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was für Druckluftwerkzeuge braucht man?

29.04.2014, 09:21
Geändert von Teckel (29.04.2014 um 09:41 Uhr)
Ich hatte seit Jahren einen kleinen Kompressor. 25 Liter Kessel - ölfrei - 108 Liter Ansaugleistung. Damit konnte ich die Reifen befüllen. Mal was ausblasen ... Das war es aber auch schon.

Jetzt kam ich günstig an diesen hier

Blitz GT42H - 270 Liter Kessel





Gekauft hatte ich mir schon einen Schlagschrauber. Da der kleine Kompressor aber nix konnte, mußte ich die Radmuttern erst einmal von Hand anlösen... Das dürfte jetzt ja kein Problem mehr sein

Einen Schlauchaufroller hab ich mittlerweile auch schon montiert, da ich doch keine Kupferleitungen in der Garage verlege. Das hatte ich zwar geplant, wäre aber nach gründlicher Betrachtung dann doch etwas über dimensioniert.




Einen Druckminderer - Wasserabscheider - Öler habe ich.

Von Bosch blau gibt es Druckluftwerkzeuge... Aber von Bosch grün gar nix... Somit mußte ich den Klammerer schon von Prebena kaufen. Ist zumindest auch wenigstens grün

Ich über lege eine feste Leitung zum Haus zu legen. Dort dann auf jeder Etage eine Zapfstelle... Ist aber Zukunftsmusik.
Manche Druckluftwerkzeuge sind einfach viel leichter, da ja der Elektromotor weg fällt.

Was gibt es noch zu bedenken?
Was noch für Tipps?

Edit: Sorry. Am Handy war das Thema auf einmal schon weg, bevor ich überhaupt was geschrieben hatte...
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25 Antworten
Kommt darauf an was Du machen willst.

Schlagschrauber: Reifenwechsel
Bohrer: Bohren und Schleifen
Flex: Schleifen und 'Trennen
Unter- bzw. Oberdosengerät: Lasieren, Lakieren, Waschen
Düse: Reinigen und Trocknen
Meissel: Stemmen
...

Immer darauf achten dass der Kompressor auch die benötigte Luftmenge und den Druck erzeugen kann.

 

Hi,

komische Frage... Naja, Basis dürfte ein vernünftiger Schlauch mit entsprechendem Querschnitt sein, ich persönlich ziehe "gerade Schläuche" den "Kringeldingern" vor. Eine Verwendung für eine konventionelle Blaspistole hat wohl auch jeder, für Autofahrer/Radfahrer/Fussballspieler ist ein Reifenfüller auch praktisch.

Ansonsten bin ich ein großer Freund davon, zunächst einmal einen konkreten Bedarf zu haben, und dann zu überlegen, welches Werkzeug das geeignete ist...

Spitzmaulfrosch

 

Was ich sehr empfehlen kann, sind solche Druckluftnagler - da steckt wesentlich mehr Power dahinter, als die elektrischen Tacker aufbringen können.

Gerade für große (und schnelle) Bauten sind die Dinger genial

 

Zitat von Ebony_Ivory
Was ich sehr empfehlen kann, sind solche Druckluftnagler - da steckt wesentlich mehr Power dahinter, als die elektrischen Tacker aufbringen können.
Ja, einen elektrischen hatte ich mir mal bestellt, Enttäuschung auf der ganzen Linie.

Wobei ich gerne mal einen Blick auf den Ryobi P320 werfen würde. Der geht auf der anderen Seite des Atlantiks für umgerechnet 95 € ohne Akku über den Ladentisch.

 

Wie schon gesagt wurde... kommt drauf an was du machen möchtest.
Ich habe mittlerweile ein recht umfangreiches Sortiment an Druckluftwerkzeugen und greife gerade bei Schleifarbeiten sehr gerne darauf zurück. Die Geräte sind leichter und kleiner... man kommt also besser an unzugängliche Stellen und es ermüdet auch weniger damit zu arbeiten.
Im Grunde kann man fast jedes E-Gerät durch ein Druckluft-Gerät ersetzen... aber eben auch nur stationär.

 

Bei Schleifgeräten stimme ich einrichter absolut zu.

Gerade an schlecht zugänglichen Stellen oder über Kopf unschlagbar.

Greife bei Kfz-Karosseriereparaturen gerne darauf zurück...

 

Genau darum geht´s auch irgendwie... Wenn ich eine Leitung zum Haus lege, dann bin ich da ja auch wieder sehr flexibel. Mit nem 10ner Schlauch kommt man dann ja im Haus (Anschluß auf jeder Etage vorrausgesetzt) auch in jede Ecke.

Ich hab jetzt gerade eine Folie auf das Gartenhaus gelegt. Die Enden umgeschlagen und unter das Dach getackert! Das war super!!! Hammer Geräusch! Will noch mehr Tackern

Ich hab jetzt z.B. noch Schwerlastrollen für den Kompressor bestellt. Damit ich ihn auch mal an die Seite rollen kann (150 kg)

Ich hab z.B. nen Budget Borhhammer. Damit kann ich schon mal was weg hämmern. Der ist aber schwer wie HULLE. Wenn ich jetzt son DruckluftHammerSet angucke...
Das kost ja fast nix (ab 25 Euro incl. Koffer und Meißel)...
Und der Luftvorrat für kleinere Arbeiten ist ja auch gegeben...

Deshalb frag ich auch nach Tipps und Tricks

Von Prebena gibt´s jetzt z.B. auch ein Flaschen - Set Kompressor / Verleih. Hat auch was.

 

So ein Druckluft-Hammerset habe ich auch... ja, das geht auch recht gut. Aber... es ist halt sehr leicht und man kann es daher eher nur für kleinere Arbeiten einsetzen. Fliesen abklopfen geht damit echt super. Nur wenn man ne Mauer wegstemmen möchte, ist man mit dem kleinen Teil aufgeschmissen. Da braucht man dann schon schweres Gerät. Ein entsprechender Druckluft Hammer kostet erstens recht ordentlich und zweitens ist dann dein Kompressor auch deutlich überfordert.
Zum lackieren ist Druckluft natürlich auch klasse... in wie weit da die elektrischen Systeme mitkommen, kann ich nicht sagen (vielleicht bald, wenn ich bei dem Test auserwählt werde).

Zum Bohren greife ich übrigens zur elektrischen... obwohl ich auch nen druckluftbetriebenen Bohrer habe. Irgendwie ist da das Gefühl beim elektrischen besser.

Beim Stabschleifer ist für grobe und mittlere Arbeiten die Druckluft gut... für sehr feine Sachen greife ich auf nen Dremel zurück. Da stört der Schlauch einfach zu sehr... finde ich.

Ich habe auch eine Drockluft Ratsche... aber da habe ich wohl den Sinn noch nicht erkannt. Geht mit ner normalen alles viel schneller und einfacher. Außerdem ist das Ding zu unhandlich.

Beim Schlagschrauber gibts wohl nichts besseres als Druckluft. Hier lohnt allerdings die Anschaffung eines echt guten Geräts. Die billigen haben einfach zu wenig Power oder verbrauchen (verschwenden) zu viel Luft.

 

Achso... ja... Druckluft Leitungen

Also ich habe normale (ich glaub so um 10mm) Kupferrohre verwendet. Sind preiswert und lassen sich gut verarbeiten. Schläuche immer so kurz wie möglich... so lange wie nötig.
Was bei größeren Arbeiten echt lohnt ist ein usätzlicher Lufttank. Da bin ich auch noch am überlegen, mir was größeres anzuschaffen.

Öler immer erst am Ende der Leitung einspeisen und immer einen 2. Anschluss ohne Öler vorsehen. Bei Lackarbeiten wäre Öl nicht so gut... außer für ein Ölgemälde.

Druckminderer auch erst am Anschluß. Die Kupferleitungen dienen als zusätzlicher Drucktank bei mir. Bei 8-10 Bar sollte da eigentlich nix passieren denke ich. Aber da musste dann mal nen Fachmann oder Google bemühen.

 

Zitat von einricher
Ich habe auch eine Drockluft Ratsche... aber da habe ich wohl den Sinn noch nicht erkannt. Geht mit ner normalen alles viel schneller und einfacher. Außerdem ist das Ding zu unhandlich.
Wenn Du mal an einem Kraftfahrzeug am Schrauben bist, wirst Du schnell erkennen, wozu die Ratsche gut ist...

 

Hier meine Wartungseinheit...



Hatte bisher (wenn ich sie benötigte) den Schlauch bis zur Stelle der Arbeit. Karton auf den Boden gestellt. Dann die Wartungseinheit rein - senkrecht natürlich - und dann mit dem Spiralschlauch das Werkzeug dran. Das ist aber bei weitem nicht optimal gelöst... Ich weiß nur noch nicht, wie ich es besser machen könnte. Außer die WE an meinen Gürtel So wie in den Filmen, wenn die im Vollschutz rumlaufen und über den Spiralschlauch Luft bekommen... Genau. Sowas bau ich mir.

 

Das mit der mobilen Wartungseinheit ist garkeine so schlechte Idee. Ich glaube da überleg ich mir auch mal was. Nen rollbaren kleinen Tisch mit Ablage für das Werkzeug und fest montierter Wartungseinheit. Danke, dass du mich auf die Idee gebracht hast.

 

Ich hatte auch überlegt, ob es feste Örtlichkeiten geben wird. Dann könnte dort z.B. einfach eine Halterung angebracht werden. Da wird die WE dann einfach eingeklinkt...

DIE LÖSUNG
Ich setze die WE in eine Werkzeugkiste! Da kommt das Druckluftwerkzeug rein. Dadurch ist sie schwer genug, dass der Spiralschlauch sie nicht wegzieht. Man hat das DL - Werkzeug beisammen, die WE ist sicher und senkrecht... Öl hat auch einen festen Platz! So wird es gemacht...

HA. So kommt man beim Diskutieren auf Ideen.... Klasse!

 

Aus meiner Erfahrung her hat sich das übliche Starterset als relativ nützlich erwiesen. Zusätzlich hab ich mir eine Schlauchtrommel, eine Wartungseinheit, Lackierpistolen und nen Druckluftnagler dazu gekauft. Bei letzteren habe ich mir eine etwas Billigeres Model von Güde besorgt (für etwa 40 Euronen im Angebot). Ich bin mit dem Tacker mehr als zufrieden. Verarbeitung und Handhabung sind wirklich super! Du solltest dich immer Fragen, was möchtest du alles mit dem kompressor Arbeiten und wie oft möchtest du mit dem Werkzeug Arbeiten. Benötigst du das Werkzeug dann min 1-2 mal die Woche würde ich Grundsätzlich auf Marke gehen. Wenn du es aber nur einmal/halbjahr brauchst dann reicht auch was Günstiges vom Supermarkt.

 

wenn man mal auf Youtube die Heimwerkervideos aus den USA verfolgt, sieht man das das Thema Druckluftwerkzeuge bei den Amis eine weitaus größere Rolle spielt als bei uns. Ich bin immer wieder fasziniert von den äußerst praktischen Druckluftnaglern. Man hat den Eindruck als gäbe es in Amerika gar keinen Hammer.
Ich persönlich habe gar kein Druckluftgerät außer einem Kompressor für Fahrradreifen und wenn ich den Anwerfe ist das ganze Haus hellwach. Also, Druckluft ist meiner Meinung nach eher was für Profiwerkstätten...

 

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