Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Wand neben Dusche: Wie am besten ausführen

29.12.2014, 20:21
Hallo,

in unserem Bad steht die Duschtasse nicht in der Ecke sondern nur mit einer Seite an einer Wand. Nun soll an eine Seite noch eine Wand mit Nieschen, an diese Wand soll dann einmal eine Seite einer Duschwand mit Türe dran.

Frage nun: Wie mache ich das ganze? Aus Ytong einfach auf den Estrich, mit Mauerankern mit der bestehenden, senkrechten Wand befestigen und bis unter die Dachschräge (die Kante der Duschwanne liegt direkt unter der Kante zur Dachschräge) hochziehen. Nur wie befestige ich die Wand an der Dachschräge (Gipskartonplatten mit Knauf-Profilen als Unterbau)? Und hält die Ytong-Wand die Duschabtrennung aus? Da soll ja eine Tür dran.

Alternative: Trockenbau. Profil an den Boden (hoffentlich treffe ich keine Leitung der Fußbodenheizung) und die Senkrechte Wand schrauben, Nieschenkästen einbauen, doppelt beplanken. Problem auch hier: Die kriege ich das ganze an der Dachschräge fest? Und wie befestige ich daran die Duschabtrennung? Wie müsste ich die Wand verstärken?

Hoffe meine Fragen sind klar geworden, wenn nicht: Bitte einfach fragen.

Danke

Gruß

Schrauber
 
Badezimmer, Badrenovierungs-Beratung, Badsanierung Badezimmer, Badrenovierungs-Beratung, Badsanierung
Bewerten: Bewertung 0 Bewertungen
28 Antworten
wage mich mal an Deinen Duscheinbau heran.... zunächst einmal, so wie Du das beschreibst, hat die hauseigene Wandseite kein Kniestock ( Duschwanne geht mit der
Wandschräge bündig ? )... das wäre schon mal das ERSTE, was verbessert werden müsste !
Hier einen Kniestock anbauen ( mit Fliesen und Mulden, wo auch div. Seifen und Duschschampo's abgelegt werden können ) etwa 1,5 mtr Höhe (eher mehr ).. die Seiten dann als Trockenbau oder Y-Tong hochziehen... Fliesen drauf und Glastüre eine...
oder 3-Seiten aus Glas, wenn die Technik nur in der Wand ist ?
an diesem Kniestock sind dann auch die Armarturen usw. anzubringen... um hier auf
ca. 1 x 1,2mtr. Duschwanne zu kommen, muss diese weiter von der Wand weg .. also
Kniestock als Beginn !
Eine Revisions-Öffnung wäre mit zu berücksichtigen, sonst macht die kleinste Leckkage eine grosse Sauerei... hier gibt es fertige Rahmen mit Dichtlippen, welche auch gefliest
werden können ...!
Gruss.....

 

Geändert von Hazett (01.01.2015 um 15:49 Uhr)
Zitat von Hazett
Eine Revisions-Öffnung wäre mit zu berücksichtigen, sonst macht die kleinste Leckkage eine grosse Sauerei... hier gibt es fertige Rahmen mit Dichtlippen, welche auch gefliest werden können ...!
Gruss.....

 

Geändert von Electrodummy (01.01.2015 um 19:23 Uhr)
Doch doch, das Bad hat einen Kniestock.
Die Duschtasse steht an der Wand ohne Kniestock.
Wenn man sich vor die Duschtasse stellt sieht man auf die Wand ohne Kniestock, auf der linken Seite ist dann der Kniestock mit 1m, danach die Dachschräge.

Ich muss irgendwie ne Zeichnung machen, mal schauen wie ich das mache.....

Edit: So, kleine Zeichnung sollte dran sein.
Die Dünne Linie ist die obere Kante der Dachschräge, also der Übergang zur Decke auf ca. 2,30m
Und unter dieser Kante sitzt die Dusche. Also muss (wenn man vor der Dusche steht und auf die Wand schaut) links neben die Dusche unter die Schräge eine Wand.
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Bad.jpg
Hits:	0
Größe:	8,4 KB
ID:	30545  

 

Geändert von Schrauber38 (02.01.2015 um 23:17 Uhr)
alles klar.... empfehlen würde ich Dir, nur die Seite zur Dachschräge mit einem gefliesten Wandelement ( wo auch div. Nischen sein können ) hochziehen... und die übrigen 2 Seiten aus Glas... dann kann die Glastüre links angeschlagen sein, ... wobei auch die Fliesenwand nur so hoch wird, wie die Glaselemente ! ( diese brauchen oben und unten
ordentliche eloxierte Alu-Profile um den Winkel herum, so was ist fertig gekauft am Besten !
in dieser Nische ( links ) wird sicherlich ein "Eigenbau" Schrank oder Regal hinpassen ?
Gruss....

 

Geändert von Hazett (03.01.2015 um 11:39 Uhr)
Naja, fast genauso hatte ich das vor. Nur würde ich die Wand bis nach ganz nach oben ziehen und diese da befestigen (der stabilität wegen). Außerdem wollen wir keine Duschabtrennung mit Schienen, sieht zu sehr nach 80er aus. Soll eine einfache Glaswand werden, also was nahezu Rahmenloses. D.h. die Türe würde komplett an der Wand hängen.

Dann sollte ja nun klar sein wsa ich machen will. Die Frage ist aber: Wie und womit? Porenbeton oder Trockenbau?

Bei Porenbeton:
- Wie befestige ich die Wand an der Decke?
- Wie verankere ich an der bestehenden Wand (verzahnen ist ja nicht mehr)
- Hält die Wand die Last einer Glastüre?
- Einfach mit einer Sperrbahn auf den Estrich?

Bei Trockenbau:
- Wie befestige ich da das ganze an der Decke?
- Wie die Nieschen machen?
- Was baue ich als Verstärkung für die Glastüre ein? (nur am Gipskarton anschrauben ist eher schlecht)

Porenbeton wäre mir sympathischer weil einfacher....bis auf obige Probleme....

Gruß

Schrauber

 

Am einfachsten und schnellsten im Trockenbau.
Befestigung der UW-Profile an der Schräge mit Kippdübel.
Zur sicheren Befestigung der Glastür im Anschlagbereich entsprechend ein UA-Profil einbauen.
Bei einer Fussbodenheizung ist schrauben etwas riskant. Von daher würde ich das UW-Profil am Boden kleben. Silikon ist hier völlig ausreichend.

 

Und wie mache da die Nieschen rein?
Das UW-profil oben sitzt ja dann schräg (da es an der Dachschräge anliegt), hat dann ja eine geringere Breite als Das Profil unten, das flach am boden anliegt. Die Wand wird also nach oben schmaler. Hab jetzt keine Ahnung wieviel, aber rein vom Verständnis her müsste das oben schmaler werden.

 

ein Alu-Profil wird nicht unbedingt die altbekannten Schiebetüren ( z.B. aus Acryl )
beinhalten, denn ohne ein Profil wäre der Türanschlag an der festen Wand die sichere
Lösung ( also auf der rechten Seite ) .... und wenn Ihr nicht auf dem Cent schauen müsst,
macht das ganze nur aus Glas... und links in der Ecke ein Schrank oder offenes Board nur in Sideboard-Höhe ( selbst ) einbauen, bei entsprechenden Farbkontrast kann das ein
Blickfang sein !
Diese Konstruktion lässt sich gut an der festen Wand ( wo auch der Duschkopf ist )
befestigen, unten wird dann ( siehe oben ) geklebt ... ebenso gibt es div. Schalen usw. in Edelstahl , welches auch ein ansprechendes Design haben... es müssen also nicht unbedingt Mulden sein ?
Sollte Eure Vorstellung sich auf eine feste Wand ( links ) eingestellt haben, dann macht doch die ganze Ecke ( links ) bis oben zu, dann schaut das aus wie gewollt.. und nicht nur improvisiert !... die linke Ecke entfällt dann, kann aber event. mittels Vertiefungen für
Handtücher z.B. genutzt werden !
Gruss....

 

Zitat von Schrauber38
Und wie mache da die Nieschen rein?
Das UW-profil oben sitzt ja dann schräg (da es an der Dachschräge anliegt), hat dann ja eine geringere Breite als Das Profil unten, das flach am boden anliegt. Die Wand wird also nach oben schmaler. Hab jetzt keine Ahnung wieviel, aber rein vom Verständnis her müsste das oben schmaler werden.
Ich sitz wohl gerade auf der Leitung. Verstehe deine Frage nicht ganz.
Die Wandstärke bleibt dadurch gleich. Wieso sollte das UW-Profil an der Schräge schmaler sein?
Nischen kann man mit CW-Profilen einsetzen, die horizontal eingesetzt werden, d. h. wenn eine Seite mit GK-Platten beplankt sind kann das CW-Profil angeschraubt werden.
Wird die andere Seite beplankt und das CW-Profil ebenfalls von der anderen Seite verschraubt, erhält man die Stabilität.

 

Zitat von Hazett
ein Alu-Profil wird nicht unbedingt die altbekannten Schiebetüren ( z.B. aus Acryl )
beinhalten, denn ohne ein Profil wäre der Türanschlag an der festen Wand die sichere
Lösung ( also auf der rechten Seite ) .... und wenn Ihr nicht auf dem Cent schauen müsst,
macht das ganze nur aus Glas... und links in der Ecke ein Schrank oder offenes Board nur in Sideboard-Höhe ( selbst ) einbauen, bei entsprechenden Farbkontrast kann das ein
Blickfang sein !
Diese Konstruktion lässt sich gut an der festen Wand ( wo auch der Duschkopf ist )
befestigen, unten wird dann ( siehe oben ) geklebt ... ebenso gibt es div. Schalen usw. in Edelstahl , welches auch ein ansprechendes Design haben... es müssen also nicht unbedingt Mulden sein ?
Sollte Eure Vorstellung sich auf eine feste Wand ( links ) eingestellt haben, dann macht doch die ganze Ecke ( links ) bis oben zu, dann schaut das aus wie gewollt.. und nicht nur improvisiert !... die linke Ecke entfällt dann, kann aber event. mittels Vertiefungen für
Handtücher z.B. genutzt werden !
Gruss....

Aus was dann so ein Sideboard bauen? Macht Holz die Feuchtigkeit mit?

Doie Wand hätte ich schon gerne bis ganz oben zu, nur wie den Anschluss an die Schräge machen? Bei Porenbeton sollte ich die Wand ja irgendwie oben noch befestigen (der Stabilität wegen), nur wie?

 

Zitat von RedScorpion68
Ich sitz wohl gerade auf der Leitung. Verstehe deine Frage nicht ganz.
Die Wandstärke bleibt dadurch gleich. Wieso sollte das UW-Profil an der Schräge schmaler sein?
Nischen kann man mit CW-Profilen einsetzen, die horizontal eingesetzt werden, d. h. wenn eine Seite mit GK-Platten beplankt sind kann das CW-Profil angeschraubt werden.
Wird die andere Seite beplankt und das CW-Profil ebenfalls von der anderen Seite verschraubt, erhält man die Stabilität.

Das obere Profil sietzt ja nicht waagerecht (im Profil gesehen) sondern wird ja an der Dachschräge angeschraubt...
Schau dir ein Profil im Querschnitt an und drehe es. Dadurch ändert sich die relative Breite der Wand.

 

Zitat von Schrauber38
Das obere Profil sietzt ja nicht waagerecht (im Profil gesehen) sondern wird ja an der Dachschräge angeschraubt...
Schau dir ein Profil im Querschnitt an und drehe es. Dadurch ändert sich die relative Breite der Wand.
Ah...jetzt weiss ich wohl wie Du es meinst.
Wenn Du das obere UW-Profil gerade einbaust, entsteht darüber ein offener "Keil". Dieser Keil macht dir also die Sorge, wie Du das Profil an der Schräge befestigst (sehe ich das richtig?).
Mit Dübeln durch die anliegende Seite des UW-Profils mit der Schräge verschrauben.
Durch die Beplankung kommt dann die Stabilität.
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Unbenannt.JPG
Hits:	0
Größe:	23,5 KB
ID:	30564  

 

Geändert von RedScorpion68 (04.01.2015 um 13:33 Uhr)
Ich Würde eine Abtrennung mit Kanthölzern bauen, diese kannst Du ähnlich wie die UW-Profile verbauen. Habe auch ein Dachgeschoss ausgebaut und habe auch mit UW-Profilen gearbeitet, würde dieses Aber nur noch mit Kanthölzern machen, diese geben einfach mehr Stabilität und du hast in der Wand einen festen Punkt, wo du auch problemlos eine Tür anhängen kannst. Die Wandsolltest Du mit OSB Platten verkleiden und danach mit einer Rigipsplatte für Feuchtraum arbeiten.

 

Holz im Feuchtraum....da hab ich immer etwas bauchschmerzen. Evtl. würde ich eins als Verstärkung einsetzen....

 

Zitat von Schrauber38
Holz im Feuchtraum....da hab ich immer etwas bauchschmerzen. Evtl. würde ich eins als Verstärkung einsetzen....
Da bin ich ganz deiner Meinung.
Richtig verbaut erhält man mit Ständerwerkprofilen eine äusserst stabile und verformfreie Unterkonstruktion.
Um ganz sicher zu gehen könnte man ein paar wenige Euro mehr für zusätzliche Profile investieren, die zusätzlich eingebaut werden und zur Verstärkung dienen.
Seit es Ständerwerkprofile gibt habe ich keine Unterkonstruktion mehr aus Holz konstruiert. Die Metallprofile sind schneller und sauberer zu verarbeiten, verziehen sich nicht, sind nicht anfällig bei Feuchtigkeit, platzen beim verschrauben nicht auf und kosten auch nicht so viel mehr wie anständiges Holz.

Wichtig wäre noch, dass man imprägnierte GK-Platten benutzt und mit imprägnierter Spachtelmasse spachtelt (Knauf Uniflot Imprägniert). Im Nassbereich mindestens zwei mal mit PCI-Lastogum o.ä. beschichten, inkl. Dichtbänder. Beim verlegen der Dichtbänder von unten nach oben arbeiten, d.h. erst die Horizontalen Bänder im Duschwannenbereich, dann die vertikalen.

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht