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Waschbetonplatten Schneiden

16.10.2013, 18:28
Hab hier ca.80-100 Waschbetonplatten die ich halbieren möchte um sie als Beeteinfassung zu nutzen,mit der Flex einzeln Schneiden dauert bei der Menge ewig,gibts da eine Schnellere Methode ?
Das Projekt ist fürs Frühjahr in Planung.Daher hab ich noch Zeit zum Überlegen
Großer Trennschleifer mit 230mm Widiascheibe hab ich,und damit auch schon Waschbeton geschnitten,aber die Menge ist doch reichlich.
 
Waschbetonplatten Waschbetonplatten
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20 Antworten
Frag beim Baumarkt Deines Vertrauens nach einer Säge. Die meisten verleihen auch sowas. Positiver Vorteil: Das Blatt wird Wasser gekühlt und somit auch der Staub reduziert. Es funktioniert auch schneller und genauer.
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Name:	Tischsäge-Gehwegplatten-usw..jpg
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ID:	22544  

 

Geändert von MartinSchirghuber (16.10.2013 um 18:42 Uhr)
bei Platten und vor allem Waschbetonplatten gibt es nicht viel mehr Möglichkeiten.
Es gibt noch Steinknacker, die sind je nach Ausführung für Pflastersteine und / oder auch für Platten geeignet.
Schnell geht es und die Guten haben auch eine saubere Schnittkante (wobei das bei dir eher egal sein dürfte).
Ein Nassschneider ist auf jeden Fall sinnvoll (und auch Nachbarfreundlicher), sollte aber auch dafür geeignet sein (und nicht nur für Fliesen).


 

Geändert von Hermen (16.10.2013 um 19:17 Uhr)
Es gilt beim Werkzeugverleih die Kosten der Scheibenabnutzung zu vergleichen.
Bei meiner Terasse hatte ich die mitgegebenen Scheiben versiegeln lassen, weil ich selber noch 350-er Scheiben hatte. Ohne Trennscheiben wurde die Steintrennsäge nicht verliehen.

Das Ergebnis meiner Arbeit siehe Foto
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Name:	©Schoger,Terasse, Rigole und Formschnitt  (30).jpg
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ID:	22545  

 

Ekaat  
Ich hätte auch zum Steinknacker geraten. Hier in Oyten pflastern die gerade die Fußwege mit 5cm dicken Platten 30x90cm. Die haben auch einen Steinknacker.

 

Falls du noch Waschbetonplatten zum probieren benötigst lass es mich wissen ;-)

 

puwo67  
Geht der Steinknacker mit Waschbetonplatten?

Mit Pflastersteinen (10x20cm) bis 8cm Dicke habe ich das auch schon gemacht.

Aber bei Waschbeton? Wegen der Steine an der Oberfläche. Ich habs noch nicht damit gemacht.

 

Ekaat  
Der Marmor-Kies, der an der Oberfläche des Waschbetons liegt, wird natürlich nicht getrennt, wie er auch beim Flexen eher ausbricht, als getrennt wird. Aber der Beton darunter wird sauber geschnitten/gebrochen, natürlich nicht so glatt, wie beim Flexen, dafür aber geradliniger.

 

puwo67  
Schon klar, die kleinen "Steinchen" kriegt der Knacker nicht durch. Meine Bedenken waren eher, das der dadurch zu stark abgelenkt wird.

Aber wenn du das schon gemacht hast, glaube ich dir natürlich.

Hauptsache, der Knacker kommt auch mit der Plattengröße klar. Wurde ja noch nicht dazugeschrieben.

 

Ich würde sie mit der Flex nur leicht anschneiden, 1 cm tief reicht und dann brechen also mit dem Hammer . Bricht vielleicht ein wenig aus kommt ja aber in die Erde;-)).
Zeitaufwand pro Platte ca. 1- 2 min.

 

Haben 80 mm Betonpflster verlegt und uns einen Schneidvorrichtung mit eine Winkelschleifer gebaut, So ging das recht gut sind zwar nicht ganz durch gekommen, Hammer und Meißel.Hatten die Steine ins Wasser gelegt, nebelt es nicht so.

 

Zitat von puwo67
Schon klar, die kleinen "Steinchen" kriegt der Knacker nicht durch. Meine Bedenken waren eher, das der dadurch zu stark abgelenkt wird.

Hauptsache, der Knacker kommt auch mit der Plattengröße klar. Wurde ja noch nicht dazugeschrieben.
Ob der Steinknacker mit der Plattengröße zurechtkommt, hängt davon ab für welche Plattengröße er konstruiert wurde (wie oben geschrieben).

Geben tut es schon welche (Almi dürfte hier wohl ein Name sein, aber auch teuer).

Auch Waschbeton geht (wobei ich da auch meine Bedenken hatte), aber man kann ja die Platte verkehrt herum drauf legen.


Aber der Steinknacker hat sehr viele Vorteile:

- leicht transportabel (zumindest die kleineren handbetriebenen Versionen)
- Stromloses Arbeiten (also auch in der Pampa)
- schnell Einsatzbereit
- leise (kann man also auch Mittags und sogar Sonntags arbeiten)
- sehr schnell (nur wenige Sekunden bei guten Steinknackern)
- leicht zu bedienen
- kaum Fehlerquellen
- günstig zu mieten
- kaum Verschleiss
- robust

Allerdings haben sie auch einen Nachteil, nicht alles bricht sauber (vor allem bei den Billigen).
Man hat einen etwas größeren Ausschuss oder muss halt auch ab und an Nacharbeiten (bei Platten etwas mehr wie bei Kleinpflaster).

Aber für das Vorhaben (mit der Vorgabe, das es schnell gehen soll) und wegen Ausleihen, wäre der Steinknacker meine erste Wahl.

Waschbeton hab ich selber auch schon mit der Flex geschnitten.
Erstens ist es auch da nicht einfach auf der "Steinchenseite" (zumindest bei den grobgekörnten) eine gerade Linie zu schneiden (also muss man auch da verkehrt herum schneiden), ansonsten kann es auch passieren, dass die Steinchen zu geschossen werden.
Wenn man aber verkehrt herum schneidet, brechen die Steine unten etwas aus, also vermutlich auch nicht anders wie beim Steinknacker.

 

Geändert von Hermen (17.10.2013 um 07:22 Uhr)
Hallo Hoppel312,

den Vorschlag von MartinHirschgruber kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Dies ist sicherlich die sauberste Methode was die Schnittkante angeht. Wie Ekaat schon geschrieben hat, werden mit dem Steinbrecher die Körner der Waschbetonplatte nicht sauber abbrechen. Eine solche Steinsäge kann auch ausgeliehen werden.

Markus_H

 

Also ich nehme da immer nen Mundschutz, Schutzbrille und die große Flex von Bosch, ich glaub, da gab es die blaue farbe noch nicht, die ist nämlich grau,... Dauert lange, staubt, aber dafür kann man auch Ecken herausschneiden, muss man halt von hinten machen,... *ironiean*und bei meinem im 90° Winkel gebauten Haus, gibt es ja nur gerade Kanten *Ironieaus*

 

Ekaat  
Zitat von Hoizbastla
Also ich nehme da immer nen Mundschutz, Schutzbrille und die große Flex von Bosch, ich glaub, da gab es die blaue farbe noch nicht, die ist nämlich grau,... Dauert lange, staubt, aber dafür kann man auch Ecken herausschneiden, muss man halt von hinten machen,... *ironiean*und bei meinem im 90° Winkel gebauten Haus, gibt es ja nur gerade Kanten *Ironieaus*
Es geht ihm ja um rationelle Arbeit - und da sind Winkelschleifer eben nicht angesagt.Die Knacker sind bei dem Volumen schon die erste Wahl. Wenn er allerdings Zeit ohne Ende hat, sollte er die Platten flexen. Wenn die vorhandene Flex nicht trief genug einschneidet, um die Platten zu trennen, einfach eine Nut, so tief, wie möglich einschneiden, und danach mit dem Fäustel von hinten draufdonnern.

 

So,bin mal wieder da,hatte beruflich etwas wenig Zeit.
Die ersten Platten hab ich mal zum Probieren "angeritzt"ein schlag mit dem Hammer und fertig.
Die Platten sollten in den Bauschutt,da hab ich sie gerettet,sind genug zum Testen.
Da die Platten eh mit der Schnittkante eingegraben werden macht es nix wenn da mal was ausbricht,scheint mir die schnellste und billigste Methode zu sein.
Aber mit nem Knacker,das muss ich mal Probieren.

 

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