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Weihnachten - was ist für euch das Besondere daran?

24.12.2012, 12:12
Funny08  
Mal rein aus Interesse, was ist für euch das Besondere an Weihnachten?

Mögt ihr Weihnachten, ist es euch egal oder hasst ihr Weihnachten evtl sogar ?

Ich für meinen Teil, hab Weihnachten in meiner Jugendphase gehasst, mit 4 Geschwistern, einem Neffen, einer Nichte, Tanten und Onkeln war bei uns an Weihnachten immer das pure Chaos. In Verbindung mit "Geh in dein Zimmer und zieh mal den neuen Pullover, die neue Hose usw an - und dem jeweiligen Vorzeigen müssen, war das für mich der Horror schlichtweg.

Während der ersten Jahre - wo meine Frau noch Freundin war , war Weihnachten dann natürlich richtig klasse, aber so nach den ersten Jahren Ehe fing es an mich manchmal etwas zu Nerven, wenn wir bis lange nach Mitternacht bei den Schwiegerleutz sitzen mussten, weil Frauchen doch viel Sitzfleisch hatte...
Aber man wird Älter und Ruhiger - heute gebe ich offen zu ich find Weihnachten ganz schön - auch wenn ich nicht das ganze Drumherum brauche - es gehört halt dazu - und die Besuche bei der Verwandtschaft sitze ich halt aus. Glaub ich hab doch viel von meinem Vater geerbt *g - ich denke da immer an eine seiner Gebortstagsfeiern, wo er auf dem Sofa einschlief und als er nach ner weile Wach wurde, fragte er schlaftrunken - Sind sie endlich alle weg? .... SIE saßen alle noch am Tisch *gg

Das schönste an Weihnachten ist aber doch der besondere Geruch der fast überall in der Luft liegt, Zimt, Lebkuchen, Mandelbebäck - Tannenduft usw usw - zumindest für mich, auch wenn ich nur vom Riechen über Weihnachten imemr 3-4 Kilo zulege - ist es doch für mich das Beste dran.


Wie ist das bei euch ?
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8 Antworten
Mir stellt sich immer wieder die Frage ob es ihn noch gibt... den Zauber von Weihnachten

Die heilige Nacht, als würde da ein Geist umherschwirren der uns Menschen ein Gefühl von Ruhe und zugleich Mystik übermittelt. Etwas Unsichtbares, dass von uns Menschen angehimmelt und in einer begrenzten Zeitspanne zu einem Verhalten zwingt, welches oft als sinnwidrig und fragwürdig empfunden wird.

Dabei dreht sich es doch nur noch um Geschenke kaufen, Essen kochen, Einladungen aussprechen oder zusagen und in einem Zeitraum von drei Tagen lieb, nett und anständig zu sein. So muss es eben funktionieren und wehe nicht, dann ist es schlimm, unverständlich und unpassend... zu Weihnachten anderes zu sein als es uns dieser Geist der Heiligen Nacht einflößt.

Warum stehen denn Menschen vor dem Weihnachtsbaum und streiten sich, Kinder nerven, weil sie nicht wissen was sie zuerst auspacken sollen und mit was sie sich dann beschäftigen möchten.

Und dann nie nervige Verwandschaft... die sitzen da und wissen eigentlich nicht so richtig was man gerade in diesen Tagen erzählen soll. Man fühlt sich nicht wohl und ist froh, wenn man wieder in Ruhe zu Hause ist. Der Bauch nimmt in dieser Zeit einen Berg an Nahrung auf und es ist insgeheim schon lästig, diese ganze Esserei. Aber der Geist der Heiligen Nacht sagt uns, dass Braten, Plätzchen, Lebkuchen, Glühwein und andere Köstlichkeiten weg müssen.

Also was ist so besonderes an Weihnachten? In einer Zeit die mit dem 27.12. schlagartig endet und der Geist der Heiligen Nacht von den verzaubernden Menschen entflieht, Menschen die in die Stadt rennen um endlich wieder was anderes zu erleben, ach wie schön nervig es ist und der Stress bleibt unbekümmert weiter... es kommt ja schließlich ein anderer Geist und sagt uns, dass wir wieder feiern, Essen gehen und viel Alkohol trinken sollen.

Raketen kaufen um das Jahr zu beenden. Aber dieser Zauber dauert nur einen Tag... dann haben wir etwas Zeit und können uns auf Ostern und Pfingsten vorbereiten... bis uns dann schließlich wieder dieses tolle unbeschreibliche Gefühl des Weihnachtszaubers erfasst... eine Mischung aus Aggressivität und sich aber immer schön benehmen müssen...

Ach ja... es gibt sie aber noch... die zauberfreien Tage... solche, an denen wir uns treffen, einfach nur mal so... miteinander lachen und mit unseren Kindern spielen und Freude daran haben, dass wir eine glückliche Familie sind und unser Besuch herzlich Willkommen ist. Dieser Zauber ist was ganz besonderes

 

Als Kind war es natürlich die Geschenke.

Nun mit über 40 sind mir ganz andere Dinge wichtig. Klar müssen auch die Geschenke sein, weil die Kinder sehen das Weihnachtsfest eben wie ich früher.

Bei uns ist Heilig Abend einfach nur für die engste Familie da. Wir sind beisammen, es gibt ein gutes Essen und ein schönes Glas Wein. Am 1. und 2. Weihnachstfeiertag besucht man in aller Ruhe und Gelassenheit die restliche Verwandschaft.

Ich finde es einfach schön das Jahr ausklingen zu lassen. Das beginnt für mich mit dem Einkauf des Weihnachtsbaumes und dem Schmücken des selbigen.
Langsam kommt alles zur Ruhe und man kann wirklich mal abschalten. Gemütlich durch die beleuchteten Straßen schlendern. Auf den Weihnachtsmärkten eine Tasse Glühwein trinken.

In diesen paar Tagen gibt es bei uns absolut kein Stress und genau darin liegt das Besondere!

 

Das besondere an Weihnachten für mich ist die Vorfreude bzw. die Freude der Kinder. Ich würde mir mehr ruhe wünschen, wir hetzen jedes Jahr aufs neue von den einen Verwanten (Mittagessen) zu den Anderen (Kaffe und Abendessen) wo sich gleich fast die ganze Familie trifft leider fallen beide Termine immer auf den ersten Feiertag. Auf Weihnachtsmarkt gehen mit meiner kleinen Familie ist auch schön. Jetzt fehlt nur noch das passende Weihnachtswetter!

 

Zitat von gschafft
Mir stellt sich immer wieder die Frage ob es ihn noch gibt... den Zauber von Weihnachten

Die heilige Nacht, als würde da ein Geist umherschwirren der uns Menschen ein Gefühl von Ruhe und zugleich Mystik übermittelt. Etwas Unsichtbares, dass von uns Menschen angehimmelt und in einer begrenzten Zeitspanne zu einem Verhalten zwingt, welches oft als sinnwidrig und fragwürdig empfunden wird.

Dabei dreht sich es doch nur noch um Geschenke kaufen, Essen kochen, Einladungen aussprechen oder zusagen und in einem Zeitraum von drei Tagen lieb, nett und anständig zu sein. So muss es eben funktionieren und wehe nicht, dann ist es schlimm, unverständlich und unpassend... zu Weihnachten anderes zu sein als es uns dieser Geist der Heiligen Nacht einflößt.

Warum stehen denn Menschen vor dem Weihnachtsbaum und streiten sich, Kinder nerven, weil sie nicht wissen was sie zuerst auspacken sollen und mit was sie sich dann beschäftigen möchten.

Und dann nie nervige Verwandschaft... die sitzen da und wissen eigentlich nicht so richtig was man gerade in diesen Tagen erzählen soll. Man fühlt sich nicht wohl und ist froh, wenn man wieder in Ruhe zu Hause ist. Der Bauch nimmt in dieser Zeit einen Berg an Nahrung auf und es ist insgeheim schon lästig, diese ganze Esserei. Aber der Geist der Heiligen Nacht sagt uns, dass Braten, Plätzchen, Lebkuchen, Glühwein und andere Köstlichkeiten weg müssen.

Also was ist so besonderes an Weihnachten? In einer Zeit die mit dem 27.12. schlagartig endet und der Geist der Heiligen Nacht von den verzaubernden Menschen entflieht, Menschen die in die Stadt rennen um endlich wieder was anderes zu erleben, ach wie schön nervig es ist und der Stress bleibt unbekümmert weiter... es kommt ja schließlich ein anderer Geist und sagt uns, dass wir wieder feiern, Essen gehen und viel Alkohol trinken sollen.

Raketen kaufen um das Jahr zu beenden. Aber dieser Zauber dauert nur einen Tag... dann haben wir etwas Zeit und können uns auf Ostern und Pfingsten vorbereiten... bis uns dann schließlich wieder dieses tolle unbeschreibliche Gefühl des Weihnachtszaubers erfasst... eine Mischung aus Aggressivität und sich aber immer schön benehmen müssen...

Ach ja... es gibt sie aber noch... die zauberfreien Tage... solche, an denen wir uns treffen, einfach nur mal so... miteinander lachen und mit unseren Kindern spielen und Freude daran haben, dass wir eine glückliche Familie sind und unser Besuch herzlich Willkommen ist. Dieser Zauber ist was ganz besonderes

Als die Kinder noch klein waren ,meine damit eine gewisse Größe und Alter ,da war Weihnachten noch etwas Schönes ,Besonderes für mich ..jetzt wo sie Älter (zwar noch im Haus !!! ) sind ,schliesse ich mich voll und ganz ,dem an ,was gschafft ,vor mir geschrieben hat ..

Familie ist bei mir ..leider..nicht mehr .ergo muss ich auch nicht um die häuser ziehen. und ansonsten ist Weihnachten für MICH ..einfach nur mal ausspannen . In diesem Sinne
Für Euch .Frohe Feiertage

 

Ich kann mich "gschafft" nur anschließen !

Das ganze Brimborium ist mir zuwider: Hetzerei, Geschenke-Happening, Besoffene auf dem Weihnachtsmarkt und der ganze Kommerz drum rum...

Und das alles wegen einer Story, die bis heute nicht bewiesen ist, die Scheinheiligkeit...
(oups... ich muss mich bremsen...)

Der Erfolg von Weihnachten wird an den Umsatzzahlen der Kaufhäuser gemessen, der Einzelhandelsverband ist mal wieder mehr oder weniger zufrieden, man rechnet pro Kopf an die 300,00 Euronen für Geschenke... Der Wahnsinn !!!

Und als Nächstes dann der Jahreswechsel... Milliarden werden verknallt, als ob davon das neue Jahr besser werden würde... Und das vor dem Hintergrund, dass es Länder gibt, wo man froh wäre, es würde nicht knallen...

Von mir aus sollten die Dinger das 10-fache kosten, dann könnte auch ein Teil des Erlöses für die anschließende Stadtreinigung ausgegeben werden; es machen ja die Wenigsten am anderen Tag den Dreck weg. Und wenn ich dann höre, dass sich in manchen Innenstädten Gäste unterschiedlicher Diskotheken und Gaststätten mit den Dingern regelrechte Straßenschlachten liefern und die Raketen waagrecht abfeuern, hört´s ganz auf...

Andere Mitmenschen haben kein Dach über dem Kopf und kommen fast nicht durch den Tag und hier wird munter verpulvert... Unfassbar !

Dennoch... allen 1-2-Do-lern schöne Tage, spannt aus und sinnt auf die nächsten Projekte... bissle Spaß muss man auch haben !

 

Die Idee von Weihnachten ist gut.

Was wir daraus machen... Ein bischen weniger von "immer mehr", "immer bunter", "immer größer" wäre der Idee zuträglich.

Und das wiederum kann ja jeder einzelne für sich beeinflussen. Man muss ja nicht alles auf diese 2,5 Tage fokussieren. Etwas Weihnachten an den 362,5 anderen Tagen im Jahr würde uns gut tun.

Wer sagt, dass man nur zu diesem Termin schenken kann? Wer sagt, dass man nur an diesem Termin sich besinnen kann? Wer sagt, dass man nur an diesem Termin eine "stille Nacht" haben kann? Wer sagt, dass man nur an diesem Tag mit den Lieben feierlich zusammensein darf? Dazu bietet Weihnachten einen schönen Anlass - aber jeder andere Tag eignet genauso gut.

 

Geändert von agreisle (24.12.2012 um 17:59 Uhr)
Ich glaub, ich hab es schonmal irgendwo geschrieben.
Nachdem ich ein paar Jahre kennenlernen musste, in denen vom eigentlichen Weihnachten nichts mehr übrig war, weil es ein pures Rumgehetze zwischen den unterschiedlichen Sippen geworden ist, sind wir für uns dahin zurückgekommen, dass es ruhig, beschaulich und familiät sein soll. Mit dem Leuchten in den Kinderaugen, weil sie sich mörderlich über die Geschenke freuen. Mit einem Extra-Bogen Papier um die Geschenke, weil Aufreißen fast noch mehr Spaß macht, als alles andere.
Mit Essen, bei dem ich nicht auf Tradition, sondern auf: darf nicht zu lange dauern, muss aber schmecken, setze (hier gab es Schweinelachs in Bacon mit Nudeln und hinterher selbstgeschnitztes vanille-Eis)

Und wenn Weihnachten vorbei ist, will ich nicht sagen: Puh, blos gut, der Stress ist rum! Sondern möchte sagen können: Schade, dass wir nun wieder zum Alltag zurückkehren müssen!

In diesem Sinne: grüne Weihnachten

 

Das besondere an Weihnachten ist, daß es etwas "Besonderes" ist. Der Geschenkewahn hat aufgehört, als die Kinder groß waren. Jetzt hat jeder seine eigene Familie, und da feiert er/sie auch. Wir haben unsere verdiente Ruhe, und tun was uns gefällt. Die Geschenke laufen einem unterm Jahr über den Weg. Beschenken tun wir uns nicht nur an Weihnachten.

Weihnachten bedeutet aber auch Langeweile im Äther. Sowohl im Radio, als auch im TV laufen nur Wiederholungen oder sonstiger Schrott. Also USB-Stick geladen, und schon ist es erträglicher geworden.

Weihnachten bedeutet einige Tage "Urlaub". Einfach zusammensein können. Gemeinsam den Tag verbringen. Gemeinsame Gespräche pflegen. Gemeinsam die Ruhe geniessen. Und sich freuen auf die Tage, wo man wieder gemeinsam zusammen ist.

 

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