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Was haltet ihr von Videoanleitungen?

19.03.2012, 12:54
Geändert von sandro (22.03.2012 um 07:51 Uhr)
sandro  
Hallo Bastelfreunde.
Ich habe in meinem Projekt
Regal für Receiver (Videoanleitung)
als Anleitung mal was neues Probiert. Hatte die Bauphase komplett auf Video aufgenommen. Dadurch hat man für das sehr kleine Projekt schon 27 Minuten zu schauen. Was haltet ihr von solchen Anleitungen? Sind die euch zu lang? Sollte man sowas nach Arbeitsschritten stückeln? Oder einfach Parallel zu "normalen" Anleitung anhängen?
Bin auf eure Antworten gespannt.



Update:
Aufgrund der Anregungen habe ich das Video noch mal überarbeitet. Einige Passagen werden jetzt schneller abgespielt und sind mit Musik hinterlegt.
Hier das neue Video:


 
Anleitung, Video, Videoanleitung Anleitung, Video, Videoanleitung
Bewerten: Bewertung 4 Bewertungen
34 Antworten
Finde ich gut,aber wenn ich was Nachbauen möchte hab ich nicht die möglichkeit mir die
anleitung auszudrucken,was manchmal hilfreich ist.Daher kann ich mich nicht so recht für das eine oder andere endscheiden.

 

sandro  
Stimmt. Daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Dann ist wohl beides zusammen das optimale. Das eine zum Ausdrucken, das andere um zu sehen wie das gemacht wird, gerade für Anfänger geeignet.

 

So ein komplettes Video ist interessant um unbekannte Arbeiten und Handgriffe mal zu sehen. Als Anleitung wäre es mir aber etwas zu lang. Da sollte man es vielleicht doch stückeln.

 

Wenn mir Arbeitsschritte oder Vorgehensweisen unklar sind, ist ein Video sehr hilfreich.
Ansonsten bin ich nicht so auf Videos fixiert.

 

Ich schaue mir die Videos auch eher selten an, aber ich muss mich meinen Vorrednern anschliessen, bei unklarer Vorgensweise ist ein Video manchmal hilfreich

 

Ich finde Videoanleitungen klasse, da man dort auch den einen oder anderen Kniff direkt vorführen kann.


Letztendlich ging's in Deinem Video ja hauptsächlich darum, ein Brett zurecht zu sägen und vier Füße dran zu schrauben. Dafür war mir persönlich Dein Video tatsächlich zu lang und etwas zu eintönig, weshalb ich es auch nicht komplett angesehen habe, sondern immer mal wieder ein paar Sprünge vorwärts gemacht habe. 


Du solltest vielleicht eine zweite Person dazu nehmen, die die Kamera bedient, um auch mal Perspektivenwechsel vollziehen zu können.Durch die Perspektivenwechsel kannst Du dann auch mehr Schnitte machen, so dass das Video insgesamt etwas lebendiger wirkt.


Auch muss man nicht jeden Arbeitsschritt in Gänze zeigen. Beispielsweise hätte es beim Abschleifen der abgerundeten Ecken gereicht, den Anfang zu zeigen und ggf. noch das Ende. Aber keinesfalls beide Ecken komplett. Dazu ist auch die Geräuschkulisse des PMF zu nervig. Anschließend noch beidseitig komplett die Kantenfräse (auch ein nerviger Ton) und auch wieder doppelseitig das Abwischen des Bretts. Das sind alles Sachen, die kann man andeuten oder beispielsweise mal eine Nahaufnahme von der Kantenfräse bei der Arbeit einstreuen. So kann man dann schon mal die eine oder andere Minute sparen.


Schau Dir mal ein paar Videos von Steve Ramsey (http://www.youtube.com/user/stevinmarin). Der macht das meiner Meinung nach ziemlich gut.


Übung macht den Meister. Ich bezweifel, dass es bei mir aus dem Stegreif besser werden würde, wenn ich Videos von meinen Projekten drehen würde. Vielleicht ist es eine gute Idee, das Projekt vorher durchzuplanen und eine Art Drehbuch dazu zu schreiben.

 

Sofern das Video kurz, also "geschnitten" ist, denke ich, dass es großen Vorteil bringt. Ansonsten würde bei größeren Projekten viel zu viel Zeit in Anspruch genommen werden müssen, um es anzuschauen.

Will man eine bestimmte Bauphase oder einen Handgriff nochmal anschauen, müsste man hin und her "spulen"...

 

dausien  
Ich habe auch schon darüber nachgedacht zu den Bauanleitungen ein Video zu erstellen. Dies ist aber bisher am Kameramann gescheitert - bin ja meistens alleine in der Werkstatt. Das Video sollte dann in einzelne Teile passend zu den Schritten in der Bauanleitung geschnitten werden und wie Tobi74 schon geschrieben hat kann man sich ja auch auf einige exemplarische Arbeitsschritte beschränken, beim Zuschnitt reicht z.B. das Sägen eines Brettes, wenn die anderen 10 genauso sind etc. Ich bin ja gerade bei größeren Projekten schon mal gut 1 -2 Stunden mit schleifen beschäftigt - das will sich mit Sicherheit keiner in voller Länge anschauen.
Des weiteren sollte man den Originalton etwas drosseln sonst brauch der Betrachter auch einen Gehörschutz . Man kann dann ja einen Kommentar zu den einzelnen Arbeitsschritten aufsprechen, was natürlich dann noch mehr Arbeit in der Aufbereitung macht.

 

Ich finde "Videos" aus Bildern mit hinterlegter Musik immer ganz gut und anschaulich. 
Die störenden Nebengeräusche sind weg und durch die Musik etwas aufgelockert. 


Nach dem Muster, wie ich es bei diesem Projekt eingefügt habe: 


http://www.1-2-do.com/de/projekt/Geburtstagsflieger-Geschenk-Gutschein-Flugzeug/bastelanleitung/5406/


Wie die anderen schon sagten, sollte das Video vielleicht nicht zu lang sein ;-)

 

Susanne  
Hi Sandro,

eine tolle Diskussion, und: Schön, Dich zu sehen! Du machst das übrigens ziemlich gut, alle Achtung!

Ich finde Video-Anleitungen super, denn dort kann man sich ein paar Kniffe und Handgriffe abschauen, und gerade für Anfänger sind sie eine wichtige und lehrreiche Hilfe.
Ich persönlich nehme mir aber - zugegeben - selten die Zeit, um eine so ausführliche Videoanleitung anzuschauen, und ich würde vermuten, dass es vielen ähnlich geht.

Dreh- und Angelpunkt bleibt nun einmal die schriftliche Bauanleitung, denn dort kann man meist alles Wesentliche auf einen Blick erfassen.
Wenn man dann beim Nachbauen allerdings in's Stocken gerät, ist ein Video eine unschlagbare Hilfe, und auch so ist es ja schön, anzusehen.

Perfekt fände ich es, wenn die Video-Schritte zumindest in etwa den Schritten der Bauanleitung entsprächen. Dann hätte man genau dort Hilfe und vertiefende Informationen, wo man sie braucht.
Wer dann auf den Geschmack kommt, kann sich ja die anderen Video-Sequenzen auch ansehen und sich darüber freuen, eine Arbeit mal so schön nachvollziehbar gezeigt zu bekommen.

Viele Grüße
Susanne

 

Ekaat  
Wenn ich in Bauanleitungen Videos entdecke, schaue ich erst mal, wie lang das Ding ist. Ist es über 3-4 Minuten, lasse ich das Ansehen. Des weiteren kommt dazu, daß viele der hier eingestellten Videos wackelig und unscharf sind und bei der Tonqualität zu wünschen übrig lassen. Das soll jetzt nicht heißen, daß ich von Euch perfekte professionelle Clips erwarte, aber es ist schon nervig, wenn die Stichsäge den Kommentar übertönt, wenn nicht gar verschluckt. Ich glaube, ein gut gemachtes Foto sagt da mehr aus.
Für mich persönlich stellt sich diese Frage nicht, da ich allein lebe und somit keinen Kameramann zur Verfügung habe. Kreissäge und Kamera gleichzeitig bedienen ist noch schlimmer, als autofahren und mobil telefonieren. Deswegen lasse ich es.
Es gibt allerdings hier in den Bauanleitungen einige Videos, die wirklich gut gemacht sind und auch das Know-How gut rüberbringen.

 

Ekaat  
Langsam wird mir unheimlich: Ich stimme schon wieder mit Susanne überein - oder sie mit mir!

 

Susanne  
Hach, Geschwister im Geiste...

 

Ich habe mich kurz durch Dein Video geklickt. Dabei ist mit aufgefallen, dass Du Querschnitte am Parallelanschlag ausführst. Diese Vorgehensweise halte ich für sehr gefährlich. Wenn Du das Werkstück auf der "hohlen Gasse" zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt verkantest, kann es zum Fluggeschoss werden, das in Deine Richtung fliegt. Am Ende des Schnitts kann man sehr gut hören (ca. 03:50), dass Du leicht verkantest und mit der Schnittkante die aufsteigenden Sägezähne touchierst und Du Dir damit Deine Kante verdirbst. Bitte entschuldige, sowas sollte man nicht unbedingt im Internet zeigen.

Hast Du keinen Queranschlag für Deine Säge? Oder bau Dir einen Crosscut sled.

 

Wo Ekaat recht hat...

Klar finde ich ein Viedeo nicht schlecht - dabei kommt es natürlich auf die Länge an. Besondere Kniffe und Tricks in voller Länge zu zeigen, geht in Ordnung, das ganze Projekt ungeschnitten zu veröffentlichen, hat hingegen was von einem "Dia-Abend": Niemand geht freiwillig hin, wenn er vorab bescheid weiß.

Doch das Optimum kann man da raus holen, wo es gelingt, ein kurzes, prägnantes Video mit Zeichnungen und aussagekräftigen Bildern zu kombinieren.

Oder anders rum gesagt: Das Video kann mir Lust auf Dein Projekt machen, wenn´s gut geschnitten ist. Zum Nachbau ist es eher unpraktisch - mein Rechner steht nicht im Werkraum!

Da wäre eine ergänzende Schritt-fürSchritt-Anleitung mit Zeichnungen, Maßen etc. eine sinnvolle Ergänzung. Jedenfalls für mich.

Deine Idee an sich finde ich übrigens sehr gut.

 

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