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Hallo,ich hab da ein Problem mit den Wein,er steht jetzt das 3 Jahr und komm mit dem Zuschnitt nicht klar.
Ich hatte noch nie Wein angebaut und möchte jetzt die Mauer etwas Grünes geben und natürlich etwas ernten ,ich baue schon viel an aber das ist neuland für mich
Es ist ein Weißer!und steht auf süd-west Seite
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11 Antworten
Funny08  
Schau dir mal folgenden Link an http://www.fassadengruen.de/uw/weinr...ebpflanzen.htm da steht ab dem vierten Jahr sollte die Rebe richtig tragen. Aber das Thema würde mich auch interessieren, könnte mir sowas auch bei uns hinterm Haus vorstellen

 

Zitat von Funny08
Schau dir mal folgenden Link an http://www.fassadengruen.de/uw/weinr...ebpflanzen.htm da steht ab dem vierten Jahr sollte die Rebe richtig tragen. Aber das Thema würde mich auch interessieren, könnte mir sowas auch bei uns hinterm Haus vorstellen
Danke für den tip,es wurde gut beschrieben,na denn packen wir es mal an!!!!entweder oder.
im vorriegen jahr hatten wir ja schon welche dran (klein&sauer)da bekomm ich jetzt noch gänsehaut (ich tuh mich grad schütteln)mal versuchen

 

Hallo, wir ernten jedes Jahr rot und weiß, aber dieses Jahr ist alles etwas später dran.

Wir haben den Wein bisher immer im Januar, also bei Frost und VOR dem Austrieb geschnitten. An den kräftigen Trieben über dem dritten oder vierten Auge. Bisher waren wir mit der Ernte immer zufrieden.
Einmal habe ich Weißwein angesetzt, mit Hefe aus der Apotheke usw. Na, ja, blind wurden wir nicht, aber es gibt bessere Tröpfchen. Hätte ihn wahrscheinlich zweimal oder sogar dreimal abziehen sollen. Na ja, Spaß hat es jedenfalls gemacht.

 

Beim Wein, bzw. bei der Weinrebe gilt wie bei vielen anderen Pflanzen, weniger ist mehr.
Soll heißen, wenn Sie mehr zurückschneiden und nachträglich auch von den Blüten und Wassertrieben einiges dezimieren, reift die verbleibende Frucht desto besser.

 

Servus!

Nachdem unser Wein jedes Jahr enorme Erträge bringt, hier mal ein paar Tipps;

Wie ich auf dem Foto sehe, ist das ein einziger Stock... entweder Wuchs oder Ertrag.

Wein reagiert enorm auf unterschiedliche Böden.

Eine Untermischung von Vulkangestein (evtl. auch Blähton) und Sand hat bei uns die besten Ergebnisse gebracht.

Den Bereich um den Stock freihalten.

Bewährt hat sich hier das auslegen von Steinen (nach Möglichkeit dunkel), welche die Tageswärme speichern und über die Nacht wieder abgeben.

Solche Maßnahmen bringen einen Wuchsvorteil im Frühjahr von 2 - 4 Wochen!, welcher sich übers Jahr natürlich fortsetzt.

Noch zum Zuschnitt:

Ich schneide unseren Wein immer am Beginn der Frostperiode bis auf den holzigen Bereich zurück.
Der Schnitt auf dem Bild ist m.E. zu gutmütig ausgeführt - zu viele Baustellen für einen richtigen Ertrag.
Der Stock wird bei mir höchstens auf drei geteilt (normal auf zwei) und sämtliche Verzweigungen (kurz) beschnitten.

Während der Wuchsperiode werden die Austriebe in einem vernünftigen Rahmen zurückgenommen (die Spitzen oder am Anwuchs - ähnlich dem ausgeilen bei Tomaten)

Soviel fürs Erste...

mfg Dieter

 

Zitat von Kneippianer
Servus!

Nachdem unser Wein jedes Jahr enorme Erträge bringt, hier mal ein paar Tipps;

Wie ich auf dem Foto sehe, ist das ein einziger Stock... entweder Wuchs oder Ertrag.

Wein reagiert enorm auf unterschiedliche Böden.

Eine Untermischung von Vulkangestein (evtl. auch Blähton) und Sand hat bei uns die besten Ergebnisse gebracht.

Den Bereich um den Stock freihalten.

Danke,guter sehr guter hinweis gr.schnurzi

Bewährt hat sich hier das auslegen von Steinen (nach Möglichkeit dunkel), welche die Tageswärme speichern und über die Nacht wieder abgeben.

Solche Maßnahmen bringen einen Wuchsvorteil im Frühjahr von 2 - 4 Wochen!, welcher sich übers Jahr natürlich fortsetzt.

Noch zum Zuschnitt:

Ich schneide unseren Wein immer am Beginn der Frostperiode bis auf den holzigen Bereich zurück.
Der Schnitt auf dem Bild ist m.E. zu gutmütig ausgeführt - zu viele Baustellen für einen richtigen Ertrag.
Der Stock wird bei mir höchstens auf drei geteilt (normal auf zwei) und sämtliche Verzweigungen (kurz) beschnitten.

Während der Wuchsperiode werden die Austriebe in einem vernünftigen Rahmen zurückgenommen (die Spitzen oder am Anwuchs - ähnlich dem ausgeilen bei Tomaten)

Soviel fürs Erste...

mfg Dieter
Danke für deinen hinweis,jetzt hab ich eine ungefähre vorstellung mfg schnurzi

 

Zitat von Kneippianer
Servus!

Nachdem unser Wein jedes Jahr enorme Erträge bringt, hier mal ein paar Tipps;

Wie ich auf dem Foto sehe, ist das ein einziger Stock... entweder Wuchs oder Ertrag.

Wein reagiert enorm auf unterschiedliche Böden.

Eine Untermischung von Vulkangestein (evtl. auch Blähton) und Sand hat bei uns die besten Ergebnisse gebracht.

Den Bereich um den Stock freihalten.

Bewährt hat sich hier das auslegen von Steinen (nach Möglichkeit dunkel), welche die Tageswärme speichern und über die Nacht wieder abgeben.

Solche Maßnahmen bringen einen Wuchsvorteil im Frühjahr von 2 - 4 Wochen!, welcher sich übers Jahr natürlich fortsetzt.

Noch zum Zuschnitt:

Ich schneide unseren Wein immer am Beginn der Frostperiode bis auf den holzigen Bereich zurück.
Der Schnitt auf dem Bild ist m.E. zu gutmütig ausgeführt - zu viele Baustellen für einen richtigen Ertrag.
Der Stock wird bei mir höchstens auf drei geteilt (normal auf zwei) und sämtliche Verzweigungen (kurz) beschnitten.

Während der Wuchsperiode werden die Austriebe in einem vernünftigen Rahmen zurückgenommen (die Spitzen oder am Anwuchs - ähnlich dem ausgeilen bei Tomaten)

Soviel fürs Erste...

mfg Dieter
Ich habe die dünnen zweige entfernt,soll ich die (bild 1 links) auch bis zum dicken runterschneiden ?ich wollte rechts-oben es zur länge ziehen,würde gern die mauer voll kriegen ?

 

Bine  
Hallo
wir haben auch Weinreben gepflanzt und ich habe auch Null Ahnung gehabt wie zu schneiden ist . Ich hab auch schon viel im Inet gelesen aber das scheint ja schon fast in eine Philosophie auszuarten wie man den Wein schneiden sollte .

Ich habe mir nur eins gemerkt , den Wein beim ersten Frost schneiden ( damit er nicht ausblutet) und für einen guten Ertrag nur 3 Haupttriebe stehen lassen wo dann jährlich die Frucht wachsen kann . Während die Weintrauben herranreifen schiebt der Wein weiter Meterlange Triebe welche ich sofort bis zur letzten Frucht hin einkürze .
Allen neuen Reben werden auch direkt abgeschnitten .
Denn es bringt nix wenn der Wein weiter Reben fördert die aufgrund der Zeit nicht mehr ausreifen können .

Auch gehe ich hin wenn ich sehe die Traubengröße ist erreicht , das sie nur noch reifen müssen , schneide ich alle großen Blätter ab damit 1 ) mehr Sonne an die Rebe kommt und 2 ) die Kraft auf die Rebe geht und nicht auf die Blätter / Triebe 3) keine Staunässe die eventuellen Pilz hervorrufen .

Beim Ausgeizen der Triebe , musst du immer wieder neu Kontrollieren denn der Wein treibt immer wieder neue Seitentriebe .

Das Bild zeigt z.b. mein Wein im August , die Blätter weitgehend weggeschnitten
Wichtig ist auch weniger ist mehr . Du kannst viele Reben stehen lassen , aber die gefahr das die Traube klein bleibt ist natürlich sehr groß weil die Pflanze viele Früchte zu versorgen hat . Also wäre es Sinnvoll einige Reben abzuschneiden und nur wenige stehen lassen um schöne dicke Trauben zu erhalten .
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Geändert von Bine (28.04.2013 um 09:28 Uhr)
Zitat von schnurzi5858
Ich habe die dünnen zweige entfernt,soll ich die (bild 1 links) auch bis zum dicken runterschneiden ?ich wollte rechts-oben es zur länge ziehen,würde gern die mauer voll kriegen ?
...wenn Du die Mauer schnell bedeckt haben willst, dann einfach wuchern lassen.

Wenn Du jedoch dabei auch einen einigermaßen vernünftigen Ertrag haben willst, solltest Du den Stock entsprechend pflegen. Der Vorteil des gepflegten Stockes gegenüber dem Wildwuchs: die Schnittarbeit nach und vor der Saison ist erheblich reduziert.

Da meine Stöcke über die Pergola wachsen sollen und der Weg lang ist, werde ich dieses Jahr etwas mehr auf Wuchs als auf den Ertrag gehen - genauso wie die Stöcke am Haus - da habe ich über die ganze Hausbreite (rd.11m) Wuchshilfe entlanggespannt.

Wenn die Länge erreicht ist, wird voll auf Ertrag gegangen...

Bines Ausführungen sagen hier eigentlich Alles...

Einen Vorteil für das Ausgrünen (Blätter entfernen) habe ich noch: Ich habe festgestellt, dass bei einer befreiten Frucht ein eventueller Wespenbefall wesentlich geringer ist, als im "Dickicht".

 

Bine  
Stimmt , die Wespen machen sich auch nicht mehr so über die Weintrauben her
Das ist mir letztes Jahr auch aufgefallen , vorletztes Jahr habe ich es noch nicht gemacht weil ich dachte das die Blätter die Rebe schützt und da hatte ich überall Wespenfraß dran

 

...bin dieses Jahr gespannt, wie es sich gibt, wenn der Wein waagerecht wächst und die Reben nach unten raus hängen (Pergola)...

Auch bezüglich der Wespen - nur denke ich, dass wenn die Reben schon so gut zugänglich hängen, keine übersehen werden und somit sich am Wein zu schaffen machen...

mfg

 

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