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Vom Hobby zum Beruf

13.05.2013, 11:30
Hallo Heimwerker und Fachleute

Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit der Frage "Das Hobby zum Beruf machen?"
Vielleich hab ich das schon mal irgendwo erwähnt, ich arbeite als Technischer Zeichner in einer Ausführungsfirma von Heizung, Kälte und Sanitär. Muss sagen ist ein seeeehhhhrrrr langweiliger und frustrierender Job und die Kollegen sind auch nicht die Besten.

Ich bastle und zeichne gern und bin allgemein in solchen Sachen sehr gut. Meine Freundin näht gern Stoffpuppen und so Sachen (leider hat sie in letzter Zeit sehr wenig Zeit dafür), wir haben auch zusammen einen Shop bei Dawanda (leider zur Zeit sehr wenig im Angebot). Wir wollen (wenn wir mehr Zeit haben) mehr Sachen machen und diese verkaufen, unser Traum ist es davon (zu mindest zum Teil) leben zu können.

Nur komme ich zu meinen Frage(n)
- Wer von euch hat sein Hobby zum Beruf gemacht?
- Seit ihr gerade dabei euer Hobby zum Beruf zu machen?
- Wie geht ihr vor oder seid ihr vorgegangen?
- Wie habt ihr angefangen?
- Wie lang hat es bei euch gedauert, bis ihr euren alten Job hingeschmissen habt?
- Was muss man beachten?
- Habt ihr schlechte Erfahrungen damit gemacht?
- Wie gut stehen die Möglichkeiten eurer Erfahrung/Meinung nach davon zu leben?
- Wie haben eure Bekannte darauf reagiert?
 
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16 Antworten
Da ich das Hobby Holzwerken erst für mich entdeckt habe und meine Fähigkeiten noch lange nicht den Status "Profi" erreichen werden, habe ich mir dazu noch keine Gedanken gemacht.

Klar fallen hin und wieder kleinere Auftragsarbeiten an, aber da das meistens innerhalb der Familie bleibt, fällt kein Gewinn ab und daher auch keine Gewährleistungsansprüche geschweige den Steuern.

Aber am liebsten werke ich ohne "Druck" und das geht am Besten ohne Auftraggeber, daher kann ich mir nicht vorstellen mein Hobby zum Beruf zu machen. Außerdem soll ja mein Hobby ein Ausgleich zur Arbeit darstellen, was dann ja auch nicht mehr der Fall wäre!

 

Die spannende Frage ist weniger ob du was kannst, sondern ob das was du machst jemand haben will.

Wie viele Leute verkaufen denn derzeit schon "so und solche Sachen" und "Stoffpuppen" und wie viele Leute sind bereit für "so und solche Sachen" und "Stoffpuppen" Geld auszugeben. Und wieviel? Und wie erreicht ihr die am Besten? "so und solche Sachen" solltest du dafür ohnehin aus deinem Vokabular streichen und dein Ziel schärfen. Was genau willst du anbieten? Was unterscheidet dich dabei von den anderen Anbietern in dem Segment? Kann man in dem Bereich mit fetten Margen arbeiten oder musst du Masse unters Volk bringen? Rechne mal aus was du machen musst damit nach Abzug von Kosten (auch Abschreibungen), Steuern, Versicherungen und dem ganzen Kram noch 1000€ über bleiben.

 

Geändert von Fernton (13.05.2013 um 12:29 Uhr)
Susanne  
Hallo Andrej,

das ist ein aufregendes Thema, das mich auch persönlich begeistert, und ich freue mich schon sehr auf die Antworten aus der Community.

Zum Glück muss heute nicht mehr jeder in seinem ersten Ausbildungsberuf bleiben. Berufszufriedenheit ist einer der Hauptbestandteile eines zufriedenen und erfüllten Lebens. Bis vor einigen Jahren gab es daher einen eindeutigen „Trend zur Zweit- oder Drittausbildung“, heute gibt es unzählige Möglichkeiten, auch ohne eine weitere Ausbildung gerade ein kreatives Hobby zum Beruf zu machen.

Da Wanda, Etsy, Amazon und ähnliche Plattformen bieten relativ risikoarme Möglichkeiten, um mit eigenen Produkten „in’s Geschäft“ zu kommen, und sie erreichen naturgemäß ungleich mehr potentielle Kunden, als etwa ein eigener kleiner (teurer) Laden um die Ecke. Außerdem lässt sich ein Online-Angebot auch sehr viel leichter als zweites Standbein aufbauen, als ein echtes Ladengeschäft.
Vernünftig erscheint es daher, dieses zweite Standbein so lange neben dem eigentlichen Job weiterzuführen, bis es gut genug läuft, um eine ausreichende Versorgung zu sichern.

Das bedeutet zunächst immer eine Doppelbelastung, und auch, dass man Freizeit und Urlaub dann mal eine Zeit lang weniger zur Erholung nutzt, und eher dem neuen Existenzaufbau widmet.
Das mag sich stressig anhören, aber wenn wirklich ein Hobby zum Beruf gemacht wird, dann sollte der Spaßfaktor ja nicht zu kurz kommen, und schließlich ist es dann auch ein willkommener Ausgleich zum eigentlichen Berufsalltag.

Meine Schwester macht sich gerade auf einen ähnlichen Weg und ist derzeit in jeder freien Minute „am Produzieren“, um ein anständiges Startangebot zusammen zu stellen.

Ich drücke Dir auf jeden Fall fest die Daumen und wünsche Dir viel Spaß auf dem Weg zur neuen Existenz.

Viele Grüße
Susanne

 

Hallo Andrej,

Ich habe grade einige parallelen zwischen uns entdeckt.
Ich bin zB. ebenso gelernter Tech.Zeichner. Mein Beruf hatte auch so seine langweiligen Phasen und somit kam ich auch auf die Idee mich selbstständig zu machen. Aber erst mal nur nebenbei. Mein Hobby ist die Fotografie und ich selber finde auch das ich gar nicht sooo schlecht bin. Aber ich wollte kein großes Risiko eingehen und habe mit einem Nebengewerbe angefangen. Wenn man das mal alles startet und versucht richtig Geld zu verdienen wird einem bewusst das so eine Job viel mehr ist als nur ein Hobby. Man muss viel Papierkram machen den man noch nicht mal kannte und und und.
Was ich dir damit sagen möchte.
Selbstständig sein bedeutet "selbst" und "ständig" zu arbeiten ohne das man übermässig Geld verdient.
Fang langsam an und bau dir das ganze erst mal nebenbei auf. Das bringt dich weit genug um einschätzen zu können ob du davon auch leben könntest.

Kannst mich gerne auch persönlich anschreiben wenn du noch fragen hast...
LG
Thomas

 

danke für die ersten antowrten, hab auch mal so spaßhalber bisle gegooglet zum dem thema, ist garnicht so einfach. gibt es viele verschiedene meinungen.
es ist ja auch nicht so dass ich sofort meinen normale job hinschmeiße ohne das der "hobby-job" gut läuft. ich möchte nur mal von euch wissen wie es bei euch lief oder läuft, weil mich das thema einfach interessiert und es mein traum ist. ich bin 28 und kann und will mir einfach nicht vorstellen mein restliches beruftsleben in einem job zu verbringen der mir keinen spaß macht.

 

Hallo,

es ist schon eine sehr schöne Vorstellung und Erstrebenswert sich den ganzen Tag mit dem beschäftigen zu können, was einem wirklich Spaß macht. Es gibt aber nur wenige Menschen, denen das gelingt. Entweder ist es schwer mit seinen Interessen Geld zu verdienen, oder es ist dann doch nicht mehr so toll, wenn man sich wirklich den Ganzen Tag mit "seinem" Thema beschäftigt... (Too much is never enough). Nur wenige finden so Ihre Erfüllung.
Die "Nebenarbeiten" (Buchhaltung, Oraganisation, Kundenaquise...) darf man auch nicht unterschätzen, da muß man auch Lust drauf haben. Und das Risiko ist ein ganz anderes: Bist Du Krank, machst Du Urlaub, usw. verdienst Du kein Geld. Machst Du das zusammen mit der Partnerin hängt ihr beide in der Luft, wenn etwas schief läuft!
Es ist schon nicht das schlechteste Angestellt zu sein, viele Risiken sind abgesichert über die Du Dir evl. noch nie Gedanken gemacht hast.
Versuch es erst Nebenberuflich, mach dich mit allem vertraut, was eine Selbstständigkeit ausmacht. Nur wenn das noch nach einiger Zeit Spaß macht und es Dir nicht schwer fällt Deine Freizeit zu investieren kannst Du den nächsten Schritt machen.

Als Alternative könntest Du auch versuchen den Job zu wechseln in eine Branche, die dich mehr Anspricht.

Ich verdiene auch etwas Geld mit meinem Hobby, aber immer und den ganzen Tag möchte ich das auch nicht machen...

Gruß
GrünBlau

 

Ich bin da eher der klassische Fall. Ich habe in jungen Jahren mein Hobby zum Beruf gemacht und habe eine Ausbildung zu Energieanlagenelektroniker gemacht. Über verschiedene Stationen bin ich in der Elektrokonstruktion gelandet. Dort selbstständig zu sein macht inzwischen kaum noch Spass bzw. bringt wenig Geld ein.

Nebenbei hatte ich mich mal ins Computerumfeld begeben und dort Schulungen gehalten, abends und am Wochenende - bis der Punkt kam, an dem ich mich entscheiden musste, denn die Doppelbelastung war an einem Punkt angekommen, an dem ich nicht merh so weitermachen konnte/wollte. Nach reiflichem Überlegen des dafür/dagegen, habe ich die Schulungen aufgegeben und mich auf meinen Hauptjob konzentriert (war ja eigentlich mal mein Hobby). Und mein Hauptjob hat, leider wie fast jeder andere, auch seine Schattseiten, Monotonie gehört auch manchmal dazu. Ich denke das würde auch nach der 132. Bandsawbox auch dort Einzug halten.

Es ist halt leider so, das nichts ständig den Reiz des Neuen hat, nihct dauerdn ist kreativität gefragt, manchmal gibt es Rückschläge.

Meiner Erfahrung nach, ist die Frage nach Job oder Hobbyjob eine sehr individuelle Frage, die mit Facetten der eigenen Persönlichkeit zu beantworten ist. Risikobereitschaft, wie komme ich mit schwankendem Einkommen klar, habe ich einen Plan B in der Hand, welche Verpflichtungen habe ich und kann und will ich diesen auch nachekommen......

 

Hallo,

ich bin gerade mittendrin. Ich bin gekernter Schreiner, habe viele Jahre in der Industrie gearbeitet und bin nun teilweise Selbstständig, als Schreiner. Das Schreinern habe ich lange auch nur als Hobby ausgeführt, habe es aber richtig gelernt und auch einen Meistertitel.

Du solltest auf jeden Fall die Selbstständigkeit erst einmal nebenberuflich starten. Such dir einen guten Steuerberater, der auch Ahnung vom Thema Eistenzgründung hat. Der wird dir erst einmal einige erschreckende Zahlen an den Kopf werfen. Versicherungen, Steuern etc.

Dazu kommt wie erwähnt schon der Papierkram, der nicht unerheblich ist. Am Anfang dann auch noch eine Doppelbelastung, also Job und Firma. Das muss man bereit sein zu stemmen.

Ich habe mich mal bei Dawanda umgesehen und bezweifle ehrlich gesagt, dass man mit den Dingen, die da angeboten werden seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Es ist halt auch immer von den ganz persönlichen Umständen abhängig. Aber am Monatsende sollten noch mindestens 4000 Euro erwirtschaftet sein, wovon dann Steuern, Versicherungen und Sozialabgaben abgehen. Dann hast du ein Einkommen, mit dem man keine großen Sprünge amchen kann, aber bei dem man auch nicht am Hungertuch nagt.

Ich kenne deinen Materialeinsatz nicht, aber ich denke mal, dass du um 4000 Euro zu erwirschaften auch nochmal 4000 Euro einsetzen musst. Also sollte dein Umsatz bei ca. 8000 Euro liegen. Schaffst du das?

Du siehst, es gibt einiges zu bedenken und man muss ganz anders rechnen, als ein Angestellter. Lass dich asuführlich und gut beraten (auch das kostet leider oft schon Geld)

Gruß

Heiko

 

ODER du suchst dir einen neuen Job, in deinem Beruf gibt es viele Interssante Jobs bei denen man auch Spaß haben kann.... jeden Tag

 

Tja ... ich war mal Physio (bevor ich Leittier und Mutter wurde) und hatte unheimlich viel Spaß an meinem Beruf. Aber eine eigene Praxis wollte ich nie, weil ich kaufmännisch nicht sonderlich viel am Hut hab. Inzwischen denke ich, dass ich nicht mehr (so leid es mir auch tut) in meinen Beruf zurückgehen werde, weil ich schon zu lange raus bin und die permanenten Anforderungen an Fortbildungen nicht erfüllen kann (kostet ja auch nicht wenig sowas).
Zwischenzeitlich hab ich entdeckt, dass ich mich recht gut schriftlich ausdrücken kann und verdiene mir mit der Schreiberei ein wenig dazu. Davon leben kann ich nicht, aber es sind halt immer mal ein paar Nettigkeiten für uns -vor allem für die Kids- drin. So können wir den Jungs eben vom Einkaufen ihre Fußball-Sammelkarten mitbringen, ohne dass am nächsten Tag statt Brot Teppichkante auf dem Frühstückstisch liegt Und als positiven Nebeneffekt muss ich wohl oder übel meine grauen Zellen anstrengen, um mich adäquat auszudrücken und nicht den größte geistigen Dünnpfiff von mir zu geben.

 

Bin seit bald 9 Jahren selbständig. Würde nicht mehr tauschen wollen. Hatte allerdings das große Glück die ersten Kunden schon zu haben bzw. weiter betreuen zu können. Mit Hobby hat meine Beschäftigung nichts zu tun aber die Themen machen öfter Spaß als keinen Spaß.

Ich fürchte dass dein Hobby seinen Glanz verliert wenn Du das professionell machst. Vielleicht reicht auch semi-professionell.

Andererseits kann man sich gerade in der Selbständigkeit immer wieder neu erfinden. Man ist sein eigener Herr. Allerdings ist das nicht ganz so romantisch wie es sich anhört. Dinge müssen sich verkaufen. Kunden geben den Ton an. Das Produkt muss ständig weiterentwickelt oder ergänzt werden. Wenn man daran Spaß hat und sich gut organisieren kann und Durchhaltevermögen (auch finanzielles) hat und und und...

Selbständigkeit bedeutet nicht nur die schönen Dinge zu machen. Dazu gehört auch Verkaufen und Marketing und Buchhaltung und Steuern und Organisation und Papierkram und Juristisches und Vereinbarkit mit der Familie und Umgehen mit Unverständnis und der volle Krankenkassenbeitrag und keine Arbeitslosenversicherung und selbst für die Rente sorgen - auch bei wenig Einkünften und Durststrecken und geile Zeiten und und und. Hört sich komisch an, macht aber trotz alle dem viel Spaß - wenn man die Neigung dazu hat.

Die IHK'en bieten ganz gute Gründerseminare an. Vielleicht machst Du dich da mal schlau und lässt dich erschrecken von dem was alles erzählt wird. Wenn Du es danach immer noch machen möchtest - los geht's. Machen nicht reden. Ich würde es immer wieder tun.

 

Es ist auch eine Frage des Risikos und des Mutes. Mit eigenen Heim und Kindern würde ich es nicht versuchen. Seit ihr weitgehend unabhängig, um auch mal Durstphasen zu überstehen, könnte die Selbstständigkeit eine Option sein.
Die Vorschreiber hatten es schon erwähnt. Steuern, Versicherungen, Konsumflaute - das alles soll berücksichtigt und abgewogen werden gegen einen (sicheren) Job, der vielleicht langweilig ist. Ich würde Dir empfehlen, ohne näheres hintergrundwissen, den Job zu wechseln oder das Hobby stärker in den Fokus zu setzen. vielleicht hast Du auch die Möglichkeit auf eine 30 Stunden Woche oder so, um mehr Zeit für das Hobby zu haben.

 

Ich habe es umgekehrt gemacht und meinen Beruf zum Hobby gemacht. eIne F&E-Tätigkeit ist immer interessant. Man kommt aber weder in der Freizeit noch im Ruhestand wieder davon los. Nun hätte ich noch Arbeit für 10000 Jahre. Bei der Arbeit für Geld muß man immer an den Wirkungsgrad denken. Für den Nutzarbeit leistenden Durchschnittsverdiener beträgt er nur 10%. Es lohnt sich also für sich selbst tätig zu sein. Da erzielt man 100%. Eine gute Möglichkeit ist auch eine Arbeitsteilung nach den Regeln der Liekegäwer. Näheres darüber bei Google

 

Ich spreche mal aus meiner Erfahrung als Softwareentwickler - Abgesehen vom Thema gibt es einen Haufen Parallelen. Vor etwas über 10 Jahren habe ich hobbymäßig mit der Webentwicklung angefangen und habe dann ein Gewerbe gestartet. Einige Sachen wurden auch bereits erwähnt (Ich habe die anderen Postings nur überflogen)

Was viele bei der Selbstständigkeit sehen ist:
- "Hobby zum Beruf machen"
- Sein eigener Herr sein
- Von zu Hause aus arbeiten können
und, abhängig von der Person, diverse andere romatisierte Vorstellungen.

Viele verschließen die Augen vor den Nachteilen (Die habe ich zum Glück nicht alle kennen gelernt :-)):
- Manche können sich nicht selbst organisieren. Man verliert schnell den Überblick über Arbeitszeiten und erwischt sich, wie man bis spät um zwei arbeitet oder völlig den Überblick über Projekte verliert.
- Man muss sich permanent motivieren, was gar nicht einfach ist
- Zum Thema "zu Hause arbeiten": Hier besteht die Gefahr, dass man sich ablenken lässt. Außerdem fehlt die Trennung zwischen privat und Arbeit - Das kann psychisch sehr gefährlich werden
- Keine gesetziche Rentenversicherung
- Existenzängste (Das ist kein Spaß! Wenn mal nichts rein kommt, kriegt man schell Probleme)
- Probleme mit Kunden, die da sind: Mangelhafte Zahlungsmoral, Retouren, Diskussionen, die sich in die Länge ziehen
- Probleme mit Zulieferern, Onlineshops
- Doppelte Belastung in der Übergangszeit

Bei Nischen passiert es schnell, dass der Markt irgendwann gesättigt ist. Da kam ja auch schon weiter oben der Hinweis mit dem "so und solche Sachen" - Das geht gar nicht. Wenn Du selbstständig werden willst, brauchst Du ein klares Konzept mit Portfolio, Businessplan usw.. Sonst geht da gar nichts.

Und der Spruch "Selbstständig bedeutet selbst und ständig" stimmt auch - Zumindest in der ersten Zeit.

Aber das sind nur die Schattenseiten - So manch einer ist einfach für die Selbstständigkeit geboren, manch anderer nicht.

 

Hallo,
als Danieldüsentrieb in Sachen Elektrik, Elektronik und Landtechnik war ich schon sehr jung unterwegs.

Habe Detektorempfänger gebaut, Radios zum Reden gebracht, den Drehstrommotor der elterlichen Melkmaschine mit einem Kondensator zum Melken gebracht. Weil sie damals noch keinen Kraftsrom hatten.

Mit 15 war ich überzeugt Rundfunkmechaniker zu werden, mein Traum und das wurde ich denn auch.
Später nach der Lehre bei der Luftwaffen als Funkorter Radaranlagen für mein weiteres dasein entdeckt.
Dieses durfte ich bis 1994 bei der Flugsicherung auch ausleben.
Um den Pflichten dieser Tätigkeit und der doch recht passablen Bezahlung gerecht zu werden, musste ich noch studieren.
Das gelang mir und ich war von Stund an Ingenieur.
Ich war immer überzeugt von meinem Hobby und denBeruf fand ich einfach toll.
So richtig verstehe ich auch nicht warum man den falschen Beruft erst erlernt.
Nach 1995 habe ich bis zur Berentung in Ermangelung einer Arbeit als Ingenieur erfolgreich Autos verkauft.

Gruß vom Daniel

 

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