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Was ist beim Terrassenbau zu beachten?

17.03.2010, 10:02
Susanne  
So, liebe Community, jetzt mal schnell die Ärmel hochgekrempelt und aufgehorcht, damit wir alle im Sommer gemütlich draussen sitzen können:
Offenbar steht das Thema Terrassenbau ja für viele Community-Mitglieder gerade an.
Und zum Glück haben wir hier ja bereits einige schöne Terrassenprojekte, aber lasst uns doch einmal zusammentragen:
Was ist wichtig bei der Planung? Worauf achtet Ihr besonders? Welche Materialien bieten sich in welcher Lage an und wie bereitet Ihr den Untergrund vor?

Ich bin gespannt und baue mit! :-)

Viele Grüsse,
Susanne


http://www.1-2-do.com/de/projekt/Terrasse-mit-Laerchenholz-Brettern/352/



http://www.1-2-do.com/de/projekt/Bau...zterrasse/322/



http://www.1-2-do.com/de/projekt/Bau...zterrasse/416/



http://www.1-2-do.com/de/projekt/Terrasse-im-Schachbrett-Muster/813/



http://www.1-2-do.com/de/projekt/Bau-einer-Holzterrasse/338/



http://www.1-2-do.com/de/projekt/Balkon-komplett-sanieren/937/


http://www.1-2-do.com/de/projekt/Sandspielplatz-und-Terrasse/1093/



http://www.1-2-do.com/de/projekt/-Errichtung-einer-Hochterrasse-/414/



http://www.1-2-do.com/de/projekt/Gestaltung-einer-Vorzelt-Terrasse/459/




 
Planung, Terrasse, Terrassenbau Planung, Terrasse, Terrassenbau
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29 Antworten
Hallo Susanne,
dieses Thema scheint mir seeeeeehr Umfangreich zu sein.

Es kommt hier auf sehr viel Faktoren an. In erster Linie ist der Geschmack ausschlaggebend. Was möchte ich investieren? Und wie ist der aktuelle Standort beschaffen? Nicht zuletzt, was traue ich mir zu?

Entscheide ich mich für Holz, ist der Aufbau völlig anders als bei Steinplatten oder gar einer Betonplatte.

Ich habe zum Beispel einmal Feldsteine in Beton verlegt, siehe Bilder.

In all diesen Fällen muss der Untergrund frei von Mutterboden sein und gut verdichtet werden. Mit Kies, erst grob, dann ggf. feinerem Kies aufgeschüttet und wiederholt verdichtet werden. Der weitere Aufbau richtet sich nach der aktuellen Situation.
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Sorry,
ich enthalte mich,
bei einem ähnlichen Thread wurde hier schon das Wort im Munde umgedreht und wurde der, der als Fachmann arbeitet als **** hingestellt.
Aus diesem Grunde, sollen das andere unter sich ausmachen.

So long
Espyce

 

Ja so spielt das Leben nun mal.

Das selbe hatte ich in einem anderen Forum auch selber erlebt

 

Nicht jeder kann zugeben, dass er etwas nicht kann. Hab wirklich Achtung vor Leuten die das können. Bestimmt weil ich es selbst nicht gut kann.

 

Hallo,

ich habe letztes Jahr eine Holzterasse auf eine vorhandene Betonplatte gebaut. Aus einheimischer Douglasie, vom örtlichen Sägewerk. Behandelt mit Leinölfirnis, in den ich Pigmente eingerührt habe. Dies soll das Vergrauen ein wenig verlangsamen, aber nicht aufhalten. Die geölte Fläche behandle ich nach Bedarf nach, wenn ich sehe, dass das Wasser nicht mehr abperlt. Ist aber nur selten und auch nur an den stark belasteten Stellen notwendig.

Wichtiger, als das Anstrichmittel ist der konstruktive Holzschutz. Wasser darf nicht stehen bleiben, die richtige Holzseite nach oben legen, Hirnholz konstruktiv schützen. Das sind die drei wichtigsten Dinge.

Ich habe auch keine speziellen Schrauben verwendet. Einfache, verzinke Schrauben. Ich habe andere Sachen draußen, die auch mit normalen Schrauben schon viele Jahre gut halten.

Dann gibt es noch zwei Meinungen zur Optik:
1. Holz muss immer wie neu aussehen: Das bedeutet Pflegen, Streichen, Schleifen, aufpassen. Das kostet viele Stunden Pro jahr.

2. Ordentlich bauen und Holz grau werden lassen, Holz darf benutzt aussehen: So mache ich es. Ich sehe das sehr entspannt. Wichtig ist, dass nichts fault. Hier und da mal ein wenig Öl und gut ist. Während andere die Terasse streichen und Schleifen, sitze ich drauf und genieße das schöne Wetter.

Ich finde die graue Patina, die das Holz mit der Zeit bekommt richtig schön. Und es ist ein natürlicher Holzschutz. Wenn das Holz richtig schön silbergrau ist, passiert eigentlich nichts mehr.

Bei der Holzauswahl würde ich immer auf einheimische Hölzer zurückgreifen. Ich verwende sehr gerne Douglasie im Außenbereich. Eiche ist mir derzeit leider zu teuer. Von Tropenhölzern fragwürdiger Herkunft und Qualität lasse ich die Finger.

Eine Alternative ist auch Thermowood, aber leider auch sehr teuer und durch die Behandlung ist es nicht mehr so hoch belastbar.

Achja:
ich hasse Riffeldielen. Bei Weichholz der größte Blödsinn und auch bei Hartholz erschließt sich mir der Sinn nicht ganz. Den Wasserablauf kann man durch eine richtoge Verlegung verbessern und Rutschhemmend sind die Rillen auch nicht, eher stören, wenn man mal einen Stuhl schieben will. Außerdem bricht die Oberfläche schneller aus.

Gruß

Heiko

 

Terrassenbau, bei uns haben wir das von unserem Großvater machen lassen. Eine Glasterrasse, mit Schiebetüren. MAn kann im Winter mit Ofen da sitzen oder im Sommer bei offenen Türen.Aber dann ist der Garten doch besser. Der Boden ist gefliest, das ist im Sommer angenehm kühl. Ist aber viel ARbeit, das sauber zu halten.

 

... also ein Wintergarten ?

 

sonouno  
hmm, kleine Anmerkung von mir:

baut nicht immer für die Ewigkeit, was will man in 10 Jahren ?
evtl was anderes....

ich hab 3 Terrassen, Ost Süd und West....
West ist als WinterKaltGarten gestaltet (anderer thread)
Süd ist reine überdachte Terrasse
und Ost is bissl überdacht mit Schwimmbad:
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Geändert von sonouno (18.03.2010 um 11:57 Uhr)
Susanne  
Zitat von heiko74
Hallo,
Außerdem bricht die Oberfläche schneller aus.
Was meinst Du damit, Heiko74?

Ansonsten hab ich Deinen ausführlichen Bericht wirklich genossen, vielen Dank! :-) Ich bin nicht unbedingt ein Fan ergrauten Holzes – auch bei Gartenmöbeln nicht – aber einmal pro Jahr abschrubben und nachölen reicht mir auch vollkommen. Es muss nicht "wie neu" aussehen.

Hast Du die Bretter direkt auf die Betonplattorm gelegt?

 

Hallo,
Zitat von Susanne
Was meinst Du damit, Heiko74?
Bei einer geriffelten Fläche hast du lauter kleine Nuten nebeneinander. Die Oberfläche ist nicht mehr Glatt, man bleibt mit Stühlen hängen, die Oberfläche bricht aus. Auch im Laufe der Zeit neigen so behandelte BRetter schneller dazu zu splittern, da ja keine durchgehende Fläche mehr vorhanden ist.

Zitat von Susanne
Hast Du die Bretter direkt auf die Betonplattorm gelegt?
Natürlich nicht. Auf die Betonplatte, die vorher von allen Unebenheiten befreit wurde, habe ich ein Vlies und eine 1,5mm mm Teichfolie ausgelegt, zurechtgeschnitten, die Ecken verschweißt und alles mit einem speziellen Kleber fixiert und zur Hauswand hin abgedichtet. Auf diese Folie kam dann die Unterkonstruktion aus Douglasie, diese wiederum auf sog. Knudsen Keile ausgerichtet. die komplette Unterkonstruktion ist lediglich an wenigen Stellen an der Hauswand fixiert, also im Prinzip schwimmend auf der Platte verlegt. Erst die Gesamtkonstruktion gibt allem ausreichend halt.

Die Betonplatte ist nicht ebenerdig, sondern, wie es in den 50er Jahren oft gemacht wurde in einer Höhe von ca. einem Meter am Erdgeschoss. Der Keller des Hauses ist an dieser Stelle nicht ganz im Boden, daher de Hohe Betonplatte.

Gruß

Heiko

 

Möchte nun diesen Thread weiterführen.

Men and women, with much pleasure I present to you my terrace


Auf den ersten Blick ist schon zu sehen, dass diese Terasse einfach nur kaputt ist.
Viele Faktoren spielen hierfür eine große Rolle.
Als erstes gehe ich davon aus, dass der Unterbau überhaupt gar nicht passt. Wird wohl nur etwas Sand darunter sein und das war es dann.
Das wegrutschen nach außen ist auch völlig klar da überhaupt keine Randbefestigung gegeben ist.

Die Platten sind nun schon einige male wie es aussieht ausgefugt und nachgefugt worden um Schadensbegrenzung zu betreiben.

Mir als gelernten Straßenbauer und Pflasterer blutet hier natürlich das Herz wenn ich das sehe.
Außerdem sehe ich auch ein Gefahrenpotenzial von den Platten so wie sie jetzt sind ausgehen.

  • Kinder auch Erwachsene können sich Barfuß leicht die Füße aufschneiden, die Platten haben sehr scharfe Kanten.
  • Stolperstellen sind eingebaut.
  • Beim Barfuß laufen kann man sich sehr schnell die Zehen richtig fest Stoßen...

Nun, die finanziellen Mittel sind nicht so gedeckt das ich die ganze Terasse neu bauen kann. Das geht mir momentan zu sehr ins Geld.

Nun aber mein Plan:

Ersteinmal wollte ich eine vernünftige Randeinfassung schaffen, damit mir das ganze nicht weiter nach außen abrutschen kann.
Den Spalt der dadurch Automatisch entsteht mit Edelsplitt auffüllen. Somit ist das ganze etwas eingespannt und sollte nicht mehr wandern können.

Die stark kaputten Fugen auskratzen, anschließend mit Trustzement und Quarzsand sauber ausfugen. Bündig oder etwas überhöht damit die scharfen kannten entschärft werden.

Lockere und stark abgefallene Platten ausbauen, Sand oder was darunter ist raus, mit Splitt auffüllen und wieder einsetzen. Danach natürlich wie oben beschrieben ausfugen.

So wollte ich dieses Jahr überbrücken um nächstes Jahr dann einen Neubau anzustreben. Die Einfassung wäre dann ja schon da. Diese würde natürlich gleich ordentlich gemacht.

Was meint Ihr zu der Sache? Wie würdet Ihr denn vorgehen?
Lasst mal hören was Ihr zu sagen habt.

Aber bitte nicht: "Raus reißen und neu bauen" sagte ich ja schon, das dies nicht möglich ist weil ich mir das nicht leisten kann momentan.


Kurz noch eine Bemerkung am Rande:
Susanne - wenn Du der Meinung bist, das dieses ein neues Thema wert wäre, dann teil es doch bitte und mach was neues mit diesen Zeilen auf.

So long
Espyce
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Susanne  
Hallo Espyce – im Gegenteil: Das ist doch genau das Thema!

Ich finde Deine Terrassenplatten eigentlich ziemlich hübsch und würde sie auf keinen Fall rausreissen. Und wie Du schon sagst: Neu pflastern kostet… Zumal es ja so aussieht, als wären das nicht nur ein paar Quadratmeter...
Du hast hier die Erfahrung, aber Deine Schadensbegrenzungsmaßnahmen erscheinen mir sinnvoll. Womit wolltest Du die Randeinfassung schaffen?

 

@espyce, schön von dir zu lesen.

Deine Terasse braucht wirklich eiwas Überarbeitung. Die Platten scheinen ja noch ganz gut erhalten zu sein, und vor allem relativ lose. Also würde ich sie komplett aufnehmen, die Fugen (Betonreste) entfernen und den Untergrund neu aufbauen. Anschließend wieder verlegen. Wie, wirst du als gelernter Straßenbauer sicher besser wissen als manch anderer.
Dieses Jahr zunächst die Randeinfassung zu machen und später die komplette Terasse kann ich mir gut vorstellen. Das klappt.

 

sonouno  
hmmm... sorry, ich schon wieder, na ja...

soweit ich das aus den Bildern ersehn kann ist die gesammte Terrassenanlage nicht so glücklich ?? (berichtige mich wenn ich da falsch liege) mir wär die zu schmal... geht die ums gesammte Haus ??
Die Platten an sich sind m.E. ganz in ordnung....evtl den Weg weg nehmen und mit den Platten die Terrasse vergrössern ?

also ich würd erst ne Grundplanung meiner Idealvorstellung machen ....
dann anhand des Planes überlegen was sinnvoll und (in diesem Jahr) bezahlbar und umsetzbar ist.....

 

Dass diese Terrasse sanierungsbedürftig ist, sieht man wirklich sofort.
Jetzt willst du natürlich die kleinen Zehen deiner Tochter schützen und vemutlich auch deine. Was willst du denn nächstes Jahr für eine Terrasse bauen? Komplett neu mit anderen Steinen, oder die alten Platten wiederverwenden? Kannst du die Raneinfassung so nivelieren, dass sie heuer nicht zur Stolperschwelle werden und nächstes Jahr genau mit der neuen Terrasse bündig liegen? Wie es auf den Fotos aussieht hat sich der bestehende Belag ja doch etwas gesetzt.
Ich versteh schon, dass du dir Arbeit und Geld aufteilen möchtest, doch musst du aufpassen, dass du dir damit nicht womöglich noch mehr Arbeit einhandelst.
Die lockeren Platten mal fest zu machen und die Kanten zu brechen, wo es notwendig ist, erscheint mir auf jeden Fall eine gute Zwischenlösung.

 

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