mir ausschliesslich per Führungsschiene eingesetzt wird (hab ja noch zwei weiter Kreissägen) kann ich damit leben.

Bei handgeführten Kreissägen ohne Führungsschiene...quasi Freihand empfinde ich den Spaltkeil als sinnvoll und wichtig, da man die Maschine nie so ruhig führen kann.
Hier ist das hochklettern und das Schliessen der Sägefuge m.M.n. wesentlich akuter.

Hier bin ich auch gegen die Entwicklung solche Handkreissägen ohne Spaltkeil auf den Markt zu bringen, wie das teilweise bei den Bosch-Sägen der Fall ist (FSN-taugliche).

Aber es scheint das Marktterforderniss zu sein, weil dann bei Pendelhauben-Kreissägen nur noch der Flipkeil als Alternative übrig bliebe, der auch das Gerät reltiv verteuern würde.

Ich bin schon seit geraumer Zeit am überlegen meine Kreissägenkollektion durch eine Mafell K85 mit Flipkeil zu erweitern (passt auf die FSN von mir, Flexschienentauglich, Flipkeil, wäre von der Schnittiefe eine Erweiterung ).

Bruachen tue ich sie eigentlich weniger, hab ich doch die Kress Duo, die geht ja bekanntlich bis 200mm Schnittiefe.

 

Ja ihr habt beide recht ich schneide seit jahren mit Tauchsägen aber wo Hermen unrecht hat ist mit dem Anwender Fehler wenn z.b. das Holz während dem schneiden arbeitet ja das ist dan kein Spaß mehr ich hab in meiner früheren Schreinerei einen 40 mm Kirschbaum geschnitten und ZACK stand die Säge ich musste wie linus sagte Keile reinhauen zum glück hatte ich einen Spaltkeil die Maschine war eine TS 75
Auf der Seite vom Spaltkeil Taucht der Sägezahn von Oben nach Unten in mein Werkstück ein das heißt ohne Spaltkeil kommt die Säge nach Oben...
Es ist jedem seine Entscheidung was er nimmt
Gruß Markus

 

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