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Was haltet ihr von den Strompreisen ? [Talkrunde]

20.10.2013, 09:44
Funny08  
Wir Heimwerker mit unseren vielen Maschinen haben alle das gleiche Problem - die meisten Maschinen laufen mit Strom.

Nun steigt der Sprompreis Jahr für Jahr, die Stromkonzerne fahren Milliarden Gewinne ein und den Kunden bleibt nur übrig - Strom zu sparen wo es nur geht - oder sich noch tiefer in die Tasche greifen zu lassen.
Mit der Anhebung der Ökostromumlage (von momentan 5,277 Cent auf dann 6,240 Cent je Kilowattstunde) steigen die durchschnittlichen Stromkosten pro Familie im kommenden Jahr wieder um etwa 40€ an.

Findet ihr die Strompreise sind OK?
 
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56 Antworten
Funny08  
Ich für meinen Teil finde es erschreckend was Strom und Energie im Allgemeinen nun für uns kosten.
Langsam gehen mir auch die Möglichkeiten aus um groß Energie zu sparen.
Energiesparende Geräte wie Kühlschränke mit A+++ usw kosten Unsummen, LED´s und alles sonstige was im Verbrauch günstig ist, kostet in der Anschaffung oft soviel das es sich manche zwei mal überlegen
Eine Marken LED mit zB 4 Watt kostet im Baumarkt gut und gerne mal 10€ - und ersetzt zB eine 40 Watt Glühbirne. bei 3 Stunden täglicher Brenndauer, hat sich die Anschaffung nach etwa 9 Jahren amortisiert....

 

Nein,die Stompreise an der Börse fallen,und durch die EEG-Umlage wird es für uns Privatverbraucher immer Teurer,die Industrie hat die möglichkeit der Ausnahme,der Privatverbraucher nicht.Die Gründe für die diese Regelung gehören auf den Prüfstand.

 

Woody  
Definitiv nein. Aber es ist wie mit den Spritpreisen, manche sind nun mal (beruflich) gezwungen mit dem Auto zu fahren, sie müssen tanken. Genauso verhält es sich mit dem Strombezug. Manche bzw. viele Geräte funktionieren nun mal nur mit Strom. Dem Verbraucher bleibt nur einzusparen, wo es ohne massive Verluste der Lebensqualität geht. Auf einen strombetriebenen Springbrunnen kann ich verzichten, auf meinen Herd oder Kühlschrank nicht.

Stromanbieterwechsel wäre auch eine Option, doch irgendwann hat man auch alle günstigen Anbieter durch, zumal muss jährlich gewechselt werden, um auch vom Neukundenbonus zu profitieren. Ich vergesse schon, wann meine Pickerln (§57a STVO in Ö) für die Autos fällig sind, da soll ich mir auch noch merken, wann die Kündigungsfrist für den Stromlieferanten ist?

 

Funny08  
Wohl wahr Hoppel - die Konzerne sprechen sich ab - und das Kartellamt schaut hilflos zu

 

Funny08  
Anbieterwechsel ist schön und gut - in meiner Familie sind dabei schon 2 böse auf die Nase gefallen - ich weis nun die Namen der Anbieter nicht mehr - aber beide konnten statt zu Sparen einige hundert Euro in den Wind schießen weil die ach so tollen Billigheimer pleite gingen und die Vorrauszahlungen pfutsch waren ... also da sollte man sich vorabe gut Informieren - sonst wird es teurer als davor.

 

Für mich sind die aktuellen Strompreise - wie auch alle anderen Energiepreise - ein klares Indiz für das völlige Versagen in der Politik.

Wäre ich Abgeordneter im Bundestag, würde ich vermutlich auch Fehler machen. Das sei Jedem zugestanden. Doch gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Zu einem guten Politiker gehört auch, Kurskorrekturen vor zu nehmen, wenn man merkt, etwas läuft völlig aus dem Ruder.

In Deutschland wird seit Jahrzehnten die soziale Marktwirtschafft geprädigt, aber mittlerweile sind wir auf amerikanisch-liberalem Niveau angekommen: Jeder nimmt, was er bekommen kann... Die Zeche zahlt in solchen Fällen immer der Kleine Mann.

 

Zitat von Funny08
Anbieterwechsel ist schön und gut - in meiner Familie sind dabei schon 2 böse auf die Nase gefallen - ich weis nun die Namen der Anbieter nicht mehr - aber beide konnten statt zu Sparen einige hundert Euro in den Wind schießen weil die ach so tollen Billigheimer pleite gingen und die Vorrauszahlungen pfutsch waren ... also da sollte man sich vorabe gut Informieren - sonst wird es teurer als davor.
Die Idee ist gut - aber die Realität spottet jeder Beschreibung.

Wir haben vor Jahren zu einem hamburger Ökostrom-Anbieter der ersten Stunde gewechselt, der - soweit ich weiß - heute noch gegen zu hohe Durchleitungsgebühren prozessiert. Einfach war die Umstellung nicht... Etwas später haben wir Strom aus Berlin bezogen, bis das Tochterunternehmen der Berliner Stadtwerke Konkurs anmelden mußte - und seit dem sind wir wieder beim Grundversorger... (ist jetzt ironisch gemeint...)


Bei meinen Schwiegereltern ist es garnicht so weit gekommen, weil der neue Lieferant garnicht erst in der Lage war, zu liefern. Auch ´ne Leistung - oder?

So gesehen frage ich mich, was wohl in den Köpfen der Verantwortlichen vorgehen mag, wenn sie von einem "freien Strommarkt" reden.

 

@Schupo,da Stimme ich dir Völlig zu,es wär für die Politiker sicher gut mal zu sagen,so war das nicht gemeint,da müssen wir nochmal rann und Nachbessern,aber nein,da wird der grösste Blödsinn einfach weiterlaufen gelassen und keiner kümmert sich mehr drumm.

 

Funny08  
Der Witz an der Politik ist - schau man sich mal die Aufsichtsräte der einzelnen Firmen an - zb RWE - E.on oder EWE - findet man viele große Wirtschaftsbosse - Politiker usw.
Die Energiewirtschaft kann sicher auf eine große Lobby zurückgreifen und dementsprechend die Politik zu Ihrem Vorteil bestimmen - oder seh ich das falsch ?

 

Woody  
Zitat von Funny08
Anbieterwechsel ist schön und gut - in meiner Familie sind dabei schon 2 böse auf die Nase gefallen - ich weis nun die Namen der Anbieter nicht mehr - aber beide konnten statt zu Sparen einige hundert Euro in den Wind schießen weil die ach so tollen Billigheimer pleite gingen und die Vorrauszahlungen pfutsch waren ... also da sollte man sich vorabe gut Informieren - sonst wird es teurer als davor.

das ist eigentlich der Hauptgrund, warum ich bei meinem rel. teuren Grundversorger bleibe , meinereiner hat nämlich grundsätzlich die Begabung, auf die Sch.nauze zu fallen.

 

Funny08  
Zitat von Woody
das ist eigentlich der Hauptgrund, warum ich bei meinem rel. teuren Grundversorger bleibe , meinereiner hat nämlich grundsätzlich die Begabung, auf die Sch.nauze zu fallen.
Das kommt mir bekannt vor *g deshalb bestelle ich ungerne im Netz, habe kein Onlinebanking, verleihe nichts mehr und mache keine Geldgeschäfte mit Freunden und Bekannten ... es erspart einem einfach viel Frust und Ärger

 

Wir wechseln den Stromanbieter regelmässig und hatten noch nie Probleme. Allerdings berücksichtigen wir die Mega-Super-Schnäppchen mit Vorauskasse nicht (edit: und nix mit > 3 Monaten Kündigungsfrist) sondern sind bisher immer bei größeren Anbietern oder Stadtwerken gelandet. Bezahlt wird was verbraucht wird und zwar dann wenns verbraucht ist.

Das Thema Strom und Werkzeug ist schon ein spannendes. Ich vermisse ehrlich gesagt etwas die Aktivität der Hersteller. Stromsparend spielt bei Werkzeugen aus irgendeinem Grund keine wesentliche Rolle. Ich bin mir aber sicher dass man da auch noch einiges rausholen könnte - sowohl bei der Produktentwicklung als auch im Marketing.

Natürlich könnte man als Anwender auch die Nummer kleiner nehmen die die Anforderungen auch noch erfüllt. Dem Loch in der Wand ist es egal ob es mit 500 W oder mit 850 W gebohrt wurde.

 

Geändert von WerkenStattReden (20.10.2013 um 11:13 Uhr)
Zitat von Woody
Ich vergesse schon, wann meine Pickerln (§57a STVO in Ö) für die Autos fällig sind, da soll ich mir auch noch merken, wann die Kündigungsfrist für den Stromlieferanten ist?
Kann man doch gar nicht vergessen. Der Versorger erinnert einen ja regelmässig an die Möglichkeit zu wechselt - wenn er die Jahresendrechnung schickt.

 

Zitat von Woody
das ist eigentlich der Hauptgrund, warum ich bei meinem rel. teuren Grundversorger bleibe , meinereiner hat nämlich grundsätzlich die Begabung, auf die Sch.nauze zu fallen.
Gehrt mir genau so. Außerdem kenne ich ein paar Leute die beim Grundversorger Arbeiten. Die wollen auch Leben. Die Probleme sind nicht die eigentlichen Grundpreise sondern die Abgaben die im Strompreis sind. Mehrwertsteuer, Gebühren für Erneuerbare Energie, Kohlepfennig usw. Die Abgaben sind halt zu hoch. Das die Energieversorger Gewinn machen wollen ist durch die Gesellschaftsform AG vorgegeben. Regionale Energieversorger die den Gemeinden gehöhren sind da vielleicht die bessere Lösung. Die benutzen den Gewinn wenigstens für die Gemeindekasse, bzw. bei uns für den Busverkehr zu Sponsoren.

 

Klar ist der Strom zu teuer, bzw. die Praxis der Preisentwicklung wird von der Realität überholt, ohne dass unsere Politiker dazu in der Lage wären entsprechend zu handeln.

Solange ich aber täglich sehe, wieviel Geld mit Handys / Smartphones usw. verplempert wird, solange Alkohol und Zigaretten im Unverstand konsumiert werden, solange vor Kitas und Schulen sich Staus bilden, weil die lieben Kleinen ja bis vor die Tür gebracht werden müßen .... solange man mit dem SUV bis vor die Eingangstür vom Fitnessstudio fahren muß ...

... solange jammern wir auf verdammt hohem Niveau! Was sind da 40€ im Jahr?

Mit Sicherheit trifft es einige sehr hart, da löst jeder € weniger zunehmend ein Dilemma aus, aber der Großteil lamentiert nur rum, sorry.

@ woern
Den Kohlepfennig gibt es seit 1996 nicht mehr, der war Verfassungswidrig

 

Geändert von bonsaijogi (20.10.2013 um 11:33 Uhr)

Umfrageergebnis anzeigen

Was haltet Ihr vom Strompreis? (32 Teilnehmer)

Ergebnisse

  • Ist viel zu teuer 90,63% (29 Stimmen)
  • Ist ok so wie er ist 0% (0 Stimmen)
  • Müsste noch höher sein 6,25% (2 Stimmen)
  • Der Preis ist mir egal 3,13% (1 Stimme)
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