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Wandaufbau Schuppen (Lärmschutz / Wärmedämmung)

13.01.2012, 22:02
Geändert von alexb80 (14.01.2012 um 09:16 Uhr)
Hallo,
in unserem Carport ist ein Abstellraum integriert, in den unter anderem meine Werkstattecke kommen soll.
Die Außenwände sind in Deckelschalung ausgeführt, Pfostenstärke ist 14cm. Nun überlage ich, mit welchem Material ich den Wandaufbau vornehme um zum einen eine gute Wäremdämmung zu erhalten und zum anderen möglichst viel Lärm zu schlucken, so dass ich auch mal an einem Sonntag Lärm machen kann :-)

Daher die Frage welches Dämmmaterial sich hierfür eignet und mit was ich die Wände von innen beplanke.
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Geräteschuppen, Lärmschutz, Schuppen, Wärmedämmung Geräteschuppen, Lärmschutz, Schuppen, Wärmedämmung
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20 Antworten
Also ich würde eine 140er Mineralwolle nehmen und dann die Wände von innen mit OSB Platten verkleiden.

 

Ich schließe mich Holzwurm an - und möchte ergänzen, auch das Dach zu dämmen. Darüber geht auch Schall raus.

 

Ich würde es sogar noch dicker oder anders aufbauen. Erste Schicht 100er Dämmung, dann eine Folie als Dampfsperre und etwas Luft lassen dann wieder 100er Dämmung und die OSB-Platten drauf. Das mit dem Deckendämmen ist eine gute Idee. Unbedingt machen, sonst nützt die Wanddämmung gar nichts.

 

Um den Schall zu brechen hilft auf jeden Fall eine grob strukturierte Oberfläche im Innenbereich.
Zur Dämmung und besseren Schallisolierung würde ich auch Mineralwolle bevorzugen.

 

Decke soll natürlich auch gedämmt werden, hab ich gestern Abend ganz vergessen zu erwähnen.
Da ist im Moment der Zustand, das alutrapezblech direkt auch den Sparren (10x20cm) geschraubt ist. Dies hat den nachteil, das wenn das kälter als die Luft ist, Wasser auf der Unterseit kondensiert und dann tropft.
Würde sich das aus eurer Sicht durch die Dämmung vermindern oder sollte dann noch eine Unterspannbahn oder ähnliches zwischen Dämmung, darüber Luftschicht und Dacheindeckung?
Wenn ja, kann ich dann die Eindeckung direkt auf die Unterspannbahn schrauben oder muß da noch eine Querlattungdazwischen? Das hieße dann das gesamt Carport abzudecken (9,3mx5m) :-(

 

Für die Wand heißt das, dass Mineralwolle besser als Glaswolle wäre. Hat die eine höhere Dichte?
Ich hatte irgendwo mal gelesen, das man auf die OSB-Beplankung noch Fermacellplatten schrauben soll. Die hätten eine höhere Dichte und wären daher gut zum schalldämmen geeignet.
Würdet Ihr noch eine Dampsperre einbauen. Raum wird max. zum Frostschutz beheizt und dann ggf. wärmer zum basteln.

 

Und wenn Du es richtig schön warm drinhalten möchtest, es gibt ja auch Rigipsplatten, wo gleich eine Styropordämmung dran ist. Jetzt weiß ich nicht ob es wirklich Styropor ist, auf jeden Fall ist da Dämmmaterial bis zu 2 cm hintendran an der Platte. Dann hast Du eine richtig gute Wärmedämmung und der Schall bleibt auch in den 4 Wänden.

 

Zitat von alexb80
Decke soll natürlich auch gedämmt werden, hab ich gestern Abend ganz vergessen zu erwähnen.
Da ist im Moment der Zustand, das alutrapezblech direkt auch den Sparren (10x20cm) geschraubt ist. Dies hat den nachteil, das wenn das kälter als die Luft ist, Wasser auf der Unterseit kondensiert und dann tropft.
Würde sich das aus eurer Sicht durch die Dämmung vermindern oder sollte dann noch eine Unterspannbahn oder ähnliches zwischen Dämmung, darüber Luftschicht und Dacheindeckung?
Wenn ja, kann ich dann die Eindeckung direkt auf die Unterspannbahn schrauben oder muß da noch eine Querlattungdazwischen? Das hieße dann das gesamt Carport abzudecken (9,3mx5m) :-(
Wenn Du das so läßt nützt die ganze Dämmgeschichte nichts.

Die Decke ist jetzt das Problemkind, denke ich. Also wenn man es richtig machen wollte, müßte das Dach einmal komplett runter. Dann würde ich beigehen und Rauhspundholz auf die 10 x 20 cm Deckenbalken schrauben. Dann kannst Du von unten beigehen und eine Sparrenzwischendämmung einbauen. Obendrauf würde ich wieder die Alutrapezbleche auf das Rauhspundholz schrauben. Dann muss ja auch noch die Lücke zwischen den Sparren dichtgemacht werden. Habe jetzt kein Bild von Deinem Carport, deshalb kann ich mir das nur so vorstellen. Sorry, hab das Bild oben gerade entdeckt.

 

Ich muß mal die Bilder duchsuchen, ob ich noch welche vom Aufbau finde.

das ich die Zwischenräume der Sparren noch schließe war mir jedoch klar :-)

 

Man sieht es wie gesagt auf dem Foto nicht genau, ist zu weit weg. Damit wollte ich nichts unterstellen. Natürlich würdest Du die Zwischenräume schließen.

Aber wenn im Moment wirklich nur die Trapezbleche drauf sind hast Du wirklich ein Schwitzwasserproblem und da bekanntlich kalte Luft immer von oben kommt muss es gelöst werden. Einfach nur Holz drunter schrauben - das verfault nach einiger Zeit. Also musst Du Nägel mit Köpfen machen. Ist unangenehm aber das wird die einzige Möglichkeit bleiben Dein Dach auch warm zu bekommen.

 

Das mit der Dampfsperre  würde ich haber lassen da es sich um ein  Wohnraum handelt. Da würd ich mir eher gedanken machen wie willst du den Übergang vom Plastet zu Dämmung machen so das dir die Feuchtigkeit von unten in die Dämmung zieht. Da würde Ich eine streifen Teerpape 14cm breit auf das Pfalster legen und auf den Sterifen eine 5/14 Bohle legen und die an der Deckelschalung befestigen auf die Bohle kannst du dann deine Dämmung stellen. 

 

Nur dämmen und Trapezblech auf Rauhspund ist nicht gut, da sich am Blech immer Kondenswasser sammeln wird.
Ich würde:
Blech erstmal runter, Unterspannbahn drauf (sicher günstiger als Holz), Konterlattung und Lattung drauf und dann das Blech wieder anschrauben. Die Unterspannbahn lässt zwar Luft auber kein Wasser durch. Danach kannst Du von innen zwischen den Balken dämmen und verkleiden. Wichtig ist, dass Du die Dämmung nicht bis an die Unterspannbahn drückst. Es sollten 2cm zur Hinterlüftung bleiben. Bei 200er Balken also 180er Dämmung.
Damit hättest Du einen fachlich richtigen Dachaufbau.

Hier sieht man auf dem unteren Bild sehr gut den Aufbau. Dich würde dabei Punkt 1-7 betreffen.

 

Also fassen wir mal zusammen.
Wandaufbau:
  1. Dachpappe als Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit
  2. Holzbalken unten quer
  3. dann Dämmung in den Zwischenraum
  4. Dampfsperre sparen wir uns
  5. mit OSB beplanken
Bliebe noch die Frage, welche Dicke die Dämmung. Ich tendiere dazu 120mm zu nehmen, damit noch etwas Luft bis zur Außenwand bleibt.

Dachaufbau:
  1. Trapezblech runter
  2. Zwischenräume der Sparren schließen
  3. Unterspannbahn auf Sparren tackern
  4. Konterlattung und Lattung drauf
  5. Zwischensparrendämmung mit Luft zur Unterspannbahn
  6. mit OSB von innen beplanken
Oder doch das Dach oben drauf begrünen. Dann müßte sich auf Grund der Dämmwirkung das Kondenswasserproblem auch erübrigen :-)

Wenn ich den Boden (derzeit Pflaster) auch noch dämmen wollte, könnte man dann solche fertigen Trockenestrichelemente nehmen (mit Dämmung auf Unterseite)? Oder lieber Perimeterdämmung und dann darauf Holzfußboden.

 

Da du ja Deckelschalung an den Seite hast könntest du auch mit der Dämmung bis an die Schalung gehen weil du ja durch das Deckbrett Luft hast.




Wenn du die Decke dämmen willst ist ja schon gesagt worde das du eine Unterspannfolie und Konterlattung machen musst aber wenn und das machen willst musst du ja alle Bleche runter machen wegen dem Höhenunterschied der Konterlattung. Du könntest aber auch ein Unterspannfolie (Nageldichtfolie die ist viel hochwertiger und verschließt die Löcher um die Schrauben wenn du die durch die Bleche drehst) unter die Bleche machen und dann direkt die Bleche wieder auf die  Folie schrauben.




Beim Fußboden würde ich erst den Bodem komplett mit Teerpape auslegen dann Perimeterdämmung drauf legen und dann 22mm OSB schwimmend verlegen......Aber es gibt auch OSB Platten wo die Dämmung direkt an den OSB geklebt ist mit Nut und Feder da musst du dich mal in einem Baustoffmarkt  in deiner nähe schlau machen die haben bestimmt sowas oder können es besorgen.

 

Hallo alexb,
Fürchte, nach Sichtung der Foto's, daß das Dach kein Gefälle hat ? ...beim
rechten Bild (Gerüst und Eindeckung ) ..ist " links" bei dem geplanten Werkraum
" oben " Plexiglas drauf ?, oder warst Du noch nicht komplett fertig, als Du das Foto
gemacht hast ?
Ein Plexigl.Dach wird den Raum für die kalte Jahreszeit unbrauchbar machen !
Ist das Dach zu, dann ist ein ordentliches Fenster ca.1 x 1 mtr nahe der Werkbank
notwendig ! (natürlich in der Seitenwand !)
Wenn man sich die Bauempfehlungen in Selbermachen usw. anschaut, dann
wird bei einer Dachisolierung von "Innen" immer eine Dampfsperre rein
kommen, dann Lattung..und auf dieser Paneele oder OSB....d.h. die Dampfsperre
wird in dem Werkraum durchgehend (möglichst am Stück) unter die Sparren
genagelt....kannst gleich ISOVER nehmen, dann hast Du auch die Dampfsperre !
Da solche Carports meist ein enges Raster für die Sparren haben, wird das
Beschaffen der ISOVER-Rollenbreite event.Probleme machen ???
Wichtig:: mit was willst Du heizen ??? Katalyt-Ofen sollten wegen Vergiftungsgefahr nicht genommen werden ! Wenn möglich , vom Haus her ( aber gut isolieren, bzw.
auch tief einbuddeln !) die Zentralheizung zuführen ...einfachste wäre ein
Öl-Radiator oder ähnliche Flächenheizkörper (keine Heizspiralen...EX-Gefahr !)
Ansonsten liegen Dir schon ne menge gute Info's vor ...
wünsche ein gutes Gelingen... Gruss von Hazett

 

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