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Was nehmen anstelle von ... ?

04.01.2010, 14:09
Hallo Ihr Lieben,

mir passiert es immer wieder mal das ich etwas Baue und dabei merke das ich zum Beispiel eine Fräse gebrauchen könnte, aber wie es nun mal ist, keine habe.
Und das Geld nicht immer vorhanden ist um mal eben das Werkzeug zu kaufen.
Dann ist Improvisieren Angesagt. Nicht immer mit erfolg ;-)

Darum kam mir der Gedanke hier mal zu fragen wer Ideen hat.

Was kann man anstelle von .... nehmen?

... Oberfräse?
... Topfbohrer?
... Kreissäge?
... usw.

Lieben Gruß
Phoneer
 
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10 Antworten
Hallo. Die Oberfräße kann man zur Not mit einer Bohrmaschine erstezen. Dazu gibt es im Baumarkt Vorsätze zum aufschrauben für ca 15 €. Damit läst sich die Teife einstellen und einigermaßen plan arbeiten

 

Zitat von Phoneer
Was kann man anstelle von .... nehmen?

... Oberfräse?
... Topfbohrer?
... Kreissäge?
... usw.
Hallo Phoneer,
um vernüftig zu arbeiten ist in der Regel gutes Werkzeug notwendig. Natürlich improvisiere auch ich. So bin ich manchmal "zu Faul" die Handkreissäge heraus zu holen und mache auch einen langen Schnitt mit der Stichsäge (übt ungemein, und mit einer guten Stichsäge wird der Schnitt auch gerade).
Eine Oberfräse lässt sich meines erachtens nicht ersetzen. Der zvor beschriebene Aufsatz für die Bohrmaschine mag für kleinere Ausbesserungen klappen, für eine Nut oder Kante benötigt man aber eine vernünftige Führung und Auflage sonst versaut man das Werkstück und verletzt sich dabei auch noch.
Einen Topfbohrer kann man durch eine kleine Bohrkrone erstzen, wenn es sich um ein dünnes Brett handelt und man durchbohren will. Eine ordentliche Topfbohrung für ein Scharnier oder auch ein Teelicht muss mit einem Topfbohrer gemacht werden.

Es kommt immer auf die Anwendung an, aber hat man mal nicht das richtige Werkzeug und will es sich für die eine Anwendung nicht kaufen (verständlich), dann vielleicht beim Nachbarn leihen, erleichter unheimlich die Arbeit und eröffnet für die Zukunft neue Ideen.

Gruß Stefan

 

Mein Tipp: Lieber auf gute Leihgeräte zurückgreifen - sollte es keines beim Nachbarn geben, bleibt immer noch der Baumarkt- diese bieten oft auch Verleihservice z.B. über das Wochenende an. Improvisierte Versuche können schnell zu schlechten Ergebnissen (und damit Materialkosten), Frust, Ärger und bösen Verletzungen führen.

 

Ekaat  
Ich habe mir bisher jedesmal ein vernünftiges Werkzeug gekauft - anfangs erst nach Frust beim Improvisieren. Oder ich habe - wie im vorliegenden Fall, als eine Nut nötig war - darauf verzichtet und gewartet, bis ich eine Fräse hatte. Mein Opa sagte immer, er sei zu arm, um billig zu kaufen - ist was wahres dran, und ein anderer Spruch aus meiner Lehre lautet, gutes (richtiges) Werkzeug ist mehr, als die halbe Arbeit. Mit einem Spiralbohrer eine Nut zu ziehen, mag auf den ersten paar Millimetern gehen, aber dann verflucht man sich über das vertane Werkstück.
Gruß
Eckaat+++

 

sonouno  
na ja; ICH BIN iMPROVISATIONSKÜNSTLER...und social networker....hrhr
durch meinen Beruf hab ich u.a. 30 Schreiner an der Hand die mir immer mal schnell was machen das ich nicht mit meiner Miniausstattung zu Wege bringe.
dafür bringe ich immer wieder gute Ideen ins Spiel (und kontere ausgleichstechnisch mit guten Leistungen/Preisen/Tips)
als Hobbykoch verwende ich immer nur die besten Grund- Zutaten. damit will ich ausdrücken das oft zwar toll gebastelt wird aber leider auch oft mit dem falschen Grundmaterial ( z.B. 12 mm Paneele im Aussenbereich, Fichte statt Esche...etc.)

grüssle
sonouno

 

Immer das passende Werkzeug nehmen um seine Arbeit 200%ig zu machen wäre schön. Aber früher ging die Arbeit doch auch Ohne Technische Werkzeuge.
Ich habe leider nicht das glück gleich neben einer Werkstatt zu wohnen und bei meinen Nachbarn findet man solche Werkzeuge nicht. Ist halt nicht jeder Bastler.
Ich versuche auch mit Inprovisation es 100%ig zu machen.
Dauert aber auch in der Regel länger.
Hätte ich das Geld, dann würde ich mir die Maschienen Kaufen, und meine Werkbank würde sich über eine Größere Auswahl an Werkzeugen freuen.
Wie schon im Beitrag "Basiswerkstatt" ( http://www.1-2-do.com/forum/showthre...light=werkzeug )
beschrieben, kommt man mit einem kleinen Betrag nicht weit.
Darum zum Beispiel:
Um halt eine Nut zu machen wird eingesägt und der Span herausgebrochen,
anschließend mit einer Feile oder Sandpapier dann geglättet.

Lieben Gruß
Phoneer

 

Geändert von Phoneer (05.01.2010 um 18:57 Uhr)
Zitat von Phoneer
Um halt eine Nut zu machen wird eingesägt und der Span herausgebrochen,
anschließend mit einer Feile oder Sandpapier dann geglättet.
Natürlich geht es auch ganz ohne elektrische Maschinen. Die Nut kann man auch ganz mit einem Stechbeitel herstellen. Ein richtiger Tischler lacht da sicher drüber.

Aber der Heimwerker, der keine Oberfräse hat, hat vielleicht auch keinen Stechbeitel und ob man die Variante mit der Säge auch bei einer längeren Nut noch maßgetreu machen kann........ ? (auch der Säge sind hier Grenzen gesetzt)

 

Ich denke schon das bei einer längeren Nut es sinnvoller wäre,
aber mein Gedanke bei diesem Thread war es möglichkeiten auf zu legen was man machen kann ohne immer gleich das Werkzeug zu kaufen oder Leihen zu müssen.

Wie zum Beispiel:

um eine Vertiefung (senke) für eine Senkkopfschraube zu schaffen, kann man statt einem Senker auch einen Bohrer nehmen der die Größe des Kopfes hat und das Bohrloch vorsichtig anbohren, so das eine senke zu sehen ist.

 

Zitat von Phoneer

um eine Vertiefung (senke) für eine Senkkopfschraube zu schaffen, kann man statt einem Senker auch einen Bohrer nehmen der die Größe des Kopfes hat und das Bohrloch vorsichtig anbohren, so das eine senke zu sehen ist.
Nur senkst du so mit 118° statt 90° - Der Schraubenkopf passt da nicht so ganz.

Vieles lässt sich auch manuell mit Stechbeitel etc. herstellen. Für bestimmte Nuten habe ich früher eben 2 Bretter aufeinander geleimt anstatt eine Nut in eins zu fräsen. Man kann sich hier schon behelfen.

Mit genug Zeit und Geduld kann man jede Form auch von Hand erarbeiten. Wichtig ist hier die Auswahl des Holzes damit eine Bearbeitung einigermaßen akkurat und sauber möglich ist. Dazu gehören natürlich auch scharfe Beitel in allen benötigten Formen.

Man kommt allerdings sehr in den Bereich Handwerk - und ein Handwerk kann man nicht von Anfang an. Oft ist lange Übung und ein gewisses Talent notwenig um brauchbare Ergebnisse zu erzielen.

Also - Nicht aufgeben

Anstelle eines Rotationslasers kann man beispielsweise auch einen durchsichtigen mit Wasser gefüllten Plastikschlauch benutzen um überall die gleiche Höhe zu haben -
War das so etwas was du wolltest ?

 

Anstelle eines Rotationslasers kann man beispielsweise auch einen durchsichtigen mit Wasser gefüllten Plastikschlauch benutzen um überall die gleiche Höhe zu haben -
War das so etwas was du wolltest ?[/QUOTE]

Um Schraubenköpfe zu versenken und im Garten zwei Balken auf gleiche Höhe zu bringen funktionieren Sachen wie "großer Bohrer" und "Schlauchwaage",

denke aber auch, dass man sich mit dem richtigen Werkzeug eine Menge Zusatzarbeit und Ärger erspart.

Habe es immer so gehandhabt, dass ich überlegt habe, was kostet "dies oder das", wenn ich es machen lasse oder Fertigkaufe, und habe dann ausgerechnet was selbermachen kostet, und mir von der Differenz das eine oder andere gute Gerät geleistet.

Dauert zwar, bis die Werkstatt vollständig ist, aber mit ordentlichem Werkzeug macht das Arbeiten dann halt auch Spaß.

Gruß.

 

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