Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Wasserleitungen tauschen oder nicht?

17.07.2014, 17:44
Hallo!
Mein zukünftigen Haus ist mit Wasserleitungen aus der 70er jahren ausgestattet. Ich weiss nicht genau aus welchem Material aber damals war Stahl gebräuchlich.
Muss ich in den nächsten Jahren damit rechnen, dass die Wasserleitungen getauscht werden müssen?
Sind ältere Wasserleitungen gesundheitsschädlich? (man könnte die wasserqualität einfach analysieren lassen, oder?!)
 
Austausch, Wasserleitungen Austausch, Wasserleitungen
Bewerten: Bewertung 0 Bewertungen
11 Antworten
Stahl Leitung glaub ich nicht .aber versinkt das wurde verbaut und die setzen sich zu mit den Jahren wenn es richtig doof ist bei dir ist es vieleicht eine Blei Leitung die muss dann aber raus blei ist giftig ! Frag am besten einen heizungsbauer

 

In den 70ger Jahren wurde weitgehend noch verzinktes Stahlrohr DIN 2439 oder DIN 2440 eingebaut. Da ich Leitungssysteme kenne, die wesentlich älter sind, sähe ich keinen Grund die Rohre auszuwechseln. Auf den Rat eines ortsansässigen Fachmannes würde ich keinesfalls verzichten, da der über die Wasserverhältnisse Bescheid weiß und auch entsprechende Berufserfahrung hat.
Bei unserem Umbau 1990 haben wir alle Leitungen erneuert und darauf geachtet, dass wir nur dort, wo es unvermeidbar war, Rohre unter Putz verlegt haben. Die Verteilungsleitungen haben wir in abgehängten Decken verbaut. Man kann ja nie wissen! Eine gesundheitliche Gefahr sehe in einem alten Rohrsystem nicht.

 

Funny08  
Also sofern aus den Leitungen nur gelegentlich mal etwas Rostiges Wasser kommt, ist es nicht sehr dramatisch, das Eisen wird meist nicht vom Körper aufgenommen und wieder ausgeschieden.
Bleirohre hingegen müssen ausgetauscht werden - diese erkennst du daran, dass sie sehr weich sind, Dumpf klingen und man zb mit einem Messer sogar Stücke abschneiden kann.

 

Zitat von unodostres
Hallo!
Mein zukünftigen Haus ist mit Wasserleitungen aus der 70er jahren ausgestattet. Ich weiss nicht genau aus welchem Material aber damals war Stahl gebräuchlich.
Muss ich in den nächsten Jahren damit rechnen, dass die Wasserleitungen getauscht werden müssen?
Sind ältere Wasserleitungen gesundheitsschädlich? (man könnte die wasserqualität einfach analysieren lassen, oder?!)
Unser Haus ist BJ 73 und verfügt schon über Kupferleitungen.
Ich denke nicht daß Blei verwendet wurde.
Geh einfach mal in den Heizungsraum und schau mal nach was es da für Wasserleitungen gibt.

Grundsätzlich: wenn Du eh dabei bist zu renovieren dann solltest Du definitiv darüber nachdenken alle Wasserleitungen neu zu machen und (wenn vorhanden) Stahl durch Kupfer zu ersetzen.
Übrigens, aktuelle Heizkörper können mehr Energie abgeben als Alte.
Das sind ein paar tausend Euro die sich über die Jahre lohnen werden.

 

Zitat von mietenspier
In den 70ger Jahren wurde weitgehend noch verzinktes Stahlrohr DIN 2439 oder DIN 2440 eingebaut. Da ich Leitungssysteme kenne, die wesentlich älter sind, sähe ich keinen Grund die Rohre auszuwechseln.
Wurde in Österreich auch verzinktes Stahlrohr eingebaut?

Ich muss sagen, das würde mich beruhigen, wenn Verzinktes Stahlrohr eingebaut wurde. Im Keller hat ein Rohr wie Kupfer ausgesehen aber das sagt nicht so viel über die Leitungen in der Wand, oder?
Der Makler von der Bank Austria meinte, dass man in nächster Zeit nicht unbedingt renovieren muss aber ich möchte trotzdem sicherstellen , dass die Wasserleitungen aus den 70er Jahren noch brauchbar sind.

Zitat von mietenspier
Auf den Rat eines ortsansässigen Fachmannes würde ich keinesfalls verzichten, da der über die Wasserverhältnisse Bescheid weiß und auch entsprechende Berufserfahrung hat.
Eines Baumeisters oder Installateurs?

 

@Funny08
Danke!
Man lernt nie aus.

 

Ganz ehrlich, wie siehts mit elektrik aus? Wenn die neu kommen muss gleich heizungsrohre mitmachen

 

Zitat von unodostres
Wurde in Österreich auch verzinktes Stahlrohr eingebaut?
Ich muss sagen, das würde mich beruhigen, wenn Verzinktes Stahlrohr eingebaut wurde. Im Keller hat ein Rohr wie Kupfer ausgesehen aber das sagt nicht so viel über die Leitungen in der Wand, oder?
Doch, natürlich sagt das Kufer im Keller was aus..
Kupfer und Stahl oder Eisen werden nicht gemischt.
Sonst sind irgendwann Löcher in den Rohren

Wenn Du Dir nicht sicher bist mit dem Kupfer: Einfach mal mit einer Klinge übers Rohr kratzen. Wenn die Patina abgeht und das Kupfer darunter glänzt schön hell so wie Kupfer halt aussieht dann kannst sicher sein.

Also wenn der Installateur sich an Grundregeln gehalten hat

 

Hallo,

wie wir letztes Jahr unser neues Eigenheim gekauft haben.
War sofort klar, das wir Wasser, Strom und Abwasser komplett neu machen.
Heizungsleitungen (schwarz Rohr) haben wir erhalten, lediglich komplett isoliert.
Ich denke das Problem bei den alten Leitungen ist nur die Qualität des Wassers.
Sondern auch die Dichtigkeit bzw. Auslässe / Rohre die nicht mehr verwendet werden.

 

Also wenn du eine Entkalkungsanlage (eine echte, nicht die komischen Billigen oder die überteuerten Magneten....ich meine diejenigen, die ein messbares Ergebnis liefern) verbaust, solltest du die Eisenrohre auf alle Fälle tauschen. Denn die das Salz von der Entkalkungsanlage frisst die quasi die Rohre auf.
Ich hab bei meinem Haus (BJ68) alle Wasser- und Stromleitungen getauscht. Verwendet hab ich Alu-Verbundrohre. Hier eine kleine Erklärung.

 

das Salz, welches in das Rohrsystem gelangt, geht hier nur in die Abwasserrohre, bei
kleinen Querschnitten meistens aus PVC ( fast 100%tig säurefest )... stammt aus den Geschirrspülern und Waschmaschinen !
die vernünftige Alternative für den Umbau ist sicherlich Kupfer ( auch die Kaltwasser mit
einem Isomantel verwenden ) weil fast alle Ventile aus Messing sind... und deshalb kein elektrolytisches Potential zum Kupfer entsteht ! bei Stahl verz. und Messingventilen ist das nur eine geringe Gefahr... weil Trinkwasser nur ganz wenig Natrium ( Salz ) enthalten darf !
Was die Rohre mit der Zeit zu sacken lässt, ist der hohe Kalkgehalt ( bei Wasserhärten über 10 - 24 z.B. )... und der, wegen Heizkesselumlauf niedrig eingestellte Druck, meist ca. 3 bar !
Ein ordentlicher Kalkfilter im Leitungssystem sollte vor der Heizung montiert sein... lohnt nur bei hohen Wasserhärten... und muss regelmässig gewartet werden !
Gute Filter verwenden das Mineral Zeolith und AKF Filter ( kein Salz ) hierbei wird das Wasser butterweich, dabei sollte man sich überlegen, ob der Filter "nur" vor der Heizung eingebaut wird, Kalk fällt ab 60°C aus, bezw. lagert sich im Rohrsystem ab und
bildet mit der Zeit den Rohrverschluss .. ohne einen Filter !
Trinkwasser sollte ( auch wegen der guten Qualität ) nicht gefiltert werden, denn die Mineralien darin sind für uns wichtig ! ( Filter verkeimen mit der Zeit und geben deshalb
auch Keime ins Wasser ab, gerade bei Warmwasser, deshalb muss der Kessel mind.70°C erreichen, wegen " Legionellen " und Co !)
Um Stahlrohre zu erkennen, reicht ein Magnet von der Pinnwand... kl. DC-Motor geht auch... Blei wurde in den 70zigern nicht mehr verbaut... auch nicht fürs Abwasser !
Gruss.......

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht