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Wann Akku aufladen?

21.09.2014, 15:55
Beim Googeln zum Thema Bohrständer bin ich gerade über die Aussage eines im Holzbereich sehr bekannten Fachjournalisten gestolpert: "Einen halbvollen Akku aufzuladen ist genauso schädlich wie eine vollständige Entladung."

Da drängt sich bei mir die Frage auf: Wann sind denn die besten Bedingungen für die Aufladung eines Akkus gegeben?
 
Akku Akku
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16 Antworten
Woody  
Ich glaube diese Aussage trifft auf die (alten) NiCd-Akkus/Batterien zu, da es hier zum Memory-Effekt kommt.

Meines Wissens haben die Akkus mit der Li-Technologie dieses Problem nicht.

Tiefentladung ist aber glaube ich generell nicht so gut - warum? Keine Ahnung

 

Zitat von Woody
Ich glaube diese Aussage trifft auf die (alten) NiCd-Akkus/Batterien zu, da es hier zum Memory-Effekt kommt.

Meines Wissens haben die Akkus mit der Li-Technologie dieses Problem nicht.

Tiefentladung ist aber glaube ich generell nicht so gut - warum? Keine Ahnung
Hallo Woody
Tiefentladung scheint für keinen der Akkus überhaupt gut zu sein. Bei den Bleiakkus führt dies zur Verschlammung. Bei Nickel-Cadmium gab's noch einen anderen Effekt. Bei der neuen Li-Technik kenn' ich mich gar nicht mehr aus.

Aber mir geht es jedoch nicht um die Aussage, die mit der Tiefentladung verbunden ist, sondern um die Gleichstellung von Schädlichkeit und halbgeladenem Akku! Das macht mich stutzig.

 

Für mich und meine Akkus schürt diese von dem Fachjournalisten gemachte Aussage keine Ängste mehr. Ich hab' mich mal im Netz umgesehen und habe mehrere vergleichbare Erklärungen gefunden, wobei diese hier (KLICK) für mich als die übersichtlichste erscheint. Noch besser ist diese Seite (KLICK) - die explizit die Aussage des Fachjournalisten widerlegt!

Das in meinem Eingangspost genannte Zitat steht auf einer bekannten Internetseite als Praxistipp ohne nähere Erklärungen, was den nichtwissenden User verunsichern kann. Denn die Sache mit der Halbentladung bezieht/bezog sich auf das erstmalige Aufladen eines Nickel-Cadmium-Akkus.

 

Geändert von RockinHorse (21.09.2014 um 18:11 Uhr)
MicGro  
Danke für die Verlinkungen, da ist alles sehr gut erklärt.

 

https://m.1-2-do.com/de/wiki/Lithium_Ionen_Akku_%28Li-Ion%29
Hier im Wissensbereich werden Sie geholfen ;-)

 

Hallo RockinHorse,
du hast dir deine Frage ja schon selbst beantwortet.

Zur Info: Bei Bosch ist ECP verbaut, hier muss der Anwender nichts mehr beachten, die Elektronik überwacht alles.

 

Heute ist das nicht mehr der Fall.
Ältere Akkus haben dadurch an Leistung verloren, das ist heute aber nicht mehr der Fall.

 

Bei LI ist bei längerer Lagerung sogar vorteilhaft, das der Akku dafür nicht vollständig geladen ist.

ECP verhindert auch die Tiefenentladung......aber vorsicht, ECP ist bei BOsch im Gerät (nicht im Akku verbaut).
Die Frage ist, ob auch jede Taschenlampe ECP integriert hat.
Wenn nicht, sollte man dort den Akku frühzeitig rausnehmen, ansonsten wird er Tiefenentladen (dürfte aber wenn überhaupt, nur auf ältere Modelle mit Birnchen zutreffen).


Aber auch mit ECP kann man nicht unbedingt tun und lassen was man will.
Auch ständiges Wiedereinschalten nach dem automatischen Abschalten sollte man unterlassen.

 

Zitat von Bosch_Experten_Team
Hallo RockinHorse,
du hast dir deine Frage ja schon selbst beantwortet.

Zur Info: Bei Bosch ist ECP verbaut, hier muss der Anwender nichts mehr beachten, die Elektronik überwacht alles.
Sollte ja so sein, weil sonst die Akkus zertört werden, was auch nicht ganz ungefährlich ist.

Mir ging es eigentlich darum, dass auf der Seite eines eigentlich anerkannten Fachmannes etwas geschrieben steht, was bei den Widerspruch ausgelöst hat.

 

Bine  
Was mich schon stuzig macht ist der Satz

Beim Erwerb von Lithium-Ionen-Akkus muss immer damit gerechnet werden, dass Akkus vorzeitig den Geist aufgeben. Vor allem bei Akkus die aus Fernost kommen oder länger unterwegs gewesen sind. Das gilt genauso für Ersatzakkus, die evt. eine längere Lagerung hinter sich haben. Ist ein Akku doch kaputt, dann kann ein Reparatur in Frage kommen. Wenn nicht, dann sollte der Akku beim Händler oder im Sondermüll entsorgt werden.


Super , und wenn man es bemerkt heißt es dann beim Verkäufer das man selbst den Akku geplättet hat , denn man kann es ja schlecht nachweisen das es vom Transport kam oder zu lange im Laden lag oder oder oder ...

 

@RockinHorse:
Gut, dass Du das ansprichst. Ich hab mich nach der Umstellung auf Li-Ionen Akkus schon fast sicher gefühlt, hab aber mehr Akkus als Geräte und brauche manche Geräte manchmal drei Monate nicht. Ich werde die Akkus geräteunabhängig in den Ladezyklus einbeziehen. Danke!

 

MicGro  
Zitat von Bine
Was mich schon stuzig macht ist der Satz

Beim Erwerb von Lithium-Ionen-Akkus muss immer damit gerechnet werden, dass Akkus vorzeitig den Geist aufgeben. Vor allem bei Akkus die aus Fernost kommen oder länger unterwegs gewesen sind. Das gilt genauso für Ersatzakkus, die evt. eine längere Lagerung hinter sich haben. Ist ein Akku doch kaputt, dann kann ein Reparatur in Frage kommen. Wenn nicht, dann sollte der Akku beim Händler oder im Sondermüll entsorgt werden.

Super , und wenn man es bemerkt heißt es dann beim Verkäufer das man selbst den Akku geplättet hat , denn man kann es ja schlecht nachweisen das es vom Transport kam oder zu lange im Laden lag oder oder oder ...
Bei meinem 10,8V 4Ah Akku steht 07/2013 und bei meinem 18V 4Ah steht 04/2014 drauf, beide sind Akkus für Bosch blau. Auf den 10,8V 1,3Ah Akkus habe ich kein Datum gefunden, wie es bei den Akkus von grün ist weis ich nicht.
Aber wenn ein Akku was hat sollte man das eigentlich schnell merken. Vielleicht schreibt jemand hier mal ob bei den Akkus für Bosch grün ein Datum auf den Akkus steht.

 

Geändert von MicGro (23.09.2014 um 10:37 Uhr)
Hatte das Problem schon mal, dass ich einen defekten Akku bekommen habe und zwar von Makita. Der wurde aber sofort und ohne weiteres Nachfragen ausgetauscht.

Erwarte ich aber auch zu dem Preis

 

Zitat von baldwin
@RockinHorse:
Gut, dass Du das ansprichst. Ich hab mich nach der Umstellung auf Li-Ionen Akkus schon fast sicher gefühlt, hab aber mehr Akkus als Geräte und brauche manche Geräte manchmal drei Monate nicht. Ich werde die Akkus geräteunabhängig in den Ladezyklus einbeziehen. Danke!
Ich habe für meine Magic-Mouse von Apple zwei Ni-MH-Akku-Sätze in Betrieb - ein Satz in der Maus und der andere im Ladegerät. Ladegerät und Akkus sind aufeinander abgestimmt, da mach' ich mir mal keine Sorgen. Nach 2 bis 3 Stunden kann ich das Ladegerät aus der Steckdose nehmen, die Akkus verbleiben wegen sicherer Lagerung im Ladegerät.

Für meine Kamera habe ich mir gleich beim Kauf einen zweiten Akku (Li-Ion) mit bestellt. Auch hier ähnliches Spiel - nur den Ersatzakku nehme ich auch mit mir, wenn ich mit der Kamera unterwegs bin.

 

auch die weniger starken Ladegeräte für Kameras zeigen den aktiven
Lademodus an... bleibt allerdings der Accu nach dem Abschalten der
ON-LED auf Betriebstemperatur, dann ist was faul beim Ladegerät oder
Accu..... das gilt für jedes LI-Ionen Ladegerät ( egal ob Schrauber oder
Kamera )........ bei einer defekten " elektr.Ladecontrole " ( welche auch im Accu
integriert sein kann ) besteht EX- oder Brandgefahr !!!
DESHALB sollten nur die original- Ladegeräte verwendet werden....
keinesfalls eine Selbst-Umbauaktion, auch nicht bei den Kontakten !
Gruss.....

 

Geändert von Hazett (23.09.2014 um 16:20 Uhr)
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