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Vom Pultdach zum Satteldach - Ideen, Erfahrungen, Feedback?

12.02.2014, 16:03
Moin Moin ... ​

Wir besitzen eine massive Gartenlaube aus ca. 1945. Leider wurden noch ordentlich Asbestzement-Wellpappen zur Abdeckung verbaut.

Wir spielen mit dem Gedanken auf unsere massiv errichteten 24 qm ein Satteldach zu setzen. Daher interessieren mich eure Erfahrungen, Bauideen und Feedback zu diesem Bauvorhaben bzw. grundsätzlich "zum Dachbau" ... Kosten, Schwierigkeitsgrad, Dauer, externe Hilfe von Dienstleistern & Co.

Weiterhin, sofern vorhanden, eurer Resümee ... Würdet ihr dies nochmals machen? Hat es sich gelohnt? Wie nutzt ihr den Dachboden, sofern ausgedaut!?

Über Bilder der Bauphasen würden wir uns sehr freuen


Danke & Gruß,
Luke

P.S. Informationen zur Höhe und sonstigen baulichen Einschränkungen... KGV Duisburg
 
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14 Antworten
Hast du schonmal einen Dachstuhl abgebunden?

Von welcher Größe reden wir eigentlich?
Grundriss?
etc.

Vorher ist es relativ witzlos sowas zu beantworten.

 

Mach mal ein Foto. Asbest ist teuer in der Entfernung. Schutzkleidung Anziehen mit Atemmaske und alles Staubdicht versiegeln

 

Zitat von JoachimMichels
Asbest ist teuer in der Entfernung. Schutzkleidung Anziehen mit Atemmaske und alles Staubdicht versiegeln
1t Asbest kostet 100,-€ für die Entsorgung die in einem sogenannten Big Back verpackt sein muß der wiederum 100,- € kostet dir aber bei der Abgabe wieder gut geschrieben wird. Also wie Pfand zu betrachten.

Wichtig bei dem Abbau ist das keine Staubentwicklung vorhanden ist, also spare dir das abkehren!

Du kannst das Problemlos selber machen wenn Du folgendes einhältst
* Einweganzug
* Schutzbrille
* Staubmaske ( vielleicht nicht eine für 50 Cent, würde eine von 3M bevorzugen )
* Handschuhe
* Platten nicht brechen!
* Platten nicht kehren!

Das alles wirfst Du anschließend mit in den Big Back den Du dann mit Klebeband zu machst.

Wenn Du das alles gemacht hast ab zur Deponie, dort kannst Du mit etwas Glück zusehen wie ein Bagger dir das ab nimmt, in ein Loch legt, anschließend darüber fährt und Erde drauf gibt.

 

@Straubi:

Die Gebühren für die Entsorgung sind unterschiedlich regional geregelt.

Ein sog. BigPack darf hierfür jedoch nicht verwendet werden, dafür gibt es Spezialsäcke.

...und die Deponie möchte ich sehen, welche das asbesthaltige Material heute noch in der Erde verbuddelt...

Selbst vor einigen Jahren, als ich selbst noch in der Abfallwirtschaft tätig war, hat man das nicht mehr gemacht...

 

ich glaube dann ist die Art der Entsorgung auch regional geregelt

 

Danke für eure Antworten.

Die Tonne "Asbestzementabfälle" kostet bei uns 270 Euro, siehe Annahme aus privaten Haushalten. Den "BigBag" gibt es für ca. 20 Euro bei den Wirtschaftsbetrieben. Für Arbeits- und Umgebungsschutz würde ich natürlich sorgen ... ich muss dieses auch bei der Stadt anmelden.

@Tackleberry Ich war - mehr oder weniger - bei der Entstehung eines Dachstuhls einer anderen Gartenlaube zugegen. Soweit ich mich noch erinnern kann wurde der Dachstuhl in einem CAD Programm erstellt und im Anschluss in einer Halle nochmals kontrolliert ... soweit ich das Beurteilen kann, angerissen und mit Zeichnungen versehen. Beantwortet dies deine Frage annähernd?

Zeichnungen, den Grundriss & Co von der Laube müsste ich einscannen und mich später nochmals melden.

 

Zitat von Straubi
1t Asbest kostet 100,-€ für die Entsorgung die in einem sogenannten Big Back verpackt sein muß der wiederum 100,- € kostet dir aber bei der Abgabe wieder gut geschrieben wird. Also wie Pfand zu betrachten.

Wichtig bei dem Abbau ist das keine Staubentwicklung vorhanden ist, also spare dir das abkehren!

Du kannst das Problemlos selber machen wenn Du folgendes einhältst
* Einweganzug
* Schutzbrille
* Staubmaske ( vielleicht nicht eine für 50 Cent, würde eine von 3M bevorzugen )
* Handschuhe
* Platten nicht brechen!
* Platten nicht kehren!

Das alles wirfst Du anschließend mit in den Big Back den Du dann mit Klebeband zu machst.

Wenn Du das alles gemacht hast ab zur Deponie, dort kannst Du mit etwas Glück zusehen wie ein Bagger dir das ab nimmt, in ein Loch legt, anschließend darüber fährt und Erde drauf gibt.
Genau das habe ich auch so erlebt

Zitat von Kneippianer
@Straubi:
Die Gebühren für die Entsorgung sind unterschiedlich regional geregelt.
Ein sog. BigPack darf hierfür jedoch nicht verwendet werden, dafür gibt es Spezialsäcke.
...und die Deponie möchte ich sehen, welche das asbesthaltige Material heute noch in der Erde verbuddelt...
Selbst vor einigen Jahren, als ich selbst noch in der Abfallwirtschaft tätig war, hat man das nicht mehr gemacht...
Bei uns war es sogar noch schlimmer !
Wir haben uns einen Kopf über Sicherheit, Gesundheit und Transport gemacht.
Auf der Deponie wurden die "teuren Spezialsäcke" dann vom Anhänger gerissen !
Wodurch die Säcke schon mal beschädigt waren.
Dann wurden sie mit dem Radlader auseinander geschoben (nun war von den Säcken nichts mehr übrig)
Dann ist der Radlader noch ein paar mal drüber gefahren (nun war von den Platten auch nichts mehr übrig)
Und dann einfach Erde drüber.
So haben wir noch in 2012 viel Geld für eine Entsorgung bezahlt, welche eigentlich nur ein "verbuddeln" war

 

Das ist doch mal ein Anfang!

Wenn du den Grundriss mal hochlädst und dir mit deinem Vorhaben ganz sicher bist, könnte ich dir den Aufriss zeichnen.

 

Zitat von l00kus
Danke für eure Antworten.

Die Tonne "Asbestzementabfälle" kostet bei uns 270 Euro, siehe Annahme aus privaten Haushalten. Den "BigBag" gibt es für ca. 20 Euro bei den Wirtschaftsbetrieben. Für Arbeits- und Umgebungsschutz würde ich natürlich sorgen ... ich muss dieses auch bei der Stadt anmelden.

Hast Du mal im Nachbar Landkreis nachgefragt was es dort kostet, so fern die Möglichkeit besteht?

 

@Tackleberry Dies wäre natürlich grandios! Um dir unnötige Arbeit zu ersparen, würde ich vllt. noch ein wenig später auf dich zukommen. Vorher bedarf es nämlich noch diverser Genehmigungen seitens der Stadt. Ich würde vorab mich an einer CAD-Zeichnung versuchen und vllt. könntest du dann nochmals ein Auge drüber werfen?

@Straubi Soweit mir bekannt, musst du die Wirtschaftsbetriebe deiner Stadt aufsuchen bzw. passend zu deinen Kreis / Kennzeichen. Ich bin mir nicht sicher, aber erinnere mich an irgendeine Regelung diesbezüglich ... kann natürlich auch totaler Quatsch sein und ich verwechsel etwas.

 

Bin mir sicher, wenn es um Entsorgen von Problem-Abfällen geht, gibt es nur eigentlich nur 2 Möglichkeiten ...1.) Ihr habt im grösseren Umkreis eine Sonderdeponie, oder 2.) die
dem Landkreis zugehörige Deponie muss das Zeug abnehmen !
Das nächste Problem ist der Umbau auf Giebeldach.... hier müssen auch die Stirnseiten
umgebaut werden , bei 24 m² sind das ca. 4 x 6 m ..?, also etwas aufstocken wird
erforderlich....es kann sein, dass dafür auch eine Genehmigung erforderlich ist ?
Vorher bei der Behörde "Fragen macht Sinn " !
Gruss.....

 

Dann sieh zu das du die Platten ruter bekommst am besten noch in diesem Jahr. Ab nächsten Jahr darf es nur noch qualifizierten Firmen gemacht werden. Und geh sorgfältig mit den Platten um beim runter machen nass machen und nicht über Kanten schieben und auf keinen Fall brechen. Hört sich zwar penibel an abrr machst du es nicht und es kommt der richtige vorbei macht er dich arm. Wir haben hier in der Gegend ein Fall gehabt da wurd einer von seinem Nachbar angeschwärzt weil er die Platten ruter geworfen hat. Der hat in einem Umkreis von 50m 25cm Erde abtragen müssen und alles auf seine Kosten mit Entsorgung. Vor kurzem hat einer bei uns im Dorf die Platten zum einschalen von Beton genommen der hat jetzt die Polizei und das Umweltamt am Hals. ....... also nur mal so als Beispiel weil viele nehmen das auf die leichte Schulter.

Ganz wichtig ist die Schutzkleidung für alle Beteiligten und ein Bigpäck was mit dem Zeichen für Asbest gekennzeichnet ist sonst kann es dir passiere das die Platten nicht annehmen.

Jetzt mal zu Dachstuhl. Ich würd das Mauerwerk ringsum auf ein Niveau bringen da dann den Schwellenkranz drauf legen und den Dachstuhl montieren.
Wie Handwerklich geschickt bist du denn?

 

Hallo
Bin Neu hier. Meine Frau und ich haben uns letztes Jahr einen Garten in Duisburg gekauft.
Wir haben auch ein Pultdach und wollten es zum Satteldach umbauen.
Hast du dein Vorhaben umgesetzt? was hat dich das gekostet ca?
Wäre nett wenn du dich mal melden würdest.
Mfg

 

Hallo Luppi ...

Leider habe ich das Projekt nicht umgesetzt.
Es scheitert einfach an der fehlenden Zeit.

Der Kostenpunkt bei mir ist etwas kompliziert, da ich ein Vordach abbauen, den Asbest entsorgen, aufmauern muss und dann erst ein neues Dach draufsetzen könnte. Pauschal hatte ich bei meiner ersten Kalkulation 20 Euro pro m² angesetzt, so dass ich über 3000 Euro hätte ausgeben müssen.

Wenn du noch weitere Informationen haben möchtest, einfach fragen
Du solltest dich auch in unserem "Willkommens" Beitrag vorstellen.

Grüße ...

 

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