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Was bedeutet die neue Stufe des Glühlampenausstiegs zum 1. September 2012 ?

30.08.2012, 11:09
2012 ist die vorletzte Stufe des Glühlampenausstiegs erreicht. Leuchtmittel-Hersteller dürfen ab dem 1. September auch keine 40-Watt und/oder 25-Watt-Glühlampen mehr auf den Markt bringen.

Das bedeutet aber nicht, dass auch der Verkauf von Glühlampen ab sofort verboten wäre. Restbestände, die zum Stichtag noch in den Regalen der Ladengeschäfte stehen, können noch verkauft werden.

Dennoch werden viele Fragen zu dem Thema haben:

Immerhin sind Glühlampen Jahrzehnte lang das Leuchtmittel gewesen, das am weitesten in deutschen Haushalten verbreitet war.



Welche Alternativen gibt es auf dem Markt?

Wie finde ich die richtige Lampe?

Welche Lampe ist für welchen Einsatzzweck sinnvoll?

Und: Wie entsorge ich Sparlampen?

Was fällt Euch dazu ein?
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Energieeinsparverordnung, Energiesparlampen, Halogenleuchten, LED Energieeinsparverordnung, Energiesparlampen, Halogenleuchten, LED
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82 Antworten
Was mir dazu einfällt? Das schreibe ich jetzt hier besser nicht...

Was mich richtig ärgert ist die Tatsache, dass es bestimmte Glühlampenformen nicht als Energiesparlampe gibt!

Wir haben im Esszimmer einen Kronleuchter - auf antik getrimmt - in diesem sind gedrehte Kerzen eingebaut. Diese gibt es nicht als Energiesparversion... und nun? Auf hässlich umrüsten? Kommt nicht in Frage!

Also werde ich wohl oder übel diese Tage im Fachhandel mindestens einen Satz auf Reserve legen müssen...

Zu der Entsorgung der Sparlampen fällt mir noch ein, das die Lobby sicherlich davon ausgeht, dass die Lampen nicht im Hausmüll landen - die Realität sieht jedoch anders aus...

Ich kenne einige, die haben zwar schon auf Energiesparleuchten umgestellt und mussten auch bereits welche austauschen, wussten aber nicht, dass diese gesondert entsorgt werden müssen...

mfg Dieter

 

Also ich habe mich schon n paar Tage besser Wochen damit beschäfftigt und irgendwie lande ich immer wieder bei LEDs.
LEDs habenzwer bisher den Nachteil das es noch nicht so viele "formschön" gibt zB solche wie von Kneippianer erwähnte gedrehte Kerzen. Dafür sind sie Lumenmässig die einzigen die ein riesiges Sprektrum abdecken. Nicht erwähnen braucht man die Lebensdauer.

Es gibt auch räume die ich in zukunft mit normalen Glühbirnen betreiben werde. Gott sei dank habe ich bei nemRestpostenhändler noch welche bekommen. Das dürfte für die nächsten zwei Kriege reichen

 

dausien  
Zitat von Kneippianer
...
Was mich richtig ärgert ist die Tatsache, dass es bestimmte Glühlampenformen nicht als Energiesparlampe gibt!

Wir haben im Esszimmer einen Kronleuchter - auf antik getrimmt - in diesem sind gedrehte Kerzen eingebaut. Diese gibt es nicht als Energiesparversion... und nun? Auf hässlich umrüsten? Kommt nicht in Frage!...
Du meinst sicherlich diese:



Zumindest haben wir die bei uns im Flur / Treppenaufgang,
gibt es es inzwischen als LED z.B. diese hier.
Sie sind allerdings nicht sonderlich hell, alternativ gibt es noch Halogen-Sockel von E14 auf G9 mit verschiedenen Gläsern zum Aufschrauben. Diese tragen allerdings etwas in der Höhe etwas auf.
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Durch den Ausstieg werden sicherlich auch noch die Preise entsprechend fallen. Die LED-Technik wird sich immer weiter entwickeln und das gesamte Lichtspektrum abdecken können. Zum Glück, denn sonst hätten diese Leuchtmittel keine Chance im Markt.

Dank an Dausien für Deinen Bilderbeitrag - ich wollte nun nicht gleich alles mit Bildern zupflastern - schön, wenn ihr auch tolle Lampenformen findet.

Es gibt ja mittlerweile sehr viele Formen in allen Leistungsklassen, egal ob Kalt- oder Warmweiß.

 

Ich habe direkt beim Einzug ins Haus (2003) fast alle Leuchtquellen mit Energiesparlampen ausgestattet (oftmals von IKEA). Lediglich die Bereiche die "SEHR HELL" sein sollten waren anfangs noch den "normalen" Glühbirnen vorbehalten, wurden aber mit dem erscheinen der OSRAM HALOGEN GLÜHBIRNEN (30% weniger Energie) ausgetauscht soweit es möglich war.

Im Frühjahr d.J. habe ich ALLE LAMPEN auf OSRAM Energiesparlampen umgestellt je nach Raum und Lebens-/Arbeitsbereich entweder auf COOL WHITE (BÜRO - ARCHIV - SPIND - KÜCHE) und alle anderen auf WARM WHITE.

Meine Erfahrungen mit den Energiesparlampen:
Die relativ geringe Leuchtstärke (speziell E14) ist eigentlich Geschichte. Die verfügbaren Leistungen sind für mich mittlerweile ausreichend und ich bin zufrieden.

Was die HALTBARKEIT angeht, kann ich ALLEN BISHER verwendeten Birnen nur sehr gute Noten geben. Ich kann mich an eine einzige Birne erinnern die nach mehreren Jahren Dienst ein "leuchten" versagte und das war noch nicht einmal eine billige IKEA-Birne sondern eine Philips (wenn ich mich recht erinnere).

Alle alten Energiesparlampen (die durch die OSRAM ersetzt wurden) habe ich mittlerweile verschenkt und die leuchten nun bei Freunden und Verwandten munter weiter ...

Fazit:
Ich bin ein großer Fan von Energiesparlampen und werde sicherlich nichts anderes mehr verwenden wenn es nicht unbedingt notwendig ist.

 

Das mit den Energiesparlampen ist eine absolute Sauerei. Allein das bei diesen Miniatur-Leuchtstofflampen bzw.bei Leuchtstofflampen die Verwendung von Quecksilber per Ausnahmeregelung erlaubt, ist ein Skandal.
Vor einigen Tagen kam im TV ein Beitrag, hier wurde festgestellt das bei Betrieb dieser Dreckschleudern ganze Giftcocktails ausdünsten, natürlich auch krebserregende Stoffe.
Die Lebensdauer von teilweise bis zu 24000 Std. ist mehr als zweifelhaft. Bei häufigen Einschalten, wie es z.B.frühmorgens in jeden größeren Haushalt, reduziert sich die Lebnsdauer bald auf bekanntes Glühlampenniveau.Wenn man dann bedenkt das die Entwicklung der Glühlampe schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhundert bewusst durch das Phoebuskartell beendet wurde, ist der jetzige Schritt der Politik, noch dazu wo es keine ernsthafte Alternative gibt,ein Skandal.

 

Zitat von dausien
Du meinst sicherlich diese:
Jein dieses Modell kenne ich bereits - Danke trotzdem - nur müssten wir bei deren Verwendung noch während des Essens einen Baustrahler aufstellen, damit man sein Essen sieht...

Dieses Modell bringt 50 Lumen - entspricht ca 7,5W Glühfadenlampe... mehr brauch ich nicht zu sagen...

Das Problem ist jedoch auch, das wir klare Leuchtmittel verbaut haben und ich auch will, dass das so bleibt...

 

Zitat von 2011jes
Das mit den Energiesparlampen ist eine absolute Sauerei. Allein das bei diesen Miniatur-Leuchtstofflampen bzw.bei Leuchtstofflampen die Verwendung von Quecksilber per Ausnahmeregelung erlaubt, ist ein Skandal.
Vor einigen Tagen kam im TV ein Beitrag, hier wurde festgestellt das bei Betrieb dieser Dreckschleudern ganze Giftcocktails ausdünsten, natürlich auch krebserregende Stoffe.
Die Lebensdauer von teilweise bis zu 24000 Std. ist mehr als zweifelhaft. Bei häufigen Einschalten, wie es z.B.frühmorgens in jeden größeren Haushalt, reduziert sich die Lebnsdauer bald auf bekanntes Glühlampenniveau.Wenn man dann bedenkt das die Entwicklung der Glühlampe schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhundert bewusst durch das Phoebuskartell beendet wurde, ist der jetzige Schritt der Politik, noch dazu wo es keine ernsthafte Alternative gibt,ein Skandal.

Ehrlich gesagt bin ich nicht sooo tief in dem Thema Quecksilber, Verdunstung usw. usw. drin das ich eine tief fundierte Meinung dazu habe, aber ...

... ich glaube das diese "Hexenjagd" auf die Energiesparlampe mehr als zweifelhaft ist.

Wenn ich es richtig weiß, enthält jedes "ältere" Thermometer 1000mal mehr Quecksilber als eine Energiesparlampe ...

... über "angebliche Verdunstungen" usw. mache ich mir auch keinen Kopf (nicht nur weil ich rauche), sondern weil diese Verdunstungen vermutlich sehr viel weniger schädlich sind als ein Einkaufsbummel an einer befahrenen Straße oder das arbeiten mit Lösungsmittelhaltigen Farben/Lacken usw. usw. ...

... und was die "Haltbarkeit" angeht braucht mir ganz sicher keiner etwas erzählen, da habe ich in den letzten (fast 10 Jahren) meine eigenen, sehr positiven Erfahrungen gemacht (s.o.). Die einzigen Birnen die ich in dieser Zeit getauscht habe waren normale Glühbirnen (außer einer einzigen ESL), aber davon etliche!

Übrigens habe ich noch "normale Glübirnen" in meinem Spind liegen (ich habe die meist in 10er Packs gekauft), wenn einer Interesse hat, einfach melden ... ;-)

Aus meiner Sicht ganz klar: PRO ENERGIESPARLAMPE - BANGE MACHEN GILT NICHT !

 

Es bedeutet, dass ich vor einiger Zeit mal durchprobiert habe welche der vorhandenen Bewegungsmelder nur für ohmsche Lasten ausgelegt sind und dem entsprechend weder mit LED noch mit "Energiesparlampen" funktionieren. Bei diesem bleibt nur die Halogenlampe als Alternative.

Dort wo sie funktionierten habe ich mal Energiesparlampen getestet. Dank der notwendigen "Anlaufphase" war sie vor allem im Winter draussen nahezu unbrauchbar und dank der geringeren Schaltfestigkeit war sie bei der Verwendung dann auch bald teurer Sondermüll.

 

ich hab noch ein paar 60W Birnen im Keller liegen, das waren die Baustellenlampen...die lass ich noch liegen und verkaufs sie irgendwann als Rarität ;-)
Bei uns sind im ganzen Haus LED oder Energiesparlampen. Im Keller hängen 4 Leuchtstoffröhren und einzig im Flur hab ich noch 4 normale Halogenbirnen.

 

Ich hoffe ja immer noch, dass man bei der Überprüfung der Regelung, die für 2014 vorgesehen ist, merkt, was für ein Unfug da zu Stande gekommen ist. Energiesparlampen haben Ihren Platz (nämlich dort, wo sie oft und lange leuchten und es nicht 100%ig auf ein kontinuierliches Spektrum ankommt) – aber genau da macht ihr Einsatz ökonomisch ohnehin Sinn, so dass man dafür die herkömmlichen Glühlampen nicht zu verbieten bräuchte...

 

Zitat von Fernton
Es bedeutet, dass ich vor einiger Zeit mal durchprobiert habe welche der vorhandenen Bewegungsmelder nur für ohmsche Lasten ausgelegt sind und dem entsprechend weder mit LED noch mit "Energiesparlampen" funktionieren. Bei diesem bleibt nur die Halogenlampe als Alternative.

Dort wo sie funktionierten habe ich mal Energiesparlampen getestet. Dank der notwendigen "Anlaufphase" war sie vor allem im Winter draussen nahezu unbrauchbar und dank der geringeren Schaltfestigkeit war sie bei der Verwendung dann auch bald teurer Sondermüll.

Keine Ahnung welche Bedeutung die "Ohmschen Lasten" für einen Bewegungsmelder haben, an meinem Eingang ist seit 2003 eine ESL mit einem Bewegungsmelder verbunden und funktioniert einwandfrei ...

... übrigens "Anlaufphase":
Immer wieder wird als lästig dargestellt, dass eine ESL "lange Zeit braucht" um die angegebene, volle Lichtleistung zu bringen ...

Hmmm stimmt sogar irgendwie wenn ich lange Zeit mit ca. 45-60 Sekunden gleichsetze ...
... aber irgendwie erwähnt keiner, dass unmittelbar nach dem einschalten (max. 2-3 Sekunden) ca. 80-90% der maximalen Lichtleistung sofort abgerufen werden und verfügbar sind und das bei den NORMALEN ESL und nicht nur bei denen mit "Turbostart" ...

Abgesehen davon, dass ESL dafür Sorge tragen das weniger Strom produziert (oder in kritischen Atomkraftwerken zugekauft werden muss!), reduziert sich natürlich auch der "monitäre" Verbrauch deutlich.

Die Amortisation in stark frequentierten Räumen ist so schnell, dass selbst eine Lebensdauer von nur 25% der angeblichen 24.000 Stunden noch immer ein Geschäft sind (nicht nur finanziell für mich sondern auch für die Umwelt!)

Beispiel:
Meine Küche ist stark frequentiert und benutzt.
Geschätzte Leuchtdauer pro Tag (durchschnittlich) ca. 4 Stunden.

Glühbirnen: 3mal 75 Watt Glühbirne + 2mal 25 Watt in der Esse.
Summe: 275 Watt / Std. = 1,1 KW am Tag - ~400 KW pro Jahr
bei nur 0,2€ pro KW ergibt das einen Stromverbrauch von 80€ pro Jahr.

ESL: 3mal 14 Watt + 2mal 5 Watt
Summe: 52 Watt / Std. = 0,2 KW am Tag - ~ 73 KW pro Jahr
bei nur 0,2€ pro KW ergibt das einen Stromverbrauch von 14,60€ pro Jahr.

Eine Ersparnis also von 65,40 € pro Jahr.

Selbst wenn ich 7 Euro pro ESL ausgeben muss (den Preis einer Glühbirne will ich noch nicht einmal gegenrechnen! ), habe ich einen Installationaufwand von 35€ und nur noch eine Ersparnis von 30,40€ IM ERSTEN JAHR ...!

Aus Spass nehme ich nun nur 25% Lebensdauer der vom Hersteller angegebenen Lebensdauer (24.000 Std.) an und komme somit auf nur 6.000 Std. Lebensdauer ...

... SELBST DANN werden die ESL ERST NACH MEHR ALS 4 JAHREN ausgetauscht und während dieser Zeit habe ich NICHT NUR MEHR ALS 1.300 KW STROM gespart, sondern auch noch mehr als 225€ NICHT AUSGEGEBEN ...!


Ich kann allen Zweiflern nur einen Rat geben:
PROBIERT ES AUS !

Kauft Euch für einen Raum entsprechende ESL und testet es einfach (Schnelligkeit, Farbe usw.), alles andere ich Kindergeburtstag ...

 

Geändert von Linus1962 (30.08.2012 um 13:50 Uhr)
Mal ganz grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es sinnvoll ist, Energie zu sparen. Die Frage ist nur immer, ob das sinnvoll umgesetzt wird. Energiesparlampen sind meiner Meinung nach eben keine sinnvolle Umsetzung. Auch wenn die Technik auch bei diesen immer besser wird, das Hauptargument, mit dem der hohe Preis gerechtfertigt wird, ist immer die Haltbarkeit. Und inzwischen drüfte es sich überall herumgesprochen haben, dass auch ganz normale Glühlampen eine Haltbarkeit von bis zu 100.000 Stunden hätten, wenn sie nicht absichtlich verkürzt würde. Die Giftigkeit von ESL ist nochmal ein anderes Thema. Bei uns sind die auch schon Jahrzehntelang im Hausmüll gelandet, weil meine Mutter schon Anfang der 90er auf die Funzel-Notstrom-Kerzen umgerüstet hat - aber keine Ahnung davon hatte, was sie sich da ins Haus holt. Ich lass mich aber auch nicht Bange machen - aber trotzdem bin ich der Meinung das ESLs nur eine schlechte, von einer Lobby geförderte, Brückentechnologie darstellen.

Der nächste, sinnvollere Schritt werden dann die LEDs sein! Aber auch da Frage ich mich immer wieder, wie denn die Umweltbilanz aussieht, da ja sicher in den Schaltungen auch seltene Erden und dergleichen verbaut sind. Aber leider sind LEDs in sinnvollen Helligkeitsleistungen noch Mangelware oder garnicht vorhanden. Das haben wir jetzt wieder bemerkt: Wir wollten unser Bad nach der Renovierung gleich mit LEDs ausrüsten. Momentan haben wir 200Watt an Halogenlampen verbaut - also 6 x 35 Watt - das sind 6 mal 600-700 Lumen. Wir haben bisher keine einzige LED-Lampe in einer auch nur annähernd sinnvollen Preisklasse gefunden, die das ermöglich würde. Wir müssten mindestens die Anzahl der Leuchtmittel verdoppeln um eine sinnvolle Ausleuchtung zu erreichen. Mal abgesehen davon, dass es bei den wenigen Produkten, die angeblich in die Leuchtleistungsregion kamen, meistens hieß "nicht für Feuchträume geeignet". Damit wird es wohl wieder auf Halogenlampen hinauslaufen.

Was mir aber auch zu denken gibt, ist dass auch die Tage der Halogenlampen gezählt sind. Soweit ich mich erinnern kann, sind auch die ab 2016 vom Verbot betroffen - aber eben ohne sinnvolle Alternativen geschaffen zu haben. Für mich ist es damit mit dem Glühlampenverbot so, wie mit der Einführung von E10 - purer, lobbygesteuerter Aktionismus zu Lasten der Verbraucher und Bürger. Sinnvolle Einsparmaßnahmen wird es in einer Pseudo-Demokratie wohl nie geben. Dafür sind unsere Volksvertreter viel zu Firmengesteuert!

 

Linus1962
Abgesehen davon, dass ESL dafür Sorge tragen das weniger Strom produziert (oder in kritischen Atomkraftwerken zugekauft werden muss!), reduziert sich natürlich auch der "monitäre" Verbrauch deutlich.

Das stimmt so leider auch nicht, weil die Herstellung deiner viel gelobten Energiesparlampen leider wesentlich mehr Energie verbraucht. Den Du bzw.mir mit der berühmten "Energiewende" demnach doppelt bezahlen.

 

... irgendwie erinnert mich diese Diskussion an ein Statement aus den frühen 80er:

Jeder will zurück zur Natur ...
... nur keiner zu Fuß !


Selbst wenn es eine Brückentechnologie ist, es läßt sich damit eine Menge Strom sparen!
Strom den wir aktuell verbrauchen und nicht mehr wirklich selbst herstellen können (ohne AKW's) und in hochgradig unsicheren AKW's der Nachbarländer einkaufen müssen um unseren Energiebedarf zu decken, die sich über das zusätzliche Geschäft die Hände reiben und ihre Kraftwerke in Richtung 100% Permanentleistung hochfahren ...

... und diese Kernkraftwerke (die einzeln teilweise mehr Störfälle in einem Jahr haben als alle deutschen AKW's in mehreren Jahren!) stehen in Frankreich direkt an der Grenze zu Deutschland, und in Polen ...

Im Vergleich zu Cattenom ist Tschernobyl SEHR WEIT ENTFERNT VON UNS ...


Ich verstehe auch nicht, warum wir krampfhaft an einer Technik festhalten die einen Wirkungsgrad von maximal 5% erreicht und den Rest in Wärme umwandelt ...?

Hätten wir eine solche Technik in unseren Autos (Motor) installiert und würden bei jedem TANKEN ZUR KASSE GEBETEN, (denn immerhin würden dann aus einem 6 Ltr. Auto ein 11,4 Ltr. Auto), würde keiner meckern sondern sich freuen das er endlich mit einer Tankfüllung fast doppelt soviele Kilometer fahren kann ...

 

Geändert von Linus1962 (30.08.2012 um 18:58 Uhr)
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