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Wann macht Constant Electronic Sinn?

25.03.2015, 16:56
Geändert von Kathrin (25.03.2015 um 17:44 Uhr) , Grund: Verschlagwortet
Hallo miteinander,

da meine alte 1-Gang Schlagbohrmaschine noch nicht über Drehzahlvorwahl verfügt, ich mir aber bald einen Bohrständer anschaffen möchte, bin ich aktuell dabei, mich nach einer neuen (Schlag)-Bohrmaschine umzusehen.
Dabei bin ich bei einigen Maschinen über das Feature "Constant Electronic" (PSB 750 RCx, PSB 1000 RCx, GSB 21-2 RCT) gestolpert.

Jetzt stellt sich mir die Frage, ob bzw. bei welchen Anwendungsfällen CE Sinn macht.
Wer klärt mich auf?

Vielen Dank!
 
Constant Electronic Constant Electronic
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8 Antworten
Macht sie auf jeden Fall. Denn die CE sorgt dafür, dass die Drehzahl bei Belastung gleich bleibt. Wenn du jetzt (gerade für den Bohrständer) eine Maschine suchst, würde ich auf jeden Fall zu CE greifen. Gerade, wenn man mal etwas dickere Bohrer oder gar einen Forstner einspannt, ist das sinnvoll.

 

Wie von Mopsente schon beschrieben, dreht der Bohrer bei Belastung ohne CE langsamer oder bleibt sogar stehen. Das sorgt für ein unsauberes Bohrergebnis oder mögliche Verbrennungen auf dem Holz.
Wenn deine alte Bohrmaschine aber noch läuft und in den Bohrständer passt, würde ich es damit trotzdem versuchen. Für viele Anwendungen ist es sicherlich nicht "Lebensnotwendig".

 

Bei primärer Nutzung in einem Bohrständer würde ich eine "reine Bohrmaschine" einer Schlagbohrmaschine vorziehen oder im Idealfall direkt zu einer passenden Stand-/Tischbohrmaschine (z.Bsp. PBD 40) greifen.

 

obwohl ich schon auf div. elektronische Helferlein stehe, bin ich doch der Meinung,
daß eine Handbohrmaschine ( egal ob für den Bohrständer, oder nicht ) eine Getriebe-Schaltung haben sollte... also 2 Gänge ! ( ob mit oder ohne Schlag ist dann egal ) , anders
als bei einer gr. Fräsmaschine z.B. , wo die Drehzahl " voreingestellt " werden kann...
und bei div. Werkstoffen auch muss.... liegt hier ein grosses Leistungspotential an, um
die Nachregelung auch zu halten !.. Etwas einfacher geht es bei den CE- Bohrmaschinen
zu werkeln, hier sind schnell die Leistungsgrenzen erreicht.... und das Gerät wird ziemlich warm-heiss ! Theoretisch sind die Regel-Elektroniken abgesichert gegen Überlast.. ob
das auch von den asiatischen Geräten gewährleistet wird ?
Gruss....

 

Wie Hazett schon erwähnt, sollte ine Bohrmaschine ein mech. Getriebe mit min. 2 Gängen besitzen. Sonst ist die Elektronik überfordert bei großen Löchern. Die CE Elektronik macht auch nur dann einen richtigen Sinn, sonst kann diese die Drehzahl nicht nachregeln. Der Sinn ist ja, die Drehzahl beim Bohren konstant zu halten, sonst würde bei einer geringen Belastung beim bohren die Drehzahl rapide abfallen und die Schnittgeschwindigkeit stimmt dann nicht mehr.

 

Ob die Maschine für deine Zwecke nun über ein oder zwei Gänge verfügt, ist schei*egal.

Das hat auch mit der Konstantelektronik überhaupt nichts zu tun.

Hier geht es nur darum die Vorteile der CE zu beleuchten und ob dies für den Einsatzzweck des TE einen Sinn macht.

 

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Ich wöllt' nicht mehr ohne CE.

Die Bohrergebnisse werden besser und auch schwierige Materialien lassen sich besser bearbeiten. Spätestens, wenn ein Stück Metall eingespannt ist, wirst du das Feature nicht mehr missen wollen

Für seinen Bohrständer habe ich meinem Vater die PBH 750 RCE geschenkt - die vereinte meine Ansprüche hinsichtlich:
- einstellbarer Drehzahl
- Constant Electronic
- mit 750W ausreichende Leistung

Wer in puncto Anwendungfall auf Nummer sicher gehen will, nimmt noch ein 2-Gang-Getriebe dazu - ist in meinen Augen aber kein Muss...

 

Zitat von Linus1962
Bei primärer Nutzung in einem Bohrständer würde ich eine "reine Bohrmaschine" einer Schlagbohrmaschine vorziehen ...
Wobei diese in Verbindung mit CE, zumindest bei Bosch, relativ dünn gesät zu sein scheinen.

... oder im Idealfall direkt zu einer passenden Stand-/Tischbohrmaschine (z.Bsp. PBD 40) greifen.
Das hatte ich mir anfangs auch überlegt, zumal es auch die preiswertere Variante gewesen wäre. Auf Grund der besseren Flexibilität habe ich dann aber der Lösung mit Bohrständer den Vorzug gegeben.

 

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